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5 und ein halbes

28 Juli 2015

Viele von damals (click) dürften nicht mehr hier sein …… na, einige vielleicht doch noch. 8)

Vor 5½ Jahren habe ich mir in den Kopf gesetzt Gitarre zu lernen. So richtig mit den Noten, die ich in der Schule nicht lernen konnte. Als Ziel am Ende allen Lernens sollte “Fleetwood Mac – Never going back again“ sein. Ambitioniert sicher, doch wenn ich mir etwas in den Kopf setzte arbeite ich dorthin, so lange bis ich selbst einsehe es nicht zu schaffen, oder mir das Erreichen des Ziels von dritten unmöglich gemacht wird.

Die letzten 5 Jahre waren kein kontinuierliches und zusammenhängendes Lernen, Theorie pauken ging mangels Aufnahmefähigkeit absolut gar nicht, aber regelmäßiges Üben ging (meistens). Aus diversen Gründen musste ich die letzen 3 Jahre viele Stunden absagen, z.B. weil der Job es nicht zuließ oder wegen der beidseitigen Sehnenscheidenentzündungen nach dem Renovierungsdrama im Sommer 2013. So kamen Unterbrechungen von mehreren Wochen oder gar Monaten zusammen, wo ich alleine vor mich hin übte oder es gleich sein lies, weil es einfach nicht ging. Üben muss dennoch Spaß machen, wenn man sich zwingt und es mit Widerwillen versucht, dauert es nicht lange und man lässt es sein.

Letzte Woche überraschte meine immer geduldige Lehrerin mich mit der Aufgabe die passenden Noten zu beschaffen. Leicht war es nicht, weil viele Händler nur mit Tabs arbeiten, ich will aber Noten. Die liegen also heute vor uns und wir werden diese nun Takt für Takt durcharbeiten. Sie meint aufrichtig und glaubhaft ich könnte das schaffen, im Prinzip kann ich alles was ich brauche. Wobei ich mir selbst das noch nicht zutraue, sie ist da wesentlich zuversichtlicher.

Und der Zeitrahmen? Bis ich zufrieden mit mir bin.

Also, wir machen das jetzt. :pipe:

3 Kommentare | Rubrik(en): gefühlt, geflucht, gefreut, gehofft, gelernt | Tags: , ,


erste Male

24 Juli 2015

Erste Male passieren im späten Alter ja nicht mehr so häufig.

Mir sind Bermudas ausgegangen, bzw. ich mag die Alten nicht mehr sehen oder sie waren zu groß. Der Versuch neue zu kaufen scheiterte an den mitunter unverschämten Preisvorstellungen, dabei habe ich noch nicht mal nach teurer Qualität Ausschau gehalten. Doch für ein paar schludrige Jeans-Bermudas ~50€ zu verlangen, hat mir die Suche gründlich vergält. Außerdem sassen die nicht sonderlich gut. Es mag sen, dass ich hier sehr wählerisch bin, denn Jeans müssen schlicht passen, also so richtig. Selbst wenn die frisch aus der Wäsche kommen muss man da einfach so reinschlüpfen können und sie muss wohlfühl-genau sitzen, ohne zwicken und so. Solche Jeans habe ich und trage sie in der Öffentlichkeit, bis kurz davor man sich deren eigentlich schämen muss. Zur Zeit sind aber alle einwandfrei, also keine die ich kürzen könnte.

Vor einigen Jahren hatte ich ein Paar, die ich ungeschickterweise unterhalb des Knies eingerissen hatte. So was kann ich nicht mehr tragen, Reparatur ging nicht, weil zu teuer und dann sicher noch sichtbar, aufheben machte so keinen Sinn, also weg damit.

Meine Enttäuschung über die Preisvorstellungen des lokalen Einzelhandels nahm die Gattin zum Anlasse mir einen Tag später eine Tüte auf den Tisch zu legen. Sie ahnen es, in der Tüte lag die eigentlich damals entsorgte Jeans. Warum sie die Tüte seinerzeit aus dem Container gezogen hatte, konnte sie nichtmal mehr sagen, aber das ist auch nicht wichtig. Sie hatte, also was solls.

Sie sollten noch wissen, bei uns bin ich eher der Entsorger alter und defekter Dinge, sie möchte selbst nutzloses Gerümpel irgendwie immer verwahren. Das geht natürlich nicht immer konfliktfrei wie Sie sich denken können. Derartige Verwahrungen münden auch gerne mal in spontan-wüste Verräumungsaktionen, um Platz noch optimaler zu nutzen. Merkwürdigerweise fallen diese Aktionen fast immer nur meine Gegenstände zum Opfer, was wiederum erneut nicht immer ohne Zwist von statten gehen kann.

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Jedenfalls lagen also die Hosen auf dem Tisch und eine Schere noch oben drauf. Ich solle mir die Hosen einfach selbst schneiden, dann wäre es auch endlich mit dem Geschimpfe vorbei. Es nerve. Ich verstand nicht was sie meinte, aber die Hosen passten wieder/immer noch und der Schnitt ging auch ruck-zuck. Noch nie habe ich mir Hosen in der Absicht abgeschnitten, diese später wieder zu tragen. Nun habe ich meine alten sau-wohlfühl-immer-passen-Jeans wieder und sogar sommertauglich. Und was zieht der Mann darunter wenn er mit den Hosen auf die Strasse geht? Sneakers? Flip-Flops? Mitnichten. Es gibt Alternativen auch für Herren:

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Sieht vielleicht ungewöhnlich an einem Kerl aus, weil im Straßenbild ja eher Mädchen und Frauen diese Schlappen tragen, es juckt mich aber nicht weiter, sie sind saumäßig bequem. Und geben auch irgendwie ein leichtes Urlaubsfeeling im Alltag. :lol: :pipe:

11 Kommentare | Rubrik(en): gegönnt, genossen, geschafft, geschehen | Tags: ,


Szenen einer Ehe

22 Juli 2015

Sie (gähnend): Brötchen?

Er: vor Dir, schon geschnitten.

Wortlos und ohne(!) Dankeswort greift sie fahrig (weil schläfrig) danach, legt es vor sich hin und fischt mit dem Messer die Marmelade aus dem Glas.

Sie (jammernd): Ich habe gar keine Butter auf dem Brötchen.

Er: Kann vorkommen.

Sie: Gibt mir Dein Messer! (gähnend) Bitte.

Er: Da ist aber schon die Butter für mein Brötchen drauf.

Sie (gähnend): Kann vorkommen.

Er hilft selbstlos aus.

4 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, geschmunzelt | Tags: , , ,


Szenen einer Ehe

14 Juli 2015

Sie: Du ziehst ein weisses Hemd an?

Er: Ja, doch, warum auch nicht.

Sie: Nimmst Du noch ein anderes Hemd mit?

Er: *hmpf* Wieso sollte ich?

Sie: Nun wir wissen beide, dass …

Er: Dafür kann ich in der Regel nichts.

Sie: Sicher, ja.

Sie hat echte Vorurteile, aber manchmal leider auch Recht. Wir werden es heute Abend sehen. Let the Game begin – hua!

5 Kommentare | Rubrik(en): geflucht, geschämt, geschmunzelt, gesorgt, gespannt | Tags: ,


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