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zumindest sind sie konsequent in ihrem Versagen

20 December 2014

Hier berichtete ich von meinen Erfahrungen mit der wircardbank. Scheinbar gibt man mich doch noch nicht auf.

Es gibt theoretisch verschiedene Möglichkeiten der Aufladung einer prepaid-Kreditkarte. Die der regulären Banküberweisung ist rein von der Methodik betrachtet etwas zeitverzögert und daher in bestimmten Situationen eher unpraktisch. Daher meine wagemutige Idee der Sofortüberweisung, die die wirecardbank als weitere Möglichkeit anpreist, da quasi ohne Zeitverzögerung wirksam. Beantragt habe ich die Freischaltung daher direkt nachdem ich die Karte beantragt hatte, also im August 2014.

Nun ist es wircardbank nach 4 Monaten intensiver Bearbeitung gelungen, diesen äußert schwierigen Prozess der Freischaltung vermutlich durch die kurzfristige Hinzuziehung externer Kompetenzen zu bewerkstelligen. \o/

Das es das Konto schon nicht mehr gibt und überhaupt ist völlig Nebensache, der Vorgang wurde eingeleitet also wird er auch zu ende geführt. Basta. So hat man das damals im Amt gelernt. Ein Vorgang muss immer unter Missachtung aller Widrigkeiten beendet werden. Es lebe der Vorgang – Hurra!

Bildschirmfoto 2014 12 16 um 23 54 10

 

Kein Wunder wenn die wirecardbank überlastet ist, da Vorgänge ohne Rücksicht auf Notwendigkeit gnadenlos fortgeführt werden. Mein Fokus wäre ja ein anderer, aber ich verstehe auch nichts vom Bankgeschäft.

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Shorties-99

18 December 2014

  • OS X Yosemite ist für mich nur ein teilgelungenes Upgrade, es sind reichlich Baustellen vorhanden, die es eigentlich nicht durch einen ernsthaften Beta-Test hätten schaffen dürfen. Ein echtes Ärgernis indes sind die instabilen WLan-Connections. Aber Hauptsache blödsinnige Uhren mit allen möglichen Unrat drauf entwickeln.
  • Ein iOS-Device das auf 8.0x upgraded wurde hat Probleme beim WLan-Sync. Man muss das Device nach einem erfolgten Vorgang neu starten, oder erst per Kabel wieder anstecken. Die Lösung: a) iPhone => Einstellungen => Zurücksetzen => Netzwerkeinstellungen, b) danach iPhone per Kabel anstecken, neue Vertrauensabfrage bestätigen, WLan-Sync in iTunes deaktivieren, danach wieder re-aktivieren.
  • Flickr fürs iPad – es wird verdammt auch Zeit dafür.
  • Nico hat mal wieder recht: click
  • Nachdem ich fortwährend mit dem Kabel hängen blieb und mir dabei lästigerweise immer den Hörer vom Kopf zog, ward zornig Nägel mit Köpfen gemacht: Bluetooth Sennheiser MM450x – scheiss teuer und scheiss geil. Kein Kabel. Perfekt. Dafür musste jedoch der Rest des Geldsacks dran glauben.
  • btw: das Schätzspielchen habe ich diesmal ausgelassen. Ohne Grund.
    schätz_den_geldsack_2014_sw
  • Der Corsa ist weiterhin trocken, dafür sind die Scheiben häufig innen beschlagen, muss also doch noch irgendwo Feuchtigkeit sein. :knirsch:
  • Leider so wahr: click
  • Bisschen arg techniklastig sind die Shorties heuer schon.
  • Es ist auch wieder Zeit für ein Neuerwerb-Review der iTunes Library 2014: Bildschirmfoto 2014 12 18 um 19 22 39Tjanun…

2 Kommentare | Rubrik(en): ge'Apple't, gealbert, geärgert, gefragt, gefreut, gefunden, gegönnt, gekauft, genervt, geschmunzelt, gesorgt, gestaunt, gewagt, gewundert | Tags: , , , , , , , , , , ,


was man halt so macht

14 December 2014

Innerhalb weniger Wochen sind während dieses Sommers am Opel alle Luftdüsen ausgefallen. Wobei, was heisst ausgefallen? Der Luftstrom konnte nicht mehr ausgerichtet, kontrolliert oder einzeln abschaltet werden. Die Lüftung funktioniert dabei schon, vielmehr sind die Regulierklappen am Armaturenbrett nicht mehr funktional. Der Dreh-Knopf unten greif nicht mehr, die Fächer im Hintergrund sind auf einer willkürlichen Position festgeklemmt.

Duese

Während des Sommers störte mich das weniger, da ich wegen der weiterhin nicht reparierten Klimaanlage sowieso öfter das Fenster geöffnet hatte. Doch jetzt im Winter, wo die warme Luft schon besser ausgerichtet sein muss, stört es schon. Natürlich könnte man auch mit einem Stöckchen die Klappen ausrichten, aber da sträubt sich dann doch meine Fähigkeit zum Gleichmut. Was also tun?

Die bequeme Variante: austauschen lassen.
Keine Option, das muss auch anders gehen. Ganz so unbegabt mit den Händen bin ich dann doch nicht.

Die mittel-bequeme Variante: ausbauen und selbst austauschen.
Nach 10 Minuten und portionierter gutmütiger Gewalt ist der äußere Ring entfernt und darunter kommt ein verklemmter Einsatz zum Vorschein, der die Klappen und die Regulierung in einem quadratischen Kasten fixiert. Den Kasten aus seiner Halterung zu lösen ist kniffliger als erwartet, weil man an den blödsinnigsten Stellen kleine federnde Wiederhaken eingebaut hat, damit diese Baugruppe auch ordentlich im Armaturenbrett hält. Scheinbar beschäftigen sich die Opel-Ingenieure wirklich nur mit dem Zusammenbau und vergessen die Option der möglichen Zerlegung völlig. – Die Baugruppe ist haptisch betrachtet billigstes China-Plastik, weich und biegsam und ich verstehe nicht, wie dieser Schund überhaupt die ersten 3 Jahre schon durchhalten konnte. Der Kracher kommt, als ich in einem Ersatzteilkatalog feststelle, dass jeder dieser Einsätze in neu doch tatsächlich 24,95€ kosten soll. Und ich brauche 4 davon. NEVER!

Die unbequeme Variante: selbst reparieren.
Die Fummelei um die Baugruppe zu erlegen ist eine Herausforderung, gerade für Menschen mit nicht winzig kleinen Händen. Zwangsläufig wird aus gutmütigen Krafteinsatz dann eher rohe Gewalt, denn der billige Plastik ist erstaunlich widerspenstig. Dann zerfällt das Ding urplötzlich in zig Einzelteile und man hat Mühe alles wieder beisammen zu halten, denn billiger Plastik scheint einen Fluchtreflex zu entwickeln, sobald dieser aus seinen Halterungen befreit wird. Nach 30 Minuten und 5 Anläufen war es wieder zusammengebaut und fertig zur Montage. Die anderen 3 gingen dann wieder schneller, weil Übung. Eine Hilfe war auch das Youtube-Video (click) eines englischen Opel Fahrers (dort heisst die Ingenieurkunst allerdings Vauxhall – nicht das etwas ändern würde, ich mein ja auch nur).

Ergebnis: 2 kleine Schnittwunden am Zeigefinger und Daumen (Schnittwunden haben bei mir schon fast Tradition), ca. 100 Euro gespart, einige Kratzer am Armaturenbrett (weil die Außenringe verflixt schwer zu lösen sind, wenn so gar keine Ahnung davon hat, wie genau die festgemacht wurden und man das o.g. Video zu spät findet) und einen guten Teil des nachmittäglichen Sonntags damit verbracht, dem verbrecherischen Opel-Ingenieur schlimmste vorstellbare Krankheiten an den Hals zu wünschen.

Wer jetzt im meinem Opel auch nur versucht die Lüftungsdüsen anzufassen, bekommt von mir sofort auf die Finger. Klar?

 

1 Kommentar | Rubrik(en): genervt, geschafft, geschimpft, gesorgt, gespannt | Tags: , , , ,


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