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manchmal ist das halt so

18 April 2014

Wir wollen heute außer der Reihe ins Studio um etwas zu sporteln. Kann ja nicht schaden. Das haben wir uns am letzten Dienstag vorgenommen. Um 10? Ist mir aber zu früh. Dann und 11. Besser. Jetzt ist es 10 vor 11 und wir lümmeln in der Wohnung herum, sie am Schreibtisch und spielt Mah-Jongg auf dem Ubuntu und ich bin auf der Couch, lese Feeds, höre Musik, erfreue mich an der TL.

Gegen 10.30 ruft sie, dass es gleich 11 ist, ich bestätige. Keiner bewegt sich darüber hinaus. Um viertel vor 11 rufe ich, dass wir uns dann mal fertig machen sollten. Sie bestätigt, aber keiner von uns bewegt sich. Jetzt ist es kurz nach 11 und wir scheinen beide zu hoffen, dass der Andere es nicht bemerkt.

Update 11.37 Uhr
Es hat keiner bemerkt und jetzt ist es  eigentlich zu spät, weil hier noch was getan werden muss und wenn wir jetzt gehen, fehlt uns die Stunde später. Wir sind einverstanden eine gute Begründung gefunden zu haben und igeln uns weiter ein.

9 Kommentare | Rubrik(en): genossen, geplant | Tags: ,


Damalsbiszumabwinkenhörenmusik-08

17 April 2014

[Bruce Hornsby & the range - every little kiss]

Der Mann mit seiner Musik hat dafür gesorgt, dass ich eine ganze Zeit in den 80i-gern ernsthaft versuchte Klavier zu lernen, mangels Geld musste ich es damals frühzeitig aufgeben, der Lehrer war einfach zu teuer.

Meine beste gute Freundin B. zog in ihre erste eigene Wohnung, unter Zustimmung der Eltern und mit allem was dazu gehört. Der Vater rief mich mitten im eigentlich stattfinden Umzug an und bat mich _zufällig_ mal bei ihr vorbei zu fahren, ihm selbst wurde es verboten und bei mir sagt sie bestimmt nichts. Ich war schon anderweitig gebunden, sonst hätte ich sowieso geholfen, doch den Hilferuf konnte ich nicht ignorieren. Bis dahin wusste ich auch nichts davon, dass ihr Freund sich verpisst hatte und B. nun alleine im Umzug-Chaos saß. Ich fuhr also los, unterwegs noch beim Italiener vorbei um Nudeln, Pizza und Salat zu besorgen, Cola und Rotwein.

Ich fand sie in der Wohnung ziemlich aufgelöst und überfordert mit noch einigen Kisten, die im Hinterhof standen. Sie sah mich schweigend an, froh mich zu sehen und augenscheinlich am Ende ihrer körperlichen Kräfte. Stumm nahm sie mir das Essen ab und trottete in die Küche, während ich die restlichen Kisten hoch in die Wohnung verbrachte. Sie blieb oben und wir später aßen und redeten später zusammen in der unfertigen Küche, zwischen Kisten und Kasten, im Hintergrund mit Bruce Hornsby auf einem alten mono Kassettenrecorder. Die folgenden 2 Tage waren wir damit beschäftigt die Kisten auszuräumen und die Möbel aufzubauen, der Vater durfte dann letzlich auch noch kommen. Sie war schon ein ziemlicher Dickschädel, der Kassettenrecorder spielt dabei unzählige Male die Hornsby-Cassette und der Freund wurde zum Ex.

[Bruce Hornsby & the range - The Valley Road]

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Bitte

12 April 2014

Die Gattin wünscht in Mainz zu bummeln. Hier nun die Bitte an die Mainzer Ladenbesitzer doch die guten Sachen jetzt nicht sofort wieder wegzuräumen. Wir brauchen wirklich dringend blaue (nicht jedes blau ist auch DAS Blau) flache Schuhe und braune (nicht jedes braun ist auch DAS Braun) Hosen. Endlich. Bitte. Ich kann nicht auf ewig nach den Sachen mitjagen und dabei nie ein Erfolgserlebnis haben. Das demotiviert mich ungemein, die Gattin jedoch stachelt es nur an. Sie sehen das Problem doch nun auch, oder?

7 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gespannt, gewagt, gewünscht, gewundert | Tags: , , , ,


Shorties-93

09 April 2014

  • Die Marketing-Fuzzies bei iTunes sollten dringend an den Kriterien zur Einordnung “großer Alben” arbeiten, die dann zum Sonderpreis angeboten werden. Sonderpreis ist ja grundsätzlich schon in Ordnung, aber wie zur Hölle soll diese Arschkrampe Bushido ein großen Album gemacht haben? Geschmack und so, ich weiß und doch. 
  • Laufsaison läuft, sehr vorsichtig, aber läuft.
  • Warten ist Scheisse, schon immer gewesen.
  • Wer Evernote nutzt und Dateien per Service auf einem Mac importieren will, braucht vielleicht diesen Workflow.
  • Ein Blick ins heimische SAN (Storage Area Network): unten ein 4Bay-QNAP TP-419IIPro NAS, darüber eine TimeCapsule Gen.1 (selbst aufgebohrt auf 2TB), daneben eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung), für die Beiden. Alles steht auf einer dünnen Marmorplatte, die wiederum auf starkem Schaumstoff steht, damit keine Vibrationen auf den Holzboden übertragen werden, Netzwerk kommt mit einem CAT5e Kabel von der Fritzbox aus dem Nachbarzimmer:
    IMG_1575
  • Die Zeit huldigt dem Männer-Bäuchlein. Warum auch nicht. 
  • Und dann ist die Sammlung endlich komplett. Was nun als nächstes?
  • Thunderboldt liest sich ja recht nett, doch wenn eine externe Festplatte das Dreifache einer USB-3.0 Platte kostet, ist es völlig egal wie scheiss-schnell diese Schnittstelle sein mag, sie wird sich außerhalb des Mac-Universums nicht durchsetzten. Und selbst wenn die Peripherie nur die Hälfte kosten würde, was mache ich z.B. mit einer portablen Festplatte, die nur an einem Mac zu bedienen ist? Das alles wirkt auf mich wie seinerzeit Video2000 gegen VHS und hoffen. Aber die 10gbit/s hätte ich schon mal gerne gesehen. 

4 Kommentare | Rubrik(en): ge'Apple't, geschehen | Tags: , , , , , , , , , , ,


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