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können sie das direkt verstehen?

07 Januar 2016

Wenn Sie sich fragen um was es in dem Text eigentlich ging, auch mir erschloss es sich erst beim dritten Lesen des Textes. 

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Auflösung: Via eBay-Kleinanzeigen hat sich ein Mensch bei mir gemeldet, der das angebotene Gut erwerben wollte. Da ich meine Adresse an keine eBay-Menschen mehr gebe, schlug ich ein Treffen in der Nähe des Wiesbadener Bahnhofes vor. Er hatte einen anderen Vorschlag, also irgendwie. Der Mensch entpuppte sich letztlich als ein junger Mann, Anfang 20 und hiesiger Abstammung. Da er in dem oben demonstrierten Schreibstil auch sprach, hatte ich meine liebe Mühe dem Verkaufsgespräch zu folgen, weil ich den Satz meines Gegenüber eben nicht 2-4 Mal nachlesen konnte. Aber irgendwie ging es dann.

5 Kommentare | Rubrik(en): gedankt, genervt, gesprochen, gestaunt, gewundert | Tags: , , , ,


Betrachtung

29 Dezember 2015

Für mich ist es schon eine Art Tradition am Ende des Jahres zu ermitteln, wie sich meine Musik-Bibliothek im zurückliegenden Jahr entwickelt hat. Dieses Jahr kamen hinzu:

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Streaming?
Bei meinem Handy-Vertrag ist ein Napster-Account dabei, Zwangsbeglückung nennt sich das, der Name hat nicht mehr mit FileSharing zu tun, als vielmehr mit einem Music-Streaming Dienst, der Millionen von Songs blablabla …. *gähn // Ich fremdle, vermutlich wegen der IMHO miserablen iOS-App (nur auf dem iPad, auf dem Handy war die App nach 2 Minuten wieder runter weil es eine Zumutung in Nutzung und Handling war), Apple-Music habe ich mir mal 5 Minuten angesehen und konnte keine Zwang verspüren das für 10€ im Monat unbedingt haben zu wollen, Bedienung gefiel mir ebenfalls nicht, Spotify, Deezer usw. sind nur andere Dienste für die ich keinen erkennbaren Grund sehe zusätzliches Geld ausgeben zu wollen. iTunes Match könnte interessant sein, aber erst nachdem die das DateiLimit von 25.000 aufgehoben haben. Ich bleibe zumindest derzeit bei meinem System, selbst Dateien zu hosten und mich auch darum zu kümmern.

3 Kommentare | Rubrik(en): gegönnt, gekauft, geschämt, gewundert | Tags: , , , ,


unerwartet

05 Dezember 2015

Man stelle sich vor, in einer etwas engeren Strassenumgebung, mit links und rechts parkenden Autos. Deren Parkstil lässt vermuten, dass je später man in der Siedlung einen Parkplatz sucht/benötigt, umso rigoroser ist man im Umgang mit der StVO um die freien Flecken. Es ist also eng und dunkel noch dazu. Hier gibt es eine Kreuzung, die von 2 Seiten an belebte Strassen angrenzt und die anderen beiden Seiten münden in eine eher beschauliche Lage. 

Des Morgens fahre ich den Weg von der beschaulichen Seite entlang in Richtung der Kreuzung. Auf dem Weg dorthin überfahre ich fast eine militante Radfahrerin, die das mit der dunklen Kleidung und der tageslichtschwachen Zeit nicht verstanden hat. Ich war so sauer, dass ich sie durch geöffnete Fenster gebeten habe, sie möge sich doch einfach selbst im Wald erschiessen, anstelle drauf zu vertrauen das ein unbeteiligter Verkehrsteilnehmer sie unter der Motorhaube begräbt und sich Zeit seines restlichen Lebens dann Vorwürfe macht. Hat sie nicht verstanden und gab mir mit einem kommunikativen Handzeichen zu verstehen, ich solle mich doch ins Knie ficken. Nun ja.

Ich fuhr weiter auf die Kreuzung drauf, lies mein Knie aber in Ruhe, als von der verkehrsreichen Seite ein Wagen heran preschte. Der Wagen kam von rechts und hätte Vorfahrt gehabt, wäre ich nicht schon auf der Kreuzung gestanden, deswegen fuhr ich weiter. Es began ein entrüstetes Hupen des Wagens der seine Vorfahrt nachträglich einforderte. Ignorant fuhr ich weiter und der Wagen ordnete sich hinter mir ein, nicht ohne weiterhin lautstark auf sein gestohlenes Recht aufmerksam zu machen. 

Eine Kurve, dann noch eine Kurve, dann noch eine, der Wagen fuhr weiter hinter mir her. Spannend. Da sucht wohl jemand Streit auf die persönliche Art. Ich fuhr zum Parkplatztor und hielt die Zugangskarte aus dem Fenster an das Lesegerät, der Wagen weiter hinter mir. Ich erwartete schon in der kurzen Haltepause die Tür hinter mir schlagen zu hören und stelle mich auf sinnloses Gebrülle ein. Es kam aber nichts. Ich fuhr auf den geschlossenen Parkplatz, der wagen auch, mein Parkplatz war 2 Reihen vor dem des anderen Wagens. Wir stiegen aus, sie sieht mich und brüllt über den Parklatz zu, dass ich wohl vollkommen bescheuert wäre.

Ich gehe in ihre Richtung und sage, da ich schon auf der Kreuzung war. Sie solle sich nun nicht mehr aufregen, dafür wäre es deutlich zu früh. Sie beharrte, sie hätte Vorfahrt gehabt und ich hätte ihr diese genommen. Es wär nur ihrer schnellen Reaktion zu verdanken gewesen, dass sie mir nicht in die Seite gebrummt wäre. Ich Depp. Mir war es deutlich zur früh für den Scheiss. 

Ich liess das so unkommentiert stehen und ging zurück zum Auto um meinen Rucksack zu holen, während Sie ihre Tür mit Karacho zuwarf und mit einem unwirsch hektischen Gang ins Bürohaus began. Da musste ich leider auch hin, weil es ist auch mein Bürohaus. Sie ging mit weiten Schritten vorweg, ich mit meinen mittlerweile aufgesetzten Kopfhörern und im von mir künstlich gehaltenen Abstand hinter ihr her. Sie steht an der Tür, findet ihre Zugangskarte nicht, ich schon.

Jetzt müsse sie sich von mir Depp auch noch die Tür aufmachen lassen. Jetzt bin ich genervt. Sie ist letztlich alt genug einen Führerschein zu haben, aber nicht ausreichend erwachsen um sich wegen einer völlig banalen Situation hier nicht zur Vollidiotin zu machen. Ich habe keinen Bock drauf mich von einer überspannten Idiotin um die Uhrzeit blöd anmachen zu lassen, also solle sie ihr Maul halten bevor ich richtig unhöflich würde. Sie schnaubte und lies sie zuerst eintreten, nachdem ich meine Karte an den Leser hielt. Sie nahm die Treppe, ich den Aufzug zur, war mir auch lieber so.

6 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, genervt, geschehen | Tags: , , , , ,


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