Spielbegeisterung

The Talos Principle ist ein Puzzel-Spiel in der Ego-Perskeptive. Man spielt in ca. 30 Stunden unglaublich liebevolle gestaltete Maps, detailliert und atmosphärisch zugleich. Selbst eine passende InGame-Story zum ganzen fehlt nicht. Nicht nur einmal habe ich mitten drin aufgehört zu spielen und mir die Maps nur angesehen oder den Ausblick einfach nur genossen. Ein absolut phantastisches Spiel, das aber auch viel von einem abverlangt, denn die Puzzles sind stellenweise verdammt knackig und wirklich schwer. Ohne etwas Hilfe von Youtube hätte ich einige ganz sicher nicht geschafft. 
Das die Entwickler sehr viel Herzblut in das Spiel gesteckt haben um es so schön zu machen wie es nun ist, sieht man auch an der letzten Sequenz (vielleicht SpoilerAlarm):
*hachz – so muss das.

Konzerte in Wiesbaden – Fehlanzeige

Wieder mal ärgere ich mich, dass es Wiesbaden nicht schafft eine weitläufigere Konzertkultur anzubieten. Nach meiner Aufmerksamkeit haben wir den Schlachthof, doch die dort angebotenen Musik trifft nur sehr selten meinen Geschmack und dann mag ich wegen der Gegend nicht wirklich hingehen. Ich weiche also zu 100% nach Mainz oder Darmstadt in die tolle Centralstation aus, die wesentlich flexibler im Hosting von Konzerten und Veranstaltungen sind. Gerade Mainz mit seinen doch vielen Konzert-Lokaltäten bietet ein vielfältiges Programm, zu meist sehr erschwinglichen Preisen. Wiesbaden braucht natürlich erst einmal ein neues Congress-Center für ich weiß nicht wie viele Millionen, damit der Ball des Sportes hier bleibt (und die lokalen Luxushotels auslastet und die hiesige ‘hot volee’ sich endlich mal zeigen darf) und einmal im Jahr der Congress der Anästhesisten stattfinden kann. Es kann ja sein, dass es neue Kongresse und Konzerte nach Fertigstellung geben wird, aber wer kommt denn bitte freiwillig nach Wiesbaden? Vermutlich sowieso nur die, die in Frankfurt, Darmstadt und Mainz nichts mehr finden.

Konzert: Anna Depenbusch

Ich hatte angesichts meiner quer-gehörten Alben deutlich mehr “Liedermacher-Style“ erwartet und bekam zu häufig „schlager-artiges“ präsentiert. Wir (die Gattin wurde zwangsverpflichtet) hatten also unsere Mühe dem Konzert dauerhaft gut gelaunt zu folgen. Für mich braucht sie keine Band, ich fand sie stellenweise sogar deplatziert und ‚over-enganged‘, alleine ist sie sehr viel besser. Fazit: 3- , Wiederholungsoption: nope. (Geschmäcker sind verschieden).