Vermutlich am kommenden Freitagvormittag (12.03.2010) oder nächsten Montagnachmittag (15.03.2010) wird thatblog.de für 2-3 Stunden nicht erreichbar sein. Mein Provider wird dankenswerterweise kostenlos einige Teile der Hardware im Server erneuern. Dazu muss der jedoch komplett angeschaltet werden. Also nicht erschrecken, alles ist gut.
Renee bat im Zuge des gestrigen Stöckchens ein paar Schnappschüsse vom Kurhaus und Bowling Green (dem begrasten Vorplatz) zu fertigen. Also habe ich ein wenig herum geknipst:
Gerade im morgentlichen Berufsverkehr, der rush hour, ist es wichtig seine Sinne schon aus dem Bett mitgenommen zu haben. Sonst passiert was keiner um die Uhrzeit braucht und haben will. Die A66 staut sich ca. 3km vor Hoechst. Super. Und kein Kaffee dabei.
P.S. Überall in der Autos um mich herum wird hektisch telefoniert und auf dem Handy getippt. *wah* Ich ja auch.
Ein Stöckchen von Renee zur freiwilligen Mitnahme.
Es geht darum von einem beliebigen Standpunkt aus ein Bild zur rechten Seite, eins zur linken Seite, eins nach oben, eins nach unten, eins nach vorn und eins nach hinten zu machen. Man steht quasi im Mittelpunkt und alles dreht sich um einen selbst herum. Die sechs Bilder sollen dann in ein 1:1 (300 x 300 px) Format beschnitten, in schwarz/weiß gewandelt und als ein neues Bild (900 x 600 px) zusammengefügt werden. Die Reihenfolge ist (von mir abgewandelt): obere Reihe: rechts, unten, links | untere Reihe: vorne, oben, hinten. Die Bilder wurden genau hier aufgenommen.
[klick auf das Bild zum vergrößern ]
Aufgrund meiner bekanntermaßen ungeschickten Wurfqualitäten, bediene sich bitte wer mag,
OT: Die Bilder zusammen zu fummeln war schon etwas mühselig, dabei habe ich die Rasterfunktion in GIMP gesucht, gefunden und zu schätzen gelernt.
Am Montag Abend durfte ich mir Silje Neergard live im Frankfurter Hof in Mainz ansehen und vor allem auch anhören.
Die norwegische Jazzsängerin ist schon eine kleine Perle unter den mir bekannten Jazzsängerinnen, daher freute ich mich sehr auf das Konzert. Beim Betreten des Saales war ich etwas erstaunt über das vorhandene Bühnenarrangement:
3 Hocker, 4 Gitarren, 3 Mikros, 5 Lautsprecher und sonst nichts. Erst dachte ich falsch zu sein, doch dann erinnerte ich mich auf das “unplugged” auf der Konzertkarte. Nichts mit Orchester und viel tam-tam, klein und handlich wird es werden. Und ich in der 2. Reihe, keine 5 Meter von den Mikros entfernt. Es kann wohl kaum besser kommen.
Der Saal füllte sich mit Jazzfans jeden Alters, jedoch kaum einer hatte eine Kamera in der Hand. Nur zwei Fotografen mit sehr teuer aussehenden Ausrüstungen pirschten umher. Mit meiner DigiCam ich kam mir so richtig komisch vor, gänzlich ungewohnt. Es war zudem auch sehr ruhig im Saal, kaum Quatschen, allerseits gespanntes Warten in seicht murmelnder Atmosphäre und leisem Klirren von Wein- oder Sektgläsern.
Pünktlich um 20.00 Uhr trat sie mit ihren 2 Begleitern auf die Bühne, verbeugte sich kurz und die 3 fingen einfach an Musik zu machen. Gerade so, als wenn wir (also das Publikum im Saal) zufällig auch hier waren und zuhören können. Man wahr verleitet, die Füße auf die Lehne der Vordermanns abzulegen, total gemütlich und überhaupt. Sie sang in englisch und auch zwei norwegische Lieder, es fand nur sehr spärlicher doch sympathischer Stagetalk statt, der Fokus lag eindeutig auf der Musik. Die beiden Jungs begleiteten sie mit ihren Gitarren und das sie taten wahrlich einzigartig, sowie sie auch leisen Background sangen. Ich sehe gerade überall nur gute Gitarrenspieler. *hmpf*
Ich traute mich ehrlich nicht die DigiCam hoch zu halten und die drei auf der Bühne zu filmen, daher habe ich nur 2 Audioaufnahmen von dem Konzert mitgebracht:
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Das ist eines der beiden norwegischen Stücke:
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Nach knapp 1 3/4 Stunden wunderbarer Musik war leider schon Schluss, sie ließen sich dann auch nicht mehr auf die Bühne klatschen.
Dieses “unplugged” war so unglaublich hörenswert, fantastisch und einfach nur schön, eines der tollsten und musikalisch eindrucksvollsten Konzerte, die ich je besuchen durfte.