Sachen, die keiner braucht

Autos bauen, zu verkaufen und zu reparieren gehört in der westlichen Industriewelt zu den Tätigkeiten, mit denen sich scheinbar 50% der arbeitenden Bevölkerung beschäftigen. Warum auch immer, es ist halt so. Anstatt als Transportmittel, wird es zum protzen und angeben verwendet. Auch das war schon immer so, aber irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf, es wird schlimmer. Die Karren werden immer größer, luxuriöser, umweltfeindlicher, teurer und was weiß ich noch.

Warum man das ganze Geld nicht für den Ausbau der Nahverkehrsinfrasturktur verwendet wird, anstelle den teuren Individualverkehr immer weiter nach vorne zu pushen, verstehe ich nicht. Das Ende dessen ist doch irgendwie absehbar, es gibt nicht genug Platz und der Umwelt tut das ganze Gehabe auf Dauer auch nicht gut.

Dabei muss ich zugeben, auch ich pendle mit dem Auto, weil die Bahn für meinen Bedürfnisse mir zu teuer, zu unflexibel und auch zu unzuverlässig ist. Damit spiele ich nicht auf die nervigen Streiks der Lokführergewerkschaft an, das ist ein ganz anderes Thema. Mir ist mein kleines schwarz-schmutziges Auto (Opel Corsa, 1,2E – Bj.96) immer noch reines Transportmittel wo angebracht oder nützlich. Nun lese ich also heute die netzeitung und lasse mich auf den Lockvogel „Bilderschau“ eines Autosalons ein. Und was sehe ich => das:

Idiotenkram - Schwimmauto

Unterwegs wie einst James Bond. Das Elektroauto sQuba kann schwimmern
und bis zu zehn Metern tauchen. Auf dem Autosalon Genf wird es sicher
eines der interessantesten Ausstellungsstücke sein. (Foto: sQuba / netzeitung)

Das Ganze ist ’nur‘ die Studie eines Elektromobils von Rinspeed, aber wozu zum Henker ein Auto das unter Wasser schwimmen/fahren kann? Welches Spielkind hat denn da nicht genug Beschäftigung? *kopfschuettel*

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