Verdammt-Shoppen-Akku

Verdammt
Unvorsichtig wie ich nun manchmal halt bin habe ich Depp gestern vor mich hin gebrabbelt, dass ich unsere Bade/Handtücher nicht mehr sehen kann. Zumal die auch nicht mehr richtig flauschig zu bekommen sind. Lach ruhig, ich mag nun mal weiche und kuschlige Bade- und Handtücher. Das ist bestimmt ein Überbleibsel aus den ~5 Jahren Kasernenleben und der zentral gereinigten BGS-Holz-Abtrockentüchern. Kaum hatte ich also diesen meinen Satz beendet, durchzuckt mich der Gedanke mich doch besser mal umzusehen, ob das „jemand“ gehört haben könnte. …“jemand“ hat gehört.

Mit der Fähigkeit zum richtigen Zeitpunkt an der falschen Stelle zu sein, stand meine Göttergattin verzückt lächelnd hinter mir. „Ich mag die auch nicht mehr sehen, wir brauchen neue. Lass uns doch die kommende Woche zu IKEA nach Wallau fahren, die haben immer so schöne Farben und die Handtücher sind auch immer schön weich.“Mein erster Gedanke: Scheisse!

Es sei erwähnt, dass ich tunlichst vermeide mit meiner Gattin dorthin zu fahren. Wir zanken uns leider letztlich immer dort, weil unsere beider IKEA-Einkaufsverhalten schlichtweg nicht kompatibel sind.

SIE:
nicht genau wissend was sie braucht, daher werden alle Abteilung in der Hoffnung durchschlendert man findet das von dem man nicht weiß wie es aussieht doch irgendwo, dann am Ende der ersten 2 Stunden Wanderung frustriert in die Cafeteria (Kötbullar mit Pommes, Kaffee und Kippe) dann nochmal alle relevante Gänge abschreiten falls man ‚das gewisse Ding‘ doch übersehen hat, am Ende aller Gänge noch in den schwedischen Spezialitäten-Shop und dort Blödsinn gekauft, *magst du einen HotDog*, raus

ICH:
wissend/glaubend was ich brauche, Abteilung suchen, Ware suchen, begutachten, entscheiden, raus

Ich geb hier nicht den Mario Barth für Arme, das sind mehr oder weniger schmerzhafte Erfahrungen. Und außerdem mag ich es nicht, wenn wir uns zanken, mir grummelt es dann zusätzlich noch im Magen. Der Laden an sich ist mir deutlich zu groß, zu vielen Menschen die wirkliche Angst haben nichts mehr mit nach Hause nehmen zu können und zu viel Zeugs was eigentlich keiner braucht. Ich bin also von Haus aus recht unentspannt, wenn ich dorthin muss. Typisch Kerl? Mitnichten, ich glaube von mir sagen zu können, mit mir als männlichen Begleiter sehr gut shoppen oder auch nur bummeln gehen zu können. Aber was hilft das alles, die nächste Woche also muss ich zur IKEA. Ist selbst eingebrockt, da muss ich jetzt durch – lustig ist was anderes.

Daumen runter

Shoppen
Die beste Tochter von allen fragt mich doch allen ernstes ob wir die kommende Woche nach Mainz fahren könnten, sie bräuchte ein paar neue Hosen. Das wiederum freut mich sehr, denn es ist immer witzig wenn wir auf Shopping-Tour gehen. Zumal es auch eine Ausbeute geben wird, denn wir kommen nie mit leeren Händen nach Hause. Praktisch betrachtet wird sie sich sicher nicht an der Kasse vordrängen, aber das ist ok. Sie könnte auch nur nach dem Geld fragen und erwarten es ausgehändigt zu bekommen. Ich fühle mich geschmeichelt und freue mich drauf.

Shopping

[Quelle: ninadomar – deviantart.com]

Wie geht es dem Akku?
Soweit gut denke ich. Derzeit fühlt sich es noch wie ein normales Wochenende an. Ich schlafe etwas ruhiger. Zudem denke ich kaum ans Büro. Es juckt mich nicht was zu tun sein könnte, oder was zwischenzeitlich aufgelaufen ist, noch was ich nach meinem Urlaub alles angehen muss. Das geht mir gerade ziemlich ab. Gutes Gefühl. Bitte weiter so in dem Takt.

oh

[Quelle: niksu07 – deviantart.com]

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