iTunes-Server aka. Firefly

Ich habe es verschiedentlich schon mal erwähnt, da ich mit einem iTunes-Server experimentieren möchte. Nun ja, heute habe ich damit endlich mal angefangen. S. möge mir bitte verzeihen, dass ich das Z-board daher immer noch nicht getestet habe. Am Wochenende, wenn ich in Ruhe eine Runde zoggn kann. Außerdem bekomme ich morgen hoffentlich das andere GameBoard und kann dann sogar besser vergleichen.

Was ist also ein iTunes-Server?
Eigentlich gibt es den gar nicht. In original iTunes gibt es die Möglichkeit seine Bibliothek ‚freizugeben‘, so dass andere iTunes im Netzwerk hörenden Zugriff darauf nehmen können. Sehr praktische Sache eigentlich. Firefly simuliert nun diese Freigabe, so dass iTunes oder andere Media-Player die dieses Protokoll unterstützen (z.B. Rhythmbox unter Ubuntu, sowie auch noch viele andere) auf diese Freigabe zugreifen und Musik abspielen können. Der Vorteil davon ist, dass man seine Musikdateien zentral auf einem Rechner in seinem Netzwerk vorhalten und mit Firefly quasi verteilen kann.

Bei uns zu Hause ist das so. Ich habe ein kleines Netzwerk mit einem Mini-Rechner (günstig bei eBay geschossen) auf dem ein Ubuntu läuft. Dort ist eine große Festplatte mit allen Musik-Dateien eingebaut. Bisher habe ich diese via SAMBA in unserem Heimnetz freigegeben und alle Rechner dann mit dem SAMBA-Netzlaufwerk verbunden. Dann die iTunes-Bibliothek zwischen den Rechner immer wieder hin und her kopiert. Das war vom ersten Tag an wirklich lästig, habe aber bis dato keine andere Lösung gefunden. Nun wird neue Musik quasi automatisch vom Firefly erkannt und in die Bibliothek integriert. Somit hat jeder Client stets die aktuelle Version der Bibliothek auf seinem Rechner verfügbar. Das zumindest ist mein Plan.:)

Mithilfe eines HowTo’s von Jamie Dumbil und dem Wiki war Firefly binnen weniger Minuten installiert und auch betriebsbereit. Nach ein paar weiteren Minuten war die Media-Platte gescannt und die Clients können sich nun verbinden. Da Firefly kostenlos und zudem auch noch OpenSource ist, hat man außer etwas Zeit kaum etwas zu verlieren. Wir testen ein paar Tage wie es sich im Alltag bewährt. Unsere Erfahrungen werde ich dann wieder berichten

WebSeite von Firefly: http://www.fireflymediaserver.org/

Nachtrag 30.06.2008:
Die Zugriff auf diese Seite sind beachtlich, daher macht es Sinn den erwähnten Erfahrungsbericht direkt zu verlinken. Mein Firefly Erfahrungsbericht gibt es hier.

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