Nigeria lebt (immer noch)

Man soll es nicht glauben, doch selbst Bogo-Filter war sich nicht sicher und hat sie erstmal zugestellt.

[klick auf das Bild zum vergrößern ]

Diese und ähnliche E-Mails sind eine der ältesten Sorte unerwünschten E-Mails überhaupt. Ende der 80er Jahre wurden Nachrichten mit diesem oder ähnlichem Inhalt per Fax als Spam verschickt. Seit Mitte der 90er Jahre geistern diese hauptsächlich noch per E-Mail um die Welt. Die ersten Jahre beschränkte man sich bei der Angabe des Absenders rein auf Nigeria, inzwischen ist man hier variabler.So wurde der Name Nigeria-Connection geboren.

Den Empfängern werden beachtliche Geldbeträge versprochen, wenn man dabei behilflich ist, größere Geöldbeträge außer Landes zu schaffen oder anderweitige „Dienstleistungen“ zu bewerkstelligen. Es handelt sich dabei meist um mehrere Millionen und auch der Anteil, den der Empfänger bekommen soll, liegt meist weit über der Millionengrenze. Wird auf das Angebot eingegangen, verlangt die „Nigeria-Connection“ einen gewissen Betrag vorab, um die Geldtransaktion auf das Konto des Empfängers möglich zu machen. Sobald das Geld überwiesen wurde, bricht die Kommunikation ab und das Geld ist weg.

Einige Spamempfänger machen sich nun einen Spaß und verlangen zur Authentifizierung aberwitzige Beweise, bevor man selbst hilft. Einige Beispiele davon gibt es z.B.auf http://thescambaiter.com/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.