da war doch was

Richtig, mein Blog und ein eklatanter Mangel an Output. Aber das ist in Ordnung so, ich werde mich nicht zum Sklaven meines Blogs machen, dies habe ich mir fest vorgenommen, schon damals als ich es anfing. Es fehlt mir aber, ich vermisse es Zeilen und Nutzloses zu produzieren. Zu entwerfen, dann wieder zu verwerfen, neu anzufangen. Ich öffne meine Augen, kaum habe  „etwas“ gesehen, versuche ich es in Worte zu fassen und ‚blogfähig‘ für später zu konservieren. Keine Chance, ich sitze im Zug und will es notdürftig aufschreiben, aber es geht nicht. Ich sitze zu Hause vor dem Rechner und kann mich nicht aufraffen, was zu produzieren. Dabei habe ich wirkliche Lust zu schreiben. Die Hände verweigern mir den Dienst, wollen einfach nichts tun. Und ich ergebe mich. Schlimm. So mag ich mich nicht wirklich leiden. Hoffentlich dauert das nicht so lange.

Außerdem sollte die erste Woche nach einem erholsamen Urlaub grundsätzlich verboten werden, einfach verboten. Die brauch keiner, die will eh keiner haben. Ich hasse sie, die erste Woche. Kaum hat man sich trott-entwöhnt, muss man doch wieder anfangen. Normalerweise beginne ich nach einem Urlaub in der Mitte der Woche, damit fällt es mir leichter. Diesmal habe ich Idiot (weiß der Himmel warum) gleich den Montag als meinen ersten Tag erkoren. Ich hab sie nicht mehr alle, ich muss mich doch kennen. Na ja, die ersten 2 Tage fühlten sich das eher fremdkörpermäßig an, dann fing die Arbeit an. Konzentration wo eigentlich Luft, Fleiß von eigentlich Faulheit ist. Na ja, back in my saddle ….. es sitzt sich aber erstaunlich gut darin.

Was mich richtig schafft, ist das seit letzten Montag begonnen Test-Pendeln mit Bussen und Bahnen. Es schafft mich körperlich und geistig. Wie kann denn Bus/Bahn fahren derart ermüden? Gute Frage, möchte ich auch gerne erklärt haben. Es ist anstregend für mich, mit so vielen Leuten auf engen Raum sein zu müssen. Es ist anstregend ungewollt an den vielen Unterhaltungsprogrammen der Bahn teilnehmen zu müssen. Es ist anstregend Verständnis für diverse widerliche Gerüche aufzubringen. Es ist anstregend die Besoffenen, Penner, Punker und Bettler auszuhalten. Es ist anstregend vor und nach der Arbeit kaum Zeit alleine zu haben. Es ist anstregend die miesen Launen und Pöbeleien anderer Pendler auszuhalten. Es ist extrem anstrengend über das Aushalten aller Anstrengungen hinaus nicht selbst zu einem Freak zu werden. Ob ich selbst auch so anstregend für die Anderen bin? Und wenn ja, warum und wie?

Ich mag jetzt nicht weiter schreiben, denn ich stelle gerade fest, dass ich hundemüde bin und eigentlich nur noch duschen und ins Bett will. Ich fühle mich fertig und es kotzt mich an. Ab jetzt in die Dusche und ins Bett.

[Bild © Stihl024 / www.pixelio.de]

5 Gedanken zu „da war doch was

  1. @Ecki
    Den Bogen bekomme ich gerade nicht so wirklich gespannt, damit ich den Arbeitslosenvergleich verstehe.

    @buchstaeblich und Markus
    merci. 🙂

    @Frau Ährenwort
    Mir scheint die Wochenenden sind dann einen Tuc zu lange. 😉

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