Leben und leben lassen

Jeder kennt diese Weisheit, mache leben auch danach. Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich so jemand bin. Leider verleitet dieser Charakterzug bestimmte Personen (aka. ehemalige Bekannte und Freunde => nutzloses Gesindel) dazu ihn für Ihre ureigenen Zwecke schamlos auszunutzen.

Immer ist es „haben-haben-haben / ich-ich-ich / mir-mir-mir /“, doch wenn man selbst mal fragt, ist man Arsch, Luft, nicht existent, lästig, persona-non-grata. Nicht mal ein Nein bekommt man, nur Schweigen und Ausweichmanöver. Rückgrad muss man haben, das kann man weder trainieren, noch wird es einem geschenkt. Du hast es oder eben nicht.

Na ja, somit habe ich wieder etwas gelernt und es ist einer weniger im Telefonbuch vom Schnuckelchen. Wir sehen uns wieder Asshead, man sieht sich immer 2 Mal im Leben.

[Bild © unbekannt]

10 Gedanken zu „Leben und leben lassen

  1. Das Gefühl kenne ich. Aber dafür gibt es nur eine Lösung: LIEBEN. Ich stelle immer mehr fest, dass Menschn nicht anders können. Wenn man das einmal akzeptiere, dann fallen mir viele Dinge leichter. Und die Konsequenz daraus ist einfach: mit einem liebevollen Lächeln ein Häckchen hinter machen. 😉

  2. mit einem häkchen ist es aber manchmal nicht getan … denn so lernen sie nicht. und immer wieder das gleiche spiel und sich immer alles gefallen lassen? das kann nicht jeder.

    Rüdiger, ich kann dich soooo gut verstehen. bei mir sind aufgrund solches umgangs in den letzten 2, 3 jahren etliche freundschaften zu bruch gegangen, weil ich nicht mehr bereit war, immer nur zurückzustecken. am anfang tuts weh, es geht aber vorbei 😉

  3. @Andrea Wer soll denn aus dieser Sache lernen? Für mich bin ich wichtig. Niemand kann Menschen ändern, aber ich kann mich sehr wohl ändern. Und eine Sache liebevoll abzuhaken finde ich besser, als Hass, Wut, Groll, Neid oder sonstige negative Gefühle zu entwickeln.

  4. @FrauLehmann
    Ich finde es toll, wenn Du _alles_ in der Form wegstecken und ausgleichen kannst. *respekt* Dennoch gibt es sicher *Grenzen* die auch bei Dir nicht überschritten werden dürfen, andernfalls ist Schluss mit freundlich. Diese Punkte hat nach meiner Erfahrung jeder, sie sind nur unterschiedliche schwer oder leicht zu erreichen.

    @Andrea
    Set-and-forget ist tatsächlich nicht immer ausreichend, hängt davon ab, wie sehr man ‚angeschossen wurde. Dann lieber quick-and-dirty und weg damit.

  5. @ruediger Natürlich gibt es eine Grenze. Wenn der Respekt voreinander fehlt. Dann greifen Menschen zu unfairen Mitteln und dann ziehe auch ich meine Register, die mir laut Gesetz zustehen. Da gibt es herrliche Sachen, um seine Ruhe zu haben. 😉

  6. frau lehmann, so hatte ich das nicht gemeint. ich mache dann kurzen prozess, ohne viel geknatsche, einfach einen schlussstrich ziehen – ohne zank und streit, aber auch ohne liebe 😉 sollen sie doch ins grübeln kommen, mir egal. kann sein, dass das ein bisschen zu kurz gedacht erscheint, aber meistens ist vorher so viel geschehen und auch angesprochen, dass es irgendwann reicht.

    rüdiger, genau so! *pfeif*

  7. Wie wahr, wie wahr. Mein Adressbuch hat sich auch etwas leiden müssen durch solche Aktionen. Immer nur nehmen, niemals geben. Und tüß! Warum soll ich mich damit weiter belasten? Die Frage nach dem Warum ist das jetzt so wird man mir eh nie beantworten.

  8. @Andrea Einen konsequenten Schlussstrich zu ziehen, finde ich sehr gut. Nicht anders funktioniert das nicht. 🙂 Ich liebe meine ‚ehemaligen Bekannten‘ trotzdem. Eben weil mich Gefühle wie Hass und Wut und so weiter zu viel Kraft kosten. Die spare ich mir für meine richtigen Freunde. 😉

  9. Hui, da ist Ihnen aber wohl gewaltig jemand auf den Schlipps getreten, aber wie Sie schon sagten, Ihre Chance für das Rückspiel wird noch kommen 🙂

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