gestern

Ich komme von dem PowerBook mit Mac OS X Tiger nicht weg (sry holde Maid –  ich leide dennoch mit Dir, ehrlich). Selten hat mich ein Stück Technik wie das Kätzchen hier auf meinen Knien so willig in Beschlag nehmen dürfen. Trotz der nach heutigem Standard schon etwas betagten Technik, lässt es sich trefflich schreiben und arbeiten. Ich freue mich die Entscheidung zur Reparatur getroffen zu haben, es macht mir trotz einiger normaler Holperigkeiten unglaublichen Freude. Die anfänglich Probleme hier sind jedoch gegenüber den teilweise schon ärgerlichen/lästigen Unwegsamkeiten, die ich seinerzeit im Zuge der Umstellung auf Linux erleben musste, kaum zu erwähnen. Wobei es unter Linux lediglich nur nicht funktionierende Details waren die eben dennoch lästig/ärgerlich waren/wurden. Der überwiegende Teil von Linux funktionierte ‚out-of-the-box‘, dafür kostet Linux aber auch nichts.

Vielleicht kommen die vielen Stunden unter Linux mir nun auch zugute und deshalb klappt es so gut. Die gemeinsame Basis (Unix) macht sich an der ein oder anderen Stelle positiv bemerkbar. Ein sehr schöner Nebeneffekt ist übrigens, dass ich nun endlich wieder Zugriff auf meine beiden AirPort-Express Stationen habe. Blöderweise ist mir das Passwort entfallen und natürlich ist es auch nicht aufgeschrieben, weil Passwörter vergisst man ja nicht (von wegen). Trotz mehrfachen Reset nach Handbuch auf Factory default hat es das portierte Adminprogramm unter XP/VISTA nicht geschafft wieder Kontakt mit den Beiden herzustellen. Mit dem nativen Airport-Admin Dienstprogramm hier unter Mac OS X ging das auf Anhieb. Nun will ich versuchen einen der Beiden als Replikator für das heimische WLan zu nutzen, weil das in letzter Zeit immer wieder Aussetzer zeigt. Ich vermute die Kanäle sind dicht, denn hier in der Nachbarschaft sind mit den vielen neu hinzugezogenen reichlich neue WLan-Boxen online gekommen. Einige davon sind sogar korrekt verschlüsselt. *sigh* Eigentlich sollte heute doch jeder um die nötige Sicherheit hier wissen. Egal, ist nicht mein Problem.

Die BV brachte gestern wohl eher zufällig ein flügellahmes Thinkpad mit, zum ‚mal eben drauf gucken und weil ich mich doch auskenne‚. Dieser ungefragt eingerichtete Privat-Support-Service muss wirklich unbedingt begrenzt werden, soviel ist sicher. Demnächst werden sich wohl ein paar Menschen auf den Schlips getreten fühlen. Anyway, jedenfalls durfte ich einen Blick auf die Beta des neuen Internet Explorer 8 (IE8) werfen. Mittlerweile scheint Redmond viele nützliche Features aus den anderen Browsern besser verstanden zu haben. Und doch ist es mir völlig egal in welcher Version dieses Drecktool vorliegt, mehr als zum Update seines Windows darf man es nicht nutzen.

Nun ja, das Thinkpad zog den Neustart des Rechners dem eigenen Start vor. Warum dieser Dreck überhaupt installiert wurde, konnte man mir nicht schlüssig erklären, ebenso wenig wie das ‚überraschende‘ und völlig ‚unbewusste‘ Vorhandensein von 4(!) Toolbars und diverser miteinander konkurrierenden Hintergrundanwendungen, die sich gegenseitig die Startseite im IE8 abspenstig machen wollten. Nach Bereinigung dieses Mülls lief das Pad wieder einigermaßen. Der Rest ist mir wurscht. Ich habe Vorsicht und Umsichtigkeit oft genug gepredigt, ich kann zudem keine bunten Federn an mir erkennen. Das bedauernswerte Pad ist ab sofort nicht mehr mein Problem, dennoch habe ich innerlich viel gelacht.

Wirklich lecker indes war das von der Gattin und mir zubereitete Ossobuco. Ok, wir haben uns in der Dosierung des Pfeffers etwas vertan und der Salat war einen Tick zu sauer, es hat dennoch prächtig geschmeckt.

Geniest die restlichen Feiertage und haltet Euch vom Essen fern. Ich geh zum laufen nun für eine Runde in den Park. 🙂

P.S. spontaner Entschluss: Project PS3 ist auf Eis, ich will versuchen hierfür zu sparen.

6 Gedanken zu „gestern

  1. Wünsche ein schönes Fest gehabt zu haben, nicht allzu aufdringliche Leckereien auf dem Teller und ganz entspannte Restfeiertage.

  2. Oh, so verwurstelte Rechner sind mir schon lange nicht mehr untergekommen. Aber ich habe den Privatsupport auch radikal kürzen müssen. Meist reicht schon die Nennung des externen Stundensatzes, um den Leuten klarzumachen, dass sie einem gerade Arbeit aufnötigen

    Wenn Du DAFÜR alles beisammen hast, vermachst Du dann das G4 der holden Maid? 😉

  3. @tonari
    merci, ich halte mich fern so gut es geht. Oma hat Kekse gebacken, drei große Boxen. Nur den Deckel nicht lupfen dann geht es… *sigh*

    @FrauLehmann
    Deines liest sich sehr lecker.

    @Silencer
    Die beste Tochter von allen hatte schon lange Blicke, ich glaube nicht das ich mir Gedanken ums vermachen machen muss. Mal sehen was kommt. Hoffen wir mal, dass der sich der Schildmaid’sche G4 wieder richten lässt. Bis ich DAFÜR gerüstet bin, geht noch etwas Zeit ins Land. *räusper*

  4. Wie jetzt? Die beste Tochter von allen hat schon Blicke geworfen?
    Ich doch auch, menno.

    (heult in ihr Taschentuch… )

  5. Ja hat sie, wohl angelockt von meiner stetig wachsenden Begeisterung.

    Doch vorerst ist Dein PB noch nicht komplett danieder. Think positive. Please. 🙂

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