SAMBA

Wer einen Drucker (in meinem Fall ein CANON PiXMA IP3000), der wiederum via SAMBA im Netz steht, schon mal mit einem Windows-System versucht hat zu verbinden, weiß welche künstlichen Hürden mitunter es zu überwinden gilt. Unter Win XP muss alles selbst machen, also den Server ‚finden‘ (btw: scheiß egal ob man die IP nun kennt oder nicht, wenn Windows den SAMBA-Server nicht findet, dann hilft fast nichts), dann zickt der Treiber, der Drucker-Monitor fehlt oder ist nur eingeschränkt, usw.  Mit dem Business-VISTA habe ich es hier intensiv und mehrfach versucht und aufgegeben. Natürlich kann es auch an mir oder meinem Netz liegen, viele Möglichkeiten hier etwas falsch zu machen hat man eigentlich nicht. Unter Linux ist es indes relativ easy, nur wenig Handarbeit ist hier nötig, hier passt alles schon recht gut. Soeben habe ich aber erlebt, wie man diese lapidare Tätigkeit perfekt umsetzt. Das Mac OS X erfährt per Klick (Apfel => Systemeinstellungen => Drucken und Faxen => +), dass ich einen Drucker anbinden möchte. Daraufhin scannt es unaufgefordert mein Netz, findet den SAMBA-Server mit dem Drucker und übernimmt automatisch die IP und zeigt den Drucker schon mal an. Nach der Bestätigung holt/baut es sich direkt den Treiber, derweil ich einen Namen für den neuen Drucker vergebe. Keine 5 Sekunden später ist der Drucker online, der Probedruck erfolgreich getätigt und fertig. Der absolute Hammer.

9 Gedanken zu „SAMBA

  1. ….maaaaannnn ich will mich aber gerade für Ubuntu begeistern und will endlich wissen, wie ich das perfekt zum laufen kriege…- und jetzt fängst Du so an.
    Denk doch mal an die arme Mittelschicht, wer soll sich denn einen Apfel leisten – ich habe drei Kinder, zwei Autos einen Hamster und ein behindertes Kaninchen…..

  2. *lol* tut mir leid, daran habe ich tatsächlich nicht gedacht. Linux begeistert bin ich übrigens immer noch. 😉

    Ein Linux perfekt zum Laufen zu bekommen wirst Du vermutlich nie erreichen, es hängt immer irgendwo und man muss frickeln, Nur nicht aufgeben. 🙂

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  4. Ach ja, das sind so Nettigkeiten von OSX. Als leidgeprüfter, langjähriger Windows-Nutzer kommt einem sowas wie ein kleines Wunder vor – und stellt sich dann die Frage, ws man jetzt wohl mit dem angebrochenen Abend, den man komplett für Druckergebastel eingeplant hatte, eigentlich machen soll.

    Weitere kleine Nettigkeiten: Im Dock sollte, wenn alles funktioniert wie es soll, als Icon GENAU Dein Pixma IP 3000 auftauchen. Nicht irgendein generisches Bildchen. Wirkt erst mal wie eine Spielerei, aber es hilft unerfahrenen Nutzern sehr, wenn mehrere Drucker im Netzwerk hängen, und man die nicht anhand kryptischer Seriennummern, sondern nach dem Aussehen auswählen kann.

    Solch kleinen Wunder verbergen sich übrigens an allen Ecken und Enden in OSX.

  5. Speaking of little wonders… mein persönliches kleines Wunder habe ich unter Apfel+shift+4 gefunden: Der Shortcut für den Screenshot. 😎

    Als ich meinen neuen Drucker angeschlossen habe, musste ich mich beim Öffnen der Verpackung schon schlapp lachen: Da lag eine extra Bedienungsanleitung für Vista Rechner dabei. Im A schlagmichtot Format und mit Origami Technik gefaltet. 😀 Eine Anleitung für den Mac lag auch dabei. Ich war zu faul, die zu lesen. Wozu auch? 😉

  6. @Schildmaid
    Ah, den ShortCut habe ich auch schon vermisst und nun gefunden. thx. 🙄 (sry für Akismet)

    @Silencer
    *lol* man glaubt es als Win-/Linuxer anfangs gar nicht. Geht das überhaupt? Habe ich was vergessen oder mal was falsch gemacht? Ich war so verunsichert, dass ich den Drucker glatt gelöscht habe und den Weg glatt noch einmal gegangen bin. Soweit ist man es schon gewöhnt, dass es eben _nicht_ so einfach geht. 😉

    Das Icon beim Probedruck habe ich gesehen, toll gemacht, amüsant und zugleich vertrauenerweckend. Mit dem MucCommander kann ich dem OS X auch mal unter die Haube schauen. Sehr interessant was man dort so sieht. Nun wissen wir auch wo VISTA die Idee mit der neuen Verzeichnisstruktur (z.B. C: \User) her hat. Außerdem finde ich endlich die vor ein paar Tagen erfolglos transferierten .evolution Dateien. *öhm* 🙄

  7. Fast schon Pflicht für Einstiegs-unter-der-Haube-fuckeln und OSX gewisse Dinge abgewöhnen (wie das zumüllen von Netzlaufwerken mit .ds-Dateien) ist übrigens Tinktertool. Sollte jeder haben.

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