Shorties 16

  • Tagsüber kann ich auch strunzdumme Fragen in konzentriert überdurchschnittlichen Mengen noch recht gut aushalten. Ich brauch lediglich etwas länger um nach den Calls wieder die Gedanken zu sortieren, aber es geht. Wenn der halbe Arbeitstag jedoch ausschließlich in der Bearbeitung aus eben derselben besteht, habe ich in der Hälfte des Tages ich echtes Konzentrationsloch. Der Bedarf an beruhigender Nervennahrung steig demzufolge überdurchschnittlich schnell. Die Quittung der kurzfristigen Glücksgefühle folgt einen Tag später. #scheiss_allergie
  • Mit geweckter Kauflust vernünftig umzugehen ist nicht einfach.
  • Hoffentlich werde ich kein schrulliger alter Mensch, der Spaß nur darin findet, seine Umgebung mit seinen Macken zu terrorisieren. Ich möchte gerne ein gemütlicher Mensch bleiben, so wie jetzt auch.
  • Pfefferminztee und schön süß bitte.
  • Unsere Schuhe sehen dank der Bauarbeiten im Haus trotz Schrank aus wie Sau. Das wird eine Höllenarbeit die alle wieder sauber zu bekommen. Außerdem hat die beste Tochter von allen das Schuhmörder-Gen der Gattin geerbt und es mutiert nun auch noch. #fassungslos

5 Gedanken zu „Shorties 16

  1. Warum schreibst Du eigentlich nicht mal Supportgeschichten auf? Ich lese in deinem, urgh, Twitterfeed so viele Dinge, die mich in etwas längerer Form interssieren würden – aber davon taucht hier nichts auf.

  2. *urgh* Du und Twitter? 🙂

    An anderer Stelle und Plattform habe ich es stark anonymisiert versucht und keine guten Erfahrungen gemacht. Auf der einen Seite fühlten sich ‚Angesprochene‘ und Berufene ob der grundsätzlichen ‚Man kann nicht alles wissen‘ Einstellung beleidigt und versuchten vehement jedwedes Unwissen zu entschuldigen. Die trafen auf die unvermeidlich unterschwellig aggressiven Alleswisser, die sich (pers. Anm.: wie auch ich manchmal sicherlich nicht ganz unberechtigt, aber auch nur kurzfristig) über die Art und Weise der Fragestellungen, sowie der Unfähigkeit sich zumindest im Ansatz selbst helfen zu wollen, echauffieren.

    Der Mix war tödlich, da ich eigentlich nur berichten und allenfalls freundliche Diskussionen anregen wollte und keinesfalls heftige Streitereien vom Zaun brechen. Dazwischen waren die Menschen, die Spaß am Fremdschämen hatten. Das mag ich ja gar nicht. Ich habe auch gelernt, dass es scheinbar keine wirklich vernünftige Streitkultur im Netz gibt. Das Projekt (ein Forum) habe ich binnen weniger Wochen wieder eingestellt und den Content vom Netz entfernt, es war mir im Resultat zu heikel.

    Die Tweets im Thema sind eine Essenz des eigentlichen Vorgangs. Früher haben wir uns im Team über derartige Peinlichkeiten und doofe Fragen ausgetauscht und so trotz allen Drucks den Spaß an der Arbeit behalten. Das ist heute nicht mehr ohne weiteres möglich, da man mir mein Team vorzeitig ‚weg gekürzt‘ hat, da wir die Leistung an einen externen Dienstleister auslagern werden. So ist mir teilweise Twitter zum willkommenen Ausweichmedium geworden. 🙂

    Die Beiträge per Passwort zu schützen und nur ausgewählten Personen den Zugriff zu gewähren, könnte eine denkbare Option darstellen, die mir zudem auch die Möglichkeit gäbe ungeschriebene ‚Businessregeln‘ zu beachten und obige Erfahrungen zu vermeiden. *grübel* Weil bisher nie genutzt schau mir an wie genau diese Passwortfunktion in ‚meinem‘ WordPress funktioniert. Ich kann es gerne entgegen meines bisherigen Grundsatzes(*) ja mal versuchen. 😉

    (*) Entweder schreibe ich etwas für alle und stehe dann dazu, oder es ist nur für mich. Das soll kein Vorwurf oder Anklage sein für diejenigen die mit Passwort geschützte Blogeinträge veröffentlichen, dafür gibt es allerlei persönliche Gründe, dies muss jeder mit sich ausmachen. *no flame pls*

  3. Lach, jaja, das Thema Schuhe. Das kann wirklich ausarten. Wir sind 4 Mädels. Und die 3 Kiddis dürften mein Gen geerbt haben 😀
    Und Schrullig?? Lol, denk ich mal doch nicht, dass du schrullig wirst.

  4. Ok, die Argumentation kann ich nachvollziehen. Ich erinnere mich noch gut an das CCA-Blog, dass ich immer mit vergnügen gelesen habe. Der Call-Centeragent bekam sehr gut den Spagat hin, und in den Kommentaren ging es recht gesittet zu – möglicherweise waren die aber einfach gut moderiert.

  5. @Silence
    Das CCA habe ich auch hin gelesen, war schon schade das er thematisch aufhören musste.

    @Nila
    Wer weiß schon, ob er im Alter schrullig wird. 🙂

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