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Bei der holden Maid stahl ich mir ein Stöckchen. Neu für mich, denn bisher stand ich diesem Blogger-Brauch eher ablehnend gegenüber. Zeiten ändern sich, Meinungen und Ansichten auch. Nun ja, es gilt 8 möglicherweise wissenswerte Sachen von sich aufzulisten:

  1. Kleidung mit V-Ausschnitt sind ein Haßobjekt an mir. Auch wenn die Gattin scheinbar nie müde wird, mir diese immer wieder aufzudrängen.
  2. Mit zurückhaltender Höflichkeit kann man bei mir besser punkten, als wenn man forsch auf mich zu marschiert.
  3. Weil es die holde Maid erwähnte und mir so in Erinnerung rief:
    Die erste LP, die ich mir vom ersten selbst verdienten Geld kaufte, war „Supertramp – Even in the quitest Moments (click|click|click)“. Die LP habe ich heute noch. Ob ich sie noch abspielen kann? Den Thorens habe ich noch, nur wo anschließen?
  4. Persönliche Freundlichkeiten von Menschen die ich nicht wirklich gut kenne, lassen reflexartig Argwohn bei mir aufkommen. Zu meinen Leidwesen spüren das diese Menschen von mir ungewollt und sind oft zurecht verschreckt.  Die Gattin sagt mir immer wieder, ich muss mehr Vertrauen schenken. Das sagt sich so einfach.
  5. Bauernbrot mit grober grauer Leberwurst und scharfem Senf ist eine meiner wenigen Leidenschaften. Dafür lasse ich alles stehen, nur morgens nicht.
  6. Für mich gibt es kaum etwas schöneres, als die Menschen die ich liebe umarmen zu dürfen und die Umarmung auch erwidert zu bekommen.
  7. Ohne ausreichend Zeit und Ruhe bin ich in ungewohnten Gefilden (sowohl örtlich als auch thematisch) nicht heimisch zu bekommen. Das endet fast immer im Fluchtreflex.
  8. Ich fälle recht schnell Entscheidungen und ziehe das was entschieden ist dann aber auch durch. Ende. Ab dem Punkt darf man mit mir nicht mehr diskutieren, besser ist das. Wirklich.

Wer mag, darf sich das Stöckchen gerne mitnehmen.

7 Gedanken zu „8

  1. @weltdeswissen
    Sie bringen mich da schon etwas in Verlegenheit. 😳 Ich danke herzlichst und freue mich zugleich.

  2. zu 4.
    Hm. Ich gehöre zu den Typen, die manchmal spontan anderen etwas Freundliches antun. Und sich dann wundern, wenn der Andere argwöhnisch reagiert. Selbstlos etwas für Jemanden zu tun, erzeugt also leider nicht nur Freude. Okay, aber ich bin trotzdem unverbesserlich 😉

  3. Mir tut es dann auch irgendwie leid, ich weiß leider auch nicht, warum ich so hartnäckig misstrauisch sein kann. Sehr komisch das.

  4. Gern gelesen.
    Skepsis ist manchmal zwar angebracht, aber nur um auf Nummer sicher zu gehen. Sie verbaut auch so manche Chance. Kenne ich.
    2, 4 und 7 gehören irgendwie zusammen, oder?
    (Und jetzt habe ich Hunger. Worauf wohl…)

  5. @Donkys Freund
    you are welcome. 🙂

    Die genannten Punkte können thematisch durchaus zusammen gestellt werden.

    Ei grau Lewwerworscht is imma noch die Beschd. 🙂

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