Letzte Instanz in der Batschkapp

Gestern die Letzte Instanz kurz vor Ende Ihrer Unschuldstour 2009 in der Frankfurter Batschkapp. Bei diesem Konzertbesuch standen wir etwas weiter hinten, was den erneut mörderischen Bauch-Bass-Tritten doch deutlich die Spitze nahm. Man wird ja auch älter. 😉

Letzte Instanz

Eine durchaus tolle 2 stündige Show (ohne Pause) mit teils sehr greller Stimmung im ‚Tanzraum‘ und recht viel Publikumsbeteiligung.

Was war sonst?

  • Reichlich drugg (© monkey) im Laden.
  • Bestimmt 298 Mal das Wort „großartig“ gehört (nein, ihr beide schafft es nicht, auch noch diesen Brainbug bei mir zu verankern, vergesst es. Ich bleibe bei „Superkaligrafilistisch Expiallegorisch“)
  • Bestimmt 80 Mal ein Stoßgebet gen Himmel geschickt, dass der etwas ungünstige Standort ‚Treppe‘ nicht dazu führt, dass Leute auf dem Weg von oder zur Bar ihre Getränke stolpernd über mich verteilen.
  • Die Nutzung von Deo vor dem Konzert ist keine Schande und spricht auch sicher nicht gegen die Genfer Konvention.
  • btw: Warum haben so viele ‚real‘ Schwarz-Hard-Rocker eigentlich immer lange Harre oder gar keine?
  • 12 Mal wurde mir auf den Fuß gestiegen, einmal war ich erfolgreich.
  • Gestreifte Business-/Freizeit Hemden sind bei so einer Veranstaltung nicht wirklich angemessen. (Danke für Deinen betont zurückhaltenden Hinweis 😀 )
  • Die Hupfdohle neben mir (manchmal auch hinter mir) hatte tolle Henna-Tattoos …. am ganzen Körper. Als sie anfing ihre Begeisterung durch Entkleiden zusätzlichen Ausdruck zu verleihen, konnte ich einen schüchternen Blick drauf werfen. Ich sagte s c h ü c h t e r n, ok?
  • Blond ist eine ungewohnte, aber dennoch gute Farbe.
  • Es war prima Insu und seinen Crash-Audi mit den zu vielen Knöpfen kennen zu lernen. #gute.Chemie

Das Konzert hat Spaß gemacht, auch wenn ein paar Musikstücke rein akustisch ziemlich daneben waren, das gehört wohl dazu. Die Musik ist für ein Konzert gut, jedoch nicht wirklich in meiner Richtung. Eine Wiederholung ist vermutlich nicht nötig. Es war schon Dich mal wieder hüpfen zu sehen. 😀

10 Gedanken zu „Letzte Instanz in der Batschkapp

  1. so ein Konzertbesuch ist immer wieder toll….raus aus dem Alltag und abgetaucht in die Musik.
    Batschkapp sagt mir nix, aber ich höre gleich mal rein…..und ein schüchterner Blick ist sicherlich OK!
    LG Bonafilia

  2. @Bonafilia
    Die Batschkapp ist eine Kulteinrichtung in Frankfurt, wie ich erfahren durfte. Das ist ein leicht renovierungsbedürftiges Haus, mitten in Frankfurt an einer S-Bahn Strecke, Wohnhäuser rings herum, Rewe, usw. Der Saal selbst sieht aus wie ein entkerntes Wohnhaus, alles ist etwas schedderig, abgeschrammt, verschlissen, dennoch noch gut zu gebrauchen. Es dürften so etwa 400 Leute dort hinein gehen. Aufgrund der dann zwangsläufigen Enge darf man keine Angst vor körperlicher Berührung haben, weil die hat man reichlich. Es gibt Bier, Cola, Wasser, Fanta usw. ausschließlich in Plastikbechern und ein wagemutiger Bretzelman versucht hin und wieder sein Geschäft. Es geht allgemein herzlich frankfurterisch zu, d.h. man wird auch mal deftig angeraunzt wenn man es verdient hat. Letztlich sind es alles friendly and freaky People, die Spaß haben und Musik feiern. Ich war nun das 2.Mal dort und mir gefällt es immer noch. Ah so, Angst vor Lautstärke darf man nicht haben, man fühlt jeden Bassanschlag und jeden Trommelschlag. Das wird um so besser, je geiler die Musik wird.

    btw: Am 28.04 kommt Anna Terheim und ich überlege ob ich mir das ansehen kann.

  3. Echt? Anna Ternheim kommt? Über sie hatte ich doch kürzlich was geschrieben. Da müsste man tatsächlich mal ernsthaft drüber nachdenken Freizeit in Hessen zu verbringen…

  4. @semmy
    => http://is.gd/ryrz

    mein Ticket ist gerade bestellt. 😀 // Die Gattin mag leider nicht mit. 🙁

    Gib mir Bescheid, wenn Du/Ihr mitfahren möchtest/möchtet. Ich werde direkt aus dem Büro zur Batschkapp fahren.

  5. ah…cool! Eine Kultureinrichtung…kenn ich aus Trier die „Tuchfabrik“, wobei das schon sehr komerziell aufgebaut ist, also nicht ganz zu vergleichen!
    Viel Spaß mit der Schwedin! 😎

  6. @ruediger: ich war gerade auf der Ticketseite von der Batschkapp und was passiert? Mein Chef haut mir mit einem Termin in Berlin dazwischen. Das ist schade. Sehr sogar. Aber Berlin hat auch sehr schöne Seiten zu bieten. Danke übrigens für das Angebot. Ich sag dir was, irgendwann werden wir uns doch noch persönlich kennenlernen und wenn ich dir beim BanThai über den Weg laufe… 🙂

  7. @ruediger: achja, viel Spaß natürlich. Schreibst du einen ausführlichen Bericht wie gewohnt? Ich find ihre Stimme wirklich gut.

  8. @semmy
    Schade mit dem Berlin-Termin. Selbstredend werde ich das Konzert verbloggen, es schreit ja förmlich danach. Hoffentlich zickt ihr Management so wie das von Kieran, wegen Filmchen und Photos.

    bzgl. Mitfahrangebot „you’re always welcome“ 🙂

    bzgl. meet-and-greet: Das kann angehen. Obwohl, da wir beide eher zur schüchternen Fraktion gehören, wird es mit dem „zufällig über den Weg laufen“ wohl doch etwas schwierig werden. Wir müssten das dann schon etwas vorbereiten, richtig mit konspirativ und so ….. ein Leipzigerstrasse-Bloggertreffen. 😉

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