Audacity und eine Ankündigung

Audacity ist ein Open-Souce Tool, um Audiodateien zu editieren und auch welche zu erstellen. Es mag andere Produkte für OS X geben, ich bin nun mal Audacity einigermaßen gewohnt. Mittels eines Headsets kann man Gesprochenes aufnehmen und speichern, nur leider nicht als mp3 exportieren. Dazu muss man einen Encoder wie z.b. lame hinten dran hängen. Der ist bei Audacity jedoch leider nicht dabei, also muss man frickeln. Das alles hat etwas gedauert, aber nun klappt es prima.

Und warum das?  Vor ein paar Jahren habe ich angefangen eine Geschichte zu schreiben. Nichts hochtrabendes oder tiefgründiges, sondern eine Alltagstory aus meiner Phantasie in Worte, Absätze und Kapitel gefasst. Das ganze Projekt lag nun schon etwas länger brach, Zeit und Lust sich damit zu beschäftigen gingen im Rhythmus und Geschäftigkeiten der Wochen und Monate irgendwie unter. Vor ein paar Wochen begann ich dann wieder an der Story herum zudenken. Das machte wieder Spaß, mir zu überlegen welche Wendung die Geschichte nehmen könnte, wie ich die Personen agieren lassen kann, das kleine Kribbeln im Rücken, ganz unten fing wieder an zu arbeiten. Dieses kleine helle sensible Kribbeln, was den Körper die Vorfreude und Lust, Aufregung und Nervosität spüren lässt. Über die vielen Ideen, bekam ich wieder richtig Lust mit der Geschichte mehr zu arbeiten und weil Blogger ja nur zu gerne mit anderen Bloggern teilen, will ich die Gesichte mit dem Arbeitstitel Susanne noch etwas überarbeiten/anpassen und abschnittsweise als Hörbuch einsprechen. Das Ganze möchte ich dann hier auf thatblog unter CC 3.0 veröffentlichen. Das ist tüchtig aufregend und ich hoffe sehr, dass mir die Lust daran nicht wieder abhanden kommt. Die kommenden Tage will ich noch Tests mit dem eingebauten Mikrophon des MacBooks machen, um zu entscheiden ob ich das nehme oder doch lieber ein externes Mikro nutzen soll. Ich freue mich tierisch drauf Euch das zum hören zu geben, richtig und total. #hibbel

OT: Ob ich das hier ohne mein erstes Budweiser in diesem Jahr getrunken zu haben auch geschrieben hätte, weiß ich nicht. Mir ist gerade etwas fluffig im Kopf.

17 Gedanken zu „Audacity und eine Ankündigung

  1. ich hab beides, audacity und lame, audacity klappt auch ganz prima! (allerdings nehme ich lieber mit No23 auf, auch open source)
    leider hab ich noch nicht hinbekommen, die texte, die ich in audacity sooo schön von den „ääähm“ und den versprechern befreit habe, auch wieder als mp3 abzuspeichern, keine ahnung, was man da wo einstellen muss…

  2. @Rüdiger: Da bin ich ja gespannt! Dank an das Budweiser, dass es Dich motiviert hat, das zu schreiben. 😉
    @Ehefrau: Klappt evtl. „Datei“ — „Exportieren als mp3“? Falls das Programm was vom fehlenden Encoder brabbelt, kann man sich den z. B. unter Rüdigers o. g. Link downloaden, speichert die „Lame“-Datei irgendwo ab und teilt Audacity einmalig den Link mit. Danach sollte es immer flutschen, sofern man die Lame-Datei nicht woanders hinschiebt, so wie das neulich ein gewisses „schlaues“ Monster getan hat. 😈

  3. Tja, das sind ja mal ein paar feine Infos…..
    Auch von mir ein Dank an das Budweiser… ich freu mich auf das was da kommen wird.

  4. @Ehefrau
    In den Einstellungen von Audacity muss Du u.U. einstellen, wo der mp3-Encoder genau liegt. Dann kannst Du Dein Projekt aufsprechen und als audacity-project speichern (Datei => speichern unter => ….), danach unter „Datei => als mp3 exportieren“ eine mp3 Datei erzeugen. Um die unerwünschten Füllgeräusche zu entfernen, klickst Du mit der linken Mause in den Stream und markierst unter gehaltener linken Maustaste die Sequenzen, die Du nicht magst. Dann drücke Du „Entf“ auf der Tastatur, oder auch unter Effekte(?) weißes Rauschen.

    @Fellmonster & ISMO
    merci. #selbst.weiter.hibbelt

  5. Ich bin gespannt auf die Geschichte. So ein ähnliches Experiment betreibe ich auch gerade, bei mir muss man allerdings noch selber lesen.

  6. @muriel
    merci. Ich bin total aufgeregt und hoffe, dass ich am Wochenende ausreichend Zeit finde. Aber erst einmal die virtuelle Schlamm- und Matschparty bei dero Gnaden überleben. 🙂

    Danke für den Hinweis zu Deinem „Nimmermehr“. Da werde ich mich sehr gerne reinlesen.

    @ri
    #hibbel 🙂
    OT: Mailantwort kommt heute Mittag.

  7. @ruediger: Das wäre natürlich famos. Bisher hält sich das Interesse – und besonders die Kommentare – nämlich ziemlich in Grenzen.

  8. @Muriel
    … famos … ein tolles Wort. 🙂

    Das fehlenden Kommentare und Beteiligungen können möglicherweise auch deswegen sein, weil man keinen Hinweis hierfür in Deinem Blog findet, es sei denn man hat wohl Deine Beiträge im FeedReader. Da ich noch nicht so lange bei Dir mitlese, bin ich selbst auch nur über die Deine TagCloud in der Sidebar drauf gestoßen. Sofern mir ein Hinweis nicht böse genommen wird, IMHO könnte ein Link neben „Darum gehts“ zu einer eigenen Seite, welche die Teile des Romans chronologisch auflistet schön genügen, um die Neugier auch von „Vorbeisurfern“ zu wecken. Zumindest kann es nicht schaden, es mal zu versuchen. Wie gesagt bitte nicht böse nehmen, ich möchte keinesfalls lehrmeistern.

  9. @ruediger: Keine Sorge, ich freu mich über den Hinweis. Habe da auch schon drüber nachgedacht, aber dann kam es mir doch nicht so wichtig vor… Jetzt versuch ich’s einfach mal.

  10. Bisher habe ich immer mit Lame gearbeitet und war eigentlich auch zufrieden, obwohl die in Sachen entwicklung nach meiner Meinung zu wneiug gemacht haben

    [Edit: Den Link zu Deiner kommerziellen WebSite habe ich entfernt.
    Werbung (auch indirekte) für kommerzielle Webauftritte sind in den
    Kommentaren meines Blogs weiterhin nicht erwünscht. Wenn Du hier
    weiter kommentieren möchtest, verzichte bitte zukünftig auf die URL.
    Danke für Dein Verständnis.]

  11. @Andy
    Ich nutze LAME schon seit Urzeiten, selbst mit den uralten Versionen gab es nie Ärger. Ich wüsste also nicht, was man an LAME noch großartig entwickeln müsste. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.