NTFS und Mac OS X

Die Tools Mac FUSE und NTFS3G for Mac sind höchst willkommen und da kostenlos von privaten Programmieren zur Verfügung gestellt, auch eine wirklich Wohltat. Hierfür zolle ich gerne Respekt und drücke meinen Dank aus. Damit gibt es überhaupt eine Methode, um auch unter OS X auf das unter Windows übliche NTFS Dateisystem schreiben zu können. Mein neuer USB-Stick leidet jedoch unter einem eklatanten Schwund an Schreibgeschwindigkeit unter OS X 10.5, wenn der in NTFS formatiert ist. Dann sind gerade noch 2-4MB/sec sind möglich. Unter Linux (ebenfalls mit NTFS3G) sowie unter XP, VISTA und Windows 7 sind 8-10MB/sec als Schreibgeschwindigkeit normal. Wenigstens ermöglichst der Stick als Lesegeschwindigkeit unter allen Systeme bis zu versöhnlichen 25MB/sec. Wenn ich den Stick in FAT32 formatiere, habe ich unter allen System die gleichen Schreib- und Lesewerte. Blöderweise erlaubt jedoch FAT32 Einzeldateien in einer Größe von bis zu 4GB, was bei einigen Gelegenheiten (z:b. beim Transport Virtueller PC-Container) schlichtweg unbrauchbar ist. Die Dateien sind 10GB und mehr. *argh*

Da hat man nun mobile 16Gb zur Verfügung und muss sich mit Krücken (sorry) und einem uralten Dateisystem begnügen, nur damit die benötigte Interoperabilität gewährleistet ist. Das ist doch Scheiße. Das Apple von sich aus weigert nativ auf NTFS Systemen zu schreiben ärgert mich. Microsoft auf seiner Seite unterstützt das OS X Dateisystem HFS oder HFS+ wiederum nicht, dazu kann man gottlob ebenfalls auf eine Freeware zurückgreifen. Der User hockt in der Mitte und muss sich kompromissbereit zeigen. Anstatt die beiden Dickschiffe aufeinander zugehen und für ihre User gerade im geschäftlichen Umfeld etwas tun, es stünde beiden wirklich gut zu Gesicht. Aber nein, man steht scheinbar auf dem Standpunkt: „mit meinem Förmchen darf nur ich spielen“. Mich nervt es gerade ziemlich.

2 Gedanken zu „NTFS und Mac OS X

  1. Also wenn es dir nur um die Virtuellen PC-Container geht, das kann man bei Parallels so einstellen das die Dateien nur 4 GB groß werden, wahrscheinlich genau wegen der FAT-Geschichte.

  2. @INSU
    Diese Option von Parallels ist ziemlich sich sicher genau deswegen. Ich nutze Virtualbox, damit kann ich unter allen Systemen die selben Container nutzen. Keine Kompromisse, es soll ohne Klimmzüge und Hilfsmittel funktionieren. ❗

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