Shorties 46

  • Und wieder einmal wurde es bewiesen, Programme die ich nicht mag, mögen mich auch nicht. Scheiß egal ob ich es mit Powerpoint (MS-Office), Impress (OpenOffice) oder Keynote (iWork) versuche, sobald am Ende eine Präsentation herauskommen soll, endet es im Chaos. Zuerst verfalle ich in überaus lästerliche Flüche in Richtung derjenigen Menschen, die Präsentationen überhaupt haben ungestraft erfinden dürfen und dann lasse ich es doch sein und bitte jemanden das Ding  für mich zu bauen.
  • Mann geht auf Herrentoilette und findet dort am Pissoir stehenden Fremden, der sich gerade erleichtert. Grüßt man in seinen Rücken? Grüßt man überhaupt jemanden auf der Toilette? Und was macht man, wenn der Fremde während seiner Verrichtung seinen Kopf in die eigene Richtung dreht? Ich habe nicht gegrüßt, ich finde das gehört sich einfach nicht.
  • Der Reifenwechselaugust hat beim diesjährigen Wechsel tatsächlich zu mir gesprochen, also einen ganzen Satz und in zusammenhängenden verständlichen Worten. Zitat: „Können Sie mal die Blenden kurz wegnehmen? Ich will die nicht verkratzen.“ Ob er ein Kundenkommunikationsseminar besucht hat? Noch vor einem Jahr hätte es lapidar „nehmen Se die mal weg!“ geheißen, gepaart mit einem mehr oder weniger auffordernden Handzeichen. Gut, er hätte die Blenden auch direkt nach dem Entfernen schon aus dem Weg schaffen können, dann wären sie nicht zwischen seinen Füßen gelegen, aber man kann ja nicht alles haben.
  • Es gibt noch keinen Dilbert-Schreibtischkalender für 2010, zumindest bei Amazon noch nicht.
  • Die neue EC-Karte kam zwangsweise mit dem Chip darauf, der die Karte auch als Geldkarte nutzbar macht. Als vor ca. 5 Jahren die EC-Karte zum ersten Mal damit kam, habe ich mich tierisch aufgeregt, weil 1. ich das gar nicht wollte, 2. nicht wusste was es überhaupt war, 3. mich nicht informieren wollte, was es denn ist und 4. ich an eine dermaßen dusslige Telefontusse geraten bin, dass es mich wundert wie die ihren Kaffee alleine und ohne Anleitung wohl getrunken bekam. Jetzt sehe ich es erstaunlicherweise entspannt und finde das Ding sogar eher praktisch.   Als stimmt es doch, im Alter wird man weiser.  In dem Zusammenhang wurden erstmals diese Sicherheitshinweise verschickt.
  • Den Kerlen, die in Hemden, T-Shirts und Shorts diese zig dämlichen Schilder annähen lassen, sollten in Unterhosen in ein Schwimmbecken mit Reisbrettstiften/Heftzwecken geworfen werden. Dann lernen die hoffentlich endlich mal diesen nutzlosen Kram gefälligst dort zu platzieren, wo sie eben nicht den ganzen Tag direkten Hautkontakt haben und so permanent jucken, stechen oder sonst irgendwie nerven können. Sicher kann man die Schilder auch heraus schneiden, doch wer hat nicht schon mal ein Kleidungsstück ruiniert, weil das Fitzelchen bedruckter Kunststoff mit Plastikfäden und deren angespitzten Enden fast unentfernbar mit dem Kleidungsstück verbacken ist. *argh*
  • Heute morgen am Fruchtstand, während ich auf meine Becher Obstsalat wartete, zwängte mir ein gerade tätiger Obstregaleinräumer ein Gespräch der besonders merkwürdigen Art auf. Unvermittelt sprach er mich trotz sichtbar getragener Ohrhörer an, dass er mit der arabischen Kultur an sich ja so gar nicht könne und er viel lieber Kommunist sei. Vor allem auch, weil die Musik besser ist und er mit Frauen reden dürfe. Das Obst einräumen zur Veränderungen im Bewusstsein herbeiführen kann, ist für mich seit heute durchaus im beweisbaren Rahmen.

22 Gedanken zu „Shorties 46

  1. @Silencer
    merci für die Lorbeeren, doch bitte glaube mir. Mit den 3 genannten stehe ich auf Kriegsfuß, den dicksten den man sich hierfür vorstellen kann. Nur der Gedanke daran lässt schon das Adrenalin sprudeln. 😡 Jeder hat doch so etwas. Sag jetzt nur, Du nicht? 😯

  2. ich hab von meiner bank noch nie ne ec-karte mit geldchip bekommen.
    anscheinend müsste ich das ausdrücklich dazu sagen, wenn ich das wollte.

    die schildchen schneid ich jedenfalls immer raus, wenn sie stören.
    blöd nur, wenn sie zu gut vernäht sind und dann so ein überstehender rand bleibt, weil man die naht nicht auftrennen will. dann kanns sein, dass die schnittkante piekt! 😡

  3. Auf der Toilette grüßen? Internet bildet, denn man sucht Antworten auf Fragen, die man sich selber niemals gestellt hätte…

  4. @oasenhoheit
    * Die Chips kommen jetzt zwangsweise, zumindest wenn ich das dem Telefontusserich glauben darf.
    * Und wenn man sich mit der Kante nicht abfindet, schneidet man immer zu tief, quasi mit Ankündigung.

    @sevenjobs
    ja …. nein … ähm … tut mir leid. 🙄

  5. Warum willst du den eine Präsentation auch mit Powerpoint oder Impress oder sowas machen?

    Hm Obstsalat? Wo gibts sowas? ich will auch nen Obstsalatbecher zum mitnehmen haben! Menno!

  6. Hasts dus gut das dir jemand die Presentationen zusammen bastelt.
    Sitzt grad über einer für die Uni.
    Keynote ftw! 😀

  7. @Andrea
    Führe mich nicht in Versuchung. :wink. Da es leider geschäftlich ist, müssen hiesige Kolleginnen und Kollegen herhalten, ansonsten hättest Du jetzt schon Mail. 😉

    @DeserTStorM
    Von Wollen kann in Sachen Präsentation keine Rede sein. Echt nicht.
    Wir haben einige Obsthändler hier in der Straße, die den Obstsalat (also verschiedene geschnittene Früchte) in Plastikbechern verticken. Sehr praktisch das ist.

    @insu
    Die Hilfe kommt erst dann, wenn ich den Kram laut genug in die nächste Kloake gewünscht habe und man sich wohl Sorgen um mein Wohlergeben macht. 😛

  8. Diese Obstbecher gibts auch des öfteren im Stuttgarten Bahnhof und in letzter Zeit auch aufm Markt bei mir um die Ecke. Kann echt lecker sein 🙂
    (Nicht vergleichbar damit, was die Kette mit dem gelben M als frisches Obst rausgibt)

    Ich frag mich sowieso, was das für ein Gefühl ist, so gemeinschaftlich vor den Pissoirs zu stehen… Kein Wunder, dass Männer ihre Freunde tendenziell nicht mit aufs Klo nehmen 😀

    Kratzige Etiketten in den Klamotten sind echt doof. Genauso wie lange, die grundsätzlich iwo rausstehen. Mindestens genauso doof fasnd ich die Modewelle, magnetischen Schmuck zu tragen… Was da an Karten und Daten schon kaputt gegangen sein muss… (fiel mir gerade bei der Erwähnung von EC-Karten ein)

    Gruß
    Axy

  9. @Axy
    * auf den Punkt gebracht: am Pissoir stehend, mit der Hand am ….. ist es der beste Zeitpunkt, einem Mann etwas böses zu tun: Deswegen geht er auch lieber alleine 😉

  10. oh, ich habe auch meine neue Ec-Karte bekommen.
    auch unaufgefordert mit Geldchip drauf, also wie immer…
    aber bei mir heißt das Ding jetzt girocard, ohne Sicherheitshinweise.

    ist auf dem Obstsalat irgendetwas alkoholisches drauf?
    nee? dann mag ich den nicht.
    😀

  11. Vielleicht hat Dein Obstsalatdealer zu viel rotes Obst & Gemüse gesehen?
    Sagte nich schon Old Kalle, der Urkommunist, dass Umwelt den Menschen formt? 😉

  12. @Fr.Dr.Buchstaeblich
    Sofern Sie dann in der Herrenabteilung, am Pissoir stehen blieben, bestünde zumindest die Möglichkeit hierzu. Ja. 😆

    @quadratmeter
    Herrlich, das das so viele können. Wenn ich also mal privat eine Präsentation bräuchte, was vermutlich nie passieren wird, denn würde die jemand anfordern, er einen Schwimmkurs von einer hohen Brücke gewinnen würde, weiß ich wen ich um Hilfe herbeirufen kann. *hachz*

    @noch ein Markus
    Nicht doch, um 7.30 Uhr morgens ist nüscht mit Alk, weil Auto dabei und Uhrzeit gänzlich unpassend. Ganz normale Früchte, so für zwischendurch zum futtern. 😉

    @tonari
    Ganz ehrlich, ich glaube der war (noch?) völlig zugedröhnt. Wenn er morgen wie da ist, versuch ich mal eine Blick in die Augen, sofern er das nicht als Aufforderung zum tanzen missversteht. 😕

  13. Grüßen auf dem Pissoir? Warum nicht – solange man mittags nicht mit „Mahlzeit“ an den Beginn des Bedürfnisses erinnert wird. 😀

  14. @cutter
    ah, der Klassiker. So unnütz wie eine flexibler Schnürsenkel. 😉

    @quadratmeter
    Höre ich das Zauberwort „Asyl“? 😛

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