Wetterecke

Wohnt man eine gewisse Zeit in seiner Gegend, entdeckt und lernt man zwangsläufig auch die Wetterecken kennen. Die sind sicher nicht unfehlbar, aber haben eine doch beachtliche Trefferquote. Ist eine Außenaktivität geplant, schaut jeder in seine Wetterecke und versucht zu erfahren, ob sich am derzeitigen Wetter denn kurzfristig etwas ändern könnte. Zumindest war dies eine unserer ersten Beschäftigungen, als die beste Tochter von allen noch außerhalb bespaßt werden wollte/musste.

Unsere Wetterecke ist wenn man gerade aus dem Küchenfenster, zwischen die beiden Häuser hindurch schaut. Wenn sich hier etwas zusammenbraut, ist es in der Regel binnen 2-3 Stunden später über uns und erhellt die Gemüter. 😡

unsere Wetterecke

[klick auf das Bild zum vergrößern ]

Das da oben wird heute noch herunter kommen. Hast Du auch eine Wetterecke?

12 Gedanken zu „Wetterecke

  1. neee…..ich hab wetter.com!
    Ehrlich hab ich das noch nie wahrgenommen, vielleicht sollte ich darauf mal achten 🙄 Wetterecke..ich kenn die Wetterhexe Rumpumpel!
    LG Bonafilia

  2. Kurios, bei mir ist das Wetterfenster auch das Küchenfenster. Fixpunkt: Wie sieht der Himmel über dem Apfelbaum aus?
    Wetter kommt hier immer aus Westen, und es wird auch nie vor elf Uhr wach. Seltene Ausnahmen bestätigen diese Regel.
    Da es jetzt viertel nach elf ist, kann ich mit Sicherheit sagen: Dicke fluffige Wolken lassen immer wieder die Sonne durchblinzeln und regnen wird das heute mal nicht. 🙂

  3. @bonafilia
    Du schaust jetzt aber nicht lieber auf wetter.com, als aus dem Fenster, oder etwa doch? 😯

    @Schildmaid
    Die Wettermaid von G-Town. 😆

  4. Ja, lach Du nur. Aber das Wetter im Leinetal ist wirklich berechenbar. So wie es sich ab 11Uhr mittags zeigt, bleibt es dann auch.
    Für mich heisst das heute: Ab in den Garten, Laub harken. Meine Lust dazu hält sich in sehr eng gefassten Grenzen. 🙄

  5. Dazu fällt mir übrigens noch ein, dass bei meinen Eltern auch das Küchenfenster das Wetterfenster ist. Westen halt… mit unverbautem Blick auf die Marktkirche.
    Und auch hier gilt: Ilmetal (ein kleiner Ableger vom Leinetal) und das Wetter wird erst ab elf Uhr richtig wach.
    Ich bin echt eine Taleule. 😀

  6. @Schildmaid
    Fürs Protokoll: Es ist anlachen. 😉

    Lustigerweise hat ein stetig böhiger Wind die dunklen Wolken wieder weg gepustet, also ist es nur grau und bäh. Dafür hat die Nacharschaft reichlich Spaß mit Laub aufsammeln. 😆

  7. Fürs Protokoll: Genau so habe ich das auch verstanden. 😉

    Ja, diese verdammten Windböen hatten wir auch. Erst den Spaß mit Aragorn und den Ringschweingeistern, die sich ständig umpusten ließen, na und dann noch das lästige Laubharken. 🙄 Ich hab nur das Birnenbaumlaub geschafft… danach hatte ich keinen Bock mehr.

  8. @Schildmaid
    Aus welchen Gründen auch immer ging ich wohl fälschlicherweise davon aus, dass Dein Garten kein „Nutzgarten“ sondern eher so ein Zeitverbringding ist. Ich mag Birnen sehr gerne, nur kaum einer hat noch welche im Garten, immer nur Kirschen und Äpfel und Gedöns. 😉

  9. in meiner alten Wohnung (14. Etage) hatte ich eine Riesenwetterecke, konnte das Wetter aus drei Richtungen kilometerweit beobachten 😀

    Heute im EG seh ich es erst, wenn es zu spät ist …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.