Shorties 49

  • Da der Akku vom iPod leer ist, so bekomme ich den Alltag mal gerade richtig pur mit. Sehr lästig. Ein Maler steht in seiner reichlich verschmutzten Kluft hinter mir an der Kassenschlange und rülpst sich ein kleines Konzert zusammen. Ich dreh mich um und bitte ihn das doch zu lassen, oder raus zu gehen. Antwort: Lass mich vor, dann bin ich schneller raus. *bump*
  • Vielen Dank lieber Wecker, dass Deine Batterie tagsüber zu schwach geworden ist.
  • Welchen Grund kann es haben, dass unser Licht im Speicher mal funktioniert und mal wieder nicht? Es ist völlig irre und willkürlich,  kein Muster oder ähnliches ist zu ermitteln. So trau ich mich nicht den Hauselektriker, der im Sommer hier alles auseinander-und-wieder-zusammen-gefummelt hat anzurufen, ich verstehe es ja selbst nicht obwohl selbst elektrisch ausgebildet. Wackelkontakt ist es keiner, die Klemmen sind alle geprüft.
  • Was ist passiert, wenn die Gattin mich plötzlich völlig alleine auf der Rolltreppe im Kaufhaus stehen lässt und eiligst davon strebt? Sonderpreisstand mit Vossen-Handtüchern *sigh*
  • Rauchender Autofahrer sind *argh*, ganz besonders wenn die ihre ausgelutschten Kippen, während der Fahrt aus dem Fenster zippen und ich seitlich versetzt dahin fahren muss.
  • Die beste Tochter von allen hat zugestimmt. Der Gang zum örtlichen Buffalohändler zwecks unverbindlicher Anprobe erfolgt am kommenden Dienstag Abend. #hibbel Sie sagt, sie will auf mich aufpassen, damit ich keine Blödsinn kaufe und mich zum Affen machen.
  • Was würde man wohl alles sehen können, wenn in einem Aufzug ein versteckte Kamera wäre, die aber nur dann aufzeichnet, wenn eine Person im Aufzug fährt?
  • Wie nennt/nanntet ihr die greif- und bissfertigen klein geschnittenen Stücke einer Mahlzeit oder Brotes? Der besten Tochter von allen wurde diese Nahrung als Muffelchen vorgestellt, die Mainzer Oma nennt die Stücke Raidärschähr (zu deutsch: Reiterchen).
  • Dunkles Brot (noch leicht warm vom Aufbäcker) mit grauer Leberwurst (vom echten Metzger) und Dijon-Senf (irgendwoher). Ich könnte mich rein setzen.

16 Gedanken zu „Shorties 49

  1. Mein Beileid zu 1 – ich merke es auch gerade!

    Zum vorletzten Punkt: Vögelchen (weil die in den Mund fliegen können)

  2. Auch zum Vorletzten: Meine Mom nannte sie „Häppchen“.
    Ich hab nie darüber nachgedacht, dass die regional andere Namen haben könnten. Das war ein prima Einfall, Rüdiger! :top:

  3. Schlagfertig war er ja, der Bauarbeiter.

    Bei uns hiess das Kleinzeug auch Häppchen. Aber ich komme ja auch aus der gleichen Region wie die Schildmaid.

  4. @JuliaL49 & Schildmaid & Silencer
    Merci. 🙂

    @JuliaL49
    So unvorbereitet und ohne Musik am Alltag teilzunehmen ist echt schmerzhaft. Vor allem beim Diskounter.

  5. Zum Thema Fahrstuhl: Manchmal sage ich einfach so in leeren Räumen:: „Ich weiß, dass ihr mir zuhört.“
    Wenn ich falsch liege, erfährt es niemand, aber ansonsten jage ich damit vielleicht jemandem einen Heidenschrecken ein.

  6. Bei uns gab es Unterschiede. Passend vorgeschnittene Nahrung, also zB Brot hieß „Roiderchen“, also fast wie bei der Mainzer Oma, Muffel (ohne chen) waren im Unterschied dazu Dinge, die man selber noch zerkleinern musste. „Gib mir mal ’nen Muffel“ hatte also die Bedeutung von „Lass mich mal abbeissen.“ 😀
    Hessen scheint dann doch nicht so groß zu sein. 😉
    Rüdiger, du weisst doch dann bestimmt auch, was ein Schneuber ist, oder? 8)

    @Muriel: Herrlich! Ich hab früher immer den Spiegeln in Umkleidekabinen die Zunge rausgestreckt.

  7. @Katja
    😆 ne, Hessen ist dann doch nicht so weitläufig.

    Bei Schneuber muss ich leider passen… geraten => Taschentuch? :donno:

  8. 1. Kannst Du bitte, bitte künftig deine Shorties mal durchnummerieren, damit uns geneigten Kommentatoren die Senf-dazu-geb-Einordnung leichter fällt?
    2. zum Vorletzten: neudeutsch = finger food 😉

  9. Ein Schneuber ist jemand, der bei der Nahrungsaufnahme sehr pingelig/wählerisch ist und viele Dinge nicht mag. Ich hab gerade überlegt, wie der hochdeutsche Begriff dafür lautet und muss gestehen, dass mir keine griffige Übersetzung eingefallen ist, bei der ich ohne Umschreibung ausgekommen wäre. Wie nennt man das denn? 😯 :donno:

  10. @ruediger: Du kannst das jetzt als Zeichen dafür nehmen, dass ich meine eigene Coolness überschätze, oder dafür, dass ich wirklich gestört bin, aber ICH WÄRE KEIN BISSCHEN ÜBERRASCHT!!!
    (Vielleicht sollte ich erwähnen, dass mein Beitrag ein bisschen inspiriert war von xkcd. Aber ich hatte die Idee auch schon, bevor ich den Comic gelesen hatte. Ich schwöre.)

  11. @tonari
    # Nummerierung ist eine gute Idee, merci. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. :hmmm:
    # Du hast der kleinen Tochter am Tisch doch kein finger food gemacht, oder doch?

    @blaue Suppe
    willkommen auf thatblog. 😉

    @Katja
    hihi – leider so nie gehört. Die Mainzer Oma nennt das schnähgisch. Wie das im norddeutschen Platt heißt, frage ich gerne die Verwandtschaft. Die kann noch richtig Platt.

    @Muriel
    Ich wette, ich selbst würde jedwede coolness vermissen lassen.

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