Backwahn

Die Oma hat sich dieses Jahr ___freiwillig___ und ohne unser Wissen schon an den Backofen gestellt. Wir waren schon sehr erstaunt als sie anrief und ankündigte, dass sie vorbei kommen möchte um „die Sachen“ abzugeben. Das dicke Ende kam dann als sie bat, es möge doch bitte jemand herunter kommen und tragen helfen. *gulp*

2 Kuchen und 4(!) Tubberkästen voll mit Plätzchen und Süßkram. Das sind bestimmt 19 Mrd. Kalorien, die wir in der Wohnung einzulagern hatten. Überall stehen hier jetzt Schälchen mit kleinen Mengen der leckeren Dinger. Man geht mal so eben vorbei und grabscht sich ein Teilchen, jedes Mal.  Kann sich einer vorstellen wie schlimm das eigentlich ist?

Die Absicht hinter dieser bemerkenswerten Aktivität ist auch klar. Wehe wenn etwas übrig bleibt, dann haben wir im nächsten Jahr ordentlich Kampf, damit sie überhaupt wieder backen wird, weil „es bleibt ja sowieso was übrig“. Die Möglichkeit in Maßen zu backen steht nicht zur Debatte, ist man erst einmal im Backwahn, muss der bis zum Schluß ausgelebt werden.

Bilder erspare ich Euch, die Gefahr der Gewichtszunahme angesichts dieser Mengen ist unverkennbar gegeben.

7 Gedanken zu „Backwahn

  1. Wie wärs mit ’nem ordentlichen Westpaket für den armen Osten. Statt Kaffee und Kaugummis eben mal Plätzchen satt. Ich habe hier niemanden, der mir was bäckt. :knirsch:

  2. @tAXMAN
    Geht es Dir wie mir, ich muss auch meine Mutter anbetteln, weil die Gattin nicht bäckt. „Care-Paket“ ist kein Ding, sag wohin. 😛

    @WeltdesWissens
    Grausam ist kein Ausdruck, sehr nahe der Folter. 😛

  3. @Andrea
    Nüscht schmollen, büdde. Es sind bestimmt jetzt noch 12,3Mrd. Kalorien von der Plätzchenlieferung der lieben Mutter übrig. Und was viel schlimmer ist, sie kommt am Wochenende „zu Besuch“, 🙄 sprich Kontrolle wie der Verzehr der eigens erzeugten Waren nun schon fortgeschritten ist. Ich brauch ein Versteck. 😛

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