these Boots – follow up

– zur Vorgeschichte

Die beste Tochter von allen hat mich gestern Abend doch nicht für wahnsinnig und akut Midlife-Crisis erlebend erklärt. Sie stand etwas gelangweilt in dem Schuhladen (jaha, gelangweilt im Schuhladen – sie ist noch jung, das kommt sicher noch) doch hat sie recht schnell wohlwollend genickt, sie stünden mir nicht mal schlecht, sondern richtig gut. 8) Insofern bin ich nun also Eigentümer nagelneuer und noch beinharter, aber bereits blank gewichster Biker-Boots (siehe Bild aus der Vorgeschichte). I got boots again. #w00t

Sie fühlen sich klasse an und ganz nicht wie vor 20 Jahren, sondern nur wie heute. Das ist mir wichtig und eine Bedingung der Kaufentscheidung. Die Entscheidung selbst war nach der wohlwollender Zustimmung der besten Tochter von allen schon binnen 5 Minuten getroffen. Lange zaudern ist nicht so mein Ding. Als ich testweise etwas im Laden mit den Boots herum lief, stand mir immer wieder ein Mann im Weg herum. Ein merkwürdig anmutender Mensch, der mich sehr genau zu beobachten schien. Immer wenn ich an ihm vorbei ging, grinste er mich breit an und nickte dabei mit dem Kopf. Ich lief also etwas herum, versucht in mich hinein zu hören, ob ‚das‘ jetzt gut ist oder nicht, wobei es eigentlich schon gut war, als ich hinein schluppte. *räusper* Ich dachte erst, dass er mich gleich um ein Date fragt, doch er stand nur im Laden und mir im Weg herum. Sein Lächeln erwiderte ich nur sehr mühsam und spröde, musste ihn ja nicht noch ermuntern. Da sehe ich, dass seine ~17 jährige Tochter(?) gerade die gleichen Schuhe anprobiert, sprich umgekehrt wie bei uns. Vielleicht hat er deshalb so grenzdebil vor sich gelächelt und ich stand nur zufällig immer vor ihm.

my Boots

Das Photo, weil

* Renee nach einem „Beweis“ fragte.

* quadratmeter vor kurzem ein Stöckchen in die Weltgeschichte geworfen hat und ich es hiermit zweckentfremde.

8 Gedanken zu „these Boots – follow up

  1. Goil!
    Ich habe gerade die Lücke ausgemacht, dass es überhaupt keinen Standard-guten-Wunsch für neue Schuhe vergleichbar mit „Hals- und Beinbruch“, „immer ’ne Handbreit Wasser unterm Kiel“, „Petri Heil“ oder „Guten Appetit“ gibt. 😀
    Und da es die noch nicht gibt (wehe es kommt hier jemand mit einem Standardspruch, den es seit Jahrhunderten gibt und der mir nur gerade nicht einfällt) erfinde ich deinen neuen Stiefeln zu Ehren einen:

    Ich wünsche dir *Tusch und Schnätteretäng* Naht- und Sohlenriss!

    Katja (heute von Albernheit geplagt)

  2. und jetzt noch den neuen Hut am rechten Hosenbund [und der hessische Cowboy ist] – perfekt! 😉
    die Boots sind echt klasse 😉 Gratulation zur richtigen Kaufentscheidung 😉 und vielen Dank für das Beweismaterial …
    das erinnert mich an ein tolles shooting mit einem ehemaligen Arbeitskollegen; er ist ein clown und hampelmann (im positiven sinne) und sozial- und fachkompetenter Mitarbeiter gewesen (er zog weg). es war immer eine freude mit ihm zusammen die Nachtschicht zu machen – ein Mensch der hinhört und sich für alle Belange Zeit nimmt – auf jeden Fall fragte er, ob ich ihn fotografieren würde und ob ich seine wahre Seite fotografieren kann. Ich wußte nicht was er meinte und fingen einfach mal an zu knipsen.
    Nach einer Stunde sichteten wir die ersten Bilder, die sehr humorvoll und dynamisch waren, dann machten wir weiter und nach einer weiteren Stunde schauten wir uns den Rest des Shoots an und als er das letzte Bild sah, stockte ihm der Atem und er sagt: „Ja, das bin ich wirklich.“
    und was hat das mit den Boots zu tun? Nichts 😉 aber er hat sich wohlgefühlt mit dem Cowboyhut 😉

  3. @Katja
    *lol* Merci. Bis heute gab es meines Wissens tatsächlich keine passende Floskel hierzu.

    @Renee
    Merci, auch für die kleine Geschichte. 😉

  4. Jaaaah! Du hast es getan. Toll, toll, toll. G*eile Schuhe. :top:
    Und der Typ hat bei Dir nur beobachtet, wie sich das wohl anfühlen mag. Eigentlich wollte ER die Treter, nicht das Töchterlein 😉

  5. hey ruediger,
    tolle Schuhe. Ich mag auch Boots und Stiefel… Am schönsten finde ich die Blicke, wenn ich in meinen Flieger-Springern (ich mag die halt, weil sie sehr bequem sind, und habe mit Glatzen absolut nichts zu tun) im Winter zur Arbeit komme. Man sollte meinen, in den letzten 4 Jahren müßten sich die Kollegen langsam daran gewöhnt haben… 😀
    Und mein Papa trägt gerne Cowboy-Stiefel-Verschnitt-Dinger. Im Winter absolut TOP!!!

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