Livingston in der Batschkapp

Die beste Tochter von allen wünschte sich einen Konzertbesuch bei Livingston, einer Rock-Pop Truppe aus UK, in der Batschkapp in Frankfurt. Also irgendwie komisch, weil die Rock-Musik die die 5 gemacht haben, ist an sich schon richtig klasse. Nur die Akustik in der Batschkapp wird scheinbar immer schlechter, schriller und greller in den Höhen. Wir waren beide am Mitte des Konzerts dann doch ziemlich genervt, denn der Leadsänger benahm sich immer mehr wie auf einem Videodreh und nicht wie auf einer Bühne, 5 Meter von einer Horde Fans. Zum erstaunlichen Teil sang er auch nicht, sondern tönte Ersatzgeräusche mit seiner durchaus beeindrucken Stimme. Doch einen Chester singt man nicht an die Wand, auch er nicht. Die beste Tochter und ich sind uns beide einig, dass die Musik richtig gut wurde, jedes Mal nachdem er insgesamt 3 Mal innerhalb des 75Minuten Konzerts Vortrag wortlos für 5 Minuten von der Bühne verschwand und die Musiker alleine spielen lies.

Das ist auch das erste Konzert, bei dessen Ende ich die Zugaben nicht abwarten wollte, wir hatten beide mehr als genug. Den Namen der Vorband %irgendwas-aisatisches% habe ich trotzdem die ihn bestimmt 20 Mal gesagt haben schon wieder vergessen. Dazu habe ich auch keine Lust danach zu suchen, denn die haben mir überhaupt nicht gefallen.

Die Konzertvideos sind leider nichts geworden, weil leider alle dermaßen so brachial übersteuert sind, das es schon weh tut. Also gibt es eine aufbereitete Konserve:

[youtube]epCnQjZfxIg[/youtube]

[Livingston – Broken]

falls youtube nicht läuft => click

6 Gedanken zu „Livingston in der Batschkapp

  1. Der Bandname sagte mir gar nichts, aber den Song kannte ich dann doch.
    Schade, wenn das so schrabbelig war, da musste man bei Batschkapp Konzerten ja leider schon immer Abstriche machen. Ich bin deswegen nur 3, 4 Mal überhaupt dort gewesen und hab’s dann irgendwann gelassen.

  2. @Katja
    Für meine Ohren jedenfalls wird es schlimmer, dabei ist es sonst so „gemütlich“ und angenehm alternativ. 🙁

  3. Ich glaube / fürchte, das ist eher eine Frage des Alters und damit veränderten Anspruchs. Die Musik, die Mensch heutzutage hört, rauscht und kratzt nicht mehr, da knackt nix, wie früher bei Schallplatten. Umso krasser ist der Unterschied bei Livemusik generell, wenn die Akustik der Örtlichkeit nicht gut ist, nehme ich das eher übel als früher, dann muss die Band mit der Atmosphäre, die sie verbreitet, das schon rausreissen.

  4. @Katja
    Da ist viel wahres dran, die Toleranzschwelle sinkt sicher auch deutlich im Laufe der Zeit und mithilfe der technischen Entwicklung wird man auch noch verwöhnt.

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