Kopfrauchen

Den Großteil des Tages denke ich einer geschäftlichen Situation entlang, die ich zu planen habe, ohne jedoch alle Umstände und Parameter zu kennen. Man will natürlich auch Kosten und Aufwand wissen. Aufgrund der vielen Unbekannten käme die Nennung dessen jedoch einem erfolgreichen Wurf von steinernen Knochen gleich, die in wundersamer Weise auf den Boden fallen und dort etwas formen, was Schamanen vielleicht deuten könnten, ich jedoch nicht. Dennoch versuche ich und rechne hin oder her und kalkuliere und werfe doch die Hälfte wieder über den Haufen. Es bleibt aber immer ein Stück übrig. Wenn ich in dem Tempo weiter mach, bin ich nächste Woche fertig, nur dann ist es zu spät. Mir ist nach Ablenkung, der Kopf braucht eine Unterbrechung.

18 Gedanken zu „Kopfrauchen

  1. @der
    Das ist sehr nett, danke fürs Angebot. Da ich es mir selbst „eingebrockt“ haben, muss ich da auch selbst durch. 😉

    Die Krux ist, wie mache ich jemandem auf Papier etwas begreiflich, wenn jemand keinerlei Ahnung vom Thema hat und doch mithilfe dieses Papiers/Konzepts eine Entscheidung fällen muss. Ich mach mich vielleicht auch nur verrückt und muss mal eine Stunde etwas anderes oder morgen weiter machen.

  2. Was haben die Leute eigentlich vor dem Internet gemacht, um sich von der Arbeit abzuhalten?

    Edit:
    E-Mail korrigiert. gruss ruediger

  3. Lieber Rüdiger,

    anhand deiner Kommentar-Uhrzeit, kann ich erkennen, das ich Dich ein wenig ablenken konnte mit meinem Artikel *g* Das freut mich 😆
    ———-

    Kunden die ihre Anforderungen/Wünsche nicht äußern können sind nervig… :donno: und rauben einem den letzten Nerv 🙄

    Du schaffst das!
    Erdbeere

  4. @Erdbeere
    Japp, Ablenkung war gelungen 🙂

    Hier muss ich den Kunden jedoch in Schutz nehmen, er weiß die Daten auch nicht, sondern nur grobe Richtungen/Ahnungen oder was auch immer. Es ist dann an einem Spezialisten (aka. moi) etwas daraus zu machen, was dennoch vernünftig verwertbar ist. Wie sagt man: Es hat ausreichend Raum zur weiteren Entwicklung. 😆

  5. Nabend,
    wenn sich der Kunde der Situation bewusst ist, dass es sich egal in welche Richtung nur um eine Schätzung handeln kann, dann kann dir wenig passieren. Bereite Ihn auf etwas schlimmeres vor, dann bleibt ein wenig Luft 😉

  6. @ISMO
    Das Wort Schätzung ist gefühlte 43 Mal in dem Konzept aufgeführt. Wenn das nicht reicht, weiß ich nicht. :hmmm: 😆

  7. Ein Flowchart hilft oft, das Konzept als solches zu verdeutlichen – und dann für die Beschreibung (und die Zahlen) 2 oder 3 Szenarien aufbauen, so was wie „best case“, „worst case“ , „real case“…

  8. @der
    Und das bei meiner „Affinität“ zu solchen FlowCharts überhaupt. 😆 *sigh* Doch gebe ich Dir sehr gerne recht, merci für den Hinweis. :top:

  9. @all
    erste Feedback erhalten, man hatte nicht mit dem Umfang gerechnet. Da ist es wieder, mein altes Problem, zuviel geschrieben. 🙄 Dennoch irgendwie eine im weiteren Wortlaut doch beruhigend wirkende Rückmeldung. 8)

  10. Das klingt doch schon mal ganz gut. Und ausserdem, lieber mehr als zuwenig und dabei entäuscht 🙂

  11. ausreichend Raum zu weiteren Entwicklung…, schön formuliert 😆

    Gruß Erdbeere, die verwundert darüber ist, wie oft hier geblogt wird 😀

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