Shorties 58

Sonderedition: heute

  • Es sollte etwas lästiges aus der Haut am Ellenbogen geschnitten werden, Termin war 10.30 Uhr, gegen 11.30 Uhr habe ich mich beklagt, warum mir ein Termin mit einer Stunde Zeitverzögerung gegeben worden hätte, das Wartezimmer sei beileibe nicht hübsch genug um sich länger als nötig dort aufzuhalten. (Erneut danke ich Mr Jobs, dass der iPod Videos abspielen kann) Langweile hatten die alle keine, dennoch zeigte man eine fragwürdige Priorisierung, weil mit Termin wartet man im Kabuff, ohne Termin steht man draußen vorm Tresen und wird einer nach dem anderen durch gewunken. Bei Kindern sehe ich das gerne ein und maule auch nicht, aber auch nur dann. Um 11.30 Uhr kam ich doch dran, bis 11.40 Uhr saß die Betäubung und ich lag, 11.50 Uhr setzte er zum schneiden an. Wobei ich dann feststellte, dass die Betäubung keine war. Es ging schnell und es tat ihm fürchterlich leid, dennoch hat es tüchtig gezwiebelt. 12.15 Uhr war ich wieder draußen und mein Unterarm noch für ca. 30 Minuten leicht betäubt. *hmpf*
  • Die beste Tochter von allen wollte zum essen ausgeführt werden. Kurz vor Schulschluss warte ich im Schlittchen auf denselben, als ein Mensch im schlampigen Outfit, den hasselhoff’schen Hamburgerverzehr jedoch mit einer Currywurst auf Brötchen auf der Straße zelebrieren musste. So stierte ich möglichst unprovokativ auf den iPod, um die unter a. angefangene Folge Friends zu beenden, schielte aber auch immer wieder mal hinüber. Ein beschämendes Bild bot sich mir. Ich war zu feige die Cam drauf zu halten, weil „leg Dich nie mit am Tage betrunkenen Menschen an“ und war froh als er von dannen torkelte und mich in Ruhe lies. *puh*
  • Im Thai-Express in Wiesbaden gibt es nur Scheine bis 20 Euro. Könnte auch partielle Farbenblindheit und spontane Legasthenie sein, mir ist es so oder so wahrlich scheiß egal. Wenn ich 50 Euro gebe, bekomme ich auch das richtige Wechselgeld dafür. Sie sagte, es stimme nicht und ich bestand dann auf einen sofortigen Kassensturz, jetzt sofort und unter meiner Aufsicht. Nach etwas zögern fand sich der 50-iger plötzlich wieder, doch eine Entschuldigung zusammen mit dem Wechselgeld fand sich nicht. Hätte ich ihr sowieso nicht geglaubt. Das Essen war schon bestellt und wieder gut, dennoch war ich heute das letzte Mal dort gewesen. *netter Versuch LaoChe*
  • Cappuccino mit stillem Wasser, Vanilleeis unter warmen Himbeeren, im lauen Windchen, Sonne in der Fußgängerzone als Nachgang, sehr schick. Die beste Tochter von allen hat tatsächlichen ihren alten Vater eingeladen. Premiere, ist bis dato noch nicht passiert. Und geschickt hat sie es gemacht.
  • Der Verband ist mit so einer sehr weichen Mullbinde unterlegt, falls es nachsuppt. Weil das Gebilde gerutscht ist, muss ich Depp dran herum zupfen und wieder zurecht rücken. Nun sticht es bei jeder Bewegung wie Hulle am Ellenbogen an der Stelle des Schnitts. Aber nein, ich muss ja dran herum ….. *argh*
  • Wo wir gerade dabei sind: Friends im Original ist einfach nur geil. Nur mit Mühe konnte ich mir das Lachen im Kabuff (siehe a.) verkneifen. Ich weiß das ich spät dran bin, aber immerhin. *humba-humba*
  • Zufällig und überrascht festgestellt, dass thatblog eine Ratingfunktion hat. Die kam wohl mit dem Umfrageplugin. Finde ich ja witzig, gerade für diejenigen nicht kommentieren möchten, aber dennoch was hinterlassen wollen.Ob es ankommt?

16 Gedanken zu „Shorties 58

  1. Gute Besserung für den Arm!

    zu c) *nachfrag* Das Wechselgeld hattest du am Ende aber schon korrekt, oder? Nur keine Entschuldigung?

    zu d) Sind Töchter nicht grundsätzlich geschickt im Umgarnen ihrer Väter? 🙂 Beste vermutlich erst recht.
    Ich hab immer noch keinen Kaffee in der Sonne genossen dieses Jahr. Und erst recht kein Eis. Zeit wird’s.

  2. g) Diese Leute, die so gar nicht kommentieren, faszinieren mich irgendwie. Ich frag emich manchmal, ob die wirklich existieren.
    Ich habe seit Monaten einen Artikel nur für die in den Entwürfen, weiß aber immer noch nicht, ob der mal veröffentlicht wird…

  3. @Katja
    Merci, ist nur eine Fleischwunde, insofern kein Grund zu jammern. Erst gegen 4 Uhr habe ich dann endlich eine Position gefunden, die mich ohne Überraschungsstiche schlafen lies.
    c) Jupp, das Wechselgeld stimmte dann. Natürlich kann es passieren, darf es aber nicht. Wenn man die einfachsten Grundregel nicht beachtet (Geldbetrag den man bekommt benennen, das Geld nicht in die Lade stecken, bis der Kunde sein Wechselgeld bekommen hat und geht) ist man am falschen Platz. Ich habe selbst ca. 10 Jahr eine recht umsatzstarke Kasse geführt, ich weiß wovon ich rede.
    d) äh ja. Das kann sie. 😳 Betr. Kaffee: Vorschlag: Donnerstag 16.00 Uhr im Alex in Wiesbaden. 🙂

    @Muriel
    Die Frage ist so alt wie Blogs selbst. Sind es nun Bedenken sich zu zeigen, oder Angst etwas falsches zu schreiben was den Unmut der Stammleser/Autors hervorruft, oder der offen zur Schau getragene Grad der innigen Bekanntheit der Stammleser und/oder des Autors, oder die schlichte Sorge um die eigenen Identität, das muss jeder so halten wie er kann. Ich kennen zufällig einen meiner Nichtkommentierer: Von meiner Scheffin weiß ich, dass sie hier liest und sie wird definitiv nichts schriftlich kommentieren, das macht sie wenn schon lieber direkt. 🙂

  4. Ich mag Leute, die Ihren Indy kennen und zitieren können. Ansonsten: Gute Besserung und schönen Urlaub!
    Dein Stöckchen habe ich nicht vergessen, das bearbeite ich demnächst. Versprochen. Waren nur gerade wieder so Nonstop-Action Tage.

  5. @Silencer
    Herzlichst, es wird. :pipe:

    Keine Hetze oder unnötige Eile, das Stöckchen und ich laufen nicht weg.

  6. a. Das passiert mir jedes Mal egal in welcher Stadt wenn ich zu diesen *lustigen* ElektrodenindieAugenTests muss. Von mir Verständnis :hug:
    e. Nach Möglichkeit den Versuch machen das Mull an den Ecken mit Heftpflaster zu fixieren. Ich weiß allerdings nicht ob das auch am Ellebogen hält. Am Knie hat es funktioniert.
    g. Ich habe meine von Anfang an drin, weil ich von Anfang an wusste, dass die Leute für die das Reisetagebuch „bestimmt“ ist nichts sagen jedoch vielleicht weiterverlinken und dann will jemand was sagen. Es hat diese Funktion noch nicht einmal jemand genutzt. Und ich weiß, dass diese Leute mitlesen.

    @Muriel: Oh ja, veröffentliche den Artikel doch. Ich habe doch normalerweise auch nie was bei dir gesagt. Obwohl ich mitlese. Dass ich nichts gesagt habe abgesehen der Erklärung zum Stöckchen letztens hat damit zu tun, dass ich manchmal denke, dass ich viel zu einem Artikel sagen möchte. Jedoch mag ich nie viel schreiben. Vielleicht wenn du einen Artikel über solche Gesellen hast kommen so Leute wie ich mal aus den Puschen. Das ist allerdings kein Versprechen.

  7. @Charlotta
    a.) re :hug: gute Güte, ich habe schon ordentlich gejodelt, am Auge mag ich mir das nicht vorstellen.
    e.) Hält nicht, weil nicht der Verband als solche nicht genug fixiert ist. Ich kann den Arm bewegen und den Ellenbogen beugen, so lockert sich alles. Morgen darf ich ihn runter machen, so lange halte ich es noch aus. Außerdem hat es Haare am Arm, da Pflaster drauf zu pappen ist im Nachgang nicht so schön. :pipe:
    g.) versuch macht kluch. 🙂

  8. @Charlotta: Das ist natürlich ein gelungener Anreiz. Ich fürchte allerdings, dass mein Entwurf einfach noch nicht reif ist. Mal sehen.

  9. Wenn die Betäubungstropfen richtig in den Augen wirken wäre das endlich halb so wild. Endlich. Das Problem ist nämlich, dass die Helferinnen, die das machen meist auf so Ideen kommen wie „Schauen Sie mal da hinten hin“ oder Ähnliches. Und weil man mit den Tropfen nur noch arg verschwommen sieht muss man die Augen vorrollen und dann presst sich das Narkosezeug wieder raus. Und dann tut es weh. *Schön“ ist auch wenn die zu ungeschickt sind und die mir den Dingern den Flüssigkeitsfilm vor den Augen rauskratzen.

  10. @Charlotta
    *gulp* Das liest sich alles andere als angenehm. Wie oft musst Du diese Prozedur über Dich ergehen lassen?

  11. Als der allererste Verdacht auf Usher-Syndrom aufkam alle sechs Wochen. Dann alle sechs Monate. Ich kann es nicht mehr zählen.
    Es verlangt durchaus nach Fertigkeiten im Händeverwringen das Durchzuhalten. Man läuft immer Gefahr mittendrin mal *patsch* Du verstehst?

  12. @Charlotta
    Japp, ich verstehe. Mir passierte das mit meinem alten Zahnarzt, der nicht hören wollte. Da hat es automatisiert „Patsch“ gemacht und es hat sich am Ende gut angefühlt. Doch kein Vergleich zu der Tortur, die Du aushalten musst. Ich finde keine angemessenen Worte um mein Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen.

  13. Das Vorgehen bei c), wie du’s im Kommentar beschreibst, machen sie nicht mal in meinem Hass-Supermarkt hier im Ort, wobei es ansonsten doch wirklich in Supermärkten üblich ist.

    d) Weisst doch: Bin ’ne olle Feignase. *soifz* 🙄

  14. @Katja
    d) nun ja, es war ein Versuch wert. Bitte sieh es mir nach. Es war übrigens ein schönes Sonnenpätzchen und 2 Typen am Nachbartisch (very hawt – mit Gucci-Puck-Sonnebrille, gemeinsam mehr Zeugs auf den Haaren als in einer durchschnittlichen Ölwanne, musterrasierte Kopfseiten und so), die sich ob meiner Ohrstöpsel in lästerischer Sicherheit wähnten. Wenn die gewusst hätten, dass nur der Stöpsel auf der zu ihren gewandten Seite saß und die Musik auch nur sehr leise war. 🙂 8)

  15. Da ist nichts, was ich dir nachsehen müsste. Ich bin dahingehend ausschließlich von mir selber genervt, weil ich nicht über meinen Schatten springen kann. Aber irgendwann traue ich mich auch das. 🙂

    Und bis dahin werde ich die Kaffeeflecken auf meinem Monitor sammeln, die du mit so Dingen wie „Gucci-Puck-Sonnenbrillen“ ( 😆 ) verschuldest und das Ding untern Arm geklemmt zum Putzen mitbringen. 😀

  16. @Katja
    Schon wieder der Bildschirm, als wenn ich es auf ihn abgesehen hätte. 🙄 Das passt schon so wie es ist. :top:

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