hemisches Fernsehquiz

Das Spiel mit dem/der Schauspieler/in und justament nicht wissen wohin mit ihm/ihr, juckt mich in der Regel herzlich wenig. Gerade jetzt schaue ich den Film und mache mir evtl. später Gedanken um deren Protagonisten, oder auch nicht. Die Gattin indes kann deswegen richtig fuchtelig mit sich werden und insistiert gar mit stetigen Rückfragen, teilweise auch nur an sie selbst gerichtet, doch letztlich doch wieder indirekt an ihre unmittelbare Umwelt (aka. mich). Natürlich geht sie nicht zu Tante Google oder in den Bildschirmtext, sondern füttert mich ungefragt mit zusammenhanglosen Hinweisen (Bsp: „das ist doch der, wo die eine Frau da aus dem Auto gefallen ist,…“) und beschwert sich dann, dass ich auch nicht gerade hilfreich bin. *hmpf* Sie beschäftigt vollends sich und auch ihre Umgebung damit und verliert mitunter sogar stellenweise den Faden des laufenden Films, was dann wiederum in neuen Fragen mündet, was denn gerade passiert sei und. *sigh* Und bei Euch so?

16 Gedanken zu „hemisches Fernsehquiz

  1. Ich habe weder einen Mann noch eine Frau die mir dazwischen quatscht. Und von meinem Höllenhund kommen auch keine Kommentare wenn sie schläft während ich Filme gucke. 😉 😀

  2. Ich bin so. Wenn ich die Lösung eines Rätsels (wer singt das, woher kenne ich nochmal den Schauspieler, wer schrieb das Buch usw.) nicht kenne, finde ich keine Ruhe. Ich kann dann nicht schlafen, grübele die ganze Zeit weiter. Allerdings guck ich bei Google oder ähnlichem nach, bis ich es weiß. Nur für mich selbst. Ich finde es eigentlich total gräßlich, wenn ich in einem Film versunken bin und mir quasselt einer (meistens ein unsensibler Mann *g*) dauernd dazwischen. Da kann man dann ja gar nicht richtig mitleiden…. 😀

  3. @Raven
    Dafür zerpflückt sie Decken und sicher auch nicht, wenn jemand in der Nähe ist. 😉

    @Irodeschi
    *hmpf* Noch eine. 🙄 😆 Grässlich ist _es_ für mich indes nicht, es sei denn die Gattin bohrt immer wieder nach, obwohl ich schon mehrfach gesagt habe, dass ich es auch nicht weiß. Im Gipfel schickt sie mich an den Rechner, damit sie weiter gucken kann. Natürlich mit dem Angebot mir die verpasste Handlung nachträglich zu erzählen. 🙄

  4. Ich bin da ganz bei der Gattin! 😀
    Mich quält das so sehr, dass ich mich gar nicht auf den aktuellen Film konzentrieren kann. Allerdings halte ich dann den Film an und befrage das Web bzw. falls ich tatsächlich mal fernsehe, nutze ich die Werbepause dafür. (Das sind die seltenen Momente, wo es mich nervt, über den Luxus eines Arbeitszimmers zu verfügen und den PC nicht in TV Reichweite zu haben.)
    Mein Mitgucker, dessen Handy internettauglich ist, erlöst mich aber hin und wieder auch schonmal vorher, wenn er sein Handy gerade in Reichweite und nur mäßiges Interesse am laufenden Film hat und schlägt für mich nach. Darum zu bitten, käme mir aber nicht in den Sinn.

  5. Ja aber doch nur in Bezug auf die Unerträglichkeit des Nicht-Drauf-Kommens! Den Mitgucker beeinträchtige ich ja lediglich gelegentlich durch Film-Anhalten. (Was aber auf dankbaren „ich geh dann schnell eine rauchen“-Boden fällt. 😀 )

  6. Ganz ohne Weichspüler: ich bin auch so … 😛
    Allerdings springe ich (nach zweimaligem Nachfragen) auf, hole Brockhaus, Fernsehprogramm oder was immer die Lösung verspricht und habe nach ein paar Minuten Ruhe. Letzte Instanz ist der PC mit wikipedia –
    ultimo ist bei mir gugl, da muss ich schon recht verzweifelt sein … 8)

  7. OT: Nee, Rüdiger, der Höllenhund ist kein Hund in dem Sinne, sie ist ein Greyhound. Sie stinkt nicht, sie sabbert nicht, sie haart nicht, sie zerpflückt keine Decken und buddelt keine Löcher im Garten. Das einzige was man bei ihr nicht sein sollte, ist ein Kaninchen. Die Wissenschaft ist sich jedenfalls noch nicht einig um was für ein Tier es sich bei ihr handelt. 😉

  8. @Charis(ma)
    *omg* 😆

    @Raven
    re-OT: Dann ist das ja fast ein mustergültiger Vierbeiner. Wenn sie jetzt noch sprechen könnte und den Müll herausbringen würde, ich wäre so was von neidisch.. 🙄

  9. Ich täusche die Frage mal kurz seitlich an. Kommt keine Spontanhilfe, leide ich still und weiter grübelnd vor mich her. :knirsch:

  10. Da ich in der Richtung ein gutes Personengedächtnis habe, war das kein Thema. Aber wir haben uns wechselseitig immer mit Kommentaren hochgezogen. Ich z.B. bei Actionfilmen: „Quietschende Reifen auf Sand? Oh neee, geht doch gar nicht!“. Oder er: „Guck mal! Der Kerl beisst der Schnecke ins Gesicht. Darf der das?“ Die wirklich wichtigen Filme haben wir uns schweigend im Kino angesehen. Und hinterher gelästert. 😀

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