Gitarrenupdate-02

Es läuft gerade nicht so wirklich gut. Zum einen weil ich kurzfristig pausierte und zum anderen, weil ich über die „Wirrungen“ der letzten 1-2 Monate doch mehr mit mir selbst zu tun hatte, als mir bewusst war. Ich hadere mit dem Üben, bin etwas unkonzentriert und darüber frustriert weil es nicht so richtig weiter geht. Darüber mache ich mehr Fehler als sein müssen, das stresst mich etwas. Die Lehrerin bewahrt Fassung zeigt aber den warnenden Finger. Im Moment also mehr selbst verursachte Disziplinprobleme.

Wir haben fast alle Saiten durch, nur doch das hohe e und tiefe E, die bisher gelernten Akkorde weiß ich wie sie sein müssen, doch die aus dem Spiel zu greifen klappt nicht, die Akkorde sitzen also nicht so richtig. Ich muss mich zum üben deutlich besser und mehr disziplinieren.

Wir fangen nun das mehrstimmige Spielen an, was die Koordination sowie das Rhythmus- /Tempogefühl heftig fordert (aktuelle Fingerübungen). Ich hänge weiterhin mit diesen verdammten Noten durch und bekomme die nicht so richtig in den Kopf hinein, das Abrufen klappt nicht auf Anhieb, ich brauch manchmal zu lange und verliere dann den Faden. Zu meinem Leidwesen komme ich dann auch nicht mehr richtig hinein ins Stück, weil komplett rausgeflogen. Sehr lästig und noch mehr ärgerlich, zäh. Aufgeben gilt aber nicht.

20 Gedanken zu „Gitarrenupdate-02

  1. Ich kenne das Problem. Irgendwie hat man nie Zeit und irgendwie auch nie die richtige Lust um vernünftig zu üben. Mein Gitarrenlehrer hat dann auch immer böse geguckt. Wenn man einen bestimmten Punkt erreicht hat, wirds aber angenehmer, weil man dann auch seine Erfolge hört und mit dem Klimpern auch tatsächlich was anfangen kann. Wünsche dir jedenfalls noch viel Erfolg beim weiteren (diesmal fleißigerem) Üben und musizieren.

  2. Ich habe ja die Anfänge der Überei nicht so richtig mitbekommen – aber ich finde es schon toll, wenn sich jemand, der wenige Jahre über das zarte Alter von 20 hinaus ist 🙄 , nochmal den Stress antut, ein Instrument zu erlernen.
    Bleib dabei, du freust dich sicher, wenn du es halbwegs geschafft hast!
    Hier läuft feed-mäßig alles super.

  3. Betrachte es als Vorbereitung für Deine Musikerkarriere. Solch Momente passieren schneller als man denkt. ICh hatte erst die Sehnenscheidenentzündung, dann den Wasserrohrbruch im Proberaum – das macht zusammen etwa 3 Monate ohne Musik (bestenfalls ab und zu mal zwischendurch, aber halt nicht richtig).

    Bin j amal gespannt, wie es am Wochenende wird. Da habe ich ne spontane Jamsession und mals schauen, ob ich noch weiß, wierum man ne Gitarre hält :teehee:

    Aber wie Du richtig erkannt hast: aufgeben gilt nicht. Rock on!!11!einself!1!!

  4. Halte durch, es lohnt sich bestimmt….Ich habs da einfacher, ich mache den niederländischen Sprachkurs mit meinen Kindern zusammen, da darf ich mir keine Blösse geben, dass ist Ansporn pur 🙂

  5. Fingerübungen, Noten lernen, Noten lesen – alles Käse.

    Mein Vorschlag:
    Nimm einen Song, der Dir gefällt, gib den Titel und dazu das Wort „Chords“ bei Google ein. Dann findest Du das gute Stück irgendwo. Drucke das alles aus und schrabbel das mal einen Abend lang runter.
    Am Anfang klingt’s wie wenn Mike Krüger den Nippel durch die Lasche zieht, beim nächsten Mal vielleicht schon wie Blowing in the Night, beim übernächsten Mal wie Blowing in the Wind und wenn Du das zwei Abende lang gemacht hast, ergibt das Rüdiger goes Rock.
    Wenn nicht, hast Du Dir entweder das falsche Stück ausgesucht, oder Du musst Deine Gitarrenlehrerin konsultieren.
    Wichtig bei der ganzen Sache ist die Erkenntnis: Du bist nicht Bob Dylan und auch nicht Van Morrison.

    Noch ein Tipp: Such‘ Dir beizeiten einen Partner zum Musizieren. Nix ist öder, als alleine Musik zu machen. Der Partner kann/sollte übrigens ruhig besser, vielleicht sogar wesentlich besser sein, als Du. Lerneffekt und Ansporn sind enorm.

    Schöne Woche noch wünscht

    Axel

  6. Da hat der Axel absolut recht ❗
    Mach bloss weiter –
    denk‘ einfach an die herzallerliebste und beste Tochter von allen – :love:
    es gibt nichts ‚cooleres‘ [wasn Wort!} als einen Vater, der Gitarre spielen kann :top:

  7. Ach mach dir nicht so einen Stress. Du bist noch jung und hast noch so viel Zeit das zu lernen 😀

    Und naja wenn man sich selber unter Druck setzt klappts noch weniger. Geh das ganze vielleicht mir mehr Ruhe an und ärgere dich nicht über Fehler. Jeder fängt mal klein an. Und wenn man sich so sehr stresst, dass der Spaß zum Teil auf der Strecke bleibt ists falsch.

    Du machst das schon 🙂 Du weißt doch, gut Ding will Weile haben 😉

  8. Sind’s die Finger oder der Kopf, die blockieren? Häufiger mal der ‚ich mache das ja für mich‘-Gedanke hilft mir ganz gut bei solchen Motivations-Frust-Dingen.
    Wie auch immer, das Video hat ja fast schon was von dieser ersten Reihe, in die ich will. Ich hab auch leise gequiekt beim angucken – ehrlich! 😉

    Du schaffst das, Rüdiger. Ganz klar. *Cheerleaderpuschel schwing*

  9. @Bioschokolade
    Ja so in etwa, wobei es an der Lust nicht so sehr mangelt. :hmmm:

    @Himmelhoch
    Die Anfänge liegen schon sehr sehr lange zurück, die Entscheidung jedoch nicht. (klick oder klick oder ein Klick auf den Tag „Gitarre“). Stress ist es nur wenn es nicht hinhaut, sonst ist es die pure Entspannung. 🙄

    @Broken Spirits
    Du hast es mir seinerzeit ja prophezeit, dass es so Phasen geben wird. Scheinbar habe ich gerade so eine. Viel ‚Glück‘ bei Deiner Wiederaufnahme. :top:

    @sevenjobs
    Niederländisch lernen stelle ich mir auch sehr interessant vor. Ich gebe nichts auf, was ich einmal begonnen habe. :pipe:

    @Axel
    Auch Dir danke für Deinen Zuspruch. Die Idee ist reizvoll, wenn ich in Gesellschaft spielen könnte. Die Lehrerin begann mich etwas zu bedrängen, mit einem ihrer Schüler zu spielen, also durchaus ähnlich Deines Musters. Doch sobald jemand anderes im Raum sitzt außer ihr, drehe ich ab und baue nur noch Mist. Ergo ist noch zu früh, ich muss mir erst der Grundlagen wirklich sicher sein (deshalb auch die Übungen), dann wird es sicher besser mit der Gesellschaft. Ich will zumindest in Grundzügen alles gut genug können können, bevor ich hier traue in Gesellschaft traue. Das war schon immer so, erst selbst die Grundlagen lernen, dann von anderen lernen, das ist ein übles Kopfding.

    @charisma
    Japp. Doch die beste Tochter von allen kann damit nichts anfangen, ist ja kein Internet dran. 🙄

    @DeserTStorM
    Jau, das ist die Theorie, Praxis ist dann nochmal was anderes. :critic:

    @Katja
    Es ist der Kopf und nur der. Wenn ich tagsüber etwas gefestigter bin, was sich sehr langsam abzeichnet, dann klappt das auch wieder mit der Konzentration und machen wollen. Das Vid ist mehr zur Kontrolle gemacht und dann dachte ich ähnlich, wie Du auch schreibst. :hug:

  10. Nicht locker lassen – Handwerk ist das eine, Improvisation das andere (und nächste dann) –
    wird schon, ruediger, wird schon … 😉

  11. @charisma
    Nein, ich will Never going back spielen, frei und nach Noten und ohne grobe Schnitzer. Vorher höre ich nicht auf. :pipe:

  12. Ich bin auch erst mal für die nächste Zeit ganz zufrieden, wenn ich bei youtube immer mal kreischend in der ersten Reihe stehen darf.
    Ich mag das gerne, Leuten beim Üben ‚auf die Finger gucken‘. 🙂

    *re :hug: *

  13. daaaaaaaanke für das video :)! :top: das wird schon, ich spiele auf der jeije auch [zugegebenermaßen nur manchmal] so’n zeuch. muß halt sein. AABER: geläufigkeit rocks, du wirst es sehen!! :hug: ich gucke generell gern auf finger äh hände 😳

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.