the time travelers wife

Wie viele Filme habe ich in meinem Leben schon gesehen? Keine Ahnung, hunderte oder auch vielleicht tausende, ich weiß es nicht. An wie viele erinnere ich mich gerne und immer wieder? Lediglich eine Bruchteil davon. Meist nur die, die es schaffen mich wirklich in die Geschichte mit hinein zu ziehen. Die meisten Filme sehe ich einfach nur so an, nehme sie auf und wenn sie fertig sind, sind sie auch schon wieder weg. An den wenigsten erfreue mich länger indem was ich sah und hörte. Gute Geschichten auch gut zu erzählen ist eine Kunst. Es ist nicht wichtig für mich mit welchem Aufwand die Geschichte gezeigt wird. Gute Geschichten sind meist einfach und wirken auch ohne viel technischem Aufwand. Heute Abend hatte ich wieder das Glück auf einen solch schönen Film zu treffen – the time travellers wife. Es braucht nicht viel, nur eine gute Geschichte und ein paar Menschen die sie glaubhaft umsetzen.

21 Gedanken zu „the time travelers wife

  1. Ich habe das Buch gelesen und weil das so gut war, habe ich mich an den Film nicht heran getraut.

  2. Ich habe das Buch seit einiger Zeit auf der Wunschliste (ich glaube, das bestelle ich mir vorm Urlaub – ich hab da noch ’nen Amazon Gutschein offen 🙂 ), dankesehr für deine Meinung zum Film. Das hat den Wunsch vorangetrieben, es bald zu lesen, um danach den Film zu sehen. Umgekehrt kann ich einfach nicht, das würde sich dem Buch gegenüber gemein anfühlen.

  3. Ich habe ihn neulich auch gesehen und war ähnlich begeistert, so schön ruhig und dennoch wirkungsvoll. Ganz fein. Ich glaube, ich bin froh das Buch verpasst zu haben und es mir erst jetzt vorzunehmen, denn ein Buch, dass einem solchen Film voraus geht, kann nur noch besser sein.

    Tanya, :top:

  4. Ich lese, wenn es denn Buch und Film gibt, grundsätzlich das Buch NACH dem Film. Wenn man zuerst das Buch gelesen hat, ist der Film oft eine Enttäuschung, weil der Fim niemals so ausführlich sein kann wie das Buch. Deshalb traue ich mich auch nicht da ran … 🙄

  5. @Bea
    Das Buch würde mich jetzt auch interessieren, doch ich arbeite noch dran auch wieder in Ruhe „normale“ Bücher lesen zu wollen.

    @Katja
    So strikt bist Du damit? 😯 Ich nehme beides was ich gerade bekomme und entscheide dann was mir besser gefällt. Entweder macht mich der Film neugierig aufs Buch, oder umgekehrt. Z.B. die Potterbücher habe ich aus Gründen alle _nur_ gehört und mich nie an die Filme gewagt, weil das alles unmöglich adäquat umgesetzt werden kann. Nach dem 2. Potter-Film hörte ich auf, der Stoff taugt nichts für Filme.

    @Tanja
    Ich bin auf Deinen Lesebericht gespannt. 🙂

  6. Oha, oha! Allen, die vorhaben das Buch zu lesen: unbedingt! Wunderbar, leise, verwickelt, romantisch, verquer. Der Film ist dagegen eine absolute Katastrophe! Für mich einer der schlechtesten der letzten Jahre. Das was da aus dem Buch gemacht wurde, kann man nur als Verbrechen an der Menschheit bezeichnen. Bähbäh!

  7. Ich habe das Buch zuerst gelesen und mir danach den Film angesehen. Ich war auch erst skeptisch, ob ich das tun sollte, weil es meistens keine gute Idee ist. Aber ich fand die Umsetzung nicht ganz so schlecht. Es ist halt unheimlich schwierig so etwas Komplexes wie in diesem Buch ordentlich zu transportieren. Aber der Film an sich hat mir auch gefallen, hab mir auch die DVD dazu gekauft.

  8. Semmy, der Film als solches ist unterhaltsam (wenn auch über-kitschig), aber er hat nichts mit dem Buch zu tun. Alle Elemente, die die Einzigartigkeit und „das Herz“ des Buchs ausmachen, wurden im Film weggelassen und die Elemente, die gezwungendermaßen dazugehören, die hat man aufgebauscht. Alleine, dass das Ende so dermaßen verändert wurde, ist unverzeihlich.

  9. @all
    Vernichtend. Nun werde ich aber richtig neugierig auf das Buch. 🙄

    Ob man komplexe Bücher prinzipiell als Film vermeiden sollte? Welcher Film hat einen komplexen Stoff zufriedenstellend dargestellt bekommen?

    Da fällt mir nur „Jenseits von Afrika“ ein. Gegenstimmen? Vorschläge?

  10. @Rüdiger: Ja, ich bin da echt ziemlich konsequent, zumindest bei Filmen, von denen ich vorher weiss, dass ich das Buch dazu gerne lesen möchte. Lesen ist für mich viel größerer Genuss als einen Film zu sehen und da mag ich mir die Spannung nicht dadurch kaputt machen, dass ich schon grob weiss, was passieren wird.

    Die Filme finde ich dann in der Tat meistens nicht mehr so gut – falls ich es nicht schaffe auszublenden, wie toll das Buch war und was alles anders ist, aber ich kann eher damit leben, die 2 Stunden bei ’nem Film zu denken ‚ach schade‘ als ein ganzes Buch nicht richtig genießen zu können. 🙂

    Bei den Harry Potter Büchern/Filmen sind wir gleicher Meinung. Ich finde die Filme auch ziemlich schlecht – habe allerdings trotzdem alle gesehen und bin auch auf die letzten beiden neugierig.

    Der erste Film, der mir immer einfällt, wenn’s um gute Umsetzung eines guten Buches geht ist ‚Grüne Tomaten‘.

  11. Komplex – ja das scheint die Handlung des Romans/Films in der Tat zu sein … 😯
    Ich habe weder Buch gelesen noch Film geguckt, mich eben nur schnell in wiki schlau gemacht. 🙂
    Eigentlich lese auch ich IMMER erst das Buch und sehe evtl. den Film hinterher – wenn ich einen Film sehe, nie das Buch danach. Logischerweise kann kein 90/120 minütiger Film ALLES aus einem längeren Roman darstellen. Die Umsetzung ist auch immer sehr stark vom Regisseur und den Schauspielern abhängig.
    Der einzige Film dieser Art, der mir dazu einfällt, ist „Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells, ein Klassiker der Sci-Fi schlechthin. Verfilmt von seinem Nachfahren Simon Wells. Hat den Film von 2002 jmd. gesehen?

  12. @Katja
    merci. 🙂

    @charisma
    Von der Zeitmaschine kenne ich nur die Version aus den 60-igern(?). Die Neuauflage habe ich deswegen vermieden.

  13. zum thema ‚erst buch, dann film‘: ich finde vor allem doof, daß ich dann beim lesen immer die bilder der schauspieler vor augen habe…

  14. Hm, ich hätte noch ein ganz anderes Problem: die Bücher kommen ja vor den Filmen raus! Das hier ist z.B. von 2003 und ich hab das Buch nicht viel später gelesen. Der Film dagegen aus dem letzten Jahr…. Bei HG Wells gilt das natürlich nicht 😉 Da kenne ich auch nur den alten Film (ist der nicht sogar aus den 50ern?) und der einzige Grund den neuen zu gucken, wäre Guy Pearce.

  15. @rebhuhn
    Bei mir haben die Figuren sonst keine oder nur sehr difuse Gesichter. Blöd ist allerdings, wenn die Besetzung falsch war. :hmmm:

  16. Hm, ich muss sagen, dass ich dieses Jahr zwei grottenschlechte Filme gesehen habe. Der eine war „Cloverfield“ und der andere war „Die Frau des Zeitreisenden“. Selten so einen schlechten Film gesehen, der so viele Fragen offen ließ, weil er lückenhaft und schlecht erzählt ist und der mich keine Sekunde lang berührt hat. Sehr schade.

    Lieben Gruß
    Frau SSL :rage:

  17. @schrecklichschoenesleben
    merci …. Ich beginne mich zu fragen ob meine Wahrnehmung tatsächlich so getrübt sein sollte? :critic:

  18. ah quatsch, getrübte Wahrnehmung!

    dass die Geschmäcker unterschiedlich sind, ist doch mittlerweile eine Binsenweisheit 🙂
    Und ich sag ja immer: ein Film der polarisieren kann, hat zumindest schon mal das geleistet. Kann also nicht ganz schlecht sein.

    Trotzdem: Nimm dir einfach mal ein bisschen Zeit zum Lesen, abends vorm EInschlafen, ’nur ein paar Seiten‘, es wird dich sofort packen und wenn du erst mal angefangen hast, wird es das Problem, dafür Ruhe finden zu müssen, nicht mehr geben 😉

  19. @dialogic01
    Ich werde so häufig animiert mir ein Buch zu nehmen und will eigentlich auch, doch kaum habe ich eines in der Hand ….. :donno:

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