Vorsicht

Am halb öffentlichen Kaffeeautomaten sollte man sich dessen gewahr sein, dass ein unbedachter Vornutzer möglicherweise Reste seines Heißgetränks am Boden des Auffangbehälters übrig gelassen hat. Wenn man den vollen und sehr heißen Becher aus der Auffanghalterung löst und ihn sofort zum Mund führt um abzutrinken, könnte diese Vergegenwärtigung helfen das blütenweiße Businesshemd mitsamt Edelkrawatte nicht mit dunklen Kaffeeflecken zu sprenkeln. Dieser Blick und der zur Schau getragene Frust. schlicht unbezahlbar!

7 Gedanken zu „Vorsicht

  1. An meiner Uni gab es einen Dozenten, den keiner ausstehen konnte. So richtig schön von oben herab, lauter neoliberales Gewäsch am Brabbeln (mir ist die politische Einstellung meiner Dozenten oder Kollegen im Normalfall egal, doch der konnte nicht drei Sätze von sich geben ohne… Du verstehst?) und immer korrekt gekleidet. 200€ Hemden in hellen Farben, billiger gab es bei dem nichts. Was ist da wohl die hellste und diebischte Freude einer Gruppe geplagter Studenten? 😈

  2. Fast hatte ich befürchtet, dass Dir dieses Missgeschick passiert ist 🙁 nochmal gut gegangen.

    Und Ihr tragt Edelkrawatten und blütenweiße Hemden? Kann man den darin arbeiten? Mann kann – wahrscheinlich. Mir wäre das zu zugeschnürt! :knirsch:

  3. @Charlotta
    Was habt ihr „angestellt“?

    @Rabenhaus
    Im neuen Job darf ich ja wieder leger im Büro herum turnen, ebenso wie beim vorvorherigen. Beim vorherigen nicht, dennoch habe ich die Krawatte verweigert. Ich mag es nicht sonderlich, es genügt mir wenn es ab und zu mal sein muss. Und ich finde auch, dass es sich so kaum entspannt arbeiten lässt. Einer meiner Chefs sagte mir mal, dass wenn die Elitedenker hierzulande mehr Luft ans Hirn liesen, anstatt diese am Hals mittels Krawatten abzuschneiden, wäre einiges besser.

  4. Dafür gesorgt, dass sein Becherchen unten nach Möglichkeit immer tropfte. Irgendwer zum Pfützenmachen war immer da, diese Leute gibt es eben. Die muss man nicht suchen.

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