Navi und ich

Mithilfe meines neuen N8 und den OVI-Karten habe ich einen um 10km verkürzten Weg zum neuen Büro gefunden und dennoch ist es reichlich Zeit auf der Straße. Mithilfe einer Karte aus Papier wäre das nicht gegangen, zum einen weil es höllisch verwinkelt zugeht und während der Fahrt es so nicht wirklich gut zu navigieren geht. Also habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Navi benutzt und habe es einfach machen lassen. Ein extrem komisches Gefühl mich von so einer Büchse leiten zu lassen, doch ist es das Ergebnis was schließlich zählt. Nach 3 Tagen hatte ich den Weg intus und optimiere den jetzt. Es gibt sicher noch andere Möglichkeiten den Weg dann um weitere 5-8 km zu verkürzen. Für eine einfache Strecke sind es je nach Situation ca. 40-50 Minuten (bei max. 110km/h). Das Schöne an langen Pendelfahrten ist auch die Zeit im Wagen, denn als Ausgleich höre mich mich gerade richtig gediegen durch Harry Potter durch. Ich bin gerade bei Band 4 (Phönix-Orden). Hörbücher sind einfach geil. Ach so, nach langem Suchen habe ich mich endlich getraut mir eine Mittelarmkonsole zum nachträglichen Einbau fürs Schlittchen zu bestellen. *hibbel*

[youtube]0J4mPbSBtHQ[/youtube]

[Thea Gilmore – Bad Moon Rising]

5 Gedanken zu „Navi und ich

  1. @tonari
    Weil ich es einmal gemacht habe heißt nicht, dass meine Abneigung gegen diese Dinger nun schlagartig nachlässt. Aber praktisch war es doch.

  2. Ich hab die Dinger wirklich schätzen gelernt. Klar, mit Zettelchen mit Wegbeschreibungen bin ich auch immer irgendwie angekommen, trotzdem, ich mag die Sicherheit, dass ich auch wieder relativ problemlos auf dem richtigen Weg lande, wenn ich mich im Stadtverkehr verhaspelt hab und falsch abgebogen bin. Mich beruhigt das einfach, diese Kiste dabei zu haben.

    Schöne Version von Bad Moon Rising!

  3. Ich sehe schon, wir müssen uns mal wieder (auf ein Eis treffen?) und uns austauschen…

    Pendelfahrten, Navi im Telefon und veränderte Situationen habe ich nun auch zur genüge. Lustigerweise habe ich auch mit Hörbüchern angefangen, aber für mich ist das beste am Pendeln: Der Kopf hat Zeit abzuschalten. Die Arbeit bleibt am anderen Ort. Ich komme mental sauberer zu Hause an, wenn ich auf dem Weg Zeit habe abzuschalten. Das ist anders als früher, wo ich von der Arbeit nach Hause 5 Minuten gebraucht habe…

  4. @Katja
    Ach ich weiß nicht, so fremdbestimmt zu fahren ist komisch. Sich zu zwingen seinem Orientierungssinn zu misstrauen, Schilder erst gar nicht zu lesen sondern drauf zu warten, dass Luise mir sagt wo es lang geht…..

    @Silencer
    Sobald es wärmer wird, bietet sich eine Tour mit dem Motorradl an, oder? Ggf. komme ich aber auch gerne mal nach G-Town. Wollte ich mir sowieso schon immer mal ansehen. 🙂 // Die Pendelzeit hat auch ihre wertvollen Seiten, Zeit für sich (wenn man die Straßenrowdies ausblenden kann), in Ruhe herunter kommen, Zeugs auf der Straße zu lassen anstatt damit heim zu fahren, usw. Ich verstehen was Du meinst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.