zuschauen ist schwer

Ich erlebe wie die ehemalige Tätigkeit nun von anderen Menschen weiter geführt wird. Das ,was ich 10 Jahre lang getan und ohne dabei zu protzen aufgebaut und geprägt habe, wird von Amateuren weitergeführt. Die können froh sein, das ich dort nichts mehr zu sagen habe, es juckt es mich so richtig in den Fingern die neuen Köpfe zu knacken. Doch es ist nicht mehr meine Verantwortung, ich darf nicht hinsehen, so schwer es mir auch fällt.

8 Gedanken zu „zuschauen ist schwer

  1. Wenn auch auf anderem Gebiet, das Gefühl kenne ich gut. Bei mir half letztendlich nur komplettes Wegsehen. Gesagt hätte ich eh nichts, stand mir nicht mehr zu, aber beim Zuschauen hätte ich mich mehr aufregen können, als mir gut tat.

  2. Zuweilen ist es fast unerträglich, zu sehen was andere aus dem machen, was man selbst aufgebaut oder auf einen guten Weg gebracht hat. Die Kunst ist wohl, es loszulassen – egal mit welcher Macht es die Anderen dann an die Wand fahren.

  3. Das ist ähnlich wie mit einem oder einer „Ex“. Je weniger man darüber weiß oder erfährt, umso besser für einen selbst. Auch wenn es manchmal schwerfällt.

  4. @Katja & Rabenhaus & Cassy
    So in der Art. Von außen ist es zudem sehr viel leichter, weil die ‚Sachzwänge‘ nicht kennt. Aber Murks bleibt nun mal Murks.

  5. Naja, nun muss man aber auch feststellen, dass den anderen eben jene 10 Jahre Erfahrung fehlen. Und sie machen es vermutlich auch anders als man selbst. Das ist vermutlich wie beim Kinder erziehen.. ^^
    Die Kleinen auch mal machen lassen, selbst wenn es falsch ist. Anders werden sie es sonst nicht nachhaltig lernen. Dummerweise hat das bei Erwachsenen andere Auswirkungen als bei Kindern. Da kann schon mal ne Firma dran kaputtgehen.

  6. Das kann ich gut verstehen. Loslassen ist verdammt schwer – aber manchmal das Einzige was hilft.

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