unaufälliger

Der kleine Junge steht nahe am Bein der Mutter, die am Eingang des Discounters auffällig lächelnd und einen Tick zu laut einen Mann begrüßte und sich in gleicher Lautstärke um sein Befinden erkundigte. Der Junge schaute abwechselnd zu dem Mann und wieder zurück zur Mutter. Die beiden Erwachsenen gehen nach einer gewissen Zeit in entgegengesetzten Richtungen davon. Der kleine Junge bleibt stehen und ruft der Mutter zu, wer das denn war. Die Mutter kommt eilig den Schritt wieder zurück, beugt sich zu dem Jungen herunter und zischt ihn leise aber nicht böse an, dass er leise sein soll. Der Junge fragt wiederum sehr laut wieso. Die Mutter schaut hektisch zu dem Mann, mit den sie sich eben noch unterhalten hat, der aber weiter seines Weges geht. Dann zieht sie den Jungen zu sich und sagt leise, das sie es auch nicht wisse. Der Junge schaute verwirrt, man konnte von außen seinen Gedankengang erraten. Er fragt sich warum die Mama dann mit dem Mann geredet hat, wenn sie ihn kennt. Die Mutter fasst den Jungen am Arm, richtet sich auf und zog ihn zum Eingang. Der Junge wiederholt seine Frage, die Mutter antwortet nicht, sondern zischt ihn jetzt etwas weniger freundlich an, er soll still sein und nicht so laut reden. Dann ging die automatische Tür zu, durch die die Beiden gegangen sind und die weiteren Worte verstummten. Der Junge fügte sich widerwillig der Mutter, während er aus der Glasfront im Eingangsbereich nach dem Mann schaute, der mittlerweile seinen Einkaufswagen in den Kofferraum eines Wagen lud.

11 Gedanken zu „unaufälliger

  1. einen wunderschönen guten tag,

    ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt. da dachte ich doch glatt, es geht noch weiter und suchte hektisch nach dem „den ganzen beitrag lesen pfeil“, dieser blieb allerdings aus und nun versuche ich herauszubekommen was uns dieser beitrag mitteilen möchte.
    sollen wir wild spekulieren? ist dies wirklich geschehen? hat das alles einen tieferen sinn?
    so kann man seine besucher natürlich auch dazu animieren sich den halben nachmittag um die ohren zu schlagen, ob dieser ganzen fragen.

    ich hätte da eine theorie:

    es war der vater des kindes, der allerdings nicht der ehemann der frau war. richtig spekuliert????????? :donno:

    mit der bitte um aufklärung verbleibe ich mit den allerbesten grüßen und wünschen zum sonntag

    ratlosest ihr Blog über Dating

    [Edit: Da Du Dir augenscheinlich Mühe gegeben hast den Beitrag zu verfassen,
    wird er auch veröffentlicht. Den Link zu Deiner WebSite jedoch habe ich entfernt.
    Werbung (auch indirekte) für kommerzielle Webauftritte oder offensichtliche
    SEO-Maßnahmen sind in den Kommentaren meines Blogs nicht erwünscht.
    Danke für Dein Verständnis.]

  2. @gabi
    bisweilen schreibe ich hier einfach nieder, was ich gesehen oder gehört habe, aus Spaß am schreiben und um die Schreibe an sich zu verbessern. In diesem speziellen Fall weiß ich auch nicht mehr als geschrieben.

    Meine Theorie: Ein mehr oder weniger unliebsamer Nachbar, den man nicht ignorieren kann oder sich zumindest nicht traut, weil eben Nachbar.

  3. DAS war doch bestimmt der Gynäkologe der Mutter – ich mein, erklär so einem Steppke mal den Begriff Gynäkologie, ohne dass der gleich lautstark weitere Einzelheiten zur Erklärung einfordert. Wär´s der Liebhaber oder so was in der Richtung gewesen, hätte die Mutter den bestimmt nicht so lautstark begrüßt. Und ´nen Zahnarzt hätte sie sicher erklären können… ach, oder es war der Scheidungsanwalt… nur der Gatte weiß noch nichts von seinem Pech… 8)

  4. Ha! Na da seid ihr ja alle drauf reingefallen! Es ging gar nicht um den Mann, den die Mutter begrüßt und mit dem sie gesprochen hat, sondern das Ganze war nur ein Ablenkungsmanöver.

    Der Vater des kleinen Jungen arbeitet für den Geheimdienst und um die Sicherheit des Kleinen nicht zu gefährden, darf der Vater keinen direkten Kontakt zu seinem Sohn aufnehmen. Damit er ihm jedoch trotzdem einmal pro Woche (ausser natürlich er befindet sich gerade auf streng geheimem Einsatz am anderen Ende der Welt) nahe sein kann, trifft sich die Mutter an jedem Samstag zur gleichen Zeit am Eingang des Discounters mit ihm. Der Mann wirft dann einen schnellen Blick auf seinen Sohn, streift den Arm der Mutter im Vorbeigehen und muss sich fortan wieder bis zur nächsten Woche gedulden.

    Der kleine Sohn hat von alldem bisher noch nichts mitbekommen. Würde er seinem Vater offen ins Gesicht schauen, wäre ihm sofort klar, dass es sich dabei nur um seinen Vater handeln kann, weil beide den gleichen teddyförmigen Leberfleck am Kinn haben und das würde jede Menge unangenehmer Fragen nach sich ziehen. Immer, wenn der Kleine also seinen Blick hebt und Gefahr besteht, er könne den Leberfleck entdecken, spricht die Mutter zur Ablenkung wildfremde Männer an. Die angesprochenen Männer sind zwar irritiert, weil sie sich eigentlich nicht an die Frau erinnern, wollen das aber nicht zugeben, weil es sich ja immerhin um eine der zahlreichen Freundinnen der eigenen Frau handeln könnte, die sie schon zigmal am heimischen Kaffeetisch begrüßt hatten. Jetzt zuzugeben, dass sie sie nicht kennen, wäre allzu peinlich, die eigentlich Unbeteiligten spielen also ihre Rolle perfekt. Dooferweise fiel dieses Mal der Mutter, die von der Situation und der Beinahe-Entdeckung durch den Sohn, sichtlich aufgewühlt war, keine schnelle Erklärung ein, um wen es sich bei dem angesprochenen Mann handelte.

    Rüdiger, falls du demnächst beobachten kannst, wie einer Frau, die verblüffende Ähnlichkeit mit der Mutter hat, von zwei sonnenbebrillten Männern erst eine schwarze Kapuze über den Kopf gezogen wird und wie sie dann hinten in einen Lieferwagen bugsiert wird – es besteht kein Anlass zur Sorge! Es handelt sich hier nur um eine „freundliche“ „Einladung“ zu einem „kurzen“ „Briefing“, damit das in Zukunft nicht wieder passiert. 8)

  5. Die Romantikerin …. :hachz:

    …. Natürlich muss es heissen: lädt den Inhalt des Einkaufwagens in den Kofferraum …. *sigh*

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