was macht man…

wenn man im iTunes Musik Store (iTMS) auf Wunsch der Gattin die neue Justin Timberlake erwirbt, sogleich herunter lädt und plötzlich feststellt, dass von der 9,99 € teuren Deluxe-Version (12 +1 Datei) nur 8 +1 Datei auf der Festplatte sind? Richtig, man beginnt eine zeitverschwendende  Konversation mit einem Call-Center und spielt fröhliches textbausteinwürflen (der Agent gewinnt, weil ich habe noch nicht so viele, aber dank xType hole ich auf), gemischt mit aus der amerikanischen Sprache übersetzten oberflächlichen und irgendwie verstörenden Höflichkeitsphrasen (ie.: Vielen Dank, dass ich Ihnen helfen durfte. // Hä? wtf … ich will nicht gepampert werden, sondern die scheiss Musikfiles für die ihr mein Scheiss-Geld schon bekommen habt.), anstatt der Agent einfach den Download freigibt und fertig. Auf die Weise hätte keiner von uns mehr als 5 Minuten gegenseitige Lebenszeit verschwendet. Aber so bleibt nur Frust, auf meiner Seite natürlich, der Agent folgt seinen Richtlinien, der kann nichts dafür. Und wer hat seine Dateien immer noch nicht? scheiss DRM-Rotz, …. mein Finger zuckt dermaßen heftig über einem Torrent-Button ….. in <3 Minuten hätte ich das Zeugs geladen ….

Nachtrag:

Ich sollte noch erwähnen, dass der Weg über die iCloud leider auch nicht funzt, weil dort auch nur 8+1 Dateien stehen und nicht wie im Album angeboten 12+1. Gerade so, als wenn ich nicht die Deluxe gekauft hätte. *sigh*

3 Gedanken zu „was macht man…

  1. Hm. Mit Itunes hatte ich noch nie Agentenärger. Bislang hatte ich da einmal kaputte Files, einmal einen Klicklfehler von mir. Beide Male wurde mit in Minuten geholfen – im Falle des Klickfehlers mit einer 40 Euro schweren Gutschrift, also kein ganz kleiner Fall. Das hat bei mir den eindruck hinterlassen, die wären tatsächlich Dienstleistungsorientiert.

  2. @Silencer
    Dann muss ich Dir neidvoll ein glückliches Händchen bescheinigen, wir spielen indes weiterhin textbausteinebingo. *narv* // Nun versuche ich es mit Screenshots in der stillen Hoffnung, dass die damit reduzierte Menge an zu lesenden Buchstaben den Buffer des Agenten nicht sofort zum überlaufen bringt und er so ausreichend Zeit hat zu verstehen, wobei ich Unterstützung brauche.

  3. @
    Die Screenshots scheinen etwas bewirkt zu haben, denn der Download wurde tatsächlich erneut freigeschaltet und sogar mit den vermissten Dateien. Vermutlich sollte ich jetzt einen Strauß mit Blumen schicken oder ähnliche unterwürfige Huldigungen veranlassen, dass man mir in Weisheit und Gutmütigkeit nun doch geholfen hat. *hachz*

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