Leben auf der Baustelle

Wir halten uns wacker, zicken uns nicht an, sind nicht gereizt, hätten wir es aber doch gerne schon geschafft. Eine von den geschätzten 2,5 Wochen wohnlichen Provisorien haben wir überstanden, der Hausstand ist seitdem vollständig abgedeckt, oder so geschickt im Haus verteilt, dass ihm nichts passieren kann. Man reduziert die Sachen des täglichem Umgangs auf ein Minimum und es geht, man braucht nicht viel, nur das Nötigste, sehr reduziert und simpel. Ab morgen ist die Wohnung für eine Zeit unbewohnbar, wir gehen daher für ein paar Tage ins Hotel. Ein sehr komisches Gefühl, fremde Menschen in den eigenen 4 Wänden zu wähnen, zu wissen, dass diese Menschen an den Wänden wüten müssen. Schöner wird es sicher werden, aber es dauert noch. Wenn sie schnell sind, vielleicht auch nur eine Woche. Das Umfeld wird sich ändern, die Wohnung wird sich ändern, wieder komisch aber auch neu. Ob wir fremdeln werden?  Wir sind gespannt und uns graust es auch vor den notwendigen „Nacharbeiten“. Und dann, schon wieder keinen Reiseurlaub in diesem Jahr. Vielleicht ist es auch deswegen, weil wir es uns immer wieder vornehmen? 

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8 Gedanken zu „Leben auf der Baustelle

  1. Das klingt, als wenn Du Katzengedanken hast –
    bitte wenig Veränderung, es soll möglichst bleiben, wie es ist – der Gemütlichkeit wegen … 😆

  2. Der Gedanke, dass fremde Menschen in meiner Wohnung sind, ohne dass ich dabei bin, wäre für mich sehr furchtbar, dafür ist die Wohnung immer noch zu sehr Schutzraum. Ich kann nachvollziehen, dass sich das mindestens komisch anfühlt.
    Ich drücke die Daumen, dass die Handwerker ihre Sache gut (und schnell) machen und ihr bald wieder ein Zuhause ohne Baustelle habt.

  3. …aber das Foto ist toll!!! 😀 auch wenn es Euch nicht weiterhilft :knirsch:
    Ich hoffe, Ihr könnt die Zeit im Hotel trotzdem genießen… Zimmerservice… Wellnessoase… Frühstück ans Bett… Minibar an eben diesem… ist ja vielleicht auch so etwas wie Urlaub… irgendwie…
    Ich heb schon mal den Daumen, auf das alles gut wird :top:

  4. @Charis
    Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich würde meine Wohnung nicht mögen. 🙂

    @Katja
    Es fühlt auch nicht gut an.

    @Rabenhaus
    leider nicht, nur Schlafstatt, dafür aber nett und sauber und in der Nähe des Schlachtfeldes… das finde ich jetzt nicht so prickelnd…

  5. Gutes Durchhalten weiterhin. Und die Daumen gedrückt, dass es tatsächlich schneller geht als gedacht. Irgendwas ist dann ja meist doch immer.

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