manchmal ist das halt so

Wir wollen heute außer der Reihe ins Studio um etwas zu sporteln. Kann ja nicht schaden. Das haben wir uns am letzten Dienstag vorgenommen. Um 10? Ist mir aber zu früh. Dann und 11. Besser. Jetzt ist es 10 vor 11 und wir lümmeln in der Wohnung herum, sie am Schreibtisch und spielt Mah-Jongg auf dem Ubuntu und ich bin auf der Couch, lese Feeds, höre Musik, erfreue mich an der TL.

Gegen 10.30 ruft sie, dass es gleich 11 ist, ich bestätige. Keiner bewegt sich darüber hinaus. Um viertel vor 11 rufe ich, dass wir uns dann mal fertig machen sollten. Sie bestätigt, aber keiner von uns bewegt sich. Jetzt ist es kurz nach 11 und wir scheinen beide zu hoffen, dass der Andere es nicht bemerkt.

Update 11.37 Uhr
Es hat keiner bemerkt und jetzt ist es  eigentlich zu spät, weil hier noch was getan werden muss und wenn wir jetzt gehen, fehlt uns die Stunde später. Wir sind einverstanden eine gute Begründung gefunden zu haben und igeln uns weiter ein.

13 Gedanken zu „manchmal ist das halt so

  1. So mache ich das auch immer. Da ich auch eher nach der Arbeit ins Studio mich verlaufen möchte, fällt mir auf das mir gerade dann besonders viele Dinge einfallen, die ich bei der Arbeit tuen könnte und auch muss. Und dann scheint das Netzwerk auch noch schneller zu gehen als sonst …

  2. … Unsere heutige Begründung war der Rüsselschnupfen des Liebsten und meine Kopfschmerzen. Es mündete nur in einem leichten Karfreitagsspaziergang von zwei Stunden entlang der Wuhle. Das nennt man dann wohl nur relaxen, nicht sporteln 😉

  3. Ich?? Nur vom Hörensagen 😀

    Natürlich besitze auch ich einen ausgeprägten Schweinehund mit Hang zur Aufschieberitis mit einem Touch Prokrastination. Manchmal kann mich selbst das beste Wetter dann nicht vor die Tür locken 🙄

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