Keynote Nachgedanken

Der Keynote würde ich allenfalls eine 3+ in Schulnoten geben.

OS X 10.10 scheint nett zu werden, re-designed und aufgefrischt, ein paar nette neue Funktionen und Erweiterungen werden kommen. Das was ich bisher gesehen haben sind durchaus stimmige Weiterentwicklungen, darauf freue ich mich, zumal es ein kostenloses Upgrade wird.

Bei iOS 8 ich weiß nicht so recht, diese Health-App ist mehr als komisch (auf Twitter las ich, dass iOS8 die Tamagotchis wieder aufleben lässt, nur dass man selbst der Protagonist im Gerät wird *haha ), das ganze Release oder das was ich bisher davon gesehen habe, ist für mich eher ein umfassendes Handling-Fix, um die vorhandenen Funktionen besser bedienbar zu machen bzw. den Nutzergewohnheiten der User anzupassen. Weitestgehend praktisch sind die Änderungen vermutlich schon, doch für mich zeichnet sich ab, dass sich hier bald nicht mehr viel tun wird, das Produkt ist eigentlich zu Ende entwickelt, es kann nur noch in Details verbessert/verändert werden. In solchem Falle spreche ich auch gerne mal von Feature-itis.

Feature-itis ist, wenn man eigentliche in sich stimmige Programme mit zusätzlichen Funktionen ergänzt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Diese neuen Funktionen sollen Masse für die Sektion “neue Funktionen” liefern um damit eine neue Versionsnummer begründen zu können, für die man die User dann wieder zur Kasse bittet. Gottlob gibt Apple eine Releases noch kostenlos raus. Ein gutes Beispiel ist sicherlich NERO, die als BrennSoftware angefangen haben und dann plötzlich Audio konvertieren können und Videos transkodieren, CD-Labels designen und allen anderen möglichen Mist noch dazu machen und irgendwie auch brennen können. Das von mir gerne zitierte Credo unter Linux und Unix one Tool for one job ist für uns User sicherlich besser, denn die Entwickler konzentrieren sich auf die originären Fähigkeiten des Tools. /out

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