5 und ein halbes

Viele von damals (click) dürften nicht mehr hier sein …… na, einige vielleicht doch noch. 8)

Vor 5½ Jahren habe ich mir in den Kopf gesetzt Gitarre zu lernen. So richtig mit den Noten, die ich in der Schule nicht lernen konnte. Als Ziel am Ende allen Lernens sollte “Fleetwood Mac – Never going back again“ sein. Ambitioniert sicher, doch wenn ich mir etwas in den Kopf setzte arbeite ich dorthin, so lange bis ich selbst einsehe es nicht zu schaffen, oder mir das Erreichen des Ziels von dritten unmöglich gemacht wird.

Die letzten 5 Jahre waren kein kontinuierliches und zusammenhängendes Lernen, Theorie pauken ging mangels Aufnahmefähigkeit absolut gar nicht, aber regelmäßiges Üben ging (meistens). Aus diversen Gründen musste ich die letzen 3 Jahre viele Stunden absagen, z.B. weil der Job es nicht zuließ oder wegen der beidseitigen Sehnenscheidenentzündungen nach dem Renovierungsdrama im Sommer 2013. So kamen Unterbrechungen von mehreren Wochen oder gar Monaten zusammen, wo ich alleine vor mich hin übte oder es gleich sein lies, weil es einfach nicht ging. Üben muss dennoch Spaß machen, wenn man sich zwingt und es mit Widerwillen versucht, dauert es nicht lange und man lässt es sein.

Letzte Woche überraschte meine immer geduldige Lehrerin mich mit der Aufgabe die passenden Noten zu beschaffen. Leicht war es nicht, weil viele Händler nur mit Tabs arbeiten, ich will aber Noten. Die liegen also heute vor uns und wir werden diese nun Takt für Takt durcharbeiten. Sie meint aufrichtig und glaubhaft ich könnte das schaffen, im Prinzip kann ich alles was ich brauche. Wobei ich mir selbst das noch nicht zutraue, sie ist da wesentlich zuversichtlicher.

Und der Zeitrahmen? Bis ich zufrieden mit mir bin.

Also, wir machen das jetzt.

15 Gedanken zu „5 und ein halbes

  1. Ich dachte du hättest aufgegeben, weil ich dazu ewig nichts mehr gelesen habe.
    Ich drücke die Daumen für die letzten Meter.

  2. Bin noch da und gespannt :top:
    Grade gestern gedacht, müsste mal wieder die Gitarre entstauben… Immer sind es die alten Stücke, die animieren (John Denver, sweet surrender)

  3. Ich bin auch noch da. Zumindest immer, wenn der Feedreader blinkt.
    Komisch, dass ich damals nix dazu gesagt habe. 😉
    Jedenfalls finde ich klasse, dass du dran bleibst.
    Und die Fleetwoods 😉 hatte ich im Juni in Köln live.
    Megageiles Konzert. Vielleicht hast du ja meinen kleinen Bericht sogar gelesen?

  4. Oh Rüdiger, wie toll! :joydance:

    Ausserdem Danke für meine persönliche Zeitreise, die du mir gerade beschert hast, denn ich habe ja tatsächlich zeitgleich mit Spanisch angefangen. 🙂

    (Und um mal mein P.P.S. im Kommentar von damals zu vervollständigen: ¡Sigo viva todavia!)

  5. Ha, den verlinkten Artikel kannte ich nicht nur, ich hatte den sogar noch im Hinterkopf und habe zwischenzeitlich ein paar Mal dran gedacht und mich gefragt, was wohl aus dem Projekt geworden ist. Dann mal weiter frohes und entspanntes Üben!

  6. @WdW
    Das ist gut so, übt aber auch einen gewissen Druck auf mich aus, Sie so hinter mir stehend zu wissen…. :critic: 😆

  7. Dann drücke ich mal die Daumen für ausreichende Motivation und vor allem für die nötige Zeit. 🙂

  8. @Cookie
    Merci, es ist harte Arbeit bis jetzt. Alleine schon das Stimmen der Saiten ist für mich kompliziert. „Drop D tuning, Capo IV: (low to high) D-A-D-G-B-E“ ich habe wohl nicht richtig zugehört, als die Lehrerin mir das erklärt hat… *sigh

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