amerikanisches Mallorca-Syndrom in Deutschland

Wir sitzen in der Sonne in einer Art kleinen Biergarten mitten in wiesbaden, geniessen die sicherlich kurze Wärme und warten auf unsere bestelltes Essen. Amerikanische Menschen und deren deutsche Begleiter kommen vorbei, wobei die Begleiter wortreich erklären wo man gerade ist und was man hier so macht. Sie sind alle etwas linkisch und unsicher unterwegs, also beide Parteien, vielleicht Urlaubsbekanntschaften auf Gegenbesuch.

Sie stehen alle vor der Tageskarte (Tafel mit Kreide) und übersetzten die Mahlzeiten, es ist eine deutsche Karte mit einfachem aber sehr gutem deutschen Gerichten. Die Amis springen partout nicht drauf an, auch als die Bedienung mit unseren Teller an der Gruppe vorbei läuft, sehe ich nur gerunzelte Stirne. In der Nachbarschaft entdecken sie eine Burger-Bude und sind nicht mehr zu halten. Nun ja, was einigen Deutschen die Schinkenstrasse auf Mallorca ist, ist einigen Amerikanern wohl der Burger. Bloß nichts neues versuchen, könnte ja gut sein. (Es gab übrigens bei uns Rosenkohl mit Rouladen und Petersilienkartoffeln. GEIL!)

6 Gedanken zu „amerikanisches Mallorca-Syndrom in Deutschland

  1. Was der Bauer nicht kennt…
    Ich hatte jüngst in Japan Gelegenheit wieder Dinge auszuprobieren, die mir hier noch nie über den Gaumen gekommen sind.
    Qualle zum Beispiel ist sehr lecker.

  2. @tonari
    Ich fürchte, bei der japanischen Küche und deren aus unserer Sicht exotischen Speisen, müsste ich auch sehr an mir arbeiten ….. 😉

  3. @WdW
    Sollten Sie irgendwann mal nach Wiesbaden kommen und ein Hüngerchen verspüren, und dann auch gerne noch Gesellschaft, würde ich mich sehr freuen Ihnen das Plätzchen zeigen zu dürfen. 😆

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