Shorties 102

  • Angesichts des neuen Handies mit eigentlich wahnwitzigen 256GB Speicher, kann der im Urlaub und auch sonst noch so gerne genutzt iPod Classic (160GB) nun verkauft werden. Auf eBay mag ihn bis jetzt noch keiner, obwohl die Geräte eigentlich schwer gesucht sein sollen.
  • Die anfängliche _neu_ neugierige Facebook-Nutzung hat sich mittlerweile gesund geschrumpft. Dauerhaft interessante Gruppen sind nicht dann doch so einfach zu finden, viel zu oft entpuppt sich das als Kindergarten, EgoPlantage oder krasses Trollen.
  • Wieder mit Wordfeud angefangen (Scrabble Clone auf dem iPhone)
  • Bartstutztipps von der Friseurin empfangen. Manchen Sachen sind eigentlich so selbsterklärend und offensichtlich und doch … als wenn man es unabsichtlich aber dennoch mit Vorsatz falsch macht.
  • Ich habe tatsächlich auf Twitch einen Stream eingerichtet. Und es auch einmal ausprobiert (natürlich ohne Facecam). Das Ganze fühlt sich aber dermaßen schräg und falsch an, also sofort wieder gelassen und den Channel deaktiviert. Wie konnte ich nur….
  • Unverhofftes Ding von den täglichen Menschen bekommen. Mit Kommentar der in seiner Schlichtheit aber so was on-point war, überrumpelt konnte ich kaum etwas sagen. Erstes Mal überhaupt so etwas erfahren.
  • Wollte leere CD-Hüllen verschenken, ggf. auch gegen Porto. Nach 2 nervigen Tagen die Facebookgruppe wieder verlassen und die Hüllen in die Tonne geworfen. Das Bildungssystem hierzulande ist so was von im Arsch.
  • Jemanden fragen, keine Antwort bekommen, Nachfrage ändert nichts, sich selber versucht zu helfen, viel Mühe gehabt, nicht wirklich gut geklappt, dann von dem der nicht zuhört gefragt werden, warum man denn nicht fragt. *nunja…
  • Ehrlichkeit außerhalb der Familie wird überbewertet.

Konzerte in Wiesbaden – Fehlanzeige

Wieder mal ärgere ich mich, dass es Wiesbaden nicht schafft eine weitläufigere Konzertkultur anzubieten. Nach meiner Aufmerksamkeit haben wir den Schlachthof, doch die dort angebotenen Musik trifft nur sehr selten meinen Geschmack und dann mag ich wegen der Gegend nicht wirklich hingehen. Ich weiche also zu 100% nach Mainz oder Darmstadt in die tolle Centralstation aus, die wesentlich flexibler im Hosting von Konzerten und Veranstaltungen sind. Gerade Mainz mit seinen doch vielen Konzert-Lokaltäten bietet ein vielfältiges Programm, zu meist sehr erschwinglichen Preisen. Wiesbaden braucht natürlich erst einmal ein neues Congress-Center für ich weiß nicht wie viele Millionen, damit der Ball des Sportes hier bleibt (und die lokalen Luxushotels auslastet und die hiesige ‘hot volee’ sich endlich mal zeigen darf) und einmal im Jahr der Congress der Anästhesisten stattfinden kann. Es kann ja sein, dass es neue Kongresse und Konzerte nach Fertigstellung geben wird, aber wer kommt denn bitte freiwillig nach Wiesbaden? Vermutlich sowieso nur die, die in Frankfurt, Darmstadt und Mainz nichts mehr finden.

5 und ein halbes

Viele von damals (click) dürften nicht mehr hier sein …… na, einige vielleicht doch noch. 8)

Vor 5½ Jahren habe ich mir in den Kopf gesetzt Gitarre zu lernen. So richtig mit den Noten, die ich in der Schule nicht lernen konnte. Als Ziel am Ende allen Lernens sollte “Fleetwood Mac – Never going back again“ sein. Ambitioniert sicher, doch wenn ich mir etwas in den Kopf setzte arbeite ich dorthin, so lange bis ich selbst einsehe es nicht zu schaffen, oder mir das Erreichen des Ziels von dritten unmöglich gemacht wird.

Die letzten 5 Jahre waren kein kontinuierliches und zusammenhängendes Lernen, Theorie pauken ging mangels Aufnahmefähigkeit absolut gar nicht, aber regelmäßiges Üben ging (meistens). Aus diversen Gründen musste ich die letzen 3 Jahre viele Stunden absagen, z.B. weil der Job es nicht zuließ oder wegen der beidseitigen Sehnenscheidenentzündungen nach dem Renovierungsdrama im Sommer 2013. So kamen Unterbrechungen von mehreren Wochen oder gar Monaten zusammen, wo ich alleine vor mich hin übte oder es gleich sein lies, weil es einfach nicht ging. Üben muss dennoch Spaß machen, wenn man sich zwingt und es mit Widerwillen versucht, dauert es nicht lange und man lässt es sein.

Letzte Woche überraschte meine immer geduldige Lehrerin mich mit der Aufgabe die passenden Noten zu beschaffen. Leicht war es nicht, weil viele Händler nur mit Tabs arbeiten, ich will aber Noten. Die liegen also heute vor uns und wir werden diese nun Takt für Takt durcharbeiten. Sie meint aufrichtig und glaubhaft ich könnte das schaffen, im Prinzip kann ich alles was ich brauche. Wobei ich mir selbst das noch nicht zutraue, sie ist da wesentlich zuversichtlicher.

Und der Zeitrahmen? Bis ich zufrieden mit mir bin.

Also, wir machen das jetzt.

Szenen einer Ehe

Sie: Du ziehst ein weisses Hemd an?

Er: Ja, doch, warum auch nicht.

Sie: Nimmst Du noch ein anderes Hemd mit?

Er: *hmpf* Wieso sollte ich?

Sie: Nun wir wissen beide, dass …

Er: Dafür kann ich in der Regel nichts.

Sie: Sicher, ja.

Sie hat echte Vorurteile, aber manchmal leider auch Recht. Wir werden es heute Abend sehen. Let the Game begin – hua!

wunderlich

Muss man während der Bahnfahrt wirklich telefonieren? Manchmal schon. Zu Beispiel wenn man in der S-Bahn von Frankfurt nach Wiesbaden ist und dem Daheim-Gebliebenen über die vermutliche Ankunftszeit informieren will (Fahrpläne sind der Bahn zwar ungeheuer wichtig, aber ob die dann auch stattfindet ist eine andere Sache, selbst auf der kurzen Strecke). Der Angerufene könnte sich dann zeitnah auf den Weg machen kann und man selbst muss nicht in dem ungemütlichen zugigen Gebäude warten, zumal man sehr wenig Lust verspürt sich mit alkoholisierten und anderen wenig vertrauenswürdig aussehenden Menschen sozialisieren möchte. Doch warum muss man auf der kurzen Strecke just 4 Mal anrufen? Nun, weil 3 Mal die Verbindung abgebrochen ist. Abgebrochen. Einfach so. Aber hey, die Bahn hat es am Ende geschafft und die Verspätung auf unter 10 Minuten gedrückt. Das ist doch auch schon was.