Betrachtung

Wie hat sich meine Mediathek in 2017 entwickelt? Es kam an Musik

hinzu. Angesichts meiner wieder gefundenen Freunde an Hörbüchern immer noch recht ordentlich, auch wenn ich deutlich weniger Musik hörte und anschaffte.

Die Bibliothek der neuen Hörbücher aus 2017

In 2017 hat mich die beste Tochter von allen letztlich doch nach Spotify in den Family-Account gezogen. Ich habe heftig gefremdelt und tue es eigentlich immer noch. Was soll ich mir anhören und wie finde ich das? Die vorgefertigten Playlists und die Option diese zu abonnieren ist zwar schon praktisch, entspricht jedoch nicht meiner Gewohnheit. Ich suche und finde lieber auf meine Weise. Ich tue mich also immer noch schwer in dem Dickicht der Masse von Spotify etwas für mich Interessantes oder Spannendes zu finden und meiner Vorliebe des zufälligen SuchFindens entgegen zu kommen. Letztlich komme ich damit insofern zurecht, dass ich mir neue Alben oder Künstler auf die ich im Alltag aufmerksam werde nicht mehr kaufe, sondern dort suche und anhöre. Es entsteht auf diese Weise langsam eine 2. Bibliothek und ich weiß noch nicht ob mir das wirklich gefällt. Auf dem Handy oder dem iPad nutze ich Spotify eigentlich gar nicht, hauptsächlich auf dem Spiele-PC als Begleitung beim lose vor-sich-hin-spielen, oder auf dem MacBook. AppleMusic ist weiterhin keine Option für mich, denn ich sehe keinen Grund das vorhandene Spotify abzulösen.

Betrachtungen der vorherigen Jahre: (2011201220132014 – 2015 – 2016)

 

Shorties 102

  • Angesichts des neuen Handies mit eigentlich wahnwitzigen 256GB Speicher, kann der im Urlaub und auch sonst noch so gerne genutzt iPod Classic (160GB) nun verkauft werden. Auf eBay mag ihn bis jetzt noch keiner, obwohl die Geräte eigentlich schwer gesucht sein sollen.
  • Die anfängliche _neu_ neugierige Facebook-Nutzung hat sich mittlerweile gesund geschrumpft. Dauerhaft interessante Gruppen sind nicht dann doch so einfach zu finden, viel zu oft entpuppt sich das als Kindergarten, EgoPlantage oder krasses Trollen.
  • Wieder mit Wordfeud angefangen (Scrabble Clone auf dem iPhone)
  • Bartstutztipps von der Friseurin empfangen. Manchen Sachen sind eigentlich so selbsterklärend und offensichtlich und doch … als wenn man es unabsichtlich aber dennoch mit Vorsatz falsch macht.
  • Ich habe tatsächlich auf Twitch einen Stream eingerichtet. Und es auch einmal ausprobiert (natürlich ohne Facecam). Das Ganze fühlt sich aber dermaßen schräg und falsch an, also sofort wieder gelassen und den Channel deaktiviert. Wie konnte ich nur….
  • Unverhofftes Ding von den täglichen Menschen bekommen. Mit Kommentar der in seiner Schlichtheit aber so was on-point war, überrumpelt konnte ich kaum etwas sagen. Erstes Mal überhaupt so etwas erfahren.
  • Wollte leere CD-Hüllen verschenken, ggf. auch gegen Porto. Nach 2 nervigen Tagen die Facebookgruppe wieder verlassen und die Hüllen in die Tonne geworfen. Das Bildungssystem hierzulande ist so was von im Arsch.
  • Jemanden fragen, keine Antwort bekommen, Nachfrage ändert nichts, sich selber versucht zu helfen, viel Mühe gehabt, nicht wirklich gut geklappt, dann von dem der nicht zuhört gefragt werden, warum man denn nicht fragt. *nunja…
  • Ehrlichkeit außerhalb der Familie wird überbewertet.

Urlaubshörbuchlineup 2017

Wie schon 2016 (was quasi die Traditionsgründung darstellte) habe ich schon mal angefangen das iPhone mit den Hörbüchern zu füllen, die ich bald in Ruhe und Entspannung am Strand, auf dem Balkon, im Bett, im Bus, im Flieger, jetzt schon und auch sonstwo beabsichtige zu hören. Und gottlob hat Donna Leon pünktlich zum Urlaub den neuen Brunetti fertig. So neugierig ich auch bin, den spare ich mir wirklich auf. Der Rest hat sich im Laufe des Jahres in der iTunes Wunschliste so angesammelt, wobei ich im Befüllen der Wishlist gefühlt ziemlich maßlos vorgehe. Gefällt mir ein Plot aus welchem Genre auch immer, kommt er auf die Liste. Leider hat Julia Stagg den letzen Teil der Leute aus Fogah _nur_ als Lesebuch und kein Verlag erbarmt sich scheinbar daraus wieder ein Hörbuch zu machen. Das wäre noch das Tüpfelchen gewesen, aber ich kann warten. (Lesebrille in der Sonne, unterm Schirm oder generell am Strand geht nicht für mich)

Strömend

Auslöser war die Erkenntnis, dass ich für eine EP von John Mayer mit 4 Songs keine 5,99€ zu zahlen bereit war. Die beste Tochter von allen ist schon lange bei Spotify mit einem Premium-Account angemeldet und deswegen kann sie über meine Rage über die Preisgestaltung auch nur schmunzeln. Ok, also melde ich mich auch an und höre mir die EP kostenlos an. Soweit so gut. Die EP ist klasse, aber dennoch zu teuer. Kein schlechtes Gewissen bei mir.

Die Preisgestaltung auch bei den Musik-Downloads ist weiterhin eine Unverschämtheit. Mit welcher Berechtigung kosten die Downloads weiterhin ebenso viel wie eine CD? Ich bin der Auffassung, dass der CD-Preis zu einem ¼ rein nur auf der Hardware basiert, also Produktion, Lagerung, RMA, Logistic, usw. Hier stellt sich quasi autonom eine direkte Kauf-Verweigerung ein. Ergo suche/warte ich bisher bei Downloads auf Angebote in einem Bereich von 6,99-8,99€ je CD, oder kaufe mir meine Musik verzögert zum Erscheinungsdatum als CDs bei Amazon-Marketplace für einen Spottpreis (trotz Versand) und rippe mir die CDs als AudioFiles dann nach iTunes.

Die Werbung bei einem kostenlosen Spotify-Account nervt zwar, aber dafür kann man kostenlos hören. Auf der anderen Seite kann man einen Premium-Account auch für 6 € zum Family-Account upgraden und man hat seine Ruhe vor Werbung. Die Tochter kann gut argumentieren. Eine Schranke fällt also. Da ist dann noch meine Ansicht, dass man Musik besitzen muss, damit man darüber frei nach Bedarf verfügen kann. Dies aufzugeben und damit auch einen Teil der Kontrolle über die Musik zu verlieren wäre neu für mich und müsste geübt werden. Doch der Vorteil sich ohne finanziell auszutoben dennoch stets neue Alben anhören zu können ist schon verlockend. Die Schranke wackelt und wackelt und wackelte jetzt dann ich doch bei Spotify gelandet. Komische Sache das, aber auch spannend, weil es so vieles zu entdecken gibt.