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Über die Sinnfreiheit von Meldungen in Software

13 November 2016

Und das auf dem “Most Advanced Operating System”. Wir nähern uns immer mehr den altbekannten und üblichen Windows-GUI-Fehlern an. Und das gefällt mir ganz und gar nicht. Aber Hauptsache neue Emoji pushen.

Mac_Mail_and_yahoo.png

 

btw: Ob jetzt Yahoo funktioniert oder nicht ist mir gleich, es ist eh nur ein SpamKonto für WebRegistrierungen. 

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Stöckchen – 11 Fragen

29 August 2015

Tante Emma vom kleinen Gemischtwarenladen fragt und damit man nicht nein sagen will, hält sie jedem potentiellen Stöckchenadressat ihr Töchterchen vor die Nase. Kindchenschema und so, man soll sie als sehr unglückliche Mutter sehen, wenn man nicht antwortet. Dem Kind zuliebe. Perfide, aber wirkungsvoll.

1. Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen? Eines Abends im Chat mit einer lieben Freundin zeigte sie mir, dass sie anstelle eines Tagebuches ein Blog eröffnen wollte. Schon vorher hatte ich mich an anderer Stelle erfolglos im bloggen versucht. Erfolglos deswegen, weil ich es an falscher Stelle und mit ungeeigneter Technik tat. Persönliches Tagebuch ist nicht mein Ding, aber hin und wieder aus dem Alltag zu erzählen indes schon. So kam ich drauf es noch einmal mit WordPress zu versuchen.

2. Welcher Artikel hat völlig zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit erhalten? Ich wüsste keinen Beitrag, der nach meinem Verständnis ungerechterweise untergegangen sein könnte. Welcher Beitrag hat Dir bisher am meisten bedeutet? => http://www.thatblog.de/2008/05/28/damals-1991/

3. Hund oder Katze? Warum? Hund. Ich mag es nicht, wenn Katzen überall in der Wohnung herumlungern, Hunde machen das nur auf dem Boden oder der Couch und sind folgsamer als Katzen, kratzen nicht wenn der Hafer sticht und müssen nicht vor die Tür begleitet werden. Ich mag Gassi gehen.

4. Für was kannst Du Dich zu jeder Tages- und Nachtzeit begeistern? Gitarre, Online-Gaming (CS:GO), Internet, meine Musik-Libary,

5. Ohne welches Lebensmittel könntest Du nicht leben? Keine Einschränkung, außer Leber und Spargel.

6. Welches ist Dein Alltime-Favourite-Buch? Und warum? Jenseits von Afrika, weil mich die Geschichte einfach jedes Mal wieder holt.

7. Was bringt Dich sofort auf die Palme? persönliche Angriffe, eine ’nach-mir-die-Sinflut’ Einstellung, %einiges sehr privates%

8. Was ist eine echte Macke von Dir? Ich habe meine Sachen gerne und sicher im Griff, das kann für andere manchmal sehr nervig sein.

9. Wenn Du eine Sache in Deinem Leben ändern könntest, welche wäre das? Es gibt bestimmt etwas, mir fällt aber nichts ein.

10. Mit welcher Person des öffentlichen Lebens würdest Du gerne eine private Unterhaltung führen? Warum? Es gibt natürlich öffentliche Menschen für die ich ein gewisse nicht näher erklärbare Sympathie hege, aber deswegen mit denen privat reden? Ich wüsste gar nicht worüber.

11. Wein oder Bier? Bier. Nennt mich Banause, ich finde Wein schmeckt scheisse und das Gedöns beim gesellschaftlichen Essen geht mir auf den Sack. Schon alleine deswegen brüskiere ich bei Bedarf gerne und bestelle mir als einziger ein Bier.

Stöckchen sollen ja weiter gereicht werden. Da ich kein Kleinkind habe, dass ich Ihnen allen potentiellen Opfern entgegen halten könnte, oder Katzenbabies oder Otter, dürfen Sie somit frei entscheiden, ob Sie die Fragen mitnehmen und bei sich beantworten. live long and prosper.

6 Kommentare | Rubrik(en): gefangen, gefunden, gelesen, geschafft | Tags: ,


18.11.2014

29 November 2014

18.11.2014:

„Und? Wie geht’s mit der neuen Küche?“, werde ich von Nachbarn, Familie und Freunden gefragt.
Noch beginnt meine Antwort mit: “Sie piepst!”

Denn zwar freue ich mich immer noch täglich über den neuen Wasserhahn, den man nicht in Millimeterarbeit auf die eine (wechselnde) Position bringen muss, in der er nicht tropft. Sondern der einfach nicht tropft. Ich mag auch die neue große Arbeitsfläche (bei deren Farbauswahl Weiß ich allerdings nicht bedacht hatte, dass ich darauf vor dem Teigausrollen nicht sehe, wo ich schon bemehlt habe). Oder die Abfalleimerschublade, die das gesamte, hochkomplexe deutsche Mülltrennungssystem fasst (fast: Zeitungen staple ich immer noch extra).

Doch die größte Veränderung ist: Alles piepst. 

In der alten Küche waren Geräusche schon auch ein Signal: So wusste ich, dass der Backofen die gewünschte Temperatur erreicht hatte, wenn ich das sanfte Zick! hörte, mit dem die Vorheizlampe erlosch. Ich wohne ruhig genug, dass ich das bis ins Wohnzimmer wahrnahm. Dass die Waschmaschine durch war, bemerkte ich am Ende des Waschtrommelrumpelns. Dass der Geschirrspüler sein Programm absolviert hatte, signalisierte das Scheppern des herausspringenden Einschaltknopfs.

Doch jetzt:
Der Herd piepst,
– wenn ich ihn anstelle,
– wenn ich die zu heizende Herdplatte auswähle,
– wenn ich die Temperatur einstelle.

Der Dunstabzug piepst, wenn ich ihn einschalte.

Die Waschmaschine piepst, wenn sie durch ist (was ich durchaus begrüße, denn sie wäscht so leise, dass ich das Ende des Waschgangs sonst nicht bemerkte).

Die Spülmaschine piepst, wenn sie durch ist.

König der Piepser, the Piepser King, aber ist der Backofen. Er piepst,
– wenn ich ihn einschalte,
– wenn er auf die gewünschte Temperatur vorgeheizt hat – dann piepst er sogar drei Töne, und zwar dieselben, die er für das Abkühlen auf eine niedrigere Temperatur hat,
– beim Betätigen der Lichttaste,
– beim Einstellen des Timers,
– drei Töne beim Ablaufen dieses Timers (drei andere als die der Temperaturerreichung).

Ich sehe Potenzial für eine Sondernummer der Kitchensoundperformance.

(die Kaltmamsell)

(Via Techniktagebuch)

1 Kommentar | Rubrik(en): gelacht, gelesen, genickt | Tags: , , ,


Und dann

27 November 2014

wird Dir bewusst …… und die eigenen Probleme werden zu Problemchen und verschwinden auch plötzlich.

(Eintrag kopiert von http://mama-arbeitet.de/kurzgebloggt/armut-mit-dir-macht-eine-unvollstaendige-liste // sorry fürs kopieren, leider geht das re-bloggen bei selbst-hosted Blogs nicht.)

 

Was Armut mit dir macht. Eine unvollständige Liste.

  1. Du freust dich nicht mehr auf Weihnachten, sondern hast Angst vor dem Kontostand. Zuerst möchten die Kinder einen Adventskalender (keinen selbstgebastelten, sondern Lego, Playmobil oder Filly). Dann brauchst du Nikolausgaben, einen Weihnachtsbaum, Geschenke. 40 € pro Kind, das muss reichen.
  2. Du heizt nur noch das Bad und das Wohnzimmer, weil die letzte Nebenkostenabrechnung dir eine Nachzahlung von 550 € bescherte, obwohl der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr nicht gestiegen war. Nur die Preise. In den Schlafzimmern muss es sowieso nicht so warm sein. Und in der Küche auch nicht.
  3. Du trinkst ausnahmsweise im Café zwei Milchkaffee, was 5,40 € kostet, zum ersten Mal seit Jahren, und rundest auf 6 € auf. Und du weißt genau, dass du den Gegenwert von 10 Litern Milch, genauer gesagt, fast 11 Litern, der günstigsten Vollmilch getrunken hast. Für das Geld hättest du auch 2 Mittagessen für die Kinder kochen können. Das schlechte Gewissen verfolgt dich 1 Woche lang.
  4. Du sagst den Kindern, sie sollen nicht so lange duschen, oder nicht so oft baden, weil das so teuer ist. Ein Bad kostet 1,50 €. Sie wollen aber duschen und baden. Du lässt sie duschen und baden und weißt, dass die nächste Nebenkostenabrechnung kommen wird. Siehe Punkt 2.
  5. Der Monat, in dem die Stromabrechnung kommt, bereitet dir schon ein halbes Jahr vorher Bauchschmerzen. Jedes Jahr steigen die Kosten bei gleichem Verbrauch um 10%.
  6. Du kaufst nur noch Kleidung für die Kinder, wenn überhaupt, und dann bei C&A oder H&M, bevorzugt reduziert. Das meiste wird euch geschenkt, und die Dankbarkeit der Kinder über die gebrauchten Klamotten anderer Leute tut dir gleichermaßen weh wie sie dich mit Freude darüber erfüllt, dass sie annehmen können.
  7. Du kennst die Preise der Discounter und Supermärkte für fast alle Produkte des täglichen Bedarfs, weil du Spezialistin im Prospekte lesen bist. Und doch weißt du, dass das nur Peanuts sind.
  8. Du hast alle No-Name Shampoos und Haarkuren der Discounter ausprobiert und festgestellt, dass die genauso gut sind wie die teuren. Aber billiges Fleisch kaufst du trotzdem nicht. Das ist eklig.
  9. Der Gedanke an deine Ehe und die Fehler, die du bei deiner finanziellen Absicherung gemacht hast, bzw. der Gedanke an das Geld und die Rentenpunkte, die ohne den Mann noch deine wären, bereiten dir fast ein Magengeschwür, was die Sache nicht Wert ist. Aber gelegentlich, wenn ein Boomerang aus der Vergangenheit dich erwischt, wie ein verlorener Prozess vor dem Oberlandesgericht, verwünschst du deine damalige Naivität. Was dich auch wiederum traurig stimmt.
  10. Du gehst nie Essen, du schickst die Kinder öfter zum Frisör als dich selbst (auch nur 2 Mal im Jahr), und du hast seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht, der diesen Namen verdient.
  11. Du warst schon viel zu lange nicht mehr bei der Prophylaxe beim Zahnarzt, weil die 120 € kostet. Und die beiden Backenzähne, die gezogen werden mussten, hast du auch nicht durch ein Implantat ersetzen lassen, weil dir das nötige Kleingeld in Höhe von 7.000 € fehlte.
  12. Du freust dich, dass du ein winziges Auto besitzt, aber du weißt, dass es bald wieder zum TÜV muss und dass es mit 110.000 km und 8 Jahren auf dem Buckel nicht mehr ewig bei dir bleiben wird. Genauso wie die Waschmaschine, die 10 Jahre alt ist. Und dein Konto gibt weder Geld für Reparaturen noch für einen Neukauf her. Du verdrängst das.
  13. Du gibst noch lieber ab, als du das früher tatst. Weil du weißt, wie sehr sich diejenigen freuen, die von dir etwas geschenkt bekommen. Was du übrig hast, schenkst du her. Du teilst, ohne aufzurechnen. Und du weißt, dass Geld nicht alles ist. Und du freust dich über das, was du hast.

 

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