Spielbegeisterung

The Talos Principle ist ein Puzzel-Spiel in der Ego-Perskeptive. Man spielt in ca. 30 Stunden unglaublich liebevolle gestaltete Maps, detailliert und atmosphärisch zugleich. Selbst eine passende InGame-Story zum ganzen fehlt nicht. Nicht nur einmal habe ich mitten drin aufgehört zu spielen und mir die Maps nur angesehen oder den Ausblick einfach nur genossen. Ein absolut phantastisches Spiel, das aber auch viel von einem abverlangt, denn die Puzzles sind stellenweise verdammt knackig und wirklich schwer. Ohne etwas Hilfe von Youtube hätte ich einige ganz sicher nicht geschafft. 
Das die Entwickler sehr viel Herzblut in das Spiel gesteckt haben um es so schön zu machen wie es nun ist, sieht man auch an der letzten Sequenz (vielleicht SpoilerAlarm):
*hachz – so muss das.

erste Male

Erste Male passieren im späten Alter ja nicht mehr so häufig.

Mir sind Bermudas ausgegangen, bzw. ich mag die Alten nicht mehr sehen oder sie waren zu groß. Der Versuch neue zu kaufen scheiterte an den mitunter unverschämten Preisvorstellungen, dabei habe ich noch nicht mal nach teurer Qualität Ausschau gehalten. Doch für ein paar schludrige Jeans-Bermudas ~50€ zu verlangen, hat mir die Suche gründlich vergält. Außerdem sassen die nicht sonderlich gut. Es mag sen, dass ich hier sehr wählerisch bin, denn Jeans müssen schlicht passen, also so richtig. Selbst wenn die frisch aus der Wäsche kommen muss man da einfach so reinschlüpfen können und sie muss wohlfühl-genau sitzen, ohne zwicken und so. Solche Jeans habe ich und trage sie in der Öffentlichkeit, bis kurz davor man sich deren eigentlich schämen muss. Zur Zeit sind aber alle einwandfrei, also keine die ich kürzen könnte.

Vor einigen Jahren hatte ich ein Paar, die ich ungeschickterweise unterhalb des Knies eingerissen hatte. So was kann ich nicht mehr tragen, Reparatur ging nicht, weil zu teuer und dann sicher noch sichtbar, aufheben machte so keinen Sinn, also weg damit.

Meine Enttäuschung über die Preisvorstellungen des lokalen Einzelhandels nahm die Gattin zum Anlasse mir einen Tag später eine Tüte auf den Tisch zu legen. Sie ahnen es, in der Tüte lag die eigentlich damals entsorgte Jeans. Warum sie die Tüte seinerzeit aus dem Container gezogen hatte, konnte sie nichtmal mehr sagen, aber das ist auch nicht wichtig. Sie hatte, also was solls.

Sie sollten noch wissen, bei uns bin ich eher der Entsorger alter und defekter Dinge, sie möchte selbst nutzloses Gerümpel irgendwie immer verwahren. Das geht natürlich nicht immer konfliktfrei wie Sie sich denken können. Derartige Verwahrungen münden auch gerne mal in spontan-wüste Verräumungsaktionen, um Platz noch optimaler zu nutzen. Merkwürdigerweise fallen diese Aktionen fast immer nur meine Gegenstände zum Opfer, was wiederum erneut nicht immer ohne Zwist von statten gehen kann.

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Jedenfalls lagen also die Hosen auf dem Tisch und eine Schere noch oben drauf. Ich solle mir die Hosen einfach selbst schneiden, dann wäre es auch endlich mit dem Geschimpfe vorbei. Es nerve. Ich verstand nicht was sie meinte, aber die Hosen passten wieder/immer noch und der Schnitt ging auch ruck-zuck. Noch nie habe ich mir Hosen in der Absicht abgeschnitten, diese später wieder zu tragen. Nun habe ich meine alten sau-wohlfühl-immer-passen-Jeans wieder und sogar sommertauglich. Und was zieht der Mann darunter wenn er mit den Hosen auf die Strasse geht? Sneakers? Flip-Flops? Mitnichten. Es gibt Alternativen auch für Herren:

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Sieht vielleicht ungewöhnlich an einem Kerl aus, weil im Straßenbild ja eher Mädchen und Frauen diese Schlappen tragen, es juckt mich aber nicht weiter, sie sind saumäßig bequem. Und geben auch irgendwie ein leichtes Urlaubsfeeling im Alltag.