Shorties-88

  • Paralles 7 läuft nicht auf OS X 10.9, also doch schnell das Upgradeangebot nehmen, besser ist das, denn ich werde das Upgrade zu 10.9 mitmachen, ich kann nicht anders 😛 
  • Release des neuen Vienna Teng Albums verpasst (Werbung auf Website gesehen), iPhone => iTunes => geladen => 5 Minuten später hören können. Noch keine 5 Jahre früher…. das heute ist stellenweise so geil!
  • Gerne hätte ich so eine richtige altmodische Kneipe in meiner fussnahen Umgebung. Kein so ein Schicki-Micki-Tüdel-Dumm Schuppen, eine ganz normale Kneipe mit Tresen, bisschen abgewetzt und scheddrig, so wie sie es von Jahren noch an allen möglichen Stellen gab. Heute muss jeder noch so kleine Laden auf Lounge oder sonst ein Thema machen.
  • Bisher durchgehalten, obwohl es reichlich genug Verführung gab. *tschakka
  • Die Lieblings-Heimhose wurde nun schweren Herzens entsorgt. Das, was diese Hose noch zusammengehalten hat, war schliesslich nicht mehr dazu geeignet auch nur für ganz kurz vor die Tür zu gehen, egal ob ich jemand aus dem Haus hätte treffen können, oder nicht.
  • Die anfängliche Begeisterung für goodreads hat (erwartungsgemäß) nachgelassen. Ich darf aber zugute halten, das man ehrlicher neue Bücher findet. Wobei ein Mangel in den Form erleide ich ja nun nicht. Der SUB steht bei aktuell 51, weil ungeplante Hörbücher dazwischen kamen.
  • Ein Teil meiner heimischen Bandbreite und meines Uploads spende ich Debian und LibreOffice zur Verteilung von torrents. Das NAS macht einen fabelhaften Job dabei. Binnen weniger Tage sind die DVD/CD-ISOs in einem Ferigabeverhältnis von >10 schon hochgeladen. Der Spitzenreiter war LibreOffice 4.1 mit der deutschen Oberfläche von >370. Ein gutes Gefühl doch etwas beitragen zu können, auch wenn man nicht beitragen kann.
  • Letzthin gefragt, warum bei meinen Macs eigentlich der Messenger noch immer im Hintergrund mitläuft. Den habe bestimmt schon Monate nicht mehr benutzt. Hat eigentlich jemand noch außer mir einen Messenger laufen, also nicht Facebook oder skype, sondern ICQ und Jabber?

Verlockung

Zum ersten Mal ein Grip von Faber Castel _mit_ Radiergummi am Ende gesehen. Unwiderstehlich. Und weil ich es liebe mit wirklich guten Bleistiften zu schreiben nehme ich auch die orbitanten 1.20€ hin. 

Shorties 62

  • Milchbrötchen [klick], derzeit ein echter Renner hier im Hause.
  • Könnte bitte bitte bitte endlich jemand endlich diese unsäglichen Car.glas Fuzzies im TV und Radio abschalten? Danke.
  • Entgegen meiner Gewohnheit keine Betas auf Produktivsystemen einzusetzen, läuft nun Firefox 4 Beta 1 nun auf dem Mac. Aufgrund eines sehr lästigen Bugs in Firefox, konnte ich keine Links aus Apple-Mail direkt anklicken, wenn Firefox nicht bereits lief. Die Beta 1 hat das Problem nicht mehr und geht zudem gefühlt auch deutlich fixer zu Werke.
  • T-Shirts mit Werbeaufdrucken als Alltagskleidung sind mit ein Greul, beim Sport jedoch gerne.
  • Wer nichts verträgt, soll nichts trinken. Insofern danke ich dem unbekannten Suffkopp, der in seinem degenerierten Zustand nichts besseres zu tun hatte, als sich am Schlittchen abzustürzen und seinen blöd gesoffen Kopf ausgerechnet an meinem hinteren rechten Rad zu entleeren. Dabei ist es mir herzlich egal ob es Dir nicht gut ging oder Du etwas falsches gegessen hast, ich habe die stinkende Sauerei am Rad. Ich hoffe Du hast wenigstens weiterhin ein paar richtig böse Tage, so mit 180° Magen zu Hause und so. Ich gönne es Dir.
  • Letzthin ein Bild vom Klassentreffen von vor 10(?) Jahren gefunden. An dem Abend haben der ‚harte Kern‘  vereinbart, uns doch regelmäßiger zu kontakten, mailen, es war sogar eine WebSeite mit Forum im Gespräch. Nun ja, übrig geblieben ist davon nichts.
  • Das Sonderangebot von Saturn, 500.000 CDs zum Download für nur je. 4,99€ zu kaufen, hat dazu geführt, dass ich meine Amazon Music-Wishlist kannibalisiert habe. Solche Angebote lobe ich mir. Mehr dürfte eine CD meiner Meinung nach in Download grundsätzlich nicht kosten, dann klappt es auch wieder mit dem Umsatz. Gut gemacht Saturn. Danke.
  • Ok, die Gattin hatte Recht, auf einer Liege zu sonnen ist deutlich bequemer als auf einem Handtuch, außerdem schont es den Rücken. Ja, ich gebe es zu, sie hatte Recht und deswegen trage ich die Liegen auch gerne zum wagen hin und wieder zurück. Nun da es öffentlich ist, bin ich hoffentlich entlastet.
  • Was der Chief kann, kann ich auch:
  • Ok fast.

das erste Dingsda – Stöckchen

Frau Skriptum pflanzt ein Holz in die Welt. Es geht um „das erste Mal“. Diejenigen die jetzt erwarten über mein erstes Mal(!) zu lesen muss ich jedoch enttäuschen, denn selbiges Erlebnis gehört nicht hier her. Nur soviel sei erwähnt: es war schlimm-schön, oder schön-schlimm, je nachdem, wie wohl bei vielen.

Frau Skriptum bestimmt:

es kann sonst jedes erste Mal benannt werden. Plus/Minus fünf verschiedene sollten es jedoch ungefähr sein. Dabei können meine ersten Male thematisch übernommen aber auch ganz andere beschrieben werden. Jede/r so, wie sie/er es gern möchte.

1. Die erste Mal im Krankenwagen
Wir spielten Fußball im Mainzer Volkspark, eine ganze Horde von Jungs. Wie sonst auch stand ich im Tor, denn mit einem Ball an meinem Fuß konnte ich einfach nicht umgehen (hat sich bis heute auch nicht geändert). Mit 12 Jahren war es eine Schmach immer zu den Letzten zu gehören, die gewählt wurden. “Hauptsache dabei” war auch damals die Devise. Das Spiel tobte weit weg von meinem Kasten, kniend im ungemähten Gras und wurde ich gestochen. Erschrocken sprang ich auf und starrte auf eine breite rote Spur mein Schienbein herunter. Sehen konnte ich nichts, es war nur rot, glänzte und irgendwie pulsierte es am Anfang der roten Bahn. Erst als ich das Knie etwas beugte, öffnete sich ein Spalt direkt neben der Kniescheibe und gab den Blick auf das Innenleben des Knies frei. Filmriss, Krankenwagen, Notarzt. Mein Knie traf auf einen im Gras liegenden altmodischen Getränkedosenverschluß (bei den alten Dosen in den späten 70-igern konnte man den Ring komplett mit der Lasche abziehen) mit einem rasierklingenscharfem Rand. Die Narbe ist ~7 cm lang. [das stammt vom Beitrag über „Narben“ => click]

2. Das erste Fahrrad
Ein riesiges schwarz-rostiges Altherrenrad, nur Felgen und keine Reifen, an vielen Stellen verbogen, Bremsen und Lampe kaputt , Kette weg, schwer und massiv [pic], es hätte auch sicher mühelos eine Weltumradlung überlebt. Das Teil habe ich mir vom Sperrmüll in einer Nachbarstraße geholt und in mühevoller Kleinarbeit im halbdunklen Wäschekeller unseres Mietshauses restauriert. Ständig war ich in Sorge, plötzlich käme der ursprüngliche Eigentümer wieder und verlange es zurück, jetzt nachdem es wieder immer besser aussah und auch funktionierte. Es hat alles in allem etwa 6 Wochen gedauert und die Früchte vieler  Zeitungsausträgerstunden gekostet. Als es endlich fertig war konnte ich endlich ‚professionell‘ auf meiner Zeitungsaustragerunde auftreten und auch die größere Tour annehmen, sprich mehr verdienen. Auf der 5. oder 6. Zeitungsrunde mit dem Rad wurde es in einer berüchtigten Mainzer Siedlung mitsamt Schloss geklaut. Keine Ahnung wie der gemeine Dieb es angestellt hat, vermutlich das Schloss mit einer Zange gekappt. Dankenswerterweise hat der Dieb wenigstens die Satteltaschen mit den ganzen Zeitungen liegen lassen.

3. Die erste selbst gekaufte Schallplatte
Das müsste eine Single [pics] gewesen sein

[youtube]rmJxeysqiAY[/youtube]

[name – titel]

falls youtube nicht läuft => click

gewesen sein. Das erste Album war dann

[youtube]KLpDt4VveTo[/youtube]

[Supertramp – Even in the quitest Moments]

falls youtube nicht läuft => click

Beide Platten habe ich heute noch im Schrank stehen.

4. Die erste Wohnung
War ein Fehler, ein richtig schwerer Fehler. Die damalige Freundin und ihre Eltern bauten eine Kopie ihrer eigenen Spießerwohnung, um uns dort hinein zu setzen, wie Barbie und Ken in groß. Ich konnte mich nicht mit einer anderen Meinung durchsetzen (einer gegen 3, wie soll das gehen?) und fühlte mich in diesem Ding überhaupt nicht wohl, ständig nur zu Gast, obwohl „zu Hause“. Eine der Situationen in die man bewusst und offenen Auges gerät, sie nicht verhindern kann, man rutscht hinein kommt nicht raus, erst wenn sie zu Ende ist und dann ist es auch schon zu spät. Die einzige Möglichkeit des Protests war meine finanzielle Beteiligung auf ein Minimum zu begrenzen. Natürlich sprangen die Eltern bereitwillig in die Bresche. Mir wird ganz anders, wenn ich daran zurück denke. Zu der Zeit habe ich den Satz „wir meinen es doch nur gut“ wahrlich hassen gelernt, damit bekommt man mich heute noch auf die Palme. Aus anderen Gründen zog ich dann nach 7 Monaten wieder aus.

5. Die erste Kinobesuch
Ich fand Bud Spencer als Kommissar Plattfuss (ich war wohl sehr jung) richtig toll. Ein regulärer Kinobesuch war zu teuer, deswegen war die Mainzer-Ferienkarte, die vieles in den Sommerferien den Schülern zu verbilligten oder zumindest sehr stark vergünstigten Preisen zugestand, sehr willkommen. Da war dann auch der erste Kinogang möglich. Mittags um 12.00 Uhr betrat ich das Kino in Mainz (am Marktplatz, Rex-A) und um 12.10 Uhr war ich wieder draußen. Nur mühsam könnte ich meine Empörung darüber beherrschen, dass das Programm einfach so geändert wurde, denn man zeigte Filme mit einem Urviech, Gozilla oder so. Noch  lange nachdem ich den nächsten Bus nach Hause stieg tobte in mir die Wut über das verschwendete Eintrittsgeld. Erst die Mutter zu Hause klärte mich auf, dass es im Kino immer auch eine Vorschau von 30-45 Minuten gab. Sie fuhr mich sofort wieder hin und ich konnte zumindest noch die restlichen 45 Minuten von Bud Spencer sehen.

6. Das erste Auto
a) Hatte ich schon mal zum Thema. [klick]

7. das erste Mofa
Eine Katastrophe, eine Kreidler Florett, vom Freund geliehen, ich bekam Gas/Bremse nicht auf die Reihe, dicke Beule am Tank, Kratzer am Helm, Freund stinksauer, nie wieder.

8. Der erste Schuss
In der Kaserne bekam ich eine Waffe in die Hand gedrückt. Ein seltsames Gefühl das Ding in der Hand zu haben und zu wissen was man damit alles anrichten kann. Wenn es ohne gegangen wäre, ich hätte nichts dagegen gehabt. Nach intensiver Schulung und Einweisung und einbläuen der Umgangsregeln, ging es zum ersten Mal mit einer Pistole auf den Schießstand, einer SigSauer P6 [pic]. Wir waren alle sehr nervös, drauf bedacht ja keine Regeln zu verletzten, geschweige denn uns sonst irgendwie verkehrt zu verhalten. Es half nichts, das Schießen gehört nun mal dazu, also ran an den Schützstand, Waffe geladen und auf die ca. 5m entfernte Zielscheibe mit Ringen geschossen. 50 – direkt beim ersten Mal, alle 5 Schuss mitten rein. Der Ausbilder machte große Augen, ich noch größere. Der Kamerad in der Nachbarbox (Großmaul mit reichlich Schützenvereinserfahrung, wie er jeden von uns innerhalb des Lehrgangs mehrmals am Tag ungefragt wissen lies) verzockte 3 der 5 Schuss, die restlich 2 gingen in die 5. Der Ausbilder meinte trocken, dass sich die Kugeln dann wohl doch nicht ins Ziel quatschen ließen. *hihi* Fortan sah ich ich den Umgang mit Faustfeuerwaffen als sportliche Herausforderung und irgendwie lag mir das sehr gut, ab 15 Meter Entfernung traf ich aber auch nichts mehr. Jedoch kam mir nie in den Sinn die P6 auch einmal in ernsthafter Absicht ziehen zu müssen. Da war dann nicht schön. Ich kann Waffen dennoch nicht leider.

Wer möchte ist wie immer sehr herzlich eingeladen das Hölzchen mitzunehmen und bei sich zu verschnitzen, würde mich freuen.