Urlaubshörbuchlineup 2017 – Update

Bisher aus dem Lineup habe ich schon durch:

Transport 1 / 2 / 3 (kamen ausserplanmässig hinzu)

Ein fantastischer Plot, weitestgehend toll geschrieben und sehr gut gesprochen, manchmal geht der Sprecher etwas zu sehr mit, sowie auch die technischen Umschreibungen manchmal etwas zu langatmig ausfallen. Mit Teil 3 ist die Geschichte eigentlich erzählt, doch scheint der Autor einen 4.Teil in Arbeit zu haben. Ich bin etwas kritisch ob die Geschichte sinnvoll weiter geschrieben werden kann, oder ob man Gewinnoptimierung betreiben will.


Blackout

Eine Empfehlung des geschätzten Silencers, der Plot ist haarsträubend abenteuerlich und verdammt immer realistischer, je länger man im Stoff ist. Der Sprecher ist klasse, an die häufigen Sprüng zu den vielen Schauplätzen musste ich mich erst gewöhnen. 

Es erschreckte mich, von mir aus so gar nicht mit den weiteren Folgen zu denken, die aus einem grossflächigen Stromausfall entstehen. Führt man sich das vor Augen was ohne Storm noch funktioniert und man die Schlechtigkeit der Menschen kennt, möchte man am liebst beginnen einen Schutzkeller zu bauen, Vorräte anzulegen und seinen Waffenschein wieder reaktivieren. Vielleicht mach ich das auch. Das nennt man auch ‚ziemlichen Eindruck hinterlassen‘. (aus meinem Kommentar bei silencer137.com)


Donna Leon – Stille Wasser (Kommisario Brunettis 26.Fall)

Eine ruhige und höchst entspannende Geschichte, mit einem fantastischem Vorleser und einem Plot der sich wie so häufig erst später eröffnet. Strandurlaub ohne mindestens einen Brunetti auf den Ohren geht überhaupt nicht.


Ein Bett in Cornwall

Eine schöne Liebesgeschichte mit einer tollen Sprecherin, nichts besonderes im Plot aber einfach schön dran teilzuhaben.

Szenen einer Ehe

Sie: Du ziehst ein weisses Hemd an?

Er: Ja, doch, warum auch nicht.

Sie: Nimmst Du noch ein anderes Hemd mit?

Er: *hmpf* Wieso sollte ich?

Sie: Nun wir wissen beide, dass …

Er: Dafür kann ich in der Regel nichts.

Sie: Sicher, ja.

Sie hat echte Vorurteile, aber manchmal leider auch Recht. Wir werden es heute Abend sehen. Let the Game begin – hua!

Shorties-100

Finally, die 100 sind voll.

  • Einen guten Teil der täglichen Küchenkleinarbeit mündet darin den Kaffeeautomaten nach dessen zeitlich wohl platzierten Meldungen zu pampern, damit sie uns wiederum pampert. Eigentlich ist es ein \o/+\o/ = (_)& (aka. win-win).
  • Ego-Shooter unter Linux und Steam geht prima, nur musste ich doch eine andere Grafikkarte einbauen, weil die Laggs (kurze und extrem lästige Sekundenverzögerungen im Spiel) nahmen überhand.
  • Darf eine gute Menge ranziger Windows-Server einmotten und verschrotten. Diese Wonne……
  • Laufen geht auch dank Zufuhr von Magnesium weiterhin sehr gut. Wusste gar nicht, das Aldi auch welches im Angebot hat.
  • Die heimische Internet-Leitung bekommt ein saftiges Upgrade (120Mbit down, 6Mbit up).
  • Ich fahre bald nach Bremen und freue mich schon auf einen Kaffee mit Rabea vom Rabenhaus. Hoffentlich klappt das.
  • Schulterschmerzen aus der Hölle.
  • Der SUB (= Stapel ungelesener Bücher) nimmt stetig ab und es kommen weniger Neue hinzu. Wenn ich in dem Tempo weiter mache dürfte ich Ende 2017 den SUB auf einen einstelligen Wert gedrückt haben
  • Der Badezimmerspiegel wurde ordentlich geputzt. Zumindest wurde mir das bescheinigt.
  • Die letzte Business-Krawatte trug ich Mitte 2014. Und das ist gut so.
  • An andere Stelle in meiner Umgebung ist/wird es sehr kritisch.

Mailkonten in Mac Mail verschwunden

Mac Mail ist mit einem umfassenden Hintergrund-Crash mitten im Betrieb eingefroren, der Mac selbst arbeitet problemlos weiter. Soweit so schlimm, also Keyboard Kung-Fu (alt+cmd+esc drücken) ausüben und Mac Mail neu starten. Überraschenderweise will Mac Mail dann aber komplett neu eingerichtet werden, alle MailKonten und auch die bisherigen Mails scheinen verschwunden. Ein Blick in ~/Library/Mail/V2/ sagt aber, es ist alles noch da.

Im englischen Apple-Forum fand ich auf die Lösung:

Beende Mac Mail vollständig und ersetzte die folgenden Dateien aus dem Backup der hoffentlich vorhandenen TimeMachine: com.apple.mail.plist in ~/Library/Preferences und Accounts.plist in ~/Library/Mail/V2/MailData. Sollten an den benannten Stellen die alten (vermutlich defekten) Dateien noch vorhanden sein, empfiehlt es sich diese zuvor an eine andere Stelle zu kopieren, man weiß ja nie.

Danach starte Mac Mail wieder und alles ist wieder an seiner bestimmten Stelle. Die Ursache des Ganzen ist indes unbekannt, die Konsole schweigt bzw. gibt für mich nur unverständliches Gebrabbel von sich. Die Tatsache, dass der Forumseintrag von 2011 ist, deutet für mich auf einen immer noch vorhandenen (wenn auch selten auftretenden) Fehler in Mac Mail hin. #wtf Aber Hauptsache dämlich aussehende Hipster/Fan-Uhren verkaufen. *kopf-tisch-wand

wunderlich

Muss man während der Bahnfahrt wirklich telefonieren? Manchmal schon. Zu Beispiel wenn man in der S-Bahn von Frankfurt nach Wiesbaden ist und dem Daheim-Gebliebenen über die vermutliche Ankunftszeit informieren will (Fahrpläne sind der Bahn zwar ungeheuer wichtig, aber ob die dann auch stattfindet ist eine andere Sache, selbst auf der kurzen Strecke). Der Angerufene könnte sich dann zeitnah auf den Weg machen kann und man selbst muss nicht in dem ungemütlichen zugigen Gebäude warten, zumal man sehr wenig Lust verspürt sich mit alkoholisierten und anderen wenig vertrauenswürdig aussehenden Menschen sozialisieren möchte. Doch warum muss man auf der kurzen Strecke just 4 Mal anrufen? Nun, weil 3 Mal die Verbindung abgebrochen ist. Abgebrochen. Einfach so. Aber hey, die Bahn hat es am Ende geschafft und die Verspätung auf unter 10 Minuten gedrückt. Das ist doch auch schon was.