können sie das direkt verstehen?

Wenn Sie sich fragen um was es in dem Text eigentlich ging, auch mir erschloss es sich erst beim dritten Lesen des Textes. 

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Auflösung: Via eBay-Kleinanzeigen hat sich ein Mensch bei mir gemeldet, der das angebotene Gut erwerben wollte. Da ich meine Adresse an keine eBay-Menschen mehr gebe, schlug ich ein Treffen in der Nähe des Wiesbadener Bahnhofes vor. Er hatte einen anderen Vorschlag, also irgendwie. Der Mensch entpuppte sich letztlich als ein junger Mann, Anfang 20 und hiesiger Abstammung. Da er in dem oben demonstrierten Schreibstil auch sprach, hatte ich meine liebe Mühe dem Verkaufsgespräch zu folgen, weil ich den Satz meines Gegenüber eben nicht 2-4 Mal nachlesen konnte. Aber irgendwie ging es dann.

200 Puls

Ich rufe aus dem Auto beim to-go Thai an und bestelle gebratenen Reis mit Gemüse, Hühnchen und Sate-Spieße mit Erdnuss-Sosse zum abholen auf meinen Namen. Aus dem Lautsprecher blökt mich eine weibliche Stimme in komisch gefärbten Deutsch an, ob ich 24 wolle. Nein sage ich und wiederhole meine Bestellung, sie erwidert wieder mit 24. Da ich die Nummern nicht kenne sage ich ihr, dass mir ihre Nummern nichts sagen und sie solle doch bitte auf Ihre Karte sehen und meine Bestellung dort mit der Nummer dort abgleichen. Sie bellt mir erneut entgegen, ob ich 24 wolle und vielleicht 19. Ich wiederhole mich erneut, schon ziemlich genervt, sie versteht wieder nicht und spricht in einer mir unbekannten Sprache ins Telefon. Aha, das ist also das Problem, sie versteh kaum Deutsch und kann nur grob die Nummern von der Karte. „Hole andere Frau für deutsch“, rufe ich. Als Antwort will sie mir wieder 24 und 19 andichten. Ich atme tief durch, spüre ich doch, dass mir die Geduld gleich abhanden kommt. „Hole Mann für deutsch“, starte ich meinen letzten Versuch, sie schweigt.

Weil ich dachte sie hatte schon aufgelegt, rufe ich sehr laut „Scheisse noch eins“ und fluche dann weiter, (weichgespülte Fassung folgt hier:) warum solche Menschen hier unbedingt leben wollen, wenn sie noch nicht mal unsere Sprache vernünftig sprechen und warum zum Teufel jemand in einem to-go Fastfood-Laden mit nicht vorhandenen Deutschkenntnisse überhaupt ans Telefon geht? In Gedanken mache ich mir schon Überlegungen, wie ich Siri dazu bringe eine Rufnummer eines anderen Ladens in Wiesbaden zu finden, als plötzlich eine klare Stimme fragt, ob sie mir helfen könne. Erleichtert und ob meines doch nicht privaten Ausbruches auch peinlich berührt mich endlich verständlich machen zu können, gebe ich meine Bestellung auf. Sie wiederholt meine Bestellung sehr freundlich und entschuldigt sich für die Kollegin. Mein Puls fährt wieder runter. 

(200 Puls?)

Vorsatz des Tages

Bis Ende des Jahres keine Bücher mehr kaufen.

Der SUB (=Stapel ungelesener Bücher) steht derzeit bei nicht konstanten 55 Titeln (iBooks und Kindle zusammengerechnet). Diese Menge übt durchaus einen gewissen Druck auf mich aus und sorgt zudem auch für eine störende Unentschlossenheit bei der Auswahl des ‚Nachfolgers‘.

Unsicherheit

Weil ich nun Besitzer eines Android-Tablets bin, beschäftigte ich mich natürlich auch mit dem App-Store von Google und neuerdings auch von Amazon. Jedoch scheint mir die Sicherheit bei beiden Stores nicht ausreichend gegeben zu sein. Google lässt nur(!?) eine selbst entwickelte Software (aka. Bouncer) über die Apps laufen (nur(?!) Software die andere Software testet? ), Amazon macht scheinbar gar nichts (die Anfrage läuft noch). In die Prüfmechanismen des AppStore von Apple habe ich mehr Vertrauen. Ich weiß, es ist ein künstlich geschaffenes und geschlossenes Habitat, aber es ist unter Kontrolle und für die Sicherheit der Endanwender vorteilhafter, als es von Nachteil ist. Als potentieller Benutzer und durchaus williger Käufer von 3rd-Party-Apps möchte ich jedoch sicher gehen, dass ich mir keine Schadsoftware auf das Tablett lade.

Im Moment habe ich daher nur eine kleine Reihe von mir ‚bekannten‘ und vermeintlich vertrauenswürdigen Herstellern geladen. Die Versuche diverse weitere Hersteller aus dem Apple AppStore mit denen aus dem Andorid-Stores abzugleichen ist zwar etwas gewagt, aber zeigen zumindest eine mögliche Richtung auf. Die Bewertungen der Apps im Android-Store bei mir fremden Anbietern nehme ich nur zur Kenntnis. Es ist vermutlich sehr einfach eine beliebige Menge an positiven Rezessionen zu kaufen, ebenso wie man sich ja auch Follower bei Twitter und Freude auf Facebook einkaufen kann. Gut finde ich indes, dass bei der Installation einer Android App stets auch die von der App angeforderten Berechtigungen angezeigt werden, so kann man sich vor Installation immer noch dagegen entscheiden. Z. B. habe ich einen QR-Code Scanner gesucht. Die scheinbar populärste Anwendung verlangte u.a. uneingeschränkten Zugriff aufs Adressbuch, Telefonstatus, Standortinformationen, Konto-Informationen uvm. Wozu brauchen die das? Das war mir suspekt und so habe nach kurzer Suche dann eine andere App gefunden, die nach meiner Ansicht nach nur logische Berechtigungen fordert.

Filme sollte man sich meines Erachtens nach ebenso wenig von Google Play ausleihen, wie von iTunes. Das Angebot ist überwiegend überaltert (thank you German Content-Industrie – you suck!) oder derart uninteressant, dass Tele5 es schon gesendet haben könnte, oder die Sachen auf dem 3 für 10 Euro DVD-Ramschtisch bei einem der Blöd-Märkte findet. Also bleiben für mich noch Bücher und dafür gibt es die Kindle-App. btw: Die Zeit zeichnet hier ein stellenweise sehr düsteres Bild über Amazon und dennoch finde ich als Endnutzer deren Angebot ansprechend. Die Buchpreisbindung an sich finde ich gut, nur sollten die Anbieter bei eBooks aufgrund des Wegfalls der Hardware-Produktionskosten den Preis mehr als deutlich reduzieren.

Update heute 21:59 – Antwort von Amazon:

…. Selbstverständlich werden die Apps, die wir über den App-Shop zur Verfügung stellen, von uns geprüft, ebenso wie Updates zu Apps.

Daher müssen Sie keine Sorge haben, dass beim Herunterladen von Apps aus unserem App-Shop versteckte Schadinhalte auf Ihr Gerät übertragen werden.

Generell ist es für Nutzer von Smartphones oder Tablets empfehlenswert, ein Virenschutzprogramm ähnlich wie bei einem PC zu installieren. …

Shorties 40 – thatcast 02

Diese Shorties als thatcast, die laufender Nummer 2 in der Liste. Auf vereinzelten Wunsch ohne Hintergrundmusik und auch ohne das ich den Faden verliere.

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