ein Aquarium das keines mehr ist

Der Corsa war in der Werkstatt. Nach 3 Tagen Stille hielt ich es dann doch nicht mehr aus und rief an. Man sei ratlos, denn man wisse weiterhin nicht wie das Wasser in den Innenraum käme. *gulp Mir schwante Schlimmes in Form einer saftigen Rechnung für die Maßnahmen. Derweil spricht der Werkstattleiter freundlich weiter. Man habe Berieslungen ausgeführt, einen Kärcher bemüht und den Wagen auch im dicksten Regen über Nacht draußen stehen lassen. Nüscht. Es tät ihm leid, ich könne den Wagen wohl besser wieder abholen.

Fast schon ängstlich frage ich, wie viele Stellen die Rechnung im Summenfeld wohl haben wird. Nüscht, sagt er trocken. Wenn sie etwas gefunden hätten, dann hätte es eine Rechnung gegeben, aber so nicht. *Pause* Außer Danke, brachte ich nichts raus.

Was wäre Opel ohne Vertragswerkstätten wie Opel Beltz in Wiesbaden Erbenheim. Richtig. Nüscht!

Der Nachteil des elektronischen Lesens

Es gibt seit 2-3 Jahren weder Tageszeitungen, noch andere Magazine in diesem Haushalt, dennoch ist die Papiertonne regelmäßig voll. Meist Werbung und ungewolltes Gedöns aus dem Briefkasten, aber eben keine Zeitungen. Im Innenraum des Wagens hat sich tüchtig Wasser gesammelt und wie mir eine Nachbarin mehrfach und mit Nachdruck empfohlen hat, würde banales Zeitungspapier hier helfen die betroffenen Stellen wieder trocken zu bekommen.

Fragt man halt bei den Nachbarn. Doch natürlich haben alle zeitungslesenden Menschen in der direkten Umgebung just gerade alle Altexemplare entsorgt und just einen Tag später wurden die Papiertonnen geleert. Natürlich.

Das Zeitungsbudchen im Ort hat auch keine Altzeitungen mehr, die unverkauften Exemplare werden am nächsten Tag zurück geschickt, sonst müsse man die voll bezahlen. Bildzeitung auch? Nein, sagt die Betreiberin, die verkaufen sich jeden Tag auf Null. So nahm ich mir 3 Ausgaben der aktuellen FAZ (weil viel Papier) mit.

Doch ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht, denn das Wasser hat sich nach etwas vorsichtigem Schneiden unter den Teppichen gesammelt, scheinbar verteilt über den gesamten Beifahrerraum. Aufmerksam geworden bin ich, als eines Morgens die Innenseite der Scheiben im Corsa rund herum beschlagen waren und eine eigentlich noch geschlossene kleine Flasche Trinkwasser im Fussraum liegend nur noch ¼ Inhalt hatte. Eilig fühlte ich unter den Fussmatten nach und stellte nahezu überall eine gewisse Feuchtigkeit fest. Viel zuviel für so ein kleine Flasche.

Die Sitze kann ich nicht ausbauen, weil darunter Technik (Gurtrückholdingsda, ….) und mehr verbaut ist und ich auch nicht das passende Werkzeug dazu habe. In die Werkstatt gehe ich derzeit auch nicht, das würde ich Unsummen kosten. Deswegen habe ich mich entschlossen den Teppich mit einem Messer selbst zu öffnen, irgendwo muss ich ja anfangen.

Die darunter liegenden Dämm-Flies-Matten aus einer Art Mull sind nicht nur feucht, sondern gleich klatschnass. Mit dem Daumen kann man an beliebigen Stellen sehr ordentliche Wasserlachen andrücken. Mit einem Messer habe ich die Matten dann notgedrungen an den Rändern der Teppichschnitte in handlichere Stücke zerkleinert und aus dem Wagen geholt. Die frei gewordenen Zwischenräume habe ich großzügig mit FAZ-Zeitungspapier ausgefüllt, um die restliche Feuchtigkeit aus dem Wagen zu holen. Es scheint auch zu funktionieren, die Zeitungen im vorderen Bereich sind nach 2 Tagen kaum noch feucht, der hintere Bereich wird besser.

IMG 2268

An den Dichtungen der Türen und der Hecklappe habe ich derweil dünnes Papier angebracht, um als Indikator auf mögliche Undichten hinzuweisen. Der wenige Regen in den letzten Tagen, sowie ein paar Versuche mit Wasserflaschen haben hier keine Aufklärung gebracht, also sind Türen und Fenster wohl dicht. Im Fussboden sind alle Stopfen vorhanden, keine sichtbaren Löcher. Der weitere Plan ist den Innenraum soweit möglich wieder trocken zu bekommen um dann gezielter nach der Undichten zu suchen. Am ehesten werde ich dann wohl mal in eine Waschanlage fahren.

Merke

Wenn Du auf einer LinuxBüchse mit 

sudo iftop -npbBP -i eth0

 wie üblich diesmal aber keine Ausgabe bekommst, zweifle nicht an Dir, sondern versuche alternativ 

ifconfig

damit Du Depp mit dem ersten Befehl begreifst, auf welche Büchse Du gerade bist und gefälligst auch dort das korrekte Interface ansprichst. 😡 Und Kaffee. Kaffee ist ganz auch wichtig. 

Bildschirmfoto 2014-04-05 um 09.54.50

Trödelbesuche

Wir suchen einen bestimmten Stuhl, haben aber keine Ahnung welchen genau, wissen es aber sicher, wenn wir ihn sehen. Ist schwierig, fragen Sie besser nicht. In dem Zusammenhang darf ich durchaus feststellen, dass Trödelläden manchmal auch toll sind (und das obwohl ich z.B. mit Flohmärkten nichts anfangen kann). Wir finden Sachen aus unserer Kindheit und allerlei anderen mitnahme-reflex-auslösenden alten Tand. Bisher haben wir jedoch erfolgreich widerstanden, mal sehen wie lange noch. 😉

troedel

Außerdem wollte ich heuer noch die 2.000 voll machen, hätte es fast verpasst.  

 Merci fürs lesen, hiersein, reinschauen, bleiben, schreiben.