aus der Traum
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[Bild © unbekannt] |
Phil Collins muss die Drumsticks an den Nagel hängen. Der Genesis-Sänger leidet unter heftigen Rückenschmerzen.
Selbst Hardrocker wie Lemmy Kilmister schätzen seine Qualitäten als Schlagzeuger: Nach fünf Jahrzehnten hinterm Drumkit muss Phil Collins jetzt jedoch aufhören, die Felle zu bearbeiten. Er könne ohne Schmerzen noch nicht einmal mehr die Sticks halten. “Ich bin sehr traurig. Meine Wirbel drücken auf mein Rückenmark. Das kommt vom jahrelangen Drummen“, sagte der Genesis-Mann dem Daily Mirror. Zuweilen habe er sich in der Vergangenheit gar die Trommelstöcke an die Hände getapet, um überhaupt spielen zu können. Es bleibt das Mikrofon Collins sei sehr niedergeschlagen, schreibt das Blatt, da das Trommeln ihn zum Star gemacht habe: “Es bedeutet ihm alles“, wird ein Intimus zitiert. Doch die Gesundheit stehe für den 58-Jährigen jetzt an erster Stelle. Zum Trost bleibe ihm ja noch das Mikrofon, so Collins. [quelle: laut.de] |
Wer Phil schon einmal live erleben durfte, weiß was wir hier verlieren. Der Mann liebt seine Drums wirklich und dreht erst richtig auf, wenn er Feuer geben kann. Seit Jahren laure ich schon darauf, dass er unsere Nähe kommt, damit ich ihn live erleben darf. Seine damalige Tour “Serious Hits live” anlässlich des “…But seriously” Albums, auf dem ich das Glück hatte anwesend gewesen zu sein, war kein Konzert sondern eine laute krachende Party in der Frankfurter Festhalle, mit bester Livemusik, viel tanzen, springen, laut singen und schreien, jubeln, klatschen und allem was sonst noch dazu gehört. Und ich war ganz vorne, nach ~2,5 Stunden zwar völlig fertig doch glücklich wie noch nie zuvor im Leben. Ein Zeitpunkt, der aus heutiger Sicht betrachtet, zur schlimmen Sentimentalität führt. Mein Traum eines Live-Konzertes mit ihm wird wohl einer bleiben.
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[online seit: 10-Sep-09 (14:17 Uhr) | bisher 11 Kommentare | Trackback]









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