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80 fuer Eric


Heute Abend spielt Eric Clapton in Wiesbaden auf dem Bowling Green, vor dem Wiesbadener Kurhaus/Casino.

Die haben nun schon die Bühne aufgebaut und soweit abgezäunt. Alles in allem ist es eine sehr schöne Lokalität und es wird sicher ein tolles Konzert. Wenn es da nicht ein Problem gäbe:

Die Karten waren wohl ruck zuck schon weg, zumindest bekam ich beizeiten die Auskunft => Ausverkauft. So sehr ich Eric auch mal gerne live gesehen und gehört hätte, 80 Euro(!) ….. Hallo? Selbst bei 64 Euro hätte ich schon heftig zu schlucken gehabt, aber die Pille wäre zumindest noch einigermaßen verdaulich. Die spinnen doch.

Anyway, heute regnet es schon den ganzen Tag, die Bühne ist überdacht nur die Tribünen natürlich nicht. Das wird eine 80 Euro Dusche, ich würde mich ein Loch ins Knie ärgern. Wer braucht so etwas. /sich schönredet/


[online seit: 19-Aug-08 (17:25 Uhr) | bisher 4 Kommentare | Trackback]

Handtasche gegen Bus


Ich steige heute morgen in den überraschen vollen Bus zum Bahnhof ein. Ein Platz vorne ist noch frei, auf den steuer ich zu. Sitzt da eine alte Vettel, breit und fett, neben sich ein ebenso breites und fettes Monster an Lederbeutel auf dem Sitz. Ich stelle mich neben Sie und gebe ich so zu verstehen, das ich mich setzen möchte. Zumindest verstehen diese Art der Annäherung alle anderen Menschen nur sie natürlich nicht. Ihr Blick bleibt starr geradeaus gerichtet, ich habe sogar den Eindruck sie zwingt sich nicht zu blinzeln. Na gut, also spreche ich sie an, “könnten sie bitte Ihre Tasche hochnehmen, ich möchte mich gerne setzen.” Ich sehe mich 2 adels verblendeten Augen gegenüber, ja Du Nuss ich habe Dich ohne Erlaubnis angesprochen. “Wie bitte?” Es ist Montag morgen und ich muss mal wieder an eine Schreckschraube geraten. “Ich bat Sie Ihre Tasche hoch zunehmen, ich möchte mich gerne setzen”. Dreht sie sich doch um, um zu sehen ob es noch andere Plätze gäbe, rührt sich aber sonst keinen Zentimeter.

“Hallo”, sage ich, “drücke ich mich missverständlich aus? Nehmen Sie bitte Ihre Tasche weg, jetzt,” sagt es und legte nun etwas mehr Nachdruck in die Stimme. Der Busfahrer ist übrigens einer der ruppigen Sorte, Gas geben und bremsen gibt er an die Insassen weiter. “Das geht Sie gar nichts an, bleiben Sie doch stehen.” Eindeutig zuviel, nun werde ich krawallig und das am Montag morgen. “Entweder Sie nehmen die jetzt Tasche hoch oder ich setze mich jetzt drauf. Was soll es werden?” Sie kräuselt die Stirn und entrüstet sich “Das ist eine Louis Vuitton Tasche. Sie werden sich ganz sicher nicht da drauf setzen.” Es reicht mir, “nehmen Sie sie endlich hoch, bevor ich mich aufrege.” Dabei bin ich es eigentlich schon. “Was erlauben Sie sich?” War die promte Antwort, klare Sache von Majestätsbeleidigung meinerseits. “Schauen Sie genau hin, was ich mir erlaube,” ich dränge ihre Beine zur Seite, stelle ich mich vor den Platz, warte eine Höflichkeitssekunde und werde mich dann nach hinten fallen lassen. Du dumme Tasche wirst gleich sterben. Sie ist doch noch fix und grabscht den hässlichen Beutel schnell unter mir weg und ich sitze. Ich drehe mich zu ihr, “geht doch. Danke.” Dann schalte ich Baldrick an, lausche Elliott Yamin und schaue aus dem Fenster. Im Spiegelbild sehe ich sie nach Luft japsen und hektisch aufstehen. Sie wird doch nicht? Doch sie wird, sie wankt tatsächlich zum Fahrer. Mit beiden Händen krallt sie dabei ihren Beutel fest an den Oberkörper. Wie kann die bei den Fahrbewegungen so gut gehen? Egal, die Olle geht mir am Arsch vorbei.

Vorne angekommen beginnt Sie eine Diskussion mit dem Fahrer, ich stöpsle einen Hörer aus dem Ohr um zu verfolgen was da vorgeht. Der Bus ist zu laut, ich bekomme nur Fetzen mit, von wegen Nötigung und Beschimpfung. Der Fahrer schaut an der Ampel nach hinten in meine Richtung und erkennt mich. Wir fahren seit einer Woche zusammen. Er sagt etwas zur Vettel, sie wird daraufhin lilarot und zetert weiter mit ihm. Die Ampel springt um, er fährt an den Straßenrand, macht die Tür auf und bittet sie offensichtlich den Bus zu verlassen. Sie ist völlig perplex, der Busfahrer drückt auf sein Geldings neben sich und will ihr das Geld von dem vermutlich zuvor bei ihm gelösten Fahrschein geben. Sie bleibt stehen und zetert weiter. Er fährt sie an “Raus jetzt, oder Ruhe. Der Mann hat Recht. Ihr Tasche kann auch auf dem Boden stehen.” “Das ist eine Luis Vuitton Tasche” schrillt sie nun auch ihn, “die kann ich doch nicht einfach so auf ihren dreckigen Boden stellen.” Mittlerweile stöhnt und seufzt es mehrstimmig im Bus. Der Fahrer sagt erneut, “Raus oder Ruhe. Sie haben 3 Sekunden.” Sie steigt aus. Ich bin baff. Sie steigt tatsächlich aus. Wie kann man nur so auf seine Handtasche erpicht sein.

Viel schlimmer, mein Tag ist irgendwie versaut, jetzt schon. Sich schon am frühen Morgen so einen Stuss antun zu müssen, da kann der restliche Tag nur Dreck werden. Komme mir heute bloß einer richtig quer, ich bürge für nichts.

Das müsste die Tasche gewesen sein. Ein echt hässliches Ding.

Update 19.08.08:
Nach einer oberflächlichen Recherche (merci K.) bin ich komplett verunsichert. Die von mir hier abgebildete Tasche kostet wahrhaftige 52.000$ (nein, das ist kein Scherz) und wurde auch nur paar Mal gemacht. Das kann die unmöglich gewesen sein. Ich habe mich ganz sicher getäuscht.


[online seit: 18-Aug-08 (12:45 Uhr) | bisher 15 Kommentare | Trackback]

teilbetreutes kochen – 04


Oder auch Suppenkasper. Was nicht heißen soll, dass ich seit dem letzten teilbetreuten Kochen nicht wieder mal etwas gekocht hätte. Es muss ja nicht immer alles verbloggt werden.

Egal, Suppen sind eigentlich nicht so meins, vermutlich eine Restabneigung aus der zwangsuniformierten Zeit, aber manchmal mussdarf es ruhig auch mal eine Suppe sein. Mir war nach einer Hühnersuppe, also eine selbst Gemachte, ohne Instant und chemischen Hilfszeugs. Da die Gattin unheimlich auf die griechische Küche steht, haben wir heute Mittag also eine griechische Hühnersuppe mit Ei und Zitrone gemacht.

Rezept "Hühnersuppe mit Ei und Zitrone"

[klick auf das Bild zum vergrößern]

Ich dachte auch erst, “Ei und Zitrone gemeinsam passen so gar nicht da hin”,  aber bitte man soll ja alles mal versucht haben.

Das Ganze war selbst für mich alles recht leicht, es gab also kaum Chaos. Etwas wohl schon, ich schmuddle in der Küche scheinbar ganz gerne, was die Gattin zwar gezwungenermaßen akzeptiert, aber dennoch nicht mit missbilligenden Blicken oder Seufzern spart. Na ja, das Süppchen war wirklich lecker, sehr lecker sogar.

Huehnersuppe

[klick auf das Bild zum vergrößern]

Schick, habe ich auch mal eine Hühnersuppe gemacht. Danach gab es

Erdbeeren

[klick auf das Bild zum vergrößern]

mit lecker Vanilliejoghurt. Die Kombi ist dieses Jahr mein absoluter Favorit. Schade das die Erdbeerzeit bald komplett vorbei ist. 1.95 Euro für eine Schale guter Erdbeeren ist schon schmerzhaft, aber bei aller Liebe meine Preisgrenze außerhalb der Hochsaison. Günstiger werden sie nicht mehr werden. Bei den Gemüseständen in Frankfurt haben sie schon Schalen für 3 und mehr Euro angeboten. Ja gehts noch?


[online seit: 17-Aug-08 (21:11 Uhr) | bisher 4 Kommentare | Trackback]

Elliott Yamin


Hat der Junge eine Stimme! (klick zur Wiki)

Elliott Yamin – Wait For You

Elliot Yamin – Movin On

Elliott Yamin – One Word


[online seit: 17-Aug-08 (20:16 Uhr) | bisher 0 Kommentare | Trackback]

innovative Fahrwerksabstimmungen


Der Spiegel-Redakteur Thomas Hillenbrand mag den neuen Golf VI nicht wirklich, oder zumindest hat er reichlich an ihm auszusetzen. Sehr amüsant und witzig finde ich die Namen der automatischen Fahrwerksabstimmungen, die er deklariert.

[quelle: spiegel.de]


[online seit: 17-Aug-08 (18:16 Uhr) | bisher 6 Kommentare | Trackback]

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