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Ende der Möglichkeiten

Es ist leider noch nicht vorbei. Um 11.27 Uhr heute gab es wieder eine heftige Attacke auf den Server. Ich bin am Ende meiner Möglichkeiten. Nach Rücksprache mit dem Provider versuchen wir nun mithilfe einer externe Firewall und dessen Log-Files mehr Details zu ermitteln. Das nehme ich jetzt persönlich.


[online seit: 09-Mar-10 (12:08 Uhr) | bisher 9 Kommentare | Trackback]

Doppelstunde

Gestern also der erste wirklich ernsthafte Gitarrenunterricht, eine Doppelstunde zum Anfang, kam richtig gut. Mein Fazit:

  • Ich kann keine Noten lesen. Das ist schlecht.
  • Die Gitarrenlehrerin (= Sie) wird scheinbar ruhiger und entspannt sich. Weiß der Himmel welchen ersten Eindruck ich zuerst bei ihr hinterlassen habe, dabei tu ich doch keinem etwas. Das muss ich unbedingt zu einem späteren Zeitpunkt noch klären.
  • Ich kann absolut keine Noten lesen. Verdammt noch eins.
  • Wir kennen uns tatsächlich vom sehen. Nun können wir es auch ein-/und zuordnen. Schon witzig, die Welt ist ein Dorf.
  • Noten lesen ist irgendwie scheiße.
  • Die Cordoba zu stimmen klappt eigentlich schon ganz gut, die elektronische Hilfe ist dennoch unverzichtbar.
  • Wer zum Teufel hat diese Noten überhaupt erfunden und warum?
  • Sie hat mir recht spontan das “Du” angeboten und ich habe es ebenso spontan und freudig angenommen.
  • Zwei Akkorde als Griff gelernt, E-Moll und A-Moll. Die Hausaufgabe ist diese zu üben, vor allem das entspannte Umgreifen. Es klappt jetzt schon richtig gut, sagt sie. Diese Akkorde sind wichtig und sollten daher auch gut sitzen.
  • Kann man denn nicht auf Noten verzichten?
  • Sie gibt nicht auf mich zum singen zu animieren. Das wird noch ein Kampf werden und wird mich letztlich tüchtig Überwindung kosten, weil ich fürchte sie wird doch gewinnen.
  • Ich soll mir noch ein Heft für Notizen und Hausaufgaben beschaffen. Schulfeeling. :roll: So geil. :pipe:
  • Noten lesen zu können ist leider richtig und wichtig. WillMuss ich es wohl lernen. Das sollte nicht allzu hart werden, nur nicht soviel denken soll ich. Mein beruflicher Hintergrund würde mir Streiche spielen. Es ist eine neue “Sprache” und genauso sollte sie auch verstanden werden. Ich nehme mit: Ich soll/muss mich drauf einlassen und nicht nach Schemata oder sonstigen Quatsch suchen. Einfach nur machen und lernen.
  • Ob ich die Gitarre offen stehen habe wollte sie noch wissen. Im Moment habe ich das noch nicht. Nach Möglichkeit soll ich es aber, es wäre wichtig für die Psyche. Klingt nachvollziehbar, also habe ich gestern noch einen Gitarrenständer bestellt.
  • Es macht irre viel Spaß und ist Herausforderung zugleich. Ich könnte alles stehen und liegen lassen dafür. Anfangseuphorie? Das massive Kribbeln im Bauch sagt nein, das ist etwas Anderes. Fühlt sich größer und mächtiger an.

Wer sich fragt, um was es hier geht => klick und klick und klick.


[online seit: 09-Mar-10 (11:04 Uhr) | bisher 18 Kommentare | Trackback]

aha

Vorsichtig habe ich die Laufsaison 2010 schon eröffnet. Vorsichtig deswegen, weil der Boden noch an vielen Stellen gefroren ist und ich wegen der kalten Umgebungsluft etwas Probleme habe beim atmen. Für eine kurze Runde (~3km) versuch ich mich heute im Park. Mein Weg bringt mich auch an einem Spielplatz vorbei. Von weitem sehe ich eine Mutter mitten in einer Sandkiste stehen, ein paar Spielsachen in der Hand, buntes Zeugs noch um sie herum. Sie bückt sich zu dem Rest und ruft sehr laut “Lucy”. Ein Kind kommt aus dem Gebüsch gekrochen, von der anderen Seite rennt ein Hund auf die Frau zu und bleibt neben ihr stehen. *äh* :donno: :critic:


[online seit: 07-Mar-10 (19:44 Uhr) | bisher 16 Kommentare | Trackback]

Frecheit

Um ein Problem mit meine Mitgliedskonto zu lösen stehe ich am Tresen mit M. und wir forschen in seinem System nach dem vermissten Zahlungseingang, Nebenbei plaudern wir, sowohl zum Thema als auch allgemein. Es drängt sich ein Mensch mit seinem Arm voran aus meinem Rücken an den Tresen und nuschelt dabei “Sie haben doch sicher nichts dagegen, ich habe nur eine Frage” und will ohne meine Antwort abwartend einfach in Richtung Tresenkraft losbrabbeln. Das kann ich ja richtig gut leiden. “Doch” erwidere ich, “ich habe etwas dagegen, auch weil ich mitten im Gespräch bin. Sie dürfen gerne nachdem ich fertig bin. Danke.” Ich mache dabei einen Schritt seitwärts in seine Richtung und verstelle ihm so den Weg zum Tresen. “Ich will doch nur was fragen“, raunt er. “Und ich will nur ‘was’ klären. Warten Sie einfach bin sie dran sind. So schwer wird das ja nicht sein.” Es ist schwer, denn er will diskutieren, ist ungehalten just jetzt nicht seinen Willen zu bekommen. Ich dreh ihm dennoch den Rücken zu und rede mit der Tresenkraft weiter. Er setzt erneut an und ich drehe mich wieder um, nun jedoch im Begriff sauer zu werden. Ich kenne ihn vom sehen und kann ihn vom ersten Augenblick an nicht leiden, nicht wegen dem Vorkommnis gerade, sondern weil er es schon einmal so gemacht hat, nur damals wurde ich überrumpelt. Er ist ein arroganter ungehobelter Kerl, vom Typ frustrierter unmittelbar prä- pensionärer Studienratshilfsanwärter. Er lässt sich von meinem bösen Blick und meiner augenscheinlichen Bereitschaft mich mit ihm anzulegen dann aber doch abschrecken, tänzelt infolge dessen nervös hinter mir herum. Da ich den Tresen weitflächig blockiere, kommt er auch über die Flanken nicht weiter. “Es dauert doch nicht lange,” knottert es in meinem Rücken. Ich sage, das mir das egal sei und er warten soll, wir wären gleich fertig. Die Tresenkraft hält sich aus allem raus. Als ich fertig bin mache einen Schritt nach hinten, in der Hoffnung ihm damit auf den Fuß treten zu können, leider passt es nicht. Schade. Er rempelt unwirsch an mir vorbei und legt beide Arme so wie ich zuvor auf den Tresen. Unentschieden, 1:1.


[online seit: 07-Mar-10 (17:20 Uhr) | bisher 2 Kommentare | Trackback]

Cordoba

Das ist der Name einer Stadt in Spanien, hier jedoch ist es auch der Modellname der Gitarre, die ich mir am letzten Montag geholt habe. Mittlerweile habe ich mich schon ein paar Mal mit diesem wunderschönen Instrument zurückgezogen und damit herum gespielt, also Stimmübungen, mich allgemein damit vertraut gemacht, die Namen der Saiten gelernt (e-a-d-g-h-e) , versucht die Finger zum selbsttätigen Finden der Seiten zu trainieren und überhaupt. Am kommenden Montag geht es los, der erste ernsthafte Unterricht, sehr aufregend das alles.

Es ist im Übrigen eine völlig normale Gitarre, auf Hochglanz poliert, Korpus aus Fichten, Decke aus Zeder, goldene Wirbel, Saiten aus Kunststoff, normale Größe, die klassische Ausführung und keine Western. Und doch ist sie auch wieder nicht normal, es ist nämlich meine! :mrgreen:   Das Headerbild ist somit auch wieder neu. :wink:


[online seit: 06-Mar-10 (15:34 Uhr) | bisher 20 Kommentare | Trackback]

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