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ach übrigens

Heute morgen 06.20 Uhr, wieder umgedreht. Mal kurz aussetzen, Luft holen, weg vom Trott, Entspannung und einen Tag für mich. Kaffee ist fertig – Extra des Tages liegt bereit.

[Bild © BerndBast / www.pixelio.de]


[online seit: 21-Nov-08 (10:05 Uhr) | bisher 8 Kommentare | Trackback]

erfreuliche Bedrohung

Das dies mein eigenen Server ist, muss ich mich auch selbst um die Sicherheit bemühen. Ein Teil der Sicherheit gewährleistet das Tool DenyHosts. Dieses wacht über das SSH-Interface des Servers. Im Besonderen stellt es fest wer sich mehr als 3 Mal mit den falschen Daten einzuloggen versucht. Die IP-Adresse dessen wird beim 4. Versuch automatisch in die hosts.deny unter /etc/ hinzugefügt und fortan verweigert der Server weitere Kontaktversuche von dieser IP. So simpel die Wirkungsweise, so effektiv ist es aber. In der Regel sind das hijacked Server oder infizierte Privatrechner, die sich sehr wahrscheinlich unbemerkt vom Eigentümer/Benutzer derart als Zombies betätigen. Der Sinn dahinter ist weitere Server in das Zombi-Netzwerk zu integrieren, um diese dann als z.B. als Dreckschleuder (Spamversender) zu vermieten, oder als Download-Server für illegale Dateien (Warez, Cracks, .. )  zu missbrauchen.

Sobald wieder eine IP gesperrt wurde, schickt mein Server mir eine Info-Mail. Das ist auch ein Indikator, denn kommen keine Mails mehr, werde ich nervös. Hat es einer geschafft durchzukommen? Läuft das Tool noch? Richtig zur Ruhe kommt man bei einem eigenen Server selten, man muss immer irgendwie ‘dabei’ sein. Das Internet ist nun mal ein Zoo.

Alles in allem ist das Tool sehr nützlich und hilfreich. Ich kann es jedem mit einem eigenen Server ruhigen Gewissens anheim stellen es zu nutzen. Ich bin Kollege S. sehr dankbar mich seinerzeit darauf hingewiesen zu haben.

Vor etwa 2 Wochen ebbt die Welle der Mails plötzlich ab. Üblicherweise kommen am Tage zwischen 20 und 50 Mails und plötzlich nur noch 3. Logisch wurde ich da sofort nervös. Die Services wurden mehrfach gecheckt, letzter Eintrag in der hosts.deny, die Prozessliste auf komische Prozesse geprüft, läuft der Daemon läuft noch? Aber alles lief. Immer wieder eine externe IP besorgt und das Tool selbst getestet, alles klappte und somit auch kein Grund zur Aufregung. Eine gewisse Unsicherheit, ein Misstrauen gegenüber sich selbst bleibt dennoch, ein sehr ungemütlicher Zustand.

Seit gestern Abend etwas 00.25 Uhr ist wieder alles im Lot, denn heute Morgen prasselten etwa 250 Mails in mein Postfach. Ach wie schön, ich werde wieder angegriffen. Ja kommt nur, macht immer weiter.

[Bild © hofschlaeger / www.pixelio.de]


[online seit: 21-Nov-08 (9:51 Uhr) | bisher 0 Kommentare | Trackback]

Monty Python

richtet eigenen Kanal bei Youtube ein

Monty Python haben einen eigenen Kanal bei Youtube eingerichtet. Zum Start haben die fünf Komiker 24 Videos in hoher Auflösung online gestellt. Darunter sind Sketche, Filmausschnitte, kurze Interviews und ein neues Video, in dem sich die Briten in typischer Manier an ihre Fans wenden.

“Drei Jahre lang haben uns die Youtube-Nutzer beklaut, haben zehntausende unserer Videos genommen und sie auf Youtube veröffentlicht”, klagt die britische Komikertruppe Monty Python. “Aber jetzt drehen wir den Spieß um und nehmen die Dinge selbst in die Hand”

Die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, bedeutete für John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin, einen eigenen Kanal auf Youtube einzurichten und die Videos selbst ins Internet zu stellen – in hoher Auflösung. “Nicht mehr diese Videos in Schrottqualität, die ihr gepostet habt. Wir geben euch das Wahre – hochqualitive Videos, direkt aus dem Tresor.”

Zum Start haben die Briten 24 Videos online gestellt. Darunter sind bekannte Sketche wie die Argument Clinic oder das Ministery for Silly Walks und Ausschnitte aus den Filmen. Dazu zählen die Duellszene aus “Die Ritter der Kokosnuss” und der Song Always Look On The Bright Side of Life aus “Das Leben des Brian”. Hinzu kommen aktuelle Interviews mit den Komikern, etwa mit Eric Idle über die Entstehung der Sketche oder mit John Cleese über Musik. Weitere Videos sollen folgen.

Als Gegenleistung für die frei zur Verfügung gestellten Videos fordern die fünf Briten die Kooperation der Fans. Nicht in Form “geistloser Kommentare”, sondern durch den Kauf der Filme und Shows auf DVD. Nur so könnten sie “unseren Schmerz und unsere Abscheu darüber, all die Jahre bestohlen worden zu sein” lindern.

[quelle: golem.de]


[online seit: 19-Nov-08 (20:43 Uhr) | bisher 4 Kommentare | Trackback]

Fahrstuhletikette

Aus mehr oder weniger aktuellen Anlässen möchte ich die eigentlich selbstverständliche Etikette dennoch zu definieren versuchen. Die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung ist vermutlich gering, doch fühle ich mich berufen es zumindest einmal niedergeschrieben zu haben:

  • Beim Betreten eines Fahrstuhls grüßt man eventuell bereits anwesende Personen, entweder mit einem deutlichen Kopfnicken oder einem der Räumlichkeit angemessen Tagesgruß.
  • Nach Einnehmen der Fahrposition prüft man optisch in welchen Stockwerken der Fahrstuhl bereits halten wird. Ist das eigenen Stockwerk nicht dabei und kann aber auch gleichzeitig nicht ungehindert auf das Panel zugreifen, bittet man höflich die Person die aufgrund des Platzmangels vor dem Panel stehen muss, es für einen zu tun.
  • Während der Fahrt ist offensiver Augenkontakt zu vermeiden. Der Blick sollte frei geradeaus gehen und keine anwesende Person im Besonderen betreffen. Das Fixieren von körperlichen Merkmalen, besonders der weiblichen Mitfahrer, muss selbstständig unterlassen werden.
  • Nach betreten des Fahrstuhls ist das Lesen einer aufgeschlagenen Zeitung wie z.B. der FAZ nicht mehr angemessen. Hier ist anzuraten die Zeitung temporär wieder zusammen zu falten und erst nach Verlassen des Fahrstuhls weiter zu lesen.
  • Wurden unmittelbar vor betreten des Aufzugs noch Tabakprodukte restkonsumiert, ziemt es sich den Rauch des zuletzt vermutlich intensiv getätigten Zuges _vorher_ wieder auszuatmen.
  • Dem Drang die eigenen Naseninnenbereiche zu reinigen oder lästige Essensreste aus der heimischen Mundhöhle bzw. den eigenen Kauwerkzeugen zu verbringen, muss in dieser Fahrgemeinschaft dringendst Einhalt geboten werden. Im Erfolgsfall sich der Ergebnisse dahingehend zu entledigen, dass man diese an der Wand abstreift ist in Mitteleuropa nicht üblich und zwischenmenschlich umstritten.
  • Ist jemand in dem bemitleidenswerten Zustand der akuten Erkältung, ist es die Pflicht der Person Nies- und Hustenanfälle nach unten auf den Boden zu richten, sowie zusätzlich auch die entsprechenden Körperöffnungen soweit als möglich zu verdecken. Dabei darf eventuell vorhandenes Handgepäck auch gerne kurzfristig abgestellt werden. Zweckmäßigerweise sollte dies vor oder spätestens während des Anfalls geschehen.
  • Sollte sich unter den Fahrgästen ein lockeres Gespräch entwickeln, darf man gerne zuhören. Kennen sich die Fahrgäste untereinander und reden über ‘Insider-Themen’ ist es durchaus Sitte, sich ungebeten nicht zu beteiligen und sich stattdessen weiterhin auf die Fahrt zu konzentrieren.
  • Kaugummis kauen sollte mit geschlossenen Mund und unter Vermeidung schmatzender Geräusche vollzogen werden.
  • Handytelefonate sind nach Möglichkeit für die Dauer der Aufzugsfahrt zu unterbrechen oder vor Antritt der Fahrt mit dem Gesprächsteilnehmer insoweit abzuklären, dass nun eine Gesprächspause sinnvoll erscheinen könnte.
  • Eine unmittelbar stattfindende Nahrungsaufnahme sollte nur dann weitergeführt werden, sofern keine koordinativen Defizite bestehen. Sich letzte Bissen in den Mund zu stopfen führt unter Umständen zur extremen und unüberhörbaren Atmungseinschränkungen.
  • Vom Absetzen olfaktorisch individueller Erkennungszeichen ist während der Fahrt, bei Erreichen des Zielstockwerkes und dem Verlassen der Aufzugskabine ausnahmslos Abstand zu nehmen.
  • Sollte man auf der Strasse versehentlich in eine tierische Hinterlassenschaft getreten sein und es erst beim Betreten des Aufzuges feststellen, ist mit der Reinigung des Schuhwerks abzuwarten, bis man den Aufzug wieder verlassen hat.
  • Beim Verlassen der Aufzugskabine verabschiedet man sich von eventuell noch anwesenden Personen entweder mit einem deutlichen Kopfnicken, oder einem der Räumlichkeit angemessen Abschiedsgruß.
  • ….

Für zusätzliche Hinweise, die das gemeinsame Benutzen eines Fahrstuhles allgemein erleichtern, bitte ich das Feld unter diesem Beitrag zu verwenden. Danke für die Mithilfe.

[Bild © margasch / www.pixelio.de]


[online seit: 19-Nov-08 (19:44 Uhr) | bisher 13 Kommentare | Trackback]

Shorties 09

  • Auch eine senkrecht stehende und absolut plane Fläche wie ein TFT-Monitor kann verstauben. Die Sonne (die SONNE?!) heute morgen muss so doof stehen, dass ich es nicht mehr übersehen kann. Das ist wie Fettfinger auf der Lesebrille.
  • Die Gattin bekundete mein Vorhaben endlich wieder ein Buch lesen zu wollen mit einem schnippisch zu interpretierenden Lupfen einer einzelnen Augenbraue. *hmpf*
  • Vor einem Kauf _immer_ Preise vergleichen. Bequemlichkeit und Hektik gelten hier nicht als Ausrede.
  • Nun konnte wollte ich mich nicht mehr länger zurückhalten und habe mir heute Mittag ein Gries-Töpfli von Emmi zum Nachtisch gekauft. Die sind zwar mit 0,69€ recht teuer, doch dafür extrem lecker.
  • Ich sollte eine private Prio-Liste erstellen und befolgen, sonst komme ich zu Hause zu nichts mehr. Ein guter Teil dessen was ich über das Wochenende machen wollte, ist einfach liegen geblieben.
  • Gemeinsam kochen macht deutlich mehr Spass und die Spuren sind auch wesentlich schneller beseitigt.
  • Ich kann mir weiterhin nicht erklären, warum man stark parfümiert in ein medizinisches Trainingsstudio geht. Der Einsatz von Parfüm im Sport ist für mich grundsätzlich fragwürdig.
    • Stinken muss nicht sein.
    • In unmittelbarer Nähe zu duften geht in Ordnung.
    • Auf ~Armeslänge angenehm zu riechen ist schon fast zuviel.
    • In ~3 Meter Abstand anderen Personen immer noch die dringend benötigte Luft zu rauben ist völlig daneben.
  • Abgesehen davon, dass Parfüm generell eine eher mäßige Erscheinung nicht wirklich kaschieren kann, ist es für die Anderen immer eher eine Zumutung als eine Freude. Quantität ist der falsche Ansatz.
  • Die Lautstärke des Be- und Entlastungsstöhnes beim Eisen stemmen steht in unmittelbaren Zusammenhang des eingestellten Gewichts am Gerät. Wird jedoch das Stöhnen über mehrere Meter so laut, dass man es unter seinem Kopfhörer deutlicher als die adäquate Lautstärke der Musik hört, ist
    • A: entweder das Gewicht zu hoch.
    • B: der Kopfhörer scheiße.
    • C: die Person bestrebt Aufmerksamkeit zu erregen.
      Glückwunsch, das(!) Projekt ist geglückt // Manchen ist wirklich nichts (mehr) peinlich.
  • Ein Müllbeutel sollte immer, also wirklich immer mit einem gewissen Abstand zum Körper zum häuslichen Mülleimer getragen werden. Kein Ausnahme, wirklich immer. Es besteht die Gefahr der unbemerkten Übertragung von unerwünschten Flüssigkeiten, was zu überaus peinlichen ‘verdammte-Scheiße-Effekten’ in dafür gänzlich ungeeigneten Umgebungen führen kann.
  • Meine Mutter mag dieses Jahr schon wieder nicht backen. Die beste Tochter von allen muss unbedingt einspringen, mein Klagen zählt wohl rein gar nichts mehr.
  • Das kleine Schwarze braucht eigentlich Winterreifen, oder soll ich doch All-Weather drauf machen lassen?
  • Ich erwische trotz Hardwarerecherche scheinbar dennoch immer Hardware, die im Besonderen unter Linux einfach nicht funktionieren will. Ob ich den spontan fliegenden USB-Bluetooth-Dongle  wieder finden möchte überlege ich mir noch. Verfaul doch.
  • Scheinbar campieren eine Menge Vögel hier in der Nähe, das Geschnatter hört sich nach vielen Enten Gänsen an. Im Dunkeln kann ich nichts ausmachen, aber wäre das nicht etwas spät? Die Zugvögel fliegen doch schon im September/Oktober weg? Oder die merken es so spät, weil es zu warm geworden ist.


[online seit: 17-Nov-08 (19:02 Uhr) | bisher 11 Kommentare | Trackback]

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