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Shorties 33

05 Juli 2009

  • Die Gattin hat dunkle Marmelade mitgebracht, die geschmacklich an die “Nimm 2″ Füllung erinnert. Der Kantinenkoch ist ein Könner. Himmel, schmeckt die geil.
  • Für mich ist es beruhigend zu wissen, dass auch im Alter und trotz massiver Müdigkeit ich keinen wirklichen Mittagsschlaf halten kann/muss. Nach 5 Minuten ‘ruhen’ bin ich wieder da, zwar immer noch müde aber doch irgendwie wacher. Äh, ja klingt ziemlich abstrus, ist aber so.
  • Die Hutprobe war schon spaßig. Ist doch etwas anderes, wenn die Verkäuferin auch kompetente Berater sind und nicht nur Produkthindeuter sind. Der Gattin gefällt es nicht wirklich, doch hat sie sich zusammengerissen und es mich nicht kaum merken lassen. Letztlich gönnt sie mir den (temporären?) Spleen doch wieder und wer weiß, vielleicht findet sie ja doch noch Gefallen daran. (Mayser/Panama/mittelbraun)
  • 13 ist eine schöne Zahl, nicht so schön wie 15 aber auch schön. #hibbel
  • Die Socken- und Boxershortslade sah zugegebenermaßen schlimm aus. Ein ordnungsmäßiger Schandfleck, welcher der Gattin alleine im Wissen schon arge Probleme bereitete. Nun ist sie wieder ordentlich und niemand hat die weißen Socken gesehen, die ich heimlich entsorgte. Frag mich bloß keiner wo die herkommen, ich könnte sowieso keine Antwort geben.
  • Steh ich am Samstag im Hausflur, um Getränke in den Keller zu verräumen, als der Hund aus dem Erdgeschoss heran schlich und mich richtig böse anknurrte. Keine Ahnung was in die gefahren ist, sie kennt mich doch. Damit kann ich ja gar nicht umgehen und mir ist ungemütlich. Was mache ich, wenn die mal die Lefzen zieht und der Eigentümer nicht wieder sofort zur Stelle ist? Hund ab Kniehöhe lassen mich unruhig werden, als Kind hat mich mal einer anfallen wollen, aber dank eines Baumes auf den ich flüchten konnte nicht erwischt.
  • Kirschen gehören immer noch zu den Obstsorten, die ich partout nicht ausstehen kann. Das hat seinen Grund in einen Kirschbaum, den ich als 13 jähriger mit meinem Freund geplündert habe. An den Abend kann ich mich noch wage erinnern, war nicht schön und nachtens waren alle Kirschen  auch wieder draußen.

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Natürlich

04 Juli 2009

Die Gattin kann die Lücken im Schuhschrank auffüllen, ein paar Schnäpppchen für den Herrn wurden zufällig gefunden (Shopping-Score: 3-3). Auf dem Markt hat uns ein Standverkäufer damit überrascht, daß er uns Kartoffeln zum probieren geschenkt hat, wir waren wohl zu kritisch, insofern eine tolle Reaktion. Nun sitzen wir im Cafe und geniessen die Sonne. Natürlich müssen ausgerechnet die wohl schlechtesten Straßenmusiker Wiesbadens hier stehen und grässliches dudeln.*hmpf* Gleich gehe ich rüber, biete 10 Euro, wenn sie sofort aufhören und erst dann wieder anfangen, wenn sie weit außer Hörweite sind. Also nur noch die Hutprobe und wir sind bald im Schwimmbad. :)

6 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


Programm von heute

04 Juli 2009

  • Wocheneinkauf:
    • Aldi für Alltagswaren
    • Rewe für Früchte und neues Müsli
    • Real für Großeinkauf von Trinkwasser
  • nach Hause
  • Hauptpost
  • Hutprobe in der City
  • Kurzschopping im Karstadt
  • Mittagessen in Brauns Fischrestaurant
  • Uhrenhändler wegen eines neuen Armbandes
  • Schuhmacher wegen defekter Schuhe
  • Eiskafffe, Capuccino und stilles Wasser im Lieblingscafe
  • Paketstation
  • Schuhdiscounter
  • Schwimmbad
  • restliche Hausarbeiten
  • Parkrunde (sicher nicht vor 19.00 Uhr)
  • couchen, puzzlen, HL2 plus Mod testen

5 Kommentare | Rubrik(en): gefragt, geplant, gespannt


Abgründe am Abend

03 Juli 2009

In den Shorties 32 steht es schon, das MEIN MacBook ist endlich in heiß ersehnter Reichweite wäre und seit dem Tag der Erkenntnis hibbel ich mir einen ab, ob ich nun doch besser auf das 15″ gehen soll, oder zur sofortigen Stilllegung des Muss-Haben-Zwangs doch eher das 13″ nehme. Das 15″ erfordert noch mindesten weitere 6 Monate Geduld und Warten. In Gewissheit dieser meiner Gemütsverfassung sendet das 13″ MacBook natürlich auf neuraler Submeta-Ebene und in böswilliger Absicht fortwährend trizillarden Kaufjammerbefehle aus. Die Qual entsteht rein nur schon beim Ansehen des 13″ auf WebSeiten. Um künstlich erzeugten möglichen Unsicherheiten wegen der doch damit einhergehenden Herabsetzung des gewohnten 15″ Displays vorzubeugen, sollte ein Besuch im Elektro-Zoo helfen.

Wie üblich, ist am Eingang alles voll mit kreischenden aufdringlichen Plakaten/Aufstellern, in grässlicher aufdringlicher Schrift und mit noch grässlicheren und aufdringlicheren Aussagen. Sie haben aber MacBooks ausliegen, insofern macht das den Zoo jetzt wieder akzeptabel, zumindest zeitweise. Der Eingang widert mich dennoch an, aber ich bin schon willen- und wehrlos – ich will gucken/anfassen, also Arschbacken zusammen und durch. Es ist für einen guten Zweck.

Wie ich aus an der Wand hängenden kleinen Plakaten entnehmen darf, wird der Zoo gerade umgebaut, doch der Verkauf geht natürlich mit vielen Sonderpreisen (wieder große Plakate) weiter. *hm* Und tatsächlich sieht es in dem riesigen Laden aus wie Hulle. Chaos und Durcheinander, lose gestapelte offene Kartons, halbfertig aufgebaute Regale, teilweise offene Decken von der Kabel herunter hängen, am Boden herumliegende Kleinteile der Handwerker und so weiter. Der so oft zitierte Bombenangriff ist hier zur Ansicht aller tatsächlich Wirklichkeit geworden. Ich erwäge wieder kehrt zu machen und mein Vorhaben doch besser zu verschieben, doch da erblickt das verzweifelte Auge blöderweise die kleine Mac-Ecke. Die ist hübsch aufgeräumt und schön am Rande des gröbsten Chaos. Damit ist diese Ausrede nun auch passé und ich mache mich auf den Weg durch Chaos.

Ich komme mir vor wie Gordon Freeman auf dem Weg durch City 17 (wie passend), zwischen all den Regalen, Kisten und dem ganzen Umbauplunder lungern immer wieder merkwürdige Rudel männlicher Wesen herum. Viele sehen sich in ihrer Aufmachung sehr ähnlich aus:

  • unrasiert (ich ja auch, aber nur heute, allerdings nur seit einem Tag und nicht gleich 3 Tage),
  • wirre Haare (meine sind kurz um wirklich wirr zu werden, also…),
  • knielange Container-Hosen in beige oder khaki (meine sind dunkel-dunkel-grau),
  • Mallorcagedenkurlaubsplastiksandalen mit Socken (Flip-Flops und ohne #grusel),
  • schlabbrige, unförmige und ausgewaschene T-Shirts (Hemd – hallo?) ,
  • dicke behaarte Arme (*äh nee, tut mir leid).

Es ist jedenfalls überwiegend recht unappetitlich, was ich da an Geschlechtsgenossen sehen muss. Weiter geht es an Paletten vorbei, mit fachsimpelten Kunden udn Verkäufern, Pakete werden gewuchtet (um an das Unterste zu kommen *wtf) und Päckchen gewissenhaft in Augenschein genommen, hier stehen gelangweilt eine 5-köpfige Familien und wünschen sich schleunigst hinaus, während sich Papa mit aufgesetzter Wichtigtuermiene, nickendem Kopf  und einstudiertem Fachwissengesicht den Unterschied zwischen 8 und 12 MegaPixel erklären lässt. An anderer Ecke zanken sich zwei um das wohl letzte Telefon im Stapel, Kiddies wühlen in der Spielekrabbelkiste und werfen dabei etliche Schachteln auf den Boden, es wird gedrängelt oder geschoben, nur um noch schneller vor dem Kontrahenten zum nächsten Elektrosonderpreiskrempel zu gelangen. Kinder stehen verloren und heulend in den Gängen, Mütter rufen verwirrt irgendwelche Namen, einsame Kinderwagen blockieren schwer schuftende Arbeiter und Warentransporteure. In all dem Gewusel versucht entnervtes Personal die anwesende Kundschaft vor Selbstjustiz zu bewahren und verbreitet dennoch gute Stimmung, so gut es eben geht.  Das es in diesen Elektrohöllen wie in einem Zoo ohne Zäune zugehen kann wusste ich ja schon, deswegen meide ich diese Örtlichkeiten ja wo ich kann, aber das hier war mal wieder was neues für mich.

Irgendwann bin ich doch endlich an dem vorhin erspähten Tisch. Als ich an die MacBooks heran trete, grüßt mich den junge dynamische Mac-Wächter mit einem Kopfnicken und lässt mich sonst in Ruhe. Diese Umsicht vergelte ich ihm mit einem aufrichtigen Lächeln. Im meinem Rücken steht übrigens ein Tisch mit HP-“Design” PCs, Laptops und Displays. Der HP-Wächter ist ein leicht übergewichtiger Mann, mit etwas fettigen dunklen Haaren, schmaler Brille, aber freundlichem Gesicht. Man sieht, dass ihm wie allen anderen auch hier recht warm ist. In meinen Augen ist der HP-Stand nur noch prollig, weil riesige auf Hochglanz polierte Plastiklack-Gehäuse in brutale Farben und martialisch anmutenden Design gezeigt werden, Laptops und Displays in Dimensionen, so dass man sich unweigerlich fragt, wo die Rollen zur kontrollierten Positionsveränderung angebracht werden müssen. Grelle und schnelle Präsentationen laufen ab, natürlich überall mit DummVISTA. Der ganze Stand erinnert mich an einen RTL2 (?) Fernsehbericht von der D & W Motorshow in Essen, der damals bei mir massives Fremdschämen auslöste. Das alles wäre auch dann noch abstoßend genug, wenn nicht zusätzlich noch DummVISTA verkauft werden soll.

Mangels Beschäftigung beobachte er mich, wie ich um die MacBooks herumtänzle. Der Mac-Wächter bietet sich an mir Fragen zu beantworten und wir quatschen einen Moment. Eigentlich schon zufrieden und leider weiterhin unschlüssig, doch um eine wertvolle Erfahrung reicher möchte ich nun gehen, als mich der HP-Wächter anquatscht. Ob er mir nicht auch mal die HP-Produkte zeigen dürfte, die wären von Design wie ich sehen könne toll und VISTA hätte auch prima Features bla-blubber-blubb. Ich möchte ihm den Kopf deswegen abbeißen. Na gut, denke ich mir, was soll er machen, es ist sein Job. Er kann nichts dafür, dass bevor ich für DummVISTA auch nur einen halben Cent privates Geld ausgäbe, selbiges lieber mit Freude und unter Absingen schmutziger Lieder in Schweinegülle versenken würde. Ich sehe ihn an, in der Absicht seine Aufforderung freundlich dankend zu verneinen, als er einen Schritt zurück macht. Sein Gesicht drückt gar Unwohlsein aus. Verdammt, mir sind wohl die Gesichtszüge entglitten und anstatt ihn abzuweisen, habe ich ihn mit meinen Blicken quasi vaporisiert – zerschossen – zertrümmert. Ich sage schnell mein ursprüngliche beabsichtigtes “Nein Danke” doch noch und lasse ihn stehen.

Hätte ich gewusst, wie böse ich gucken kann, wäre ich vorsichtiger gewesen. Sollte ich jemals wieder hingehen, wird er mich nicht mehr absprechen, fo shizzle. Aber leid tut er mir doch, irgendwie … er kann nichts dafür … dumm gelaufen .. ach verdammt, war nicht nötig jetzt.

Nach dem Umbau gehe ich wieder hin und lasse mir das Prollzeugs mal zeigen, quasi als demonstrativen guten Willen … also vielleicht … mal sehen … wenn ich Zeit habe. :roll:

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Freitagsausklingmusik

03 Juli 2009

[Robin Thicke – Lost Without You]

falls youtube nicht läuft => click

[Duffy – Stepping Stone]

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Abgesehen davon, dass ich ein gerilltes *argh* gegrilltes halbes Schwein in einen Senftopf tunken könnte, ein wunderbares, sonniges und entspannendes Wochenende.

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