leichtsinnig

Dies hin zuschreiben, anstatt es nur zu denken und dann auch noch der familiären Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, ist wahrlich leichtsinnig. Auch und gerade für die beste Tochter von allen.

ich_massiere

Und damit wir uns nicht falsch verstehen, Vermittlung ist nicht. Dieser Service gebührt nur der Gattin und dem armen alten Vater. Außerdem hab ich die Behandlung extra nötig, denn die Gattin besteht auf einen Besuch bei Ikea – heute noch. 😯 Mich schaudert es jetzt schon. 😡

Geschichten

Lordfoltermord hat mit seinen Unfamos last Words Beitrag etwas lustiges entfacht. Meine unfamos last words aus dem wirklichen Leben haben natürlich auch eine Geschichte:

  • Lass mich mal, Du reißt den Bolzen doch ab.
    Das war mein Erzeuger, als er kurz bevor er das Weite suchte, um sich als Arschloch noch eben schnell zu verwirklichen, mir noch schnell beweisen musste, was für ein guter Vater er war. Er sah mich beim Reifenwechsel an meinem ersten Auto an den Bolzen schwitzen und wollte seinem Sohn zeigen wie man das macht. Nun, der Bolzen riss zwar nicht ab, aber das Radkreuz ging dafür entzwei.
  • Sicherung ist raus.
    Das war mein Alt-Geselle in der Lehre, bei den Schott Glaswerken in denen ich das Elektriker Handwerk erlernte. Wir sollten einen Monsterschaltschrank an einer Produktionsstraße abbauen und beim prüfen der Anschlüsse traten vereinzelt Glimmaktionen in der Prüflampe auf. Mir war das nicht geheuer, so wollte ich an den Sicherungskasten der Werkhalle und alles noch einmal prüfen. Das dauerte ihm zu lange und rief er obigen Satz und fing schon mal an mit einem großen zweihändigen Bolzenschneider die Zuleitungen zu kappen. Der Funkenregen sah toll aus, er hatte nur einen tüchtigen Schreck bekommen, weil Sicherheitswerkzeug und Ausrüstung verwendet wurde und einen ordentlichen Flattermann in den Beinen. Dennoch holte ich den Werksarzt, weil er sich auch keine Kippe mehr richtig drehen konnte, der Tabak schubbelte ständig von dem Papier runter.
  • Da kommt schon keiner.
    Das war mein bester Freund in Kindertagen, als wir im Kleingartenverein frischen Erdbeeren nachstellten und auch reichlich fanden. Hier lernte ich, dass einen Zaun zu überwinden um irgendwo hinein zu bekommen wesentlich leichter und auch schneller geht, als umgekehrt.
  • Los mach, sieht keiner.
    Das war mein Wachkollege in einer Munitionsablage. Das ist ein großes umzäuntes Gelände außerhalb einer Kaserne, in der scharfe Munition in abgeschlossenen Bunkern und unter kleinen Erdhügeln gelagert wird. Die Blase richtet sich grundsätzlich nicht nach Dienstplänen und auf einem völlig freien Gelände ist der Mann gehemmt. Also stellt ich mich in eine Bunkernische und entsorgte mich. Einen Tag später kam die Wachanweisung zukünftig nicht mehr auf dem Gelände der Munitionsablage zu urinieren, sondern um Ablösung zu funken. Die beiden Wachposten des gestrigen Tages, die zwischen xx-xx Dienst hatten, mögen sich bitte gleich nach Wachablösung beim Standortkommandanten melden.
  • Hast gesehen, so macht man das.
    Das war mein Beifahrer beim Werttransport, der mich beim Fahren mit dem gepanzerten Kleinlaster „einwies“. Grundsätzlich sollte nach seiner Maßgabe keine Handbremse angezogen werden, damit es schneller geht. An der nächsten Abholstation durfte ich dann übernehmen und an die Abholstelle anfahren. Ich parkte rückwärts und ganz dicht am Schaufenster, so wie er es wollte. Er stieg aus und ich ging nach hinten, um ihm beim Ausladen des Hartgeldes zu helfen. Das Auto rollte durch diese Bewegung oder wodurch auch immer nur 10 cm nach hinten und das Schaufenster war kaputt. Von da an fuhr er wieder selbst, weil ich hätte wohl nicht richtig zugesehen.

aufregen – JETZT

Mich regt dieses mistige VISTA gerade wieder tierisch auf. Diese Ärger muss ich  hier mal eben kurz Luft machen.

Derweil ich heute im HomeOffice bin, darf VISTA wieder in mein privates WLan. Nach etwas Starthilfe (huuuhuu es immerhin ist ein neues WPA2, mit dem 802.11N versuchte ich es erst gar nicht) hat er also auch Kontakt zum Internet und meldet erst einmal Updates – schon wieder. Das geht fast  jeden Tag und wehe man startet nicht direkt danach. Dann hagelt es Hinweise, dass es nur so zappelt. #nerv Blöd nur, wenn man das Update alleine machen lässt, dann nach 20 Minuten wieder kommt und der Rechner aus ist, weil VISTA sich selbsttätig herunter gefahren hat. Wenn 10 Minuten nach dem erfolgten Update der User immer noch nicht gesagt hat, dass er jetzt nicht neu starten will, startet dieser Dreckbolzen sich einfach selbst neu. Dabei ist es scheiß egal, ob gerade ein Copy-Job zum NAS läuft, oder ein wirklich zäher Download bei 86% ist. Na gut, würde es dann aber auch neu starten, doch zur Freude des Nutzers heißt Neustart oft: Nutzer – drücke gefälligst den Kopf. *argh*

Tut man das, starte diese Ausgeburt der ägyptischen Abwasserkanäle zwar, doch werden erst dann die Updates fertig installiert. Dabei kommt man den freundlichen Hinweis, dass gerade Updates installiert werden und man möge doch bitte warten. Was zu Hölle hast dieser Haufen denn vorhin gemacht, bevor er neu starten wollte und sich doch lieber herunter gefahren hat? *argh* Mit der nötigen Menge an Rettungsschokolade geht auch diese Krise vorbei und ich kann arbeiten. Der Mac steht derweil weiterhin neben dran und kümmert sich nicht um mich. *hmpf* #brav

Nach etwas 3 Stunden konzentrierten Schuftens wundere ich mich, dass der IRC-Client, der Messenger, Skype, welche im Hintergrund auf dem VISTA mitlaufen, sowie auch Firefox mitsamt Outlook alle Nase lang für ein paar Minuten offline gehen. Das Mac Book sagt im Kontrollblick indes keinen Ton zum angeblichen Offline. Das ist weiterhin lustig online, holt Mails und kümmert sich mittlerweile um den Up- sowie auch den Download, den VISTA vorhin vergeigt hat.

Lange Rede kurzer Sinn, der Spaß geht noch weiter. Welchen Grund kann es haben, einem sowieso schon bescheidenen System beizubringen, mitten im laufenden Betrieb(!) und während der aktiven Nutzung alle Netzwerkkarten zu deaktivieren, weil die Batterie nur noch 10% Restkapazität vermeldet? Und dabei sollte ich schnell noch erwähnen, dass das Netzteil bereits bei der 15% Warnung dran hing und der Akku 10 Sekunden vorher noch tönte, er werde gerade geladen. Die Schokolade ist nun alle, es war sowieso nur ein Rest. Und kommt mir nicht, dass man diese Option in den Treiberoptionen der Netzwerkarten ja abschalten kann. Die will ich erst gar nicht haben, ich will das dieser zusammen gezimmerte Haufen macht was er soll und nicht ich mich ständig darum kümmern muss, dessen Eigenmächtigkeiten auszubügeln. Außerdem waren alle Stromsparoptionen diesbezüglich schon lange ausgeschaltet. Wer die wieder angeschaltet hat, kann ich nicht sagen. Da sich an meinem Rechner niemand sonst anmeldet, vermutlich Jeanni auf der Suche nach ihrem Major Nelson Meister.

Was macht also der frustrierte Anwender? Er entfernt die wundersam erschienene Option und hofft sein Netzwerk kommt so auch wieder. Doch weit gefehlt, es passiert nämlich nichts. Also schaltet der nun leicht cholerisch werdende Nutzer die Netzwerkarte selbst ab und gleich darauf wieder an. Und doch weiß er schon vorher, was die eigentliche Lösung des Problems sein wird, nämlich ein Neustart. Würde ich nach Windows Neustarts bezahlt werden, ich hätte 2 extra Autos vor der Tür stehen. Auch wegen der Server, die bei jedem trocken installierten Furz sofort neu starten müssen. Das sind Server, keine Bootbelastungstestkisten. Ach, was rege ich mich auf und überhaupt, was macht mein WLan-Problem? Nach dem 2. Neustart binnen 60 Minuten habe ich es am VISTA abgeschaltet und ein LAN-Kabel angesteckt. Das kann es nämlich … noch. Und jetzt geh ich mir Schokolade kaufen, weil morgen ist auch noch HomeOffice und darauf muss ich mich schließlich vorbereiten. Und geladen bin ich auch noch. Der ideale Zeitpunkt die Laufschuhe anzuziehen.

aus der Traum

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[Bild © unbekannt]

Phil Collins muss die Drumsticks an den Nagel hängen. Der Genesis-Sänger leidet unter heftigen Rückenschmerzen.

Selbst Hardrocker wie Lemmy Kilmister schätzen seine Qualitäten als Schlagzeuger: Nach fünf Jahrzehnten hinterm Drumkit muss Phil Collins jetzt jedoch aufhören, die Felle zu bearbeiten. Er könne ohne Schmerzen noch nicht einmal mehr die Sticks halten.

Ich bin sehr traurig. Meine Wirbel drücken auf mein Rückenmark. Das kommt vom jahrelangen Drummen„, sagte der Genesis-Mann dem Daily Mirror. Zuweilen habe er sich in der Vergangenheit gar die Trommelstöcke an die Hände getapet, um überhaupt spielen zu können.

Es bleibt das Mikrofon

Collins sei sehr niedergeschlagen, schreibt das Blatt, da das Trommeln ihn zum Star gemacht habe: „Es bedeutet ihm alles„, wird ein Intimus zitiert. Doch die Gesundheit stehe für den 58-Jährigen jetzt an erster Stelle. Zum Trost bleibe ihm ja noch das Mikrofon, so Collins. [quelle: laut.de]

Wer Phil schon einmal live erleben durfte, weiß was wir hier verlieren. Der Mann liebt seine Drums wirklich und dreht erst richtig auf, wenn er Feuer geben kann. Seit Jahren laure ich schon darauf, dass er unsere Nähe kommt, damit ich ihn live erleben darf. Seine damalige Tour „Serious Hits live“ anlässlich des „…But seriously“  Albums, auf dem ich das Glück hatte anwesend gewesen zu sein, war kein Konzert sondern eine laute krachende Party in der Frankfurter Festhalle, mit bester Livemusik, viel tanzen, springen, laut singen und schreien, jubeln, klatschen und allem was sonst noch dazu gehört. Und ich war ganz vorne, nach ~2,5 Stunden zwar völlig fertig doch glücklich wie noch nie zuvor im Leben. Ein Zeitpunkt, der aus heutiger Sicht betrachtet, zur schlimmen Sentimentalität führt. Mein Traum eines Live-Konzertes mit ihm wird wohl einer bleiben.

[youtube]6mC3WctU1IQ[/youtube]

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[youtube]sA3rJXV4R4E[/youtube]

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