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schlechte Hosen

21 Juli 2009

Mehr zufällig habe ich eine ältere und eher selten getragene Jeans aus dem Schrank gezogen. Eine Lee mit an sich durchaus ansprechender Haptik. Wenn es denn nur auf den Stoff als solchen ankäme, wäre sie sehr angenehm zu tragen. Doch der Schnitt ist eine Katastrophe:

  • Die Hosentaschen vorne sind zu sehr nach innen genäht. Das bedeutet, dass das Handy ständig in Richtung des Schritts rutscht und dort recht unangenehm drückt. Wenn das Handy jedoch klingelt vibriert, was es nicht wirklich oft tut, ist es wiederum recht nett. :oops:
  • Sich spontan zusetzen setzen geht fast gar nicht, ohne erst das Handy zurecht zu drücken. Das ist ober peinlich.
  • Beim Gehen wird es gar noch unangenehmer. Es ist dermaßen peinlich und lästig permanent das Handy zurecht zuppeln zu müssen, wirklich  – das geht so überhaupt nicht.
  • Meine Hemden rutschen ständig hoch/raus. Das sieht fürchterlich zerrupft und schlampert aus, zumal die meisten meiner Hemden nicht für drüber gedacht sind.

Und wieder beweist es sich, dass ich mir keine Kleidung anschwätzen lassen darf. Wäre ich damals alleine im Laden gewesen, die Jeans hätte ich nie und nimmer mitgenommen. Ich bin und bleibe ein 501 Mann. Basta. Wegwerfen darf kann ich Lee aber auch nicht, ich sollte versuchen alsbald an einem scharfen/spitzen Gegenstand hängen zu bleiben. :twisted:

11 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, geflucht, gewundert


Zitzenspitzen

20 Juli 2009

Liebe Frauen und Freundinnen der leichten Bekleidung, ich muss dringend mit euch reden.

Vorab finde ich es richtig klasse, dass trotz der heuer wenig sommerlichen Zeit, weiterhin Sommerbekleidung der herbstlichen Ausrüstung vorgezogen wird. Frau und Mann wollen Zeichen setzen, das ist richtig und gut. Doch angesichts der mitunter recht kühlen Witterungsumschwünge empfinde ich (und hier nehme ich mir einfach mal das Recht für meine Geschlechtsgenossen ungefragt das Wort mitzuführen) das Tragen von mehr oder weniger eng anliegenden, sehr dünnen und weit ausgeschnittenen Oberteilen zusehends als Belastung. Mit allem mir zur Verfügung stehenden Respekt frage ich aufrichtig in die Runde: Wo soll ich dummer auf optische reize ausgerichteter Standardkerl denn bitte hingucken, wenn aufgrund kühler Winde und ersatzlosem Davonstehlen der Sonne, sich unter dem nahezu hauchdünnen Gewebe so überdeutlich erschrockene Brustnippel abzeichnen? Wo denn bitte, häh? Los, sagt es mir, ich will muss das jetzt mal endgültig erfahren.

Denn auch ich bin nur ein elendiger Kerl und reagiere auf derlei Reize wie jeder andere Kerl auch, er schaut hin. Er muss hinschauen, das gehört so, das muss so sein, denn es wurde uns quasi schon mit der Muttermilch unwiderruflich eingepflanzt. Jeder schaut mindestens einmal kurz hin, sei es nun mit Wonne oder schaudernd.Daran dürfte kaum etwas abfälliges zu finden sein, solange der Blick als solcher respektvoll und anständig ist. Es gehört nun einmal zu den sichtbaren Geschlechtsmerkmalen einer Frau, die uns Männer immer wieder mit innerlichem Entzücken ausstattet. Der freundliche Mann zwingt seinen Blick nach 0,25-1,0 Sekunden in einen andere Richtung, frohen Mutes in der neuen Blickrichtung nicht ebenfalls derartiges zu erblicken und ohne den Weg zu verlieren. Das ist bisweilen nicht gerade einfach, dies darf ich mit Bestimmtheit feststellen, denn die Jahreszeit als solche verleitet Frauen zu teilweise wagemutigen Outfits, die meistens einen durchaus erfreulichen und erbaulichen Anblick bieten. Persönlich mag ich es sehr, wenn es nicht übertreiben wird. Ist das so schlimm?

Doch liebe Übertreibenden, sich abzeichnende erhärtete Brustnippel nimmt nahezu jeder Mann mehr oder weniger als opto.-sexuellen Reiz wahr. Sicherlich gibt es auch noch eine anthropologische Erklärung hierfür (bzgl.der harten Nippel, wie auch deren magischen Anziehungskraft), welche vermutlich irgendwo in neanderthaler Versenkung fußt, ist mir auch egal jetzt. Der eigentliche Reflex, sowie auch die Auswirkungen auf das männliche Gegenüber haben sich jedenfalls bis heute erfolgreich gehalten. Meiner Auffassung nach sollen wir Kerle bis zu einem gewissen Grade auch hinschauen und ganz sicher nicht starren, sonst würden solch Kleidungsstücke in den Regalen der Läden vergammeln. Die leicht gekleidete Frau muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass die Strasse ein Zoo ist und bleibt. Was nicht heißt, dass der so optisch Gereizte sich jedweden Respekts und Anstands entledigen darf, also bitte nicht missverstehen. Ein knappes Kleidungsstück soll der Trägerin ein gewisses Gefühl verleihen, aber dann darf sie sich nicht wundern, wenn nachdem was sie zeigt auch geschaut wird. IMHO sollte sich eine derart gerüstete Frau ob der erzeugten Aufmerksamkeit eben nicht lauthals darüber echauffieren, sofern der Blick nicht respektlos und gar unanständig ist/war. Das Thema ist heikel und so hoffe ich, dass dies hier ist kein Grundstein für Zwist und Zank darstellt.

Dennoch liebe Freundinnen der unangemessen hauchdünnen Oberbekleidung, wenn ein Kerl im Vorbeigehen respektvoll, beiläufig und keinesfalls offensiv auf evtl. hervorstehende harte Nippel schaut und ihr euch darüber belästigt fühlt, tragt besser einen BH, zusätzlich ein leichtes Unterhemd, ein etwas weniger dünnes Oberteil, welches mehr der Witterung entspricht oder tut was auch immer. Wundert euch und schimpft bitte nicht, wenn eine Präsentation auch als solche wahrgenommen wird. Bitte. Wir  (und hier nehme ich mir erneut einfach das Recht für diverse Geschlechtsgenossen ungefragt das Wort mitzuführen) wollen auch nur die Strasse entlang laufen, um von A nach B zu gelangen und sonst nichts. Bitte. :oops:

Hard Nipples

[Bild © unbekannt]

9 Kommentare | Rubrik(en): gelernt, gesehen, gestaunt, gewundert


Shorties 35

20 Juli 2009

  • preOrder von Snow-Leopard für September *done
  • Seit ein paar Tagen hören wir einen Menschen von der Dachwohnung gegenüber, der bei seiner Arbeit in der Küche sehr gerne pfeift. Er macht es nicht mal schlecht, nur immer die gleiche erfundene Melodie und derart subtil, dass es sich auf heimliche Weise ins Unterbewusstsein schleicht. Es wird kein Ohrwurm, doch dauert es nicht lange bis Kollege und ich uns anschauen um zu wissen, dass unser Fenster eiligst geschlossen werden muss.
  • Letzthin bin ich gefragt worden, ob ich damals in meiner Jugend die damals üblichen Schwimmabzeichen (Frei, Fahrten- und Jugend) gemacht habe. Habe ich nicht, sondern ich bin einfach so ins Wasser.
  • Mein neues WLan (nun 802.11n) mit einem Netto-Durchsatz von 74 Mbit/s ist flott wie Sau, 802.11g hat ’nur‘ 19 Mbit/s. Herrlich wie das flutscht und die Verbindungsabbrüche sind nun auch passé. Mal gespant ob ein Nachbar nun Probleme hat, weil die Time-Capsule scheinbar mit deutlich erhöhter Leistung bläst. Thoas konnte noch problemlos auf der Straße (3 Etagen) das heimische WLan nutzen, das ging vorher nicht  8)
  • Was habe ich in der Vergangenheit nicht über Glare-Displays geflucht und gewettert. Nach nun einiger Zeit mit Thoas, der mit einem solchen Display ausgerüstet ist, gebe ich zum Teil klein bei. Die Farben sind bombastisch, das Bild klar und  strahlend, ich bin verhalten begeistert. Allerdings gibt es wohl noch Abstufungen, denn an einigen anderen Budget-Laptops scheinen Glare-Displays deutlich extremer ausgelegt. Es spiegelt kaum und reflektiert nur mäßig. Es wirkt jedoch sicher deutlich schlechter, wenn man draußen damit arbeiten würde.
  • Die fangen schon wieder an, an den Ampeln und an anderen prägnanten Stellen die lästigen Plakate und mit den stupid sich wiederholenden Sprüchen von letzten Wahlkampf zu aufzustellen. Man abgesehen davon, dass es um das Papier wirklich schade ist, nervt mich diese Verschandelung  nur noch an. Ob ich meinen Müll auch an Laternen etc. entsorgen darf, wenn ich ihn nur auch Augenhöhe aufhänge?

4 Kommentare | Rubrik(en): ge'Apple't, gefreut, gekauft, genervt | Tags:


Ein

19 Juli 2009

  • kleines Kind, dass stolz einen Lutscher vor sich her trägt und jedes Mal bevor es ihn in den Mund steck, die 2.Hand an den Stil hält, dann den Mund ganz weit aufsperrt um beidhändig einen beherzten Schleck zu nehmen.
  • e Frau, die mit dem Einkaufswagen quer über die Strasse zum Auto holpert und mehrmals in der unebenen Strasse stecken bleibt, anstatt die 2 Boxen Waschmittel über die 50 Meter zu tragen.
  • Jogger, der sich zuviel zugemutet hat und im Park eiligst in die Büsche verschwand, um sich zu übergeben. Selbstüberschätzung tut nicht gut.
  • e Gruppe Inder, die in einer kleinen Ecke des Kurparks sitzend und mit Trommeln bestückt, so ähnliche Musik machten:

    [Jugalbandhi – Hari Narayanan LIVE]

    Falls Youtube mal wieder Zicke spielt und das Einbetten rückwirkend verweigert => klick

  • Machtkampf zwischen einem alten Hund und seinem Frauchen. Er weigert sich über die kleine Brücke zu gehen und sie gerät darüber in Verzweiflung. Sie versucht es wie Mütter mit störrischen Kindern auf dem Spielplatz und geht protestierend einfach weiter, der Hund setzt sich derweil brav hin und wartet. Er gewann, denn sie kam doch zurück und trug ihn hinüber. Wenn Hunde grinsen könnten.
  • Newsletter meines Händler, der mir eine Version der lustigen 50Euro Vorab-Sonderangebotslizenz für Windows 7 reserviert haben will. #muhhaaaaaa
  • Niesanfall im Auto, weil die Sonne so schön tief stand und natürlich die Tempos leer waren. Notiz an mich: Reservetücher unbedingt aus dem Kofferraum in den Innenraum und in Griffweite verlegen.
  • Schwung Füßlinge die am Fuß abfärben, gewalkt im warmen Wasser jedoch nicht ein Quäntchen der Farbe abdrücken. #hmpf
  • Bäcker, der in seiner Kluft auf einem Geländer hockend, vor der Backstube genüsslich eine Kippe raucht, um seinen Tag ausklingen zu lassen, während ich meinen erst beginnen muss.
  • Sommerhut, der auf der Rückbank liegt und nicht getragen wird, weil keine Sonne da ist.
  • e Idee, die langsam Formen annimmt.
  • stiller Wunsch, der zaghaft in Erfüllung zu gehen scheint.


7 Kommentare | Rubrik(en): gelacht, gelaufen, geschehen, gesehen, gesorgt, gestaunt, gewundert


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