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so klasse

10 Juli 2009

Kann jemand nachempfinden wie geil es ist, den Deckel des MacBooks in dem Bewusstsein zu schließen und/oder in den ‘Schlaf’ zu schicken, dass einen kurzen Moment nach dem Aufklappen oder Aufwecken ich einfach problemlos wieder weitermachen kann, ohne das das Netzwerk fehlt, der Messenger sich nicht mehr verbindet, der IRC, das Mail-Programm und der Browser neu gestartet werden wollen?

Thoas ist der Hammer – das Beste was mir in Sachen Hardware und Computertechnik je passieren konnte und passiert ist. Auch wenn ich noch eine Menge zu lernen habe und auch unter Mac OS X sicher nicht alles eitel Sonnenschein sein wird, nie wieder ohne!   :wink:

7 Kommentare | Rubrik(en): ge'Apple't, gefreut, gestaunt, gewundert


und jetzt reicht es mir

10 Juli 2009

Als Pendler auf der Autobahn erlebe ich so einiges, was mich immer wieder verbal entgleiten lässt oder auch sprachlos macht. Heute morgen wollte mich ein Verkehrsteilnehmer umbringen, zumindest dachte ich es. Deswegen ist meine Grenze erreicht und so habe ich heute eine Strafanzeige bei der hessischen Verkehrspolizei hinterlegt. Das geht zu meiner Überraschung sogar online, über ein Formular der WebSeite: http://www.polizei.hessen.de (rechts auf Onlinewache klicken).

Ich habe die Schnauze gestrichen voll, mich immer wieder von Rabauken, Rowdys, fast Unfallgegnern und potentiellen Mördern wie diesen von heute Morgen in Gefahr bringen zu lassen. Es reicht mir gründlich, ich habe es satt und deswegen tue ich etwas dagegen.

Anzeigentext:
Heute am 10.07.2009 um ca. 07.10 Uhr, kurz nach passieren der Schnellbahnbrücke am AB-Kreuz Wiesbaden auf der A66 in Richtung Frankfurt fahrend, wurde ich während eines Überholvorgangs bei ca. Tempo ca. 130/140km/h massiv von einem anderen Verkehrsteilnehmer bedrängt. Der Wagen fuhr bis auf wenige Zentimeter (Kennzeichen und Scheinwerfer des Wagens waren in meinem Rückspiegel nicht mehr zu erkennen) auf meinen Wagen auf und hielt diesen Anstand, bis ich den Überholvorgang beendete und auf die mittlere Spur wechselte.

Im weiteren Verlauf der Autobahn folgte ich dem Wagen, um mir sein Kennzeichen einzuprägen. Dabei fiel der Wagen durch weitere rücksichtslose Überholmanöver gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern auf, die er nicht scheute auch auf der rechten Seite durchzuführen. Dies geschah bei Geschwindigkeiten von ca. 120-150km/h.

Bei dem Wagen handelte es sich um einen Werkstattwagen, Marke Daimler, Modell DB-314, mit Aufdrucken der xxxxx GmbH, xxxxxxxx x, 65205 Wiesbaden Tel (06 11) xxxxxxx , mit dem amtl. Kennzeichen WI-xx xx.

Der Wagen war zu dem Zeitpunkt mit min. 4 Personen besetzt und soweit ich die Ladepritsche beim dessen Vorbeifahren einsehen konnte, auch gut bis voll beladen. Auf Höhe der Abfahrt Hofheim setzte ich mich neben den Wagen, um ein Bild des Fahrers mit dem Handy zu schießen. Dies gelang zwar, jedoch waren die Ergebnisse bei der späteren Kontrolle im Büro leider unbrauchbar. Es folgten einige Provokationen des Wagens auf Höhe der Abfahrt Hattersheim, in Form des Heranfahrens an meiner rechten Seite, während ich auf der mittleren Spur blieb. Direkte Drohgebärden konnte ich keine wahrnehmen, doch lies ich mich aufgrund dieser Art der Bedrängung zurückfallen. Fortan achtete ich darauf, dass der Wagen vor mir blieb. Soweit ich dann verfolgen konnte, bog der Wagen ca. 7.20 Uhr in die Ausfahrt FFM-Höchst ein.

Nach telefonischer Rückfrage bei der Fa. xxxxx GmbH, wurde dieser Wagen an einen Subunternehmer des Unternehmens verkauft, so das man selbst leider keinen Einfluss mehr auf den Fahrer nehmen könne. Der Name der Person, die den Werkstattwagen erworben haben soll, ist Herr xxxxxx. Dieser Herr könne unter 0174 – xxx xxx telefonisch erreicht werden. Mehrere Versuche meinerseits diese Nummer anzurufen und den Herren selbst zur Rede zu stellen schlugen wegen des permanenten Besetztzeichens fehl.

14 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, gefühlt, geflucht, gemacht


Lobserie

09 Juli 2009

Zur Abwechslung etwas aus dem Büroalltag. Das mache ich nicht wirklich gerne, geschweige denn auch oft. Derzeit geht es danke der Urlaubszeit etwas ruhiger zu, daher können wir etwas verschnaufen und durchatmen. Als Hintergrund: Mein Job ist der technische Kundendienst eines kleinen Softwareunternehmens.

Üblicherweise wird die Arbeit eines Supports danach bewertet, wie schnell und/oder kompetent ein berichtetes Problem gelöst, oder Anleitungen hierzu über- bzw. vermittelt wurde, die Fragen der Bedürftigen ohne komplizierte Worte zügig beantwortet hat, freundlich und zuvorkommend war (auch als er unflätig angemotzt oder angeschrien wurde) usw. Sofern sich der Anrufende selbst als “alt” bezeichnet, hat der Supporter jedwedes englisches Vokabular zu vermeiden und mehrfach wiederholend in Schreibgeschwindigkeit zu sprechen. Das soll nach Möglichkeit unabhängig eines Alters und Status des Produkts zu jeder Tages-oder Nachtzeit kostenlos sein und natürlich interaktiv. Der gute Supporter sieht alles, weiß alles (auch das mit dem Warum und der 42 und so), ahnt und vor allem *Zitat Anfang* macht sein Maul nur dann auf, wenn er nicht mit Phrasen versucht das Gespräch künstlich in die Länge zu ziehen, damit mehr Gebühren abzockt werden können. *Zitat Ende* Nun ja, so erwischt und gänzlich bloß gestellt dennoch durch den Tag zu kommen ist dann schon schwer genug, selbst und ganz besonders für uns überführte Telefongebührenabzockerschweineverbrecher. Es gibt sicher genügend Fälle, die es offensichtlich so betreiben. Das fängt schon bei einer kostenpflichtigen Warteschleife an, die unabhängig der Anrufzeit immer ca. 3 Minuten dauert, damit erst einmal die Grundkosten drinnen sind. Dann kommt ein völlig unsinniger Abgleich von persönlichen Daten (plus 60 Sekunden) usw. So Tricks kennt jeder aus der Branche und versauern die Kunden. Bei uns gibt es keine kostenpflichtige Warteschleife, sondern ein Besetzt-Zeichen und wir gleichen keine Daten ab, sondern wollen wissen was los ist, schnell rein und schnell wieder raus. Für unsere Produkte leisten wir unbegrenzt kostenlosen schriftlichen Support, der telefonische Support kostet knapp etwas über 0,70€/Minute.

Wir sind ein sehr kleines Team, insofern auch flexibel, wenn uns nicht gerade die Hütte brennt. Die Erfolgsquote (also Grund des Anrufes wurde gefühlt zu mindestens 75% zur Zufriedenheit des Kunden und in angemessener Zeit geklärt) tendiert bei ebenfalls gefühlten 70-85%. Ich habe versucht dieses Gefühl mit Post-Issue-Umfragen, Mail oder Rückrufen zu festigen, die Resonanz hier war sehr mager. Ohne den Kunden intensiver zu behelligen lässt sich es nicht wirklich weiter untermauern. Also verlasse ich mich weiter auf meinen Bauch, meine Ohren und Gefühl – nach ~20 Jahren im Support darf ich das. Nachdem der Kunde also seine Sache erledigt bekommen hat, verschwindet der und fertig. Ein “Danke” oder sonstige belohnende Bekundungen danach darf man nicht erwarten, weil

  • etliche Menschen eine Dienstleistung in der hiesigen Servicewüste als selbstverständlich ansehen und deswegen es auch nicht einsehen sich dafür auch noch bedanken zu müssen. Dafür ist man ja da.
  • etliche Menschen einen Umgang haben, der scheinbar lückenlos vom Fußballplatz/Bierzelt/Bahnhofs-Klo in den Alltag transportiert wurde.
  • ein in weiten Strecken unglaubliches hohes Anspruchsdenken herrscht.
  • etliche Menschen unzufrieden mit sich und der Welt sind.
  • sie schlechte Laune haben.
  • sie Streit suchen.
  • sie sich dran ergötzen anderen Menschen den Tag zu versauen.
  • viele Menschen sozial inkompetent sind.
  • sie schlicht nicht gelernt haben “Danke” zu sagen.

Selten und wirklich nur ganz selten bekommt man als Supporter ob seiner Tätigkeit auch mal ein extra positives Feedback. Das sind die Momente im Arbeitsleben, in denen man sich bestätigt fühlt und sogar stolz auf sich ist. Viel erleben wir hier leider davon in der Regel nicht, umso schöner wenn es mal passiert.

  • Montag:
    Über den Tag verteilt kamen 5 Mails von Menschen, die ohne abgedroschene Floskeln zu verwenden, sich eloquent und freundlich für unsere unkomplizierte und schnelle Hilfe bedanken.
  • Dienstag:
    2 Mails von Menschen die offensichtlich froh waren unsere Produkte erworben zu haben. *Zitat an* “Die erste Hotline, die kompetent und vor allem sinnvoll zu Werke gegangen ist. Sich derart betreut zu wissen, lässt einen sich beruhigt zurücklehnen. Da ist es auch nicht weiter schlimm, wenn der Anruf selbst nicht kostenlos ist.” *Zitat aus* Da verschlägt es auch dem hartgesotteten Rüdiger mal kurz die Sprache.
  • Mittwoch:
    Zur Vorgeschichte: Ein mit ca. 14 Minuten relativ langer Call mit einem alten Mann, der sich nach selbst ‘rein’ geritten hat und nicht mehr weiter wusste. Es war in der Tat ein gutes Stück Arbeit den Unfug den er angerichtet hat zu entwirren und so zu begradigen, dass er weiter arbeiten konnte. Am Nachmittag, kurz vor Schluss rief das Männlein dann noch einmal an und entschuldige sich wortreich und dabei immer wieder ins schwäbische fallend, sich nicht für meine Hilfe von heute Vormittag bedankt zu haben. Und er möge unbedingt meinen Chef sprechen und mich auch mal lobend erwähnen. Ging nicht, weil selber Chef. Ich fand es so nett und toll von ihm, dass er sein Geld investierte nur um mir noch Danke zu sagen.
  • Donnerstag:
    Zur Vorgeschichte: Ein Mensch erlebt einen Laptop-Crash und ist völlig am Ende deswegen, weil er mit dem Laptop auf dem Weg zum Steuerberater sei. Er hat dann fix die Festplatte aus dem Laptop geholt und gemeinsam am Telefon haben wir mit dem Steuerberater seine Daten extrahiert, auf den Steuerberater PC gespielt, dort Software installiert, mit einer schnellen “Notlizenz” von mir freigeschaltet und sein Termin lief weiter. Beide schrieben später sehr nette und überschwängliche Mails.

Das liest sich wie Selbstbeweihräucherung, soll es aber nicht. Ich bitte gleichzeitig darum, dass auch wenn ein Supporter nicht helfen könnte, ruhig mal “Danke” dafür zu sagen, dass er es zumindest versucht hat. Es gibt wie überall Supporter, die einen schlechten Job machen (müssen), dennoch tut bei allem Ärger ein freundliches und aufrichtiges “Danke” oder am Ende eines erfolgreich gelösten Falles “Sie haben mir sehr geholfen” keinem weh, natürlich nur wenn dem auch so ist. Der Supporter hockt in der Regel zwischen allen Stühlen und versucht es allen Recht zu machen. Bekommt man ein nettes und aufrichtiges “Danke” gesagt, hat man einen schönen Tag, egal wer einem dann noch ärgern will. :)

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perfekt mit vielleicht einem Patzer

08 Juli 2009

Den Windows Assistenten zum Übertragen seiner Profil-Dateien auf einen neuen Rechner musste ich einschließlich der Beulenpest schon zu so ziemlich jeder mir bekannten widerlichen Krankheit verdonnern. Entgegen besseres Wissen habe ich es insgesamt 4 Mal versucht und immer endete es in einem kleinen Chaos/Desaster. Denn am Ende durfte ich dann doch das zuvor gesicherte Nutzerprofil (man weiß ja nie) umständlich und zeitraubend von Hand auf den neuen Rechner überführen. Danach durfte ich alle Einstellungen neu setzen, Mail-Adressen einrichten, Umgebungen wieder anpassen, Nutzerwünsche berücksichtigen, usw. Das Ganze gewinnt an zusätzlicher Widerlichkeit, wenn man lokale Domain-Profile auf die automatische Weise umzuziehen versucht. Es fehlten komplette Mail-Archive, oder Teile von lokale Dokumentensammlungen, diverse Einstellungen, ganze Programme kann man gleich gar nicht übertragen. Das eigentlich wichtige Verzeichnis “Anwendungsdaten bzw. AppData” wird wenn überhaupt nur teilweise und scheinbar zufällig ausgewählt transportiert. Ein Segen wenn das Netzwerk dann mit Serverprofilen arbeitet.

Der neue Leopard (aka. Thoas wie er nun heißt) hat ebenfalls einen sogenannten Migrationssassistenten, der im Resultat (fast) perfekt und überaus einfach arbeitet. Alles bis auf die Programme, weil die noch für die PPC-Architektur waren, hat dieser unscheinbare Helfer kinderleicht und problemlos von dem PowerBook auf das MacBook übertragen. Nach ca.2 Stunden (via LAN) konnte ich einfach an Thoas weiter arbeiten, als wäre es nie anders gewesen. Passwörter, Einstellungen, Dock, alles war so wie im PowerBook. *wow*

Jedoch nur fast perfekt, weil einen Patzer sich der Assistent womöglich erlaubt hat. Adobe Air, welches für Tweekdeck gebraucht wird, lies sich zwar installieren, aber nicht zur Installation starten. Egal was ich versuchte, nur in nicht migrierten Profilen lief alles problemlos, also eine Rechteproblem was nach Recherche hin und wieder mal passieren kann. Ebenso verweigert man mir die Installation von MacFUSE, bzw. NTFS-3G, was die Schreibfähigkeit auf NTFS-Dateisystemen im Mac installiert. Das ist nicht weiter tragisch und kann sicher noch gelöst werden. Nach etwas Recherche kann das aber auch eher ein anderes Problem sein.

Nach Installation der Intel-Versionen ‘meiner’ Programme fanden diese alle ausnahmslos ‘ihre’ migrierten Einstellungen aus den PPC-Versionen wieder. Es war wieder einmal erstaunlich, wie einfach man einen Rechnerumzug gestalten kann. Fast bin ich etwas entäuscht … nä nicht wirklich. Ich liebe ihn jetzt schon und freue mich riesig, dass ich mich entschieden habe. :razz:

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