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straeflich

17 Juni 2009

wäre das hier nicht zu posten, thx “der” for making my day.

[Steve Winwood, Eric Clapton – Can’t Find My Way Home]

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[Eric Clapton, Steve Winwood – Presence of the Lord]

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[Eric Clapton, Steve Winwood – Crossroads]

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5 Kommentare | Rubrik(en): gefreut, gehört


knistern und knacken

17 Juni 2009

Früher hat man alles getan, damit Musik möglichst ohne Stör- oder Nebengeräusche vom Plattenspieler lief. Das war recht schwierig, weil alles noch analog abgespielt und wieder gegeben wurde. Das nahezu komplette Entfernen von eigentlich unentfernbarem typischem knistern und kacken war nur High-End Geräten vorbehalten. Heute gibt es Musik in mp3 Format, welche eben diese so verhassten Geräusche am Anfang eines Stückes imitieren. Keine Ahnung ob ich das nun gut oder schlecht finden soll, es war trotz der vielen Jahre in denen ich Musik von CD oder auf elektronischem Wege konsumiere, noch sehr vertraut zu hören.

Es kamen Erinnerungen ins Gedächtnis, z.B. von einem Abba Album (nicht lachen bitte, ich war jung) was ich 5 Mal umgetauscht bekam, weil es beim Abspielen hüpfte und zudem dort wo es nicht hüpfte unsägliche Nebengeräusche von sich gab. Oder von einer Gino Soccio Maxi-Single, die nach einer Party plötzlich mit eine tierischen  Welle aus dem Cover kam und natürlich war es keiner gewesen. Am meisten trauerte ich damals meiner heiß geliebten Instant Funk nach, weil die so schwer zu beschaffen war. Ein Döskopp musste sich im Eifer der Party unbedingt mal drauf setzen. Fortan hatte die Maxi auf halber Strecke einen kleinen Riss und ich konnte sie nur bis zur Hälfte abspielen, danach wurde die Nadel vergewaltigt, war kein schöner Anblick.

Das hier war glaube ich mit einer der ersten Singles die ich mir direkt nach Supertramp kaufte, um sie auf meinem sündhaft teuren Thorens TD 115 (den hab ich heute noch – und der geht auch noch) abzuspielen:

[Barclay James Harvest – Titles]

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Tja, dann ging die Batterie vom iPod alle und ich war wieder hier.  :-?

2 Kommentare | Rubrik(en): gefreut, gehört, gesehen


Musikrichtung

15 Juni 2009

Eben beim Metzger an der Theke, während ich auf mein Essen warte:

  • Businesskasperin: Ah wie toll, dass Sie auf das Konzert gehen können
  • Businesskasper: Ja, das finde ich auch.
  • Businesskasperin: Die machen doch so Punk Rock’n Roll, oder?
  • ich: denkend wtf?
  • Businesskasper: Ja schon.
  • Businesskasperin: Ach. Und Sie hören so etwas? Hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut.
  • Businesskasper: Ja.
  • ich: denkend wtf?

Leider habe ich nicht lange genug mehr lauschen können warten müssen um zu erfahren, wo er denn nun genau hingeht.  Ich klapper gerade online ein paar Locations hier in der Umegbung ab und finde partout nichts was Punk Rock’n Roll ähnlich ist. Das sind bestimmt irgendwelche Newcomer. Wie muss ich mir das vorstellen, bunter Iro, in verlotterten Springer, Bomberjacken mit Ketten auf dem Rücken und pastellzartrosa Petticoat?

17 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gehört


Shorties 30

14 Juni 2009

  • Ich wusste es hat unter Umständen nichts gutes zu bedeuten, dass die Gattin ihren Schuhschrank ‘bereinigt’.
  • Der Kleiderbügel hinterm Fahrersitz ist praktisch, Schlittchen sieht zwar nun nach Außendienstkiste aus, doch ich sehen wieder alles, wenn ich über die Schulter schaue.
  • Die DHL-Paketstationen sind echt hilfreich und richtig durchdacht. Waren sicher keine Consultants einer bekannten Firma am Werk, sondern erfahrene Praktiker – Postprofis sozusagen.Wer auch immer die Bananenschale in das Fach gelegt hat, dem wünsche ich in einen wurmstichtigen Apfel zu beißen und den Wurmbefall erst beim kauen zu bemerken. :smile:
  • Das neue Jagdziel (letzter Punkt) ist gefunden, sie heißt IN1604BK Chippewa und ist weder neu noch teuer. Dennoch wird gehortet, besser ist das.
  • Mag hier jemand gerne puzzeln und hat Interesse uns eins oder mehr von 4 Stück 1.000er, sowie auch diverse kleinkindertauglicher Puzzle abzunehmen? Vorab Bilder per E-Mail, klar.
  • Werbung an sich ist doof. Die O.2 Werbung ist nochmal doofer, “Kosten.Airbag” ist wohl mit das Dümmste, was ich mir an zwanghaft verwendeten Anglizismen letzthin anhören musste. Das wird nur noch von den kranken Köpfen der Haarwaschmittelwerbung überflügelt.
  • Ich habe seit Tagen einen merkwürdigen aber dennoch hartnäckigen Jiiper auf Schokoladenmüsli. Am liebsten das von Aldi oder Knusper-Müsli und mit richtig kalter Milch. #wtf

12 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, gefunden, gespannt, gestaunt, gewundert | Tags:


Gemeinschaftsumkleidekabinenknigge

14 Juni 2009

Männer in Gemeinschaftsumkleidekabinen sind manchmal echt peinlich, eigentlich sogar mehr als peinlich. Üblicherweise lernen wir Männer die nötige Selbstsicherheit und Gewandheit um uns in einer solchen Umgebung zu bewegen im Sportverein der frühen Jugend, spätestens jedoch in der Kaserne. Wir erfahren dort was sich gehört, bzw. angebracht ist und was nicht. Selbst weiß ich gar nicht mehr in wie vielen Gemeinschaftsumkleidekabinen ich bisher schon war oder sein musste. Nach meiner Auffassung in genügend um zu wissen, was man machen darf/kann oder auch besser nicht. Vieles habe ich in der Zeit erlebt, einiges war echt, einiges aus Übermut oder fragwürdigen Spaßtrieb. Letzteres ging ich nicht mit und entpuppe mich so als Spaßbremse und humorlosen Gesellen.

Aus mehr oder weniger aktuellem Anlass möchte ich die no-do’s in öffentlichen und nicht vereinsmäßig genutzten Gemeinschaftsumkleidekabinen versuchen zur gefälligen Bewertung aufzulisten:

  • Man nickt beim ersten Betreten jedem nur leicht mit dem Kopf zu, der einen selbsttätig anschaut. Das fröhliche Gröhlen von moin-moin oder ei guude wie ist nicht wirklich angemessen. Ist ja schließlich kein Stammtisch. Will man als Kraftprotz einen gewissen Eindruck schinden, genügt allenfalls ein gemurmeltes Hallo, Guten Tag, oder so ähnlich. Ein Ergreifen der Hand (rechts bitte) geht in Ordnung, solange sich der Gegenüber sich nicht in prekärer Situation befindet.
  • Sichtet der Ankömmling  in der Runde einen Bekannten, sollten dieser für die sich nun anschließende männliche Begrüßungszeremonie einer angemessenen Lautstärke befleißigen. Saufgeschichten oder anderes pseudo maskulines Imponiergehabe, wie z.B. erhöhte Abschleppquote, Anschaffungsnews, Handygrößen, demonstratives Verlieren des Porscheschlüssels …. mögen durchaus ein kurzweiliges Interesse in der Nachbarschaft erzeugen, bilden jedoch in Abhängigkeit des Ausschmückungsfaktors häufig gleichzeitig einen kaum wieder zu entfernenden Lächerlichkeitsindex, der fortan fest mit der Erscheinung der vortragenden Personen verknüpft ist.
  • Gleichzeitiges Lachen oder missbilligendes verändern von Gesichtszügen beim gemeinsamen Mustern in der Nähe befindlichen Geschlechtsgenossen ist zu unterlassen.
  • Wo auch immer der prophylaktische Penisneid seine Wurzeln hat: Männer vergleichen ihre Geschlechtsmerkmale, sobald diese im Zuge der Ent- oder Bekleidung zur Schau gestellt werden. Das ist ungeschriebenes Gesetz und daher Pflicht für jeden echten Kerl. Also tun Sie erst gar nichts so, als wenn dieses Gesetz nicht für Sie gilt, jeder Kerl weiß es, jeder Kerl macht es, also stehen Sie gefälligst auch dazu. Alles andere wirkt affektiert, ja geradezu mädchenhaft. Den Blick jedoch länger als 0,25 Sekunden verweilen zu lassen sorgt dafür, dass der Begaffte sich entweder bestätigt/belästigt fühlt oder sogar schämt. Was uns zum nächsten Punkt bringt:
  • Jedwede Änderung der Mimik oder Gestik vor, während und vor allem nach dem Vergleichsgaffen gilt es unbedingt und unter jeden Umständen zu vermeiden.
  • Wenn man sich der Kleidung gänzlich entledigt hat, ist das Präsentierlungern inklusive diverser Trockenpirouetten vor dem Spind fehl am Platz. Entweder gleich in die Dusche oder gleich wieder anziehen, egal wie toll Sie sind.
  • Als Prä-Duscher sollten Sie vor dem Entkleiden bitte die sanitären Anlagen aufsuchen. Es ist besonders unnötig, wenn sich der nackten Post-Sportler noch schnell auf die Toilette begibt, natürlich ohne sich zu verhüllen.
  • Eigene Badeschuhe sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Sich welche leihen zu wollen kann auf heftiges Unverständnis stoßen. Es droht spontaner Sympathieverlust und Kumpelstatusaberkennung.
  • Nach dem Duschen sollte frische Wäsche bereitliegen und nicht, ich wiederhole NICHT die gerade entledigte Sportkleidung wieder angelegt werden. Dies zeugt von mangelndem Hygienebewusstsein und Ekelberfeiung. Das Gerücht, dass es sich um eine animalischen Duft handelt, der besonders die Frauen begeistern soll, wurde im Zuge früher Studien eindeutig entkräftet.
  • Das Abtrocknen nach dem Duschen sollte zügig und wiederum unter Vermeidung von Präsentierpositionen zum Wohle seiner Tattoos oder Intimpiercings von statten gehen. Weil wir gerade dabei sind, in der Öffentlichkeit Intimpiercing ab- oder wieder abzulegen gehört zu den Tätigkeiten, die gänzlich unnötig vorgeführt werden. Vor allem wenn körperliche oder anatomische Unzulänglichkeiten den ungehinderten Zugriff auf die Perforation verhindern. Fragen Sie nie, ich wiederhole NIE um Hilfe.
  • Ist der frisch geduscht Sportler noch nackend, sollte ein Bücken des Oberkörpers zum trockenen der unteren Extremitäten zwingend verbieten. Den sich im rückwärtigen Bereich befindlichen Personen sind Einblicke in die persönliche Intimsphäre unbedingt also vorenthaltenen. Ebenso legt man sein Bein nicht auf Haltegrifffe in Hüfthöhe zum leichteren Abtrocknen ab. Die dadurch entstehende Körperhaltung hat den gleichen Effekt wie zuvor beschrieben.#fo shizzle
  • Deospray und weitere wohlriechende Artikel sind nur am eigenen Körper und darüber hinaus maßvoll zu verwenden. Sofern Sie sich nach der Benutzung in einer sich mühsam verflüchtigenden Sprühwolke befinden, haben Sie das gesunde Maß deutlich überschritten. Nach Verwendung der Mittel ist die Umgebungsreaktion aufmerksam in die Mengeneinschätzung (zuwenig oder reicht?) hilfreich und daher selbstständig einzubeziehen. Ggf. ist es anzuraten im heimischen Badezimmer mittels kritischer Selbstversuche und unter Anteilnahme guter Freunde das gesunde Maß zu ermitteln und dauerhaft zu beherzigen.
  • Das Kratzen, Untersuchen, die übermäßige Pflege, massiv aggressives Eincremen und sonstiges Bekrabbeln von Körperpartien, inklusive des eigenen Genitalbereiches hat unterbleiben. Unter allen Umständen! Gleiches gilt natürlich auch für derartige Bereiche bei anderen Anwesenden.
  • …. (sofern geneigte Leser etwas hinzuzufügen hätten, bitte ich hierfür die Kommentarfunktion zu verwenden)

Leider sind das echte Tatsachen und wie ich selbst erleben muss und musste leider auch keine Seltenheit. Sind nur wir Männer so drauf, oder geht das in den Gemeinschaftsumkleidekabinen für Frauen sinngemäß ähnlich zu?

20 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gefragt, gelernt, geschehen, gesehen


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