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rauchfrei

09 June 2009

*Rückblende*

Als ich im November 1999 im Krankenhaus lag, durfte ich das Bett für 3 Tage nicht verlassen. Zu der Zeit war ich ein mittelmäßiger Raucher, ein halbes bis eineinhalb Päckchen am Tag waren üblich, wobei mitunter ein Großteil der Kippen im Büroaschenbecher verrauchte. (Damals war rauchen im Büro noch nicht verpönt) Also im Bett liegend war rauchen schlicht nicht möglich,  hätte auch reichlich Mecker von den Schwestern gegeben.

Nach den 3 Tagen dann stand ich mit der Kippe in der Hand, im Garten der Klinik. Soll ich, soll ich nicht? Wenn ich schon 3 Tage nicht geraucht habe, schaffe ich auch 4, und 5, und 6 …… . Sogleich und spontan war der Vorsatz gefasst:

Du hörst auf zu rauchen - jetzt und sofort.

Es klappte auch prima, ich entwöhnte mich ohne große Umstände und vermisste die Kippe in der Hand zusehends weniger, bis eigentlich fast gar nicht mehr. Die Geschmacksnerven stellten sich ebenso darauf ein und zu meinem Erstaunen schmeckten plötzlich einige Speisen als Neu-Nichtraucher ganz anders als noch zuvor. Nach etwa 10 Tagen kam jedoch plötzlich die ‘harte Phase’, denn ab hier war das Aufhören für mich scheinbar schon wieder Alltag. Desensibilisiert wie ich gegenüber dem Entzug  wohl war, wähnte ich mich eigentlich sogar schon über den Berg. Weit gefehlt, die folgenden 4 Wochen waren wirklich hart und geprägt von dauerndem Schmacht und dem steten Zug nach oraler Ersatzbefriedigung, aka. Süßzeugs. Ausgleichssport? Pah, das ist was für Beckenrandschwimmer, ich schaff das auch so.

* Heute*

Nach den überstandenen 30 harten Tagen im Dezember 1999 hatte ich bis dato nie wieder Lust auf eine Kippe oder anderes Rauchwerk. Als Andenken an die Zeit sind ca. 15 KG hinzugekommen, denen ich mich nachwievor widme. Es geht mal hoch mal runter, derzeit trennen mich noch 7KG übrig von meinem Gewicht von Nov. 1999. Ob das nochmal klappt? Ich arbeite dran, sicher jedoch nicht mit der letzten Konsequenz, dazu esse und schmecke ich zu gerne.

Die Gattin lässt sich indes weiterhin nicht davon überzeugen, das Rauchen ebenfalls sein zu lassen. Sie ist eine sehr mäßige Raucherin, kaum mehr als 10-15 am Tag, auch am Wochenende. Zu Hause stört mich das Gequarze nicht sonderlich, weil sie nur in der Küche raucht. Die beste Tochter von allen hat sich lobenswerter Weise eines besseren belehren lassen und selbst wieder nach 1,5  Jahren (eines davon heimlich) aufgehört. Selbst zähle ich mich zu den teiltoleranten Nichtrauchern, jedoch ohne missionarischen Tätigkeit. Der Tabakrauch an sich nervt mich schon, weil es ein für mich sehr unangenehmer Geruch ist. Doch wenn ich wo einkehre und dort wird geraucht, muss ich das entweder hinnehmen oder wieder gehen. Die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und vor allem in Büros finde ich mittlerweile persönlich sehr gut, wenngleich dies per Gesetz zu regeln ich eher als Ergebnis eines politischen Kindergartens werte.

Ach so zurück zu Thema: ich schreibe, weil die liebe Maid sich entschlossen hat, die Kippen beiseite zu legen und ich ihr auf diesem Wege  Mut machen möchte es durchzuhalten. Sich selbst und ohne zwingende Indikation des Rauchens zu entwöhnen ist ganz sicher nicht leicht und da bedarf es jeder Unterstützung. :idea:

13 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, geschmeckt, gewonnen


In eigener Sache

09 June 2009

Ein Unfall auf einer Großbaustelle führte zu Abschaltung des Stromnetzes. Diese Abschaltung betrifft auch das Rechenzentrum und konnte zum größten Teil durch die USV Anlagen abgefangen werden. Jedoch gab es bei einer unserer Anlagen einen Fehler, dass ein Segment vom Rechenzentrum abgeschaltet werden musste.  ….

Insofern danke an diejenigen, die mir eine SMS bzw. Mail geschickt haben, weil der Server zwischen 11.00 Uhr und 15.30 Uhr down war. Die Jungs im Rechenzentrum hatten einen lustigen Tag und jede Menge Spaß.

2 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, gewundert


mein Beitrag zum Juni Fotospiel

04 June 2009

Die zukünftige Herrscherin der bekannten Welt diesseits bekannter Dimensionen richtet ein Fotospiel aus und bittet um erwartet rege Teilnahme. Da ich es mir nicht direkt schon wieder mit den Mächtigen der Welt versauen will, mach ich also lieber mit. Das Thema ist “ein Hauch von …”.

Fotospiel Fellmonster Juni-09

[klick auf das Bild zum vergrößern]

Ist das alles? Ja – das ist “ein Hauch vonmir. Aufgabe erfüllt. Fäddisch. :cool: :mrgreen:

19 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gefangen


Unart

04 June 2009

Unarten sind gemeinhin persönliche Angewohnheiten, die einem selbst kaum bis gar nicht stören, anderen jedoch nachhaltig und tierisch auf den Wecker gehen. Witzigerweise wissen viele oder gar die Meisten um eben ihre Unarten, bzw. um die Wirkung deren bei den Mitmenschen und doch stellen sie diese nicht konsequent ab. Warum auch, hat man doch selbst keinen Stress damit.

OK, also Outing: Eine meiner Unarten ist das aus Flaschen zu trinken. Allerdings nur zu Hause. Ob es Bequemlichkeit oder etwas anderes ist, ich habe keinen Schimmer, der Gang zum Glas wird offensiv vermieden, das Ansetzen der Flasche geht nun mal schneller. Bei Flaschenbier mag das noch angehen, aber grundsätzlich ist es eine komische Angewohnheit.

Nach dem Laufen mich mit einem Glas hinzusetzen, geht mir schlicht wirklich zu langsam, da muss recht fix eine gewisse Menge Flüssigkeit transportiert werden. Außerdem wird diese Flasche dann nicht mehr voll zurück gestellt. Es gibt sonst keinen Grund grundsätzlich aus der Flasche trinken zu wollen. Mich beginnt das Trinken aus der Flasche zu stören, also im Sinne von ich mag es nicht mehr. Ob das eine Auswirkung der eklatanten Nickempfindlichkeit nach den Migräneanfällen war, oder nur eine Marotte irgendwas kleines zu verändern, damit ‘es’ sich anders anfühlt. Nun wird das aus Flaschen trinken nun eingestellt, oder besser erst einmal eingeschränkt.

myGlass

Könnte natürlich auch sein, dass ich angeregt durch den Kelch mit dem Elch auch Gefallen an Trinkgefäßen gefunden haben könnte. :mrgreen:

3 Kommentare | Rubrik(en): gefunden, genervt, geplant, gewundert


Shorties 29

04 June 2009

  • Stracciatella von Langnese für 1,19€. Bestimmt falsch geklebt. Mir egal, was klebt gilt.
  • Der sich selbst versteckende Ordner mit den vielen schönen Hintergrundbildern war erfreulicherweise noch genau an der Stelle, an dem ich ihn seinerzeit hinterlassen hatte. Nur 2 Monate habe ich danach gesucht, toll.
  • Jedes Mal dieses peinliche Umrechenaktionen, nur weil dieser vermaledeite Messbecher in der Küche diese arg bescheidenen Abmessungsmarken hat. Dieses elendige Mistding fällt bei passender Gelegenheit auf den Boden und verbeult tüchtig und wenn ich zusätzlich noch drauf treten muss. Das Teil fliegt in die Umlaufbahn.
  • Die Gattin ist nahe der Verzweiflung, denn schwarz hat wider Erwarten doch sehr sehr sehr sehr viele Nuancen. *hihi*

    [klick auf das Bild zum vergrößern]

  • Seit über 12 Monaten habe ich Wave Music CDs auf meiner Wunschliste. Es lohnt sich die Liste auch immer wieder in den hinteren Rängen zu betrachten. Hätte ich es nicht getan,  wären die Superpreise glatt verpasst worden.  Amazon Marketplace ftw #schnapp Nun fehlen mir nur noch 4 Stück, dann ist die Serie komplett. Kommt Zeit – kommt Preis.
  • Die Luxuswohnung im Luxusbunker schräg gegenüber ist nach kaum 8 Monaten auch schon wieder leer. Nun stehen die Container vor der Tür und die Zwischenwände sowie auch das tolle dunkle Parkett werden schon wieder heraus gerissen. Die Leute haben einfach zuviel Geld.
  • Vielleicht neues Jadgziel ins Visier gekommen, unbekanntes Modell, muss ich nochmal hin und an den Arm halten.

14 Kommentare | Rubrik(en): geflucht, gefreut, gekauft, gelernt, gesehen, gewundert | Tags:


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