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Der Kelch mit dem Elch

28 May 2009

Bei der holden Maid gibt es alldonnerstaglich blutrünstige Blackstories, die eigentlich Rückwärtsgeschichten sind und von den Anwesenden erraten werden soll. Üblicherweise nehme ich nur lesend teil, weil ich als erwiesene Rateniete einfach nicht für so was tauge. Aber heute hat es erstaunlicherweise tatsächlich geklappt und zusammen mit unknown6 habe ich das Rätsel knacken können. Zugegeben, für die Rateprofies war es sicher nicht schwer genug, aber … ach egal. Als Preis darf ich mir den Kelch mit dem Elch anheften. Da die holde Maid noch keinen eigenen hat (warum eigentlich?), habe ich mir selbst einen gesucht:

Der Kelch mit dem Elch

[Bild © unbekannt]

9 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gefreut, gewonnen


Kassenszene

28 May 2009

Kleiner Laden, Donnerstag morgen um ca. 09.00 Uhr.

Kassierer: 20,25 €

ich: Verdammt, ich hab nur 50 € dabei.

Kassierer: *uh* das ist jetzt etwas ungünstig, mein Wechselgeld ist noch knapp. Die Bank nebenan wechselt Ihnen bestimmt, ihre Sachen lege ich zur Seite.

ich: Im Auto müsste noch etwas Kleingeld sein. Wenn es OK für Sie (zur nächsten Wartenden in der Kassenschlange zugewandt) gehe ich schnell raus.

Wartende nickt mürrisch, ich eile derweil zum Wagen, finde den Euro und bin sogleich wieder zurück. Wir wickeln unser Geschäft ab, ich packe mein Zeugs ein, derweil die Waren der Wartenden addiert werden.

Kassierer: 10,37€

Wartende hält einen 100 Euro Schein hin

Kassierer: *uh* das ist ebenso ungünstig wie bei dem Herren gerade eben, mein Wechselgeld ist knapp bemessen. Ist ja auch noch früh.

Wartende: Aber Sie haben doch eben kassiert

Kassierer: Ja schon, aber noch nicht genug.

Wartende: Ja und jetzt?

Kassierer: Vielleicht könnten Sie zur Bank nebenan gehen und dort wechseln? Ihre Sachen lege ich zur Seite.

Wartende: Ich? Wieso ich denn? Sie können doch raus geben.

An diesem Punkt verließ ich fluchtartig den kleinen Verkaufsraum, den Rest  meiner Waren lose in der Hand haltend. Der Kassierer tat mir leid.

11 Kommentare | Rubrik(en): gelacht, geschehen


Puzzelshopping

27 May 2009

Die Gattin mag wieder puzzeln. Die gefühlten 50 bereits vorhandenen anderen tollen Puzzles sind alle, wirklich alle komplett uninteressant und würden am Liebsten verkauft werden. Da schreite ich ein, weil die Beschaffung der Puzzles war jedes Mal eine echte Herausforderung. Sie mag diese Allerweltsdinger oder Stillleben nun mal nicht, sondern alte Künstler und deren Werke haben es ihr angetan. Will man also abseits des Mainstreams etwas haben, muss man auch abseits des Mainstreams fündig werden. Also war gestern der Gang in ein Fachgeschäft (Spielzeughaus Wirth in Mainz. ) angesagt. Die frische Luft tat dem leichten Rest-Brummschädel wirklich gut, das Licht konnte mir auch dank der Sonnenbrille nichts mehr anhaben. Zudem war es ein guter Grund mal wieder bei Pepe einzukehren, um eine Portion Tortellini a’la panna.

Die Ausbeute:

Vermeer - Mädchen mit einem Perlenohring Picasso - Paul en Arlequin

Renoir - Moulin de la Galette

Eine Frage der Zeit, bis das Gezeter wegen angeblich unvollständiger Sets und vor allem die gänzlich unsachgemäße Trennung der Farben im Verhältnis zum Original wieder beginnt. *sigh*

5 Kommentare | Rubrik(en): gefunden, gekauft | Tags:


Shorties 28

27 May 2009

  • Die neuen Nachbarn sind wohl Autofreaks. Es stehen eine Corvette, sowie auch ein Mustang vor der Tür.
  • Die Gattin fragt letzt, wann ich zuletzt Butterblumen gesehen hätte. Konnte ich nicht beantworten.
  • Ob es Sinn macht ihm zu erklären, dass er seinen Bildschirm nicht zu photographieren (123) braucht, sondern auch direkt gleich die Hintergrundbilder nehmen kann?
  • Bei schlimmen Sachen muss man sich ich mich zwingen einen oder zwei Tage an Zeit vergehen zu lassen. Es ist danach immer noch schlimm, aber ich halte es leichter aus. Ob diese imaginäre Distanz aufgrund der vergangenen Zeit hilft die manchmal “leckt-mich-doch-am-Arsch” Stimmung wieder aufzubauen und aufrecht zu erhalten.
  • Ein einfacher unpassender Gürtel (ein Gürtel um Himmels Willen, ein in Streifen geschnittenes Stück gefärbtes Leder mit Löchern und einer einfachen Arretiervorrichtung aus Metall), kann das simple Vorhaben einer Ausfahrt zum Zwecke der Nahrungsnachbeschaffung zu einem kleinen Geduldspiel werden lassen.
  • Einfach so in den Tag hineinzuleben ist immer noch klasse.
  • Und ich wusste doch besser, wo ich meine Badehosen verstaut hatte.
  • 2 außergewöhnlich heftige Migräneanfälle in 3 Tagen – heia war das ein ‘Spaß’. Wenn das nochmal vorkommt, muss der Doc ran. Irgendwie graut es mir jetzt schon davor.
  • Das ~5 jährige Kleinkind von neben grüßt mich seit Neuestem winkend, wenn es mich draußen sieht. Die Mutter indes zieht ihre Schnute richtig nach unten. Ob deswegen, weil ihr Kind mich lachend grüßt?
  • Die beste Tochter von allen beschwert sich, ob des sehr störenden Knistern beim telefonieren. Leider konnte sie meinem Versuch zu helfen “langsamer und leiser reden” nichts abgewinnen. Dabei war das ein ernsthafter Versuch der Fehlersuche. Dieses Geschnatter muss auf Dauer zu Verwirbelungen der Sprachsequenzen im oberen Frequenzbereich der Übergabestelle führen. Schließlich ist das alles noch mono.

6 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, geflucht, gefragt, gesorgt, gewundert | Tags:


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