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three?

21 May 2009

Die Ehefrau verteilt einen 3er Fragestock und nachdem nun auch die Regeln eindeutig identifiziert sind *hihi* #stichel , kann ich den jetzt auch anschnitzen:

Jeder Beworfene überlegt sich drei Fragen, deren Antworten ihn von anderen interessieren. Wenn möglich sollten das keine Fragen sein, die Grundsatzdiskussionen auslösen, es soll ja Spaß machen! Diese Fragen beantwortet der Stöckchenwerfer zunächst selber und wirft den Drei?Stock dann an drei Blogger weiter. Leserantworten auf die gestellten Fragen per Kommentar sind natürlich ausdrücklich erwünscht! Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, beantwortet die Fragen bitte erst als Kommentar beim Werfenden und überlegt sich dann selber auch drei Fragen für den eigenen Drei?Stock und wirft es wiederum an drei Blogger weiter.

1. Wie lange kannst Du im Cafe setzen und gaffen?
Zusammen mit meinem damals besten Freund haben wir Anfang der 90iger, in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofes als es noch das Cafe “Journey” gab, an einem Wochentag 3 Stunden lang Gesundheitsschuhe gezählt. Derjenige der zuerst einen meldete bekam einen Punkt. Der Verlierer musste am Ende die Zeche begleichen. Er hatte gewonnen.

2. Was ist eine selbst verursachte peinliche Situation, bei der Du Dir das berühmte Loch im Boden sehnlichst herbei gewünscht hast?
Damals in den 80igern, beim Handwerkskundendienst im Thekenverkauf von Ersatzteilen. Eine große Liste von benötigten Teilen kam per Fax und musste vorbereitet werden. Als der Abholer einen Tag später kam, gingen wir gemeinsam die Liste sowie auch die Rechnung durch. Die stimmte leider beide nicht. Zu der Zeit gab es wenig Computer, Lieferscheine und Rechnungen wurden noch von Hand auf “Zweckform” Formulare geschrieben. Ich hatte mich verschrieben und verrechnet, er wies mich darauf hin und ich schrieb den Lieferschein und die Rechnung noch einmal. Die waren nach Prüfung erneut falsch und ich schrieb zum 3., dann zum  4. und 5. Mal, erst die 8.Ausfertigung war dann endlich so wie sie sein muss. Beim herausgehen fingen die Kunden an zu lachen, feixten und ich bekam das noch mit.

3. Hast Du schon mal Musik oder ein Buch gekauft, die Du schon hattest? Und wenn ja, hast Du es zurück gebracht?
Ein Buch bisher noch nicht, als ich noch CDs kaufte (Musik) jedoch leider öfter. Die habe ich nicht zurück gebracht, sondern ‘eingelagert’. Muss ja keiner wissen.

Vorsicht werte Prinzessin, Tina und tAXMAN, hier kommt ein Stöckchen geflogen. Wer sich sonst noch berufen fühlt, darf natürlich auch gerne noch zugreifen. Es ist genug da.

2 Kommentare | Rubrik(en): gefangen, gefragt | Tags:


nebenbei

20 May 2009

Obwohl ich Papa bin, werde ich morgen entgegen jedweder Klischees ganz bestimmt nicht über die Strenge schlagen, sondern den freien Tag einfach nur genießen, vollkommen nüchtern bleiben und es mir mit der Gattin gut gehen lassen.

Das Fell des alten Supportaffen zeigt wieder viele lichte Stellen, dennoch ist nur leider eine kurze Auszeit möglich. Die ursprünglich angepeilten 2,5 Wochen würden mich spätestens auf der Hälfte zu kribbelig werden lassen. So erlaube ich mir eine etwas gedehnte Woche über Pfingsten und spare den Rest für den Spätsommer oder Winter auf. Vielleicht schaffen wir es dann ja mal endlich, uns zu einem Kurztrip überreden zu lassen. Das wäre schon schön, nötig hätten wir beide es allemal. Komischerweise fallen wir beide in eine Art Starre, wenn wir nicht ins Büro fahren müssen. Das dauert gewöhnlich ein-drei Tage, bis wir aus dem Trott raus sind und dann kommt auch die wieder die echte Lust etwas draußen zu machen.

3 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, gesorgt, gewundert


Tipphemmung

18 May 2009

In einer samstäglichen Gewaltaktion wurde der kleine Media-Server von Ubuntu 8.04, dann auf 8.10 und zuletzt auf 9.04 aktualisiert. Das wurde nötig, da der Kleine zusätzlich als Backup-Server dienen, sprich die wöchentlichen Datensicherungen des Web-Servers aufnehmen wird. Da er dazu online sein muss und obwohl ich diverse Vorkehrungen getroffen habe fühle ich mich dennoch deutlich wohler, wenn die Kiste auf den heutigen Stand der Technik gehievt wird. Besser ist das.

Eine Neuinstallation wäre vielleicht weniger zeitaufwendig gewesen, doch laufen die Upgrades zu den verschiedenen Releases nahezu alleine. Nur hin und wieder muss man das Überschreiben einer Conf. verhindern, fertig. Um am Ende einer Neuinstallation doch nur wieder alles(!) komplett neu konfigurieren und einrichten zu müssen, fehlt mir schlicht der Nerv. So stößt man das Upgrade an und schaut halt hin und wieder mal hin. Alles easy.

Normalerweise läuft die Kiste ohne Peripherie (Monitor, Maus, Keyboard) und wird nur Remote per VNC oder SSH bedient. Da ich mein Glück kenne und nach dem Upgrade von 8.04 auf 8.10 sowohl VNC als auch SSH nicht funktionieren, musste ich wohl oder übel doch alles anklöppeln und lasse es auch bis zum Ende dran. *sick* Die Gattin schimpft wegen des Kabel-Chaos noch nicht, bisher jedenfalls.

Doch es wäre nicht ich, wenn nicht mindestens ein dämlicher und sehr seltener Bug am Ende blieb, alleine nur um mich zur Verzweiflung zu treiben. So auch dieses Mal hier: Am Ende der völlig problemlosen Upgrades angelangt (der erwähnte SSH und VNC Aussetzter mal ausgenommen) wird das lokal angeschlossene Keyboard in Ubuntu 9.04 plötzlich nicht mehr erkannt. Im BIOS funktioniert es prima, die Kiste bootet auch um sagenhafte 15 Sekunden schneller bis zum Anmeldebildschirm und dort wartet es dann auf Eingabe. 3 Keyboards habe ich versucht, davon eines sogar als USB, nix ist mit tippen. Zum Hohn blinkt mich dieser verreckte Coursor im widerlich regelmäßigen Abstand weiterhin frech an, als wenn er sagen will, “Los doch, nun mach doch, gib endlich den Namen und das Passwort ein, los mach doch endlich und drück Enter, ich warte hier, zier Dich doch nicht so, mach schon, beeil dich damit ich endlich wieder für Dich arbeiten kann, weil jetzt kann ich nichts machen.” *argh* Manchmal könnte ich Linux richtig hassen. Später mal Tante Google fragen, ob die helfen kann.

2 Kommentare | Rubrik(en): ge'Linux'd, gefragt, gewundert


freier Fall

18 May 2009

Da stehe ich gestern an der Eingangstür vor dem Sportstudio um etwas Luft zu schnappen und um die herrliche Sonne zu genießen. Die Gattin war zu faul hatte keine Zeit, also für mich kein Zeitdruck. Mit Interesse lausche ich

[The Script – Breakeven]

[und falls Youtube wieder zickt => click]

eine für mich neue Band und denke mir nichts böses. Plötzlich reißt die Musik ab und am Kopfhörer zupft es spürbar. Hektisch drehe ich mich um, weil ich zuerst dachte so ein verquerter Scherzbold (nebenbei, damit ist nicht zu spaßen, ganz und gar nicht, wirklich) hat mir das Kabel vom iPod abgezogen. Es steht aber niemand hinter mir, also der Griff zur Seite an die Gürteltasche, doch *schreck* da ist nichts. Der Pod ist weg. *wah* Ein schneller Rundblick auf dem Boden und da lag er.

Der sofort eingeleitete Funktionstest zeigt nichts negatives, es fluppt alles wie soll, Musik kommt auch. Die Tasche hat den Sturz auf den garstigen Beton gut abgefedert. Qualität zahlt sich halt doch ……. *ähm* Moment, wieso ist er denn überhaupt auf den Boden gefallen? Ein erneuter Griff an die Hüfte, doch der Gürtelclip fehlt. Der liegt unweit der Stelle wo auch der Pod zuvor lag, nur in seine Einzelteile zerlegt verstreut. *hä?* Der Versuch diesen wieder zusammenzusetzen scheitert an einer abgebrochenen Führungsschiene für die Metallfeder, die den Clip am Hosenbund hält. Die Tasche selbst ist eine scheiß teure Eixo mit stabilem Gürtelclip und nicht älter als 8 Monate. Also nehme ich die Einzelteile und werde den Laden besuchen.

Heute:
Natürlich fand ich den Kaufbeleg nicht mehr und ging dennoch hin. Natürlich gerate ich an einen unsensiblen Klugscheißer Verkäufer in dem kleinen Mac-Laden, der sich nicht an mich erinnert und mich zudem auch komplett auflaufen lässt. Er ist sicher im Recht, keine Frage und doch hätte er sich etwas Mühe geben können und z.B. im Kassenbuch nachschauen, oder mir ein AT-Angebot machen, oder sonst was. Aber so komplett, “da kann ich nichts für Sie tun”.  Na egal, er muss sich auch nicht mehr bemühen, denn ich war das letzte Mal dort. Hätte ich nur doch online gekauft, dann müsste ich mir keine neue Tasche kaufen. Soweit ist es nun schon mit mir gekommen, aus Servicegründen will ich Amazon dem ortsansässigen Händler vorziehen. Blöder Lokalpatriotismus – bin ja wieder mal selber Schuld.

8 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, gestaunt


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