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10 Dinge, die es eigentlich nicht geben dürfte

04 August 2009

MC ruft nach einer Erweiterung seiner Liste von 10 Dingen, die es nicht geben dürfte. Da schlage ich doch ein:

  1. Weißbrot.
  2. Radfahrer die in den Strassen hin und her fahren wie es ihnen gerade passt und bisher nur deswegen erfolglos dem Selbstmord entgangen sind, weil andere Verkehrsteilnehmer eben kein Rad mitsamt Fahrer auf der Haube liegen haben möchten
  3. Kaffee mit übermäßigem Koffeingehalt, so dass mein Kreislauf überspringt
  4. Haltegriffe bei den in Plastik eingeschweißten Flaschenpaketen, die nach 10 Sekunden widerlich böse in die Handflächen schneiden
  5. Wahlkampfplakate
  6. Callcenter von Telekommunikationsanbietern
  7. Sodbrennen
  8. im Streit gewordenen Ex-Freunde, die plötzlich wieder Kontakt suchen, weil sie Hilfe benötigen
  9. 5 Kassen und nur eine Kassiererin bei vollem Laden
  10. nebelige Perspektiven

13 Kommentare | Rubrik(en): gefunden, gelernt


yuh haf do dreif do rüwwer

03 August 2009

Auf einem Parkplatz warten wir auf die Gattin, weil sie ’nur mal eben schnell was erledigen muss‘. Schnell. Die Klima ist aus, die Fenster sind auf und ich genieße das laue Lüftchen zusammen mit der wenig prallen Sonne. Das Radio steht auf AFN, was ich hin und wieder sehr gerne höre. Zum einen übt es mein Gehör und die Fähigkeit auch Schnellsprechern im englischen leichter leichter folgen zu können. Also was heißt leichter, wenn die Sprecher losfetzen ist alles zu spät, doch hege ich die Hoffnung, das was hängen bleibt. Mir gibt es jedenfalls das Gefühl hin und wieder was zu lernen und außerdem auch mal andere Musik zu hören.

Ok, also der Parkplatz ist gut belegt, und daher stehe ich nicht auf einem Platz, sondern an der Seite im Fahrweg, jedoch ist ausreichend Platz damit Fahrzeuge problemlos vorbei kommen, so man denn sein Lenkrad benutzen kann. Eine Tussi in Stöckelschuhen starkst auf dem unebenen und unbefestigten Untergrund an mir vorbei und schaut mich im Vorbeigehen ganz komisch an. Die Musik war etwas lauter, aber so laut nun auch wieder nicht. Im Rückspiegel sehe ich das Heck eines großen Volvo-Kombi, in den sie umständlich einsteigt. Nach einer kurzen Zeit parkt sie derart umständlich aus einer lkw-fähigen Parktasche aus, dass es schon unterhaltsam war, großes Kino also. Ich schätze derweil den verbleibenden Fahrweg aus und entscheide, dass trotz der beachtlichen Größe noch ausreichend Platz ist und sie an mir vorbeikommen müsste. Tut sie aber nicht, sie hält hinter mir und lässt die Lichthupe hektisch blinken. Lässig winke ich ihr aus dem Fenster zu, dass sie vorbei fahren möge. Den Gefallen tut sie uns aber nicht, sondern steigt lieber aus. Das knirschen und klackern Ihrer Absätze kommt auf mich zu. Sie bleibt vor meinem Fenster stehen und bückt sich etwas zu mir herunter. Das Radio gibt den Sprecher wieder, als er irgend einen Infospot für die Militärs in Wiesbaden abspult. Als ich „Hi“ sage, erwidert sie „Yuh haf do dreif do rüwwer“. Ich reagiere nicht, weil ich sie echt nicht verstehe. „Los, anderschtand yu, pliiis driwe doch do rüwwer“ schallt es mir entgegen, dabei fuchtelt sie mit den Armen zu einer Stelle, etwas abseits des Fahrweges. Ah so, sie will, dass ich das Schlittchen dorthin fahre, weil sie womöglich nicht vorbei kommt. Sie ist so köstlich unbeholfen, sie glaubt wohl ich könne wegen des englischen Radios kein Deutsch. Ok, ich spiele mit. Zum Zeichen meines Einverständnisses zeige ich ebenso mit beiden Händen an die gleiche Stelle und nicke eifrig mit dem Kopf. Sie ist erleichtert und „jäsjäs, dreif doch do rüwwer, nau pliiis“. Ich nicke wieder und sage ganz höflich und in deutsch, dass Zeichensprache in aller Welt wunderbar viele Probleme lösen kann, wenn man sie denn geschickt einsetzt. Es gibt keine Worte, die ihr Gesicht in dem Moment hätte beschrieben können. Sie lacht kurz aber genervt auf, winkt mich ab und starkst zum Wagen zurück. Bis sie wieder drinnen sitzt, habe ich das Feld geräumt und sie kann vorbei. :roll: :mrgreen:

10 Kommentare | Rubrik(en): gelacht, gelernt, gewundert | Tags: , ,


Neue Funktion – intern

01 August 2009

In meiner Zickig- und Grübligkeit bin ich besser bei einer mir schon lange vorschwebenden Fleißarbeit aufgehoben, als das ich vernünftig einen Text sprechen und aufnehmen kann. Chronische Unlust greift um sich, außerdem habe ich vergessen mir Budweiser kalt zu stellen. *hmpf // Ist ein blöder und richtig doofer Tag heute.

Rechts in der Sidebar steht nun bei RSS die Funktion zur Verfügung. Da es scheinbar noch viele Blogleser gibt, die sich an das Thema RSS und Feedreader nicht so richtig heran trauen, biete ich auf thatblog.de nun zusätzlich den Service, der bei Erscheinen eines neuen Beitrages automatisiert eine E-Mail an den angemeldeten Benutzer zur Information verschickt.

Der Service ist kostenlos und kann jederzeit wieder beendet werden. Das Ganze ist an sich sehr einfach und selbst erklärend. Falls dennoch Fragen bestehen will ich die sehr gerne beantworten. Schreibe mir bitte eine E-Mail, oder versuche Dein Glück im Messenger.

5 Kommentare | Rubrik(en): gemacht, gespannt | Tags: ,


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