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Audacity und eine Ankündigung

23 Juli 2009

Audacity ist ein Open-Souce Tool, um Audiodateien zu editieren und auch welche zu erstellen. Es mag andere Produkte für OS X geben, ich bin nun mal Audacity einigermaßen gewohnt. Mittels eines Headsets kann man Gesprochenes aufnehmen und speichern, nur leider nicht als mp3 exportieren. Dazu muss man einen Encoder wie z.b. lame hinten dran hängen. Der ist bei Audacity jedoch leider nicht dabei, also muss man frickeln. Das alles hat etwas gedauert, aber nun klappt es prima.

Und warum das?  Vor ein paar Jahren habe ich angefangen eine Geschichte zu schreiben. Nichts hochtrabendes oder tiefgründiges, sondern eine Alltagstory aus meiner Phantasie in Worte, Absätze und Kapitel gefasst. Das ganze Projekt lag nun schon etwas länger brach, Zeit und Lust sich damit zu beschäftigen gingen im Rhythmus und Geschäftigkeiten der Wochen und Monate irgendwie unter. Vor ein paar Wochen begann ich dann wieder an der Story herum zudenken. Das machte wieder Spaß, mir zu überlegen welche Wendung die Geschichte nehmen könnte, wie ich die Personen agieren lassen kann, das kleine Kribbeln im Rücken, ganz unten fing wieder an zu arbeiten. Dieses kleine helle sensible Kribbeln, was den Körper die Vorfreude und Lust, Aufregung und Nervosität spüren lässt. Über die vielen Ideen, bekam ich wieder richtig Lust mit der Geschichte mehr zu arbeiten und weil Blogger ja nur zu gerne mit anderen Bloggern teilen, will ich die Gesichte mit dem Arbeitstitel Susanne noch etwas überarbeiten/anpassen und abschnittsweise als Hörbuch einsprechen. Das Ganze möchte ich dann hier auf thatblog unter CC 3.0 veröffentlichen. Das ist tüchtig aufregend und ich hoffe sehr, dass mir die Lust daran nicht wieder abhanden kommt. Die kommenden Tage will ich noch Tests mit dem eingebauten Mikrophon des MacBooks machen, um zu entscheiden ob ich das nehme oder doch lieber ein externes Mikro nutzen soll. Ich freue mich tierisch drauf Euch das zum hören zu geben, richtig und total. #hibbel

OT: Ob ich das hier ohne mein erstes Budweiser in diesem Jahr getrunken zu haben auch geschrieben hätte, weiß ich nicht. Mir ist gerade etwas fluffig im Kopf. :oops:

17 Kommentare | Rubrik(en): ge'Apple't, gefreut, geschrieben


Briefkastennachricht

23 Juli 2009

Was bitte soll mir die Nachricht, die ich heute aus dem Briefkasten gezogen habe, denn genau vermitteln?

Briefkastenzettel

[klick auf das Bild zum vergrößern]

mögliche Antworten:

Der Mensch, der diesen Zettel geschrieben und uns in den Briefkasten geworfen hat,

  • betreibt seit Jahren erfolgreich negatives Guerillera Marketing im Auftrage des Herrn.
  • wollte nur seine Druckerpatrone vor dem Austrocknen bewahren.
  • möchte dringend auf den amerikanischen Teil Cubas in Urlaub geschickt werden.
  • ist mit einer Tüte voll Berliner-Luft-Dosen Luft getaucht und hat zu spät festgestellt, dass die Luft entgegen dem Dosenaufdruck doch nicht zum atmen gedacht ist.
  • sollte mit seinem Arzt in Kontakt treten, weil die letzte Röntgenuntersuchung wohl doch überdosiert war.
  • sollte die Farbeimersammlung aus seinem Schlafzimmer entfernen.
  • sollte seinen Salat nicht weiter mit Terpentin anmachen.
  • besitzt noch Vorkriegs-Amalgam-Plomben, die ja bekanntlich problemlos Radio- und Fernsteuersignale empfangen können.
  • dokumentiert die Disharmonie seiner persönlichen Realitätsbezogenheit, im Verhältnis der Wahrnehmung der restlichen Welt.
  • war mal Pastor und ist nun dem aktiven Punk verfallen.
  • raucht ziemlich übles Zeug.
  • hat sich beim Wachturm verkaufen dermaßen blöd angestellt, dass er nochmal von vorne anfangen muss.
  • hat nicht verstanden, dass bei Gewitter er keinen Eisenträger in die Luft halten soll.
  • geht davon aus, dass mindestens ein Anrufer ins Telefon stöhnen wird und er/sie so auf seine/ihre Kosten kommt.
  • ist RTL und RTL2 Fan der ersten Stunde.
  • ist in Wirklichkeit ein ruhmloser Titanic-Redakteur, auf der Suche nach einer neuen „Wetten das“ Wette.

Weitere Vorschläge der geneigten Leserschaft bitte ich höflichst in den Kommentaren zu verewigen. Merci. :twisted:

15 Kommentare | Rubrik(en): gefunden, gewundert


Shorties 36

23 Juli 2009

  • Die Gattin besteht auf einen Kurztrip an die Nordsee. Eine Offline Woche, im August. *gulp
    • Update: Das e71 kann als Modem via Bluethooth zu Thoas soufflieren.  8)   War kinderleicht einzurichten, also doch nicht offline, oder sollte ich doch? Das gibt bestimmt Mecker.
  • Der Ring rutscht immer wieder ab, also nicht der Ehering, sondern mein Silberring am kleinen Finger. Jedesmal und immer wieder beim Abtrocknen der Hände. Kleiner machen geht nicht, einen Neuen kaufen mag ich nicht. Aufpassen ihn nicht zu verlieren ist müssig und lästig. Da fällt mir ein, dass ich bisher überhaupt nur einmal einen Ring verloren habe. Einen Cartier-Ring, den die Gattin mir ganz zu Beginn schenkte. Das zu gestehen war nicht schön und auch ganz bestimmt nicht angenehm, so geschämt habe ich mich.
  • Super, Klasse, Prima, Einzigartig, Bombastisch…… äh und dann? Was mache ich mit dem violetten Stern? Bekomme ich auf einem Spielplatz dann Vorrang vor Kindern an der Rutsche, oder darf ich morgens als erster aufgebackene Bretzeln kosten?ebay_stern_hinweis
  • Einen Schritt nach dem anderen. Nichts überstürzen und solange es geht gilt es die Ruhe bewahren. Soweit also der Plan.
  • Verdrängungshandlungen sind letztlich nicht hilfreich, also muss wieder der Termin beim Zahnarzt her, um nun erneut endgültig zu planen. Er hat zumindest am Telefon Verständnis für mich, wichtig das ist. #muffensausen
  • Zwei Knaben saßen auf einer Bank, der Eine roch, der Andere stank. Das sagte der Roch zum Stank „i geh jez auf a andere Bank“. (Fredl Fesel)
  • Das Tolle an Brombeeren ist der herrlich fruchtig frische süße Geschmack.
  • Das Blöde an Brombeeren ist, dass sich die Minikerne mit einer unglaublichen Zielsicherheit in die kleinsten Spalten des Gebisses verkriechen können, so dass ich mit der Zunge und/oder Zähne putzen alleine da gar nicht mehr dran komme. Und was ist, wenn ich keine Zahnseide habe? Die Zunge spielt fortwährend dann an dem Ding herum, weil so ein klitzekleiner Fitzel dann doch mit der Spitze zu erfühlen ist – stundenlang, es nervt vielleicht und sieht auch sicher recht doof aus.

2 Kommentare | Rubrik(en): ge'Apple't, gefühlt, gefragt, gelacht, geschmeckt, getrauert | Tags:


Jeffrey Foucault

22 Juli 2009

kaum auf emusic.com und direkt wieder ein Schätzchen entdeckt:

[Jeffrey Foucault – Goodbye (Steve Earle)]

Falls Youtube mal wieder Zicke spielt und das Einbetten rückwirkend verweigert =>klick

[Jeffrey Foucault – One For Sorrow]

Falls Youtube mal wieder Zicke spielt und das Einbetten rückwirkend verweigert =>klick

Leider gibt es auf Youtube nichts qualitativ erwähnenswertes, auf emusic.com kann man indes zumindest reinhören. Von seinem gerade gekauften Album Miles From The Lightning (2004) bin ich völlig verzaubert. Die empfängliche Seele und das Gemüt bedanken sich für sanfte, ruhige Töne und eine der Grundstimmung entsprechenden Musik. Musik kann eine Seele streicheln.

4 Kommentare | Rubrik(en): gefunden, gehört, gekauft


schlechte Hosen

21 Juli 2009

Mehr zufällig habe ich eine ältere und eher selten getragene Jeans aus dem Schrank gezogen. Eine Lee mit an sich durchaus ansprechender Haptik. Wenn es denn nur auf den Stoff als solchen ankäme, wäre sie sehr angenehm zu tragen. Doch der Schnitt ist eine Katastrophe:

  • Die Hosentaschen vorne sind zu sehr nach innen genäht. Das bedeutet, dass das Handy ständig in Richtung des Schritts rutscht und dort recht unangenehm drückt. Wenn das Handy jedoch klingelt vibriert, was es nicht wirklich oft tut, ist es wiederum recht nett. :oops:
  • Sich spontan zusetzen setzen geht fast gar nicht, ohne erst das Handy zurecht zu drücken. Das ist ober peinlich.
  • Beim Gehen wird es gar noch unangenehmer. Es ist dermaßen peinlich und lästig permanent das Handy zurecht zuppeln zu müssen, wirklich  – das geht so überhaupt nicht.
  • Meine Hemden rutschen ständig hoch/raus. Das sieht fürchterlich zerrupft und schlampert aus, zumal die meisten meiner Hemden nicht für drüber gedacht sind.

Und wieder beweist es sich, dass ich mir keine Kleidung anschwätzen lassen darf. Wäre ich damals alleine im Laden gewesen, die Jeans hätte ich nie und nimmer mitgenommen. Ich bin und bleibe ein 501 Mann. Basta. Wegwerfen darf kann ich Lee aber auch nicht, ich sollte versuchen alsbald an einem scharfen/spitzen Gegenstand hängen zu bleiben. :twisted:

11 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, geflucht, gewundert


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