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incoming links

13 Juni 2009

Das WordPress-Upgrade zur Version 2.8 (aka. Baker) ging problemlos, nur funktionieren die “Incoming Links” im Dashboard nicht mehr. *sigh* Die schaffen es doch immer wieder, bei einem Upgrade zusätzlich zu den Bugfixes auch Funktionen kaputt zu patchen. Die Incoming Links haben sowieso schon nur leidlich funktioniert, weil keine Datumsanzeige vorhanden (obwohl aktiviert) und eine sehr merkwürdige Auflistung. Das sieht man dann erst, wenn man dann mal Google direkt anspricht. Egal, WordPress ist kostenlos und offen und vielfältig und überhaupt, doch es nervt mich jedes Mail aufs Neue auf solche unnötigen Nicklichkeiten stoßen zu müssen. :evil:

Ich stelle mal auf das das Plugin TIL Technorati Incoming Links um, damit ich hoffentlich mitbekomme, wenn thatblog ein Ping von einem anderen Blog bekommt.

23 Kommentare | Rubrik(en): geflucht


6.15 Uhr

13 Juni 2009

Wir mögen es in den wärmeren Jahreszeiten bei offenem Fenster zu schlafen. Zumal wir den Vorteil einer Dachwohnung nutzen können, dass man zwar ängstlich sein darf, aber dennoch nichts zu befürchten hat. Unsere Gegend ist sehr ruhig, insofern hört man nur sanftes rauschen der Autos auf der Sonnenberger und sonst nichts. Das Haus in dem wir wohnen steht oben auf dem Sonnenberg, mit Blick ins Wiesbadener Tal:

Fensterblick Schlafzimmer 2009.06.13

[klick auf das Bild zum vergrößern]

Wir haben also grundsätzlich unsere Ruhe, außer heute morgen um 6.15 Uhr. Da mussten sich die Bauarbeiter auf der Großbaustelle (ca. 500m Luftlinie hinter den Bäumen)

Fensterblick Bad 2009.06.13

[klick auf das Bild zum vergrößern]

scheinbar über eine Strecke von etlichen hundert Metern in Ihrer Muttersprache (vermutlich kroatisch) unterhalten. Aber nicht so in der Art “Hey ******, wo ist der Hammer?”, sondern hier wurde eine regelrechte Unterhaltung geführt. Üblicherweise hört man nichts von der Baustelle, die ein Altersheim zum Ergebnis haben wird, weil die vielen Nebengeräusche der Umgebung alles überlagern, außer natürlich Maschinenlärm, doch nicht schon um 6.15 Uhr. Dankenswerterweise  werden Maschinen erst nach 09.00 Uhr eingesetzt, das ist eine Auflage im Wohngebiet.

Die Schreierei auf der Baustelle bahnt sich letztlich ihren Weg durchs Unterbewusstsein und erzwingt die Aufmerksamkeit, bis sich… ja bis sich die Augen mühsam öffnen und die strahlende Sonne erblicken. Ab diesem Zeitpunkt sind selbst die leisesten Geräusche, soweit diese auch entfernt sind, unmenschlich laut und verhindern so erfolgreich ein erneutes hinweg dämmern. Die Gattin zieht die Decke übern Kopf und grummelt unverständliches, ich glaube lästerliches Fluchen, sowie die Worte Kaffee und Frühstück zu erkennen. Um 6.30 Uhr ist man dann endgültig wach, um 7.00 Uhr beim Bäcker, dessen herzfrische Bedienung zur eigenen Überraschung noch gar nichts gerichtet hat. Unter enervierendem Geschnatter, weil ich heute so früh bin (ich mag sie sonst wirklich) wird die Bestellung eilig gepackt, man selbst ist noch in halber Trance und glaubt den sanften Druck der Bettdecke auf dem Körper noch zu spüren. Um 7.15 sitzt die Gattin schon mürrischen Blickes, aber mit verhaltener Vorfreude vor dem Frühstück. Um 08.00 Uhr liegt sie schon wieder und schläft tatsächlich noch einmal ein, die Glückliche. Ich kann das nicht, wach ist wach. Zur Erinnerung, heute ist Samstag.

Zur Strafe der frühmorgentlichen Ruhestörer gehen wir heute ins Schwimmbad um dort schlimmstenfalls ein Nickerchen in der Sonne zu nehmen, zu lesen, zu faulenzen und ach das war heute viel zu früh. Und jetzt geh ich die Gattin wecken, sie hat genug geschlafen.

Kommentar hinterlassen | Rubrik(en): geärgert


Goldfische

12 Juni 2009

Wir haben für 3 Tage zwei Pflegegäste in Form von Tommy und Annika, ihres Zeichens Mini-Goldfische. Ihr Wohort ist ein Kugelglas mit ein paar Steinen darin. Als wir die Beiden sahen, haben wir direkt wegen des nach unserem Ermessen zu kleinen Glases protestiert. Da wir jedoch keine Ahnung von Aquaristik haben müssen wir uns darauf beschränken, wie Fachleute dies bewerten. Die Eigentümerin wähnt sich jedenfalls im korrektem Verhalten. Angeblich vergessen Goldfische alle 7 Sekunden das zuvor erlebte und können daher auch in kleinen Behältern gehalten werden. Das kann ich nicht ganz glauben, denn wann es Futter zu geben hat, wissen die ganz genau und auch welche Farbe die Futterdose hat. Stelle ich die zu nahe ans Glas, schwimmen sie die ganze Zeit in der Nähe. Uns ist dieses Thema völlig fremd und es will sich uns auch nicht erschliessen. Wir finden es keine gute Lösung, egal was der Zoomensch sagt.

(Dieser Mailimport ist wirklich praktisch. Könnte ich mich direkt dran gewöhnen und es auch statt Twitter für kurze Beiträge nutzen.)

6 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


lustige Bauarbeiten

12 Juni 2009

Derweil auf der Heimfahrt lerne ich, dass just gerade 4 der 6 Spuren der A66 auf Höhe Eschborner Kreuz zum Teil nicht mehr existieren. Jemand hat seit heute Morgen den Asphalt größtenteils abgehobelt, wohl zum Zwecke der Erneuerung.

Sehr löblich, denn der Bereich glich zuletzt mehr einem befestigtem Acker, als einer Autobahn. Da es sich besonders zu den Stoßzeiten um einen sehr stark befahrenen Bereich handelt, hoffe ich die sind bis Montag fertig, sonst steht ein Chaos ohne Gleichen bevor.

Und derweil ich im Stau stehe, weil niemand mehr weiß wie das Reißverschlussverfahren funktioniert, teste ich nun ob das Mailimportfeature nach den völlig problemlosen WordPress-Upgrade zur Version 2.8 ‘Baker’ nun endlich geht.

Hoffentlich geht es gleich weiter, ich muss auf die Toilette.

2 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


hocken

12 Juni 2009

Brückentagssupportnichturlauber sind durchaus bemitleidenswert, denn sie dürfen in der Regel alleine die Tickets des Tages, sowie auch die Anfragen aus dem vorherigen Feiertag gleich mit bearbeiten. Das dies jedoch angesichts der Ruhe und Stille im Büro deutlich leichter und auch schneller von statten geht als sonst, muss ich mir bei Gelegenheit noch erklären lassen. Ok, aber deswegen schreibe ich nicht, sondern ich hatte gerade eine Begegnung:

Auf dem Weg zum Ban-Thai (ja – schon wieder), um mir das heutige Essen zu holen, muss ich mich hinter einer schlendernden Menschengruppe einsortieren. Nicht schlimm, ich habe Zeit, nur Hunger, also eigentlich doch keine Zeit. Die Gruppe Menschen besteht an der Spitze aus mehr oder weniger 5 vollschlanken Damen, deren Herkunft von der anderen Seite des Teichs herrührt (ich kann es hören und irgendwie auch sehen), einigen Passanten und einer Gruppe von 3 Müttern mit und auch ohne Kinderwagen. Es bleibt eine Mutter ohne Wagen stehen und bückt sich zu ihrem kleinen Mädchen herunter, welches sich zur Mutter wendet und in Absicht gleich loszuheulen schon mal das Gesicht verzieht. Ein Bällchen helles breit geplatschtes Eis liegt vor ihr am Boden. Eine Katastrophe – mein Elend beginnt, als ich hinter den Beiden mangels Platz und Möglichkeit mich vorbeizudrängeln leider warten muss, zumal ich ja Zeit habe und die Mutter plötzlich in die Hocke übergeht, um sich für weitere Beschwichtigungsversuche zum nun schon reichlich verheulten Kind zu verwenden.

*schnitt * Nun möchte ich vorweg schicken, dass Hüftjeans an Damen durchaus ein adäquater und auch vertrauter Anblick sind. Manchen Damen möchte man zwar gerne zuflüstern, doch alsbald bitte aktiv etwas gegen die rund herumlaufenden Rollschnitzel anzugehen, oder die Hosen zumindest passend zu wählen, weil hervorquellen von definitiv überzähligem Hüftfleisch wahrlich kein schöner Anblick mehr ist, zumal das Material auch so komisch wabert, oder man möchte schlicht und spontan Beifall klatschen, weil sie einfach toll in den Hüftjeans aussieht. *schnitt*

Der Nachteil bei sich hockenden Hüftjeans-Trägerinnen ist die begrenzte Stoffmenge der Jeans an der oberen Rückseite, genauer am Poansatz. Wie auch hier ich sofort feststellen musste, gibt dieser Stoffmangel einen ungehinderten aber dennoch ungewollten Blick auf Stellen des sich bückenden Unterkörpers frei, die originär ganz sicher nicht für die öffentliche Vorführung gedacht sind. Das perfide ist dann auch noch, dass sich modisch einwandfreie T-Shirts simultan zum sich hockenden Unterkörper nach oben bewegen, so dass zusätzlich zum Poansatz (mit Andeutung des Beginns Po-Ritze versteht sich) auch noch Teile des Rückens vorhangmäßig freilegen. Gemäß der scheinbar immer noch andauernden Mode kommt dort meist ein mehr oder weniger veritables Arschgeweih zum Vorschein. Der höfliche Mann schaut üblicherweise schnell weg, muss aber dann doch wieder hinschauen. Die Blicke werden unwiderstehlich angezogen, der Mann kann nichts dagegen machen, der Kampf ist schon verloren, bevor er überhaupt richtig angefangen hat. Ich habe mir sagen lassen, das ist zum Teil auch Sinn der Sache. Aber fragen könnte man mich vorher dennoch. :twisted:

Ok, Sie ist also in der Hocke und spricht beschwichtigend auf die Kleine ein, das T-Shirt rutscht derweil hoch, das Arschgeweih bekommt Sonne, der Poansatz darf auch mal in die Welt hinaus. Sie hockt tiefer *schluck*, aus dem Poansatz wird der halbe Po, gekrönt von einem weißen Schlüpfer. Ich zwinge mich sogleich der humpelnden Oma auf der anderen Straßenseiten entgegen zu starren, doch es hilft nichts, wieder verloren. *damn* Die Mutter streift mit einer Hand ans Arschgeweih, gleitet dann pseudo lasziv hinunter in Richtung Po, tiefer in die mittlerweile klaffende Hüftjeans und findet dort den Bund des Schlüpfers. Fast ein Traum, ob ich die HandyCam schnell anschalten soll. Street-Porn – mal was Ganz neues. Oder ist das schon spannen? Mit einem beherzten Zug holt sie jedenfalls ihre Unterwäsche hoch an die frische Luft, zieht es fast mit Gewalt in Richtung des Geweihs. Sie hat völlig vergessen, dass Sie inmitten einer öffentlichen Strasse hockt. Oma schrei doch mal was, scheiß egal was, irgendwas. Sie tut mir den Gefallen jedoch nicht, also muss ich doch wieder hingucken – Looser. Der Zug am Schlüpfer endet erst, als das Arschgeweih von dem Mini-Bund bedeckt ist, mehr ziehen geht nicht. Wobei das sowieso recht schwierig ist, denn der Schlüpfer ist augenscheinlich fast nichts, ebenso wie das Bündchen. Ein Hauch von etwas das wie Stoff aussieht. Zur Sicherheit hält das Nichts jedenfalls zwischen Daumen und Zeigefinger fest.

String-Tangas nennt deswegen so, weil sich das Wäschestück auf Höhe der Poritze zu einem schmalen Faden verjüngt und im Dunklen der Hose verschwindet *flossing her ass* | Soll ich mich räuspern oder sonst irgendwie zu erkennen geben, dass ich nicht vorbei komme und unfreiwillig Zeuge ihrer Vorführung bin? Warum drehe ich mich nicht um? Nun, weil ich dann nicht sehen könnte, falls die Oma was von mir wissen will, die Uhrzeit oder so. Sie zieht immer weiter, oder hält fest, oder was auch immer, der Stoff dehnt und zieht sich, so dass die hauchdünne Spitze bereits ziemlich verzerrt. Bloß nicht reißen jetzt. Das Kind beruhigt sich derweil und sie steht endlich wieder auf, das T-Shirt fällt auf normal, der Poansatz verschwindet und dann macht sie einen Schritt zurück …. mir auf den Fuß. Sie erschrickt und quietscht, ich autsche, sie dreht den Kopf zu mir. Sie erinnert sich daran was sie gerade gemacht hat, ich kann es sehen. Sie schlägt die Augen nieder sagt hastig “Entschuldigung” meint aber wohl “wah Flucht” . Daraufhin greift sie sich eiligst das leise schluchzende Kind hoch in den Arm, zieht den eigenen Kopf leicht ein und hastet in Richtung Eisdiele, vermutlich um Ersatz für das geschmolzenen Bällchen auf dem Boden zu besorgen.

Nur gebloggt, weil die liebe Krisenmanagerin quasi drauf bestanden hat und was soll ich sagen, sie hat Recht. Es geht besser, danach. Fast glaube ich die Gattin zu hören die da sagt, “warum zweifelst Du überhaupt daran, dass Frauen überhaupt je Unrecht haben könnten?” Tut mir leid. :mrgreen:

7 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, gesehen, gestaunt, gewundert


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