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Die Sache mit der Aufmerksamkeit – Fremdinhalt

30 Juli 2009

Das ist einfach nur gut und so passend. Arbeiten mit und im Internet wird immer unmöglicher, also manchmal. Aber lest selbst:

Die Sache mit der Aufmerksamkeit
by DonDahlmann.

Vor drei Stunden einen Text angefangen. Überschrift geschrieben. Dann poppte was bei Twitter auf, was genau habe ich vergessen. Was ich dann gemacht und mir angesehen habe, auch.

Eine halbe Stunde später wieder bei dem Text gelandet. Gedacht, ich habe einen Teil der Überschrift noch in der Zwischenablage. Als ich “Einfügen” aufrief kam ein völlig anderer Begriff, den ich vergessen hatte, aber zehn Minuten zu vor unbedingt googlen wollte. Also ins Suchfeld. Vier Seiten mit dem Begriff gefunden, aufgemacht.

Eine Stunde später und ca. 15 Tabs später vergessen, dass ich einen Text schreiben wollte. Erst mal geschaut, was es neues in den Feeds und bei Sponline gibt. Nachricht per Twitter fürs Racingblog bzgl. einer neuen Stream-Seite bekommen. Angeschaut. Angemeldet. Auf Bestätigungsmail gewartet. Dabei zwei andere Mail gesehen und beantwortet. Bestätigungsmail bekommen. Account aktiviert. Gesurft.

Eine halbe Stunde später auf Links zu Streams gestoßen. Aufgerufen. Geht nicht. Mich gewundert. Quelltext ausgelesen, um zu sehen, ob es einen Verweis zu Quelle gibt. vettle.com gefunden. Seite aufgerufen. Erst mal Software runtergeladen. Katze stellt sich vor den Monitor und will irgendwas. Was genau hat sie offenbar vergessen, denn sie will nicht gestreichelt werden. Schiebe Katze auf ihren Schlafplatz.

Fertigen Download gesucht. Festgestellt, dass mein Downloadordner voll gestopft ist. Erst einmal geschaut, was da alles rum fliegt. Drei Programme installiert, zwei weitere gelöscht. Dabei fiel mir ein, dass ich aus dem Autostarteinträgen seit Wochen was löschen wollte. Autostartordner gesucht, gefunden, Einträge gelöscht. Katze legt sich so hin, dass ich die Maus nicht mehr nutzen kann. Katze weg geschoben. Katze beleidigt. Mail bekommen. Spam. Getwittert, dass ich heute keine Arbeitsmoral habe.

Veetle installiert. Webseite wieder mit Chrome aufgerufen, aber die Meldung bekommen, dass Veetle nicht mit Chrome geht. Mit spitzen Fingern IE8 aufgemacht. Veetle aufgerufen und mich gefreut, dass es einen CNN USA Stream gibt. Angemacht. Fünf Minuten geschaut. Gefreut. Was zu trinken geholt.

Dann fiel mir ein, dass ich vor drei Stunden einen Text angefangen hatte und das man so ja auch nicht arbeiten kann. Überlegt, was ich in der Zwischenzeit gemacht habe. Beschlossen es aufzuschreiben, woraus dann dieser Text geworden ist.

Der andere Text ist immer noch nicht fertig. Aber die Headline steht ja schon mal. Was macht eigentlich die Katze?

[quelle: dondahlmann.de]

Wer findet sich hier nicht wieder?

7 Kommentare | Rubrik(en): gelesen


Urlaubsvorlieben – Stöckchen

29 Juli 2009

Weil das Schnitzwerkzeug noch ausgepackt herum liegt, wirft bonafilia gleich noch ein Stöckchen hinterher. Fragen und Antworten zu den persönlichen Urlaubsvorlieben. Also dann:

Lieber Heimat- oder Auslandsurlaub?

Da bin ich leidenschaftslos. Zu Hause fühle ich mich auch sehr wohl, hierzulande ist es häufig ebenso so schön wie in der Fremde. Ich muss nicht möglichst weit weg, nur damit ich dann im Büro angeben kann. Außerdem widerstrebt es mir, wenn eine Reise die Ersparnisse eines ganzen Jahres auszehren würde. Was bleibt denn nach 3 Wochen übrig? Wenn ich Geld für eine Urlaubsreise in die Hand nehme, möchte ich einen im Verhältnis vertretbaren Gegenwert erlangen und nicht nur um die eigene Haut zu bräunen oder viele Speicherkarten vollknipsen zu können, möglichst weit weg zufahren.

Ans Meer oder lieber in die Berge?

Der Erzeuger schleppte mich immer in diese grässliche Gegenden, wo man nichts machen könnte, außer zu klettern, sitzen, grässliche Musik verabreicht zu bekommen und Menschen zuzuhören, die man mitunter überhaupt nicht verstand und die sich so gar keine Mühe gaben. Immer wieder wurde ich auf nutzlose Berge oder in feuchtkalte Kämme gejagt, nur um dann wegen Wolken oder sonstiger Unwegsamkeit doch nichts zu sehen. Heute weiß ich wohl, dass auch die Berglandschaft schön sein kann, doch sitzt die Aversion viel zu tief. Keine Berge mehr – never ever.

Auch mal Städtereise buchen?

Gerne, wenn es etwas interessantes zu sehen oder zu erleben gibt, warum nicht. Solange dort nicht geschossen, entführt, abgezockt wird, oder man sich klerikaler oder monarchischer Dauerbeschallung aussetzen muss, bin ich sicher auch für eine Städtereise zu haben.

Welche Länder würdest du gerne mal bereisen?

Malta, Australien, Canada, Kenia, USA, Alaska, Japan, Südafrika

Welche Länder möchtest du niemals bereisen?

In Ländern, in denen schon fast Jagd auf Touristen gemacht wird, oder Bomben in Touristenarealen gelegt werden/wurden, in nahezu alle extrem-muslimischen Länder, ebenso wie in Diktaturen oder Länder der 3. Welt zieht es mich schon mal definitiv nicht. Wobei ich mich hier auf Nachrichten, Internet und ggf. auch das auswärtige Amt berufen würde.

Total relaxen oder lieber Land und Leute kennenlernen?

Beides. Alles zu seiner Zeit und bitte immer in Ruhe oder Gelassenheit. Gerne auch auf Touristenpfaden, aber doch lieber rein ins wilde fremde Leben und dort schauen, hören, lernen, erleben.

Ausländische Spezialitäten kennenlernen oder lieber heimische Kost?

Ausländische Spezialitäten.

Welche Länder hast du schon kennengelernt?

Kroatien, Österreich, Spanien, Frankreich, Dänemark, Holland, Belgien

Welche Städte hast du schon besucht?

Zu viele, um die hier alle aufzuzählen. Wenn ich die innerdeutschen Städte ausspare: Krk, Linz, Wien, Graz, Barcelona, diverse Orte an der Costa Brava, Madrid, Marseille, Lille, Straßburg, Kopenhagen, Rotterdam, Amsterdam, Brüssel,

Dein schönstes Souvenir?

Erinnerungen, Erlebnisse, das schöne Gefühl willkommen gewesen zu sein.

Lieber Sommer- oder Winterurlaub?

Sommer.

Fühlst du dich fremd und unsicher in einem fremden Land?

Ja und nein. Die ersten 2-3 Tage in der Fremde stimmt es schon, da halte ich mich stark zurück, schaue mir erst alles an, wie ist der Lauf der Dinge, wie wird was gemacht und versuche so den Takt des fremden Lebens um mich herum aufzunehmen. Dann passe ich mich soweit als möglich an und dann gehe ich auch auf Leute zu.

Genierst du dich deine bescheidenen Sprachkenntnisse in deinem Urlaubsland anzuwenden?

Nein. Hände, Füsse, Englisch, Deutsch, Zeichensprache. Wenn mein Gegenüber mitmacht, passt das schon. Gerne versuche ich mir Floskeln abzuschauen, so dass zumindest die örtlich üblichen Höflichkeits-Grundlagen, wie z.B. Guten Tag, Bitte, Danke, usw. ohne auf Sprachbarrieren zu stoßen, vermittelt werden können.

In welchem Urlaubsland hat es dir bis jetzt am besten gefallen?

Alle hatten ihren Charme, Kroatien genauer Krk abseits der ‚großen‘ Städte ist mir jedoch in sehr guter Erinnerung.

Ergänzung: Magst Du Wohnmobile, Zelte oder andere Arten von Camping?

w i d e r l i c h – geh mir bloß weg.

Wie bekannt werfe ich bekanntlich nicht gut, also möge sich bitte jeder nach Herzenslust selbst bedienen.

24 Kommentare | Rubrik(en): gefangen | Tags:


Stöckchen: Fragen der Poplyrik

29 Juli 2009

Die Welt des Wissens wirft sehr elegant ein Stöckchen zum schnitzen in meinen Garten.

Who are you? Who who, who who?

The good, the bad and …. ?

Why does it always rain on me ?

Where else?

What shall we do with the drunken sailor?

go away

How many roads must a man walk down, before you can call him a man ?

Eine genügt völlig, wenn es denn die Richtige ist. Das weiß der Mann aber erst, wenn er am Ende der Strasse ist. Auch das macht es so knifflig.

How will I know?

Trust yourself.

Sag mir wie viel Sternlein stehen an dem Weiten Himmelszelt?

Wenn ich doch nur genug Zahlen hätte. #sigh

Was it all worth it was it all worth it?

Yes! Always and forever

Fertig. Dafür, dass ich mit Lyrik in der Form wenig anfangen kann, ging es dennoch flott. Herzlichen Dank liebe Welt und ich hoffe die Antworten sind passend.

Da ich infolge einer lästigen Sperre in der Schulter nicht wirklich mehr gut werfen kann, stelle ich es jedem frei sich zu bedienen. Habt alle einen sonnigen und schönen Tag.

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Sonderpuschelcontent

28 Juli 2009

Quasi außer der Reihe:

Firefox Plüschtier

[klick auf das Bild zum vergrößern ]

Der kleine Firefox aus Plüsch ist extrem puschlig und wird mir fortan im Schlittchen glückbringende Gesellschaft leisten. Der Kleine ist hier zu bekommen und nebenbei kann man der Mozilla-Foundation auch noch eine Spende zukommen lassen. Ohne Firefox und jetzt auch Safari wäre ich vermutlich schon lange nicht mehr so unbeschwert im Internet unterwegs. #no.flame.pls

12 Kommentare | Rubrik(en): gekauft, gepuschelt | Tags:


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