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selten dämlich

14 May 2009

newsletter_fail

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Auch Newslettermarketing will gelernt sein. Vielleicht sollte ich den US-Boy erschrecken, indem ich ihm eine Klage wegen Verstoßes gegen den Privacy Act ankündige. Keine Ahnung ob es so was gibt, aber diese Art von Blödheit schreit für mich nach einer Reaktion, die eine gewisse Nachhaltigkeit in sich birgt. :evil:

Wenn eine Privatperson deswegen, weil Microsoft das BCC-Feld weiterhin standardmäßig ausblendet, seine E-Mail-Kontakte gegenüber jedem seiner Bekannten offen legt, mag das noch zu entschuldigen sein (eigentlich aber auch nicht), von einem “Profi” erwarte ich kein derartiges Verhalten. Außerdem bin ich heute leicht gereizt und empfindlich.

7 Kommentare | Rubrik(en): geärgert


Shorties 27

11 May 2009

  • Warum nehme ich mir eigentlich keine Zeit mehr, wenigstens einmal die Woche eine echte Tageszeitung zu studieren?
  • Nachts auf der Autobahn zu fahren und dabei Musik zu hören ist eine wirkliche Wonne, wenn es die richtige Musik und man selbst nicht zu müde ist.
  • Die Oma sollte öfters zum Kuchen backen animiert werden.
  • Das Schlittchen wurde vor kurzem zum ersten Mal von außen und innen maschinell gereinigt.  #säuberungsdefloration #waschstrasse
  • Putzen ist tagesformabhängig – definitv.
  • Der Standheizungsnachbar, der mich seinerzeit zu diesem Beitrag inspiriert hat, ist urplötzlich mit Frau und Kindern ausgezogen. Die tratschende Nachbarschaft lässt verlauten, man habe sich übernommen und die Notbremse gezogen wieder verkauft. Sie gingen wie sie kamen, ohne ein Wort. Warum auch, wir hatten keinerlei Kontakt. Selbst die direkten Nachbarn scheinen überrascht. Jetzt kein Spott oder Schadenfreude von mir, sein Heim zu verlieren ist übel und würde mir persönlich ziemliches Ungemacht bereiten. Hoffentlich kommen die überhebliche Teenagern Kinder wieder auf den Boden der Tatsachen
  • Mein Kaffeekonsum muss wieder reduziert werden, oder ich gewöhne mich wie in Österreich immer ein Glas Wasser dazu zu nehmen. Mein Wasserhaushalt kommt an den Lauftagen echt durcheinander.
  • Endlich habe ich Zeit gefunden meine unzähligen Drafts in WP zu bereinigen. Von 113 (*omg*) bin ich runter auf 38 (*puh*). Mit dieser Draftverwaltung komme ich auch nicht wirklich gut zurecht, was ich brauche ist eine Notizfunktion im Dashboard wie z.B. Dashboard Post-It. Mal schauen, ob mir das PlugIn hilft.

9 Kommentare | Rubrik(en): gefragt, gehört, geschehen, gesehen, gespannt, gewundert | Tags:


Trottoirpanzer

11 May 2009

Die Trottoirs in Geschäftsstraßen sind häufig von Händlern und deren externen Warenauslagen zugestellt. Soweit ich weiß, darf ein Händler seine Waren vor seinem Ladengeschäft dann auslegen, wenn das Ordnungsamt die Genehmigung erteilt dazu hat, sowie und auch der entsprechende Platz dafür vorhanden ist. Die Erlaubnis ist immer an genau definierte Abmessungen und Grenzen gebunden, alle Händler halten sich auch ganz bestimmt dran.

Dies alleine wäre nicht so bemerkenswert, gäbe es nicht Kinderwagenschieber die ihre Kinderwagen zum Trottoirpanzer umfunktionieren. Dies macht sich ganz besonders dann negativ bemerkbar, wenn sich aufgrund einer oben beschriebenen künstlichen Trottoir-Verengung und der Nähe zu einer befahrenen Strasse, eine Gruppe von Menschen sich langsamer bewegen muss und es zum Stau kommt. Sodann der Kinderwagenschieber in der Regel dennoch weiterhin frohen Mutes ist, umgehend Platz für sich und die Panzerbesatzung wähnt geschaffen zu bekommen, da sich alle Behinderungen in eine andere Dimension verflüchtigen. In der Realität jedoch hagelt es meist schmerzhafte Achillessehnenrempler (Warum zum Teufel müssen so viele Kinderwagen ausgerechnet in der Höhe derart feste und scharfe Kanten haben. Jeder Scheißdreck wird mit abgerundeten oder aufprallsicher armierte Verstrebungen geliefert, weil sonst irgend eine Prüfinstanz ihren Segen nicht geben würde.), verdreckte Hosenbeine (Wenn die Panzerbesatzung abenteuerlustig die verschlammte Spielplatzbotten weit abgespreizt und in bester Schneefräsemanier horizontal rotieren lässt), löchrige Nylons (durch abstehendes kantiges Bespaßungszubehör der Besatzung),  lautes Gehupe (aufgrund von flüchtenden Menschen, die versuchen auszuweichen und auf die Strasse springen, auf der rein zufällig auch noch Autos fahren) oder auch Menschen wie ich.

Menschen, die einer Attacke schlicht nicht ausweichen können, weil sie sonst in der Warenauslage landen würden, weswegen sich an der Stelle ja schließlich alles staut. Daher nehmen wir auch sehr gerne in der Absicht vorzeitig die Aufmerksamkeit des lenkenden Menschen zu erwecken direkten Blickkontakt auf, was gerade bei weiblichen Menschen mit scheinbar muslimischer Gesinnung meist die gewünschte Reaktion hervorruft. Die Dame um die es hier geht, ist jedoch intensiv damit beschäftigt blödes und sinnlosen Zeugs in ein Handy zu schreien, derweil sich die im Mundwinkel befindliche Kippe binnen kurzem selbst in Richtung der Fräse abascht. Die Labertasche schiebt sich also sehr eilig das Trottoir entlang, unaufhörlich in Richtung des Staus ohne im Stakkato der geschrienen Worte auch nur etwas Luft holen zu müssen. Auf gleicher Höhe des Sateus angekommen stobt der Teil der Menge der es kann auseinander, nur ich komme natürlich nicht weg und werde auch direkt von der Kinderbeinfräse erfasst. Der Panzer ruckt während ich laut und vernehmlich “Achtung” rufe. Vermutlich wählte ich die falsche Sprache, denn anstelle nach vorne zu schauen hält sie weiterhin ihren Blick gesenkt und drückt den Panzer feste weiter. Jeder Widerstand lässt sich schliesslich irgendwann brechen, es ist nur eine Frage des Drucks. Diesem kann ich nur noch bedingt standhalten, rufe erneut sehr laut “Achtungggg” (mit erheblich Betonung auf das g) und folge dann doch schliesslich den Regeln der Physik, indem ich mich längs und möglichst unbequem auf den Kinderwagenpanzer ablege. Nun beginnt die Fräse im emotionalen Warnton loszuheulen, was auch endlich die Aufmerksamkeit der Panzerlenkerin hervorruft. Der Blick geht sofort auf den Kopf der Sirene, das Handy immer noch am Ohr (nur nichts verpassen), die Asche wird endlich im Rücken der Sirene versenkt. Ihr Blick trifft mich und gibt mir so zu verstehen, dass sie ob meiner verdrehten Haltung über der anschwellenden Sirene stark verwirrt ist. Der Panzer drückt erwartungsgemäß nicht mehr, weil sie gleich alle freie Kapatität zum denken benötigt. Die Sirene jault erbrämlich weiter, die blöde Tusse verwirrte Person an der Lenkstange versucht derweil krampfhaft und mühevoll die sich ihr darbietende Situation zu entschlüsseln. Dieses 3 Sekunden geben mir genug Zeit mich wieder aufzurichten und aus dem Fräsbereich der Sirene zu gelangen. Sie hat die Situation endlich doch erfasst und bewegt den Panzer mit den fräsenden Beinen ein Stück nach rechts, um an mir vorbei zu kommen, die Fräse keult im Panzer sitzend und wie von Sinnen weiter. Dank der stetig weiterheulenden Sirene wird selbiges im weiteren Verlauf des Trottoirs sicher nicht mehr vorkommen.

10 Kommentare | Rubrik(en): geflucht, gefragt, gewundert


und dann war da noch

08 May 2009

  • der Teebeutel, der sich heimlich in der Kanne auflöste und seinen Inhalt ins Wasser entließ.
  • der erste Schluck des verunreinigten Tees, der in einer Spuckorgie endete.
  • die unbedachte Bewegung auf dem Weg zur Küche, um den versauten Tee zu entsorgen, die das Stövchen vom Tisch fegte  und am Boden angekommen sich selbiges auch brav zerlegte.
  • der umgehend laut geäußerte und sehr lästerliche Fluch, der den wartenden Gast im Konferenzraum wohl ebenfalls ungefiltert erreichte, weil die Tür mal wieder offen stand und ich definitiv zu laut war.

Uhr, geh schneller. Los mach.

4 Kommentare | Rubrik(en): geflucht


Schuldig

08 May 2009

Grundsätzlich halte ich mich an die Verkehrsregeln, weil wenn jeder auf der Strasse macht was er will, herrscht bald bewaffnetes Chaos. Manchmal ist die Auslegung einer Verkehrsregel etwas weiter gefasst *öhm*, dennoch in meinen Augen zu dem Zeitpunkt vertretbar. Was ich gar nicht leider kann sind Park-Knollen. Seit Jahren verhindere ich absichtlich durch stetig ordnungsgemäßes Abstellen meines Fahrzeuges, dass die Ordnungebehörde an mir kein Geld verdient. Das langfristige Ziel ist durch derart reduzierte Einnahmen den geldeintreibenden Außendienst überflüssig zu machen, so er denn aufgrund dessen entlassen wird und wir dann endlich in Ruhe parken können. Das ist zumindest die Theorie.

Die morgendliche Parkplatzsuche in der Umgebung der Leipziger Strasse entwickelt sich heuer zum kleinen Abenteuer. An allen möglichen Ecken im Viertel wird gebaut, dabei dringend benötigte Parkplätze per Absperrung in Beschlag genommen. Es müssen sicher so um die 70 Plätze sein, die derzeit nicht benutzbar sind. Dementsprechend schwierig ist das morgendliche Finden eines solchen. Mit Geduld und dem nötigen Quäntchen Glück geht es dennoch. Dennoch dauert es meiner Meinung nach sicher nicht mehr lange, bis die ersten Pendler sich morgens um den(!) einen freien Parkplatz zanken, anstatt ein paar hundert Meter weiter zu fahren und zu suchen. Menschen und Ihre Autos in der Stadt sind bisweilen eine besondere Spezies für sich.

Leider hat mich gestern das Glück verlassen, denn ich musste das Schlittchen mit der Schnauze (beide Vorderreifen ca. 1m über die Parkplatzmarkierung) im eingeschränkten Halteverbot abstellen, auch nach 20 Minuten suchen war nichts zu finden. Der Audifahrer (was sonst) hat seinen Augsburger Mülleimer dermaßen bescheuert abgestellt, dass er 2 Plätze belegte und doch parkte ich vor ihm. Das Risiko schätzte ich als gering ein, denn aufgrund der Baumaßnahmen wähnte ich das hiesige Ordnungsamt etwas toleranter als sonst.

Falsch gedacht, denn ich seit gestern bin ein überführter Lieferverkehrsbehinderer

knollen_052009

Nicht das es etwa eine echte Lieferverkehrsbehinderung gegeben hätte, denn der Laster für den Bioladen hätte mit Schwung sogar quer einparken können und immer noch noch genug Platz zur Verfügung gehabt. Egal, ich stehe seit langem mal wieder abseits des Gesetzes, in wüster Revoluzzermanier  im mittels Schilderwald befriedeten Parkraum und werde natürlich prompt von einem sicher etwas übereifrigen Aufpasser aufgeschrieben. *hmpf* Ich bin ein böser Mensch, ein wirklich böser und ja, es kotzt mich zudem auch an direkt ‘erwischt’ worden zu sein.

Dagegen aufzubegehren macht keinen Sinn, denn rein formal ist das Ordnungsamt völlig im Recht und doch wäre es nur fair gewesen, wenn die Dame/der Herr mit dem mobilen Parkzettelmaschinchen nicht so strikt gewesen wäre. Es ist mir bewusst, dass es mitunter Verkehrsteilnehmer gibt die Gutmütigkeit schamlos ausnutzen, so sie denn überhaupt gezeigt würde. Dennoch sollten man im stehenden Verkehr seitens der Behörde etwas großzügiger sein, ganz besonders wenn es wie hier derzeit einfach schwierig ist seinen Wagen abzustellen. Zumindest die Anwohner im Viertel haben scheinbar abends ihre Ruhe und dürfen parken wo Platz ist, solange sie den fließenden Verkehr nicht behindern. Soll ich nun 34,99€ oder 35,01€ überweisen?

Ein möglichst schönes Wochenende Euch allen.

9 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, geschehen


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