thatblog.de

Unbezahlbar

16 Juli 2009

ja genau, so was kommt jetzt.

  • Erdbeeren und Joghurt : 2,54 Euro
  • kurze Kassenschlange : -85 cent (weil Wartesüßigkeit verhindert)
  • Mensch zu beobachten, wie er völlig entnervt vor der falschen Automatiktür wartet, weil die nicht aufgeht obwohl er davor steht :

    u n b e z a h l b a r :twisted:

Kommentar hinterlassen | Rubrik(en): geschickt


Belagerungszustand (intern)

16 Juli 2009

Seit 2 Wochen wird thatblog von einem Spamer belagert. An den vergangenen 11 Tage traten teilweise bis zu 150 Kommentare mit ähnlichem oder gleichen Inhalten und Links auf. Seine teilweise massiven Attacken haben mitunter für kurzfristige Performanceprobleme auf meinem Server gesorgt. Akismet hat den Schmutz zwar problemlos ausgefischt und doch nervt es natürlich. Die Blacklist von WordPress mit Teilen seiner Phrasen/Links zu füttern hat nicht zum Erfolg geführt. Diese Kommentare landeten nicht direkt im Nirwana, sondern wurden in der Spamliste für Kommentare einsortiert und mussten so dennoch von Hand überprüft werden. Eine wirklich lästige Angelegenheit und die pure Zeitverschwendung

Seit 3 Tagen nutze ich deshalb ein neues PlugIn, welches IP-Adressen vom Besuch des Blogs verbannen kann. Sehr praktisch und schick. Das PlugIn wurde von Lester Chan geschrieben und nennt sich WP-Ban.

Es ist sicher anfangs etwas müssig die IPs „seiner“ Dauerspamer immer wieder nachzutragen, nach einer Liste von nunmehr 50 seiner schmutzverbreitenden IP-Adressen habe ich jedoch fast meine Ruhe vor diesem Arschlochathlet. Natürlich kann der fähige Geek die ermittelten IPs auch in eine .htaccess Datei für den Apachen schreiben und so die ungebetenen Clients aussperren. Mit dem PlugIn hier geht es schneller und ist auch für ungeübte Selbsthoster deutlich einfacher zu händeln. Ob auch die wordpress.com-Blogger dieses PlugIn nutzen können, entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn es bitte einer versucht möchte, würde ich mich über einen entsprechenden Kommentar hier freuen. #hth

Info

@Lester Chan
Thank you for your effort and giving your PlugIn to anyone for free. That’s great work.

10 Kommentare | Rubrik(en): gefunden, genervt, gespannt, gewonnen


Schlange stehen

15 Juli 2009

Für uns Deutsche ist sich anzustellen, also klassisch Schlange stehen nicht wirklich einfach. Wir erwarten in frühester Kindheit schon und völlig zurecht, dass wer auch immer sich anschickt sich für unsere Sache zu verwenden, nur auf unser Erscheinen wartet. Wir wünschen direkt an der Tür, eigentlich sogar schon dem Betreten von einem eigens für uns abgestellten Angestellten namentlich begrüßt zu werden. Wir möchten diesem externen Leibeigenen unser ganzes Leid auf die Frage „Wie geht es Ihnen heute“ ungeschönt klagen dürfen. Wir erwarten Mitleid, Anteilnahme und auch Lebenshilfe. Aus Respekt uns als Kunden gegenüber hat alles andere zu warten, bis auch nur der angedeutete Wunsch zu 150% erfüllt werden kann und wir auch noch eine Entschuldigung dafür erwarten dürfen, dass es nun doch länger gedauert hat.

So, oder so ähnlich komme ich mir manchmal vor, wenn ich in einer Schlage stehe und warte. Plötzlich haben viele in der Schlange keine Zeit mehr, müssen dringend weg oder sehen nicht ein, ein paar Minuten Zeit zu opfern. Die, die mit künstlicher Ungeduld geschlagen sind, beginnen mit den Füssen scharren, ständig mit den Zunge zu schnalzen, überdeutlich ein- und auszuatmen, versuchen lediglich ihrer Präsenz somit eine gewisse akustische Wichtigkeit zu verleihen.

Leider habe ich keine Briefmarken mehr und muss daher die 2 Buchsendungen am Mail-Servicepoint abgeben. Wobei das ja gar nicht stimmt, in diesem Fall ist ja immer noch ein leidlich sympatisches und doch altmodisches

Postamt

Das Postamt ist zur Mittagszeit immer gut besucht, mitten im Wohngebiet und reichlich Büro- und Gewerbe drum herum hat das Postamt auch noch seine Berechtigung. Vor mir stehen 5 Leute und die Schlange wächst minütlich. 5 von 5 Schaltern sind offen und besetzt. Das Personal hier ist erfahrungsgemäß klasse, sie geben sich Mühe, sind auch bei unfreundlichen Kunden höflich und sehr geduldig, arbeiten flink und nehmen sich doch die nötige Zeit. Kaum einer ist unter 40, alles gestandene Postleute und nicht so einfach aus der Ruhe zu bringen. Wenn es der Schlange nicht schnell genug geht, was immer damit auch gemeint ist, denn der Übergang hier ist stets fließend und nicht zu definieren, fängt das Scharren an, die Leute nölen mehr oder weniger leise, man hat ja ach so wichtige Termine, muss dringend weg, geht das nicht schneller usw. Und wie es nun mal so ist, einer (meist ganz hinten) fängt an, andere machen mit und die ganze Schlange gerät in Unruhe.

Ok, die Oma kann auch nicht davon ausgehen, dass sie auf ihren 7 Päckchen unbedingt Adressen haben muss, weil sonst der DHL-Fahrer ja nicht weiß wo er hin soll. Es macht auch keinen Sinn, sich vor dem Schaltergang die überall ausliegenden Vordrucke zu schnappen, alles auszufüllen und quasi vorbereitet an den Schalter zu treten, so dass der Mensch nur noch frankieren muss. Es ist doch viel angenehmer und toll schick, wenn man Frau ihre Päckchen auf den Schalter legen kann und den Schaltermenschen alles ausfüllen lässt. Die Ruhe und Würde dieses Schaltermenschen ist bewundernswert.

3 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, gesehen


Shorties 34

14 Juli 2009

  • Maoam kurz in die Sonne gelegt sind binnen kurzem zwar butterweich und toll zum lutschen, aber leider auch elendig warm.
  • Es sieht irgendwie cool aus, wenn Mädels mit Rock, Bluse, Perlon-Haartuch, halbhohen Pumps (also grob im 50-iger/60-iger Rock’n Roll Style) auf einer Vespa hocken und früh morgens bei ca. 16° vor sich hin rollern. Trotz des Windschutzes muss die Aktion doch verflucht kalt an den Beinen sein.
  • In einer alten Laptoptasche fand ich kürzlich die lange gesuchte Hotelrechnung meines Berlinbesuches in 2006 (@ISMO – ist tatsächlich schon so lange her). Zu Hause habe ich damals danach gesucht, nur in dieser Tasche natürlich nicht nach. Wer packt auch schon seine Hotelrechung in die Laptoptasche. :evil:
  • Ein gutes Gefühl ….  nein, es ist ein tolles Gefühl und immense Bestätigung zugleich, wenn der BMI unter den für die Altersgruppe empfohlenen Maximalwert rutscht.
  • Der Statistikfetisch geht mir auf den Zeiger. Wenn ich Zahlen haben will oder brauche, sage ich es oder besorge sie mir selbst. Ich verzichte mit Freuden auf regelmäßigen Unrat in Zahlenform, wenn ich die a) nicht brauche, b) nicht angefordert habe, c) der Zahlenlieferant seinen ungewollten Service zum Anlass nimmt, mir eine C90-iger versucht ins Ohr zu drücken. #nerv
  • Nutella in den Kühlschrank. Wer macht den so was? #kopfschüttel

9 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, gefragt, gefreut, geschmeckt, gesehen, gewundert | Tags:


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