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Personenautomat

08 December 2008

Meine Bank kennt mich schon lange und ich auch meine Bank. Wir haben wenig miteinander zu tun, da ich mir frühzeitig jedwede Werbung und andere Belästigungen schlichtweg verbeten habe. Wir machen also jeder unseren Job und kommen uns nicht in die Quere. Heute muss ich aber anrufen, denn eine Abbuchung erweckt mein zweifelndes Interesse.

Natürlich hat auch meine Bank so einen ganz tollen automatischen Sprachdienst, der mich erst begrüßt, dann per Tastendruck meine Kontonummer und eine Pin von mir haben will. Pin? *damn* Stimmt, da war mal was. Nach Eingabe der eher zufällig gefundenen Pin (Locknote sei dank) begrüßt mich der Sprachcomputer erneut, diesmal jedoch mit Namen (völlig akzentfrei erzeugt – ich bin beeindruckt)  dann ‘sagt’ es “Ich verbinde Sie nun mit Ihrem Berater”. Ich? Hat das Ding eben “Ich” abgespielt?

Ich lege flugs auf und durchlaufe das Prozedere noch einmal. Das Ding sagt wirklich “Ich”. *tststs* Das muss wohl als Versuch gewertet werden, dem Anrufer zu vermitteln, dass wirklich und tatsächlich jemand dort sitzt, der 24/7 nichts anderes macht als immer und immer wieder die gleichen Sätze von sich zugeben. Auf der einen Seite wird alles mögliche automatisiert, dann aber wird alles unternommen den Automatismus wieder menschlich erscheinen zu lassen.

Der Weg ist meiner Meinung nach der Falsche. Sich als Anrufer mit mehr oder weniger intelligenten Automaten beschäftigen zu müssen, bis man jemanden sprechen kann, sorgt in der Regel für Frust beim Anrufer. Wobei eine einfache Sprachführung (Sprachauswahl, Abteilungsauswahl, usw.) eine schwach besetzte Telefonzentrale doch sehr entlasten kann.

Den schlimmsten Sprachcomputer erlebte ich bisher bei Arcor. Schlimm deswegen weil überfrachtet und irreführend. Da verliert man die Lust anzurufen und das bei einem Tel-Konzern. Oder ist das etwa Absicht?

[Bild © geralt / www.pixelio.de]

8 Kommentare | Rubrik(en): gefragt, gewundert


Shorties 11

07 December 2008

  • Menschen die das Bearbeiten von Holz als Sport betreiben (sog. Timbersports) sind mir suspekt.
  • Seit letzten Freitag werden keine PC-Spiele mehr angeschafft. Die Gängelungen und Beschränkungen, die man mir als Käufer von GTA-IV aufzwingt sind inakzeptabel (Bericht folgt). Würde ich die schon direkt am Releasetag verfügbaren Cracks nutzen, hätte ich sicher deutlich mehr Spaß an dem Spiel. Ehrlich währt immer am längsten und doch fällt es schwer es nicht wie scheinbar ‘alle’ anderen zu machen.
  • Verzweiflung treibt mich fast jetzt schon in den Läuferladen für neue Schuhe. Der Park ist zu matschig zum Laufen, meine Schuhe sind für den Asphalt gefühlsmäßig nicht geeignet. Auf Asphalt zu laufen lässt mich weiterhin unsicher sein. Wenn ich im kommenden Jahr kleine Events mitlaufen will, muss ich aber den Schritt machen. Oder ich habe mich zu weit vor gewagt? Der Entschluss als solcher geht nicht einher mit dem notwendigen Mut.
  • Gestern habe ich auf meinem Spiel-XP mit Team Fortess 2 ein Game gefunden, das ich noch nie gespielt habe. *schaem* Das Game kam Huckepack mit Half-Life 2 Orange Box. Sowohl darauf und als auch auf Portal habe ich mal wieder Lust. Da fällt mir ein, ich hänge ja in Portal fest. Nach einer Lösung zu googeln widerstrebt mir, das wäre Beschiss an mir selbst. Entweder ich schaffe es auch so, oder eben nicht.
  • Wir haben den Hund einer Kollegin der Gattin, die heute keine Hundesitter hat und arbeiten muss, heute als Tagesgast. Es ist ein schönes Gefühl wieder einen Hund hier herumlaufen zu haben, auch wenn sie trotz aller Vorsicht und sehr vorsichtiger Zuwendung meinerseits, sehr viel Angst vor mir zu haben scheint. Sie fremdelt wohl noch, oder ich versuche es später mit Wurstbestechungen.
  • Der Firefox unter Linux ist ärgerlicherweise deutlich langsamer in der Bedienung als unter Windows. *grumpf*
  • Eher spontan twittere ich (siehe rechts “Unlängst”) jetzt. Mit dem Plugin “Twitterbar” für Firefox ist das sehr komfortabel. Und was bringt mir das?
  • Internetradio ist wie normales Radio mir immer noch ein Graus, alleine schon wegen der dauernden Werbung *nerv*, der stetig gleichen Musik *würg*, den so häufig thumben Inhalten *kopfschuettel* und überhaupt.
    • Doch was die können, kann ich vielleicht auch. Mit dem Sockso-Server soll man sein eigenes Radio nur für sich selbst machen können, ohne Werbung – leider auch ohne Nachrichten. Da Montag und Dienstag frei sind, hätte ich Zeit mal wieder ein Linuxprojekt für mich testen zu können.
  • Immer neue Kunstausreden lassen mich den den defekten Heckscheibenwischer vom kleinen Schwarzen vergessen. Dabei vermisse ich ihn gar nicht. Beim Fahren habe ich den Innenspiegel fast immer abgeblendet, keine Ahnung warum ich sonst so beobachtet fühle.
  • Die Waage straft die Schlemmerei vom letzten Freitag wider Erwarten doch nicht sofort. *froi*
  • Ich geh jetzt sporteln. Einen schönen Sonntag noch.

7 Kommentare | Rubrik(en): geärgert, gefreut, gefunden, gemacht, geplant, gespannt | Tags:


zu kurz

06 December 2008

Es ist wohl ueblich, dass in den heutigen Supermaerkten die Bereiche zum auflegen der unbezahlten Ware ueberdeutlich grosszuegiger bemessen sind, als die nach der Kasse. Dies gepaart mit der bisweilen schon fast unhoeflichen Hektik des schon arg gestressten Kassenpersonals, laesst mich heute dennoch intolerant werden. Was kann ich dafuer, dass der Preisscanner schneller zu Werke geht, als ich einraeumen kann? Die ‘bezahlte’ Ware muss deswegen nicht kurzerhand und ohne Ruecksicht ‘en Block in den Wagen geschoben werden, so das alle Quarkbecher aufplatzen. Dann darf man sich nicht wundern, wenn ich direkt Ersatz fuer die beschaedigte Ware fordere. Wenn dann noch augenrollende Angestellte vor einem sitzt, werde ich ruppig. Sorry liebe hinter uns Wartende und Kassendame, irgendwann ist auch bei mir Schluss mit freundlich.

Und jetzt hoffe ich die Gattin sieht alsbald ein, dass hier nur haessliche Schuhe stehen. *sigh*

[ live from parking place ]

6 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


Gesucht

05 December 2008

**** Fahndung **** Fahndung **** Fahndung **** Fahndung **** Fahndung ****

Aktuelle Meldung aus unserem Büro in Frankfurt:

Wir warnen eindringlich vor hinterhältigen Trickbetrügern. Der Gesuchte auf dem linken Bild hört auf den Namen Banane-Schoko, rechts ist weithin als Himbeer-Sahne bekannt. Bisher traten sie nie gemeinsam auf, derzeit sind sie scheinbar in gemeinsamer Mission unterwegs. Man darf sie als durchaus gefährlich bezeichnen, jedoch wurden sie bisher nicht bewaffnet in Aktion erlebt. Die vorsichtige Annäherung wird dennoch empfohlen.

Sachdienliche Hinweise zur Ergreifung werden vertraulich behandelt.

Seien Sie wachsam.

5 Kommentare | Rubrik(en): geschmeckt, gespannt


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