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schade das es grün wurde

23 November 2008

Auf der Fahrt vom sonntäglichen Training nach Hause ist es regelmäßig alle 2 Wochen voll auf den Strassen, weil hier in Wiesbaden durch den TSV Wehen in der Bundesliga gespielt wird, daher also viele Absperrungen, Sicherheitsposten und reichlich Polizei.

Ich stehe an einer roten Ampel, als ein 150k Porsche mit der unweigerlichen Schrumpelblondine drinnen neben mir hält. Sie hat ein Handy am Ohr und ist mit Körpereinsatz am quasseln. Bei all der Polizei ist es sehr schade, dass da nicht jetzt mal zufällig einer mal da ist. Dacht ich und sah prompt eine Polizistin mit Kollegen in kleiner Demo-Kampfmontur den Zebrastreifen vor ‘uns’ passieren. Sie sieht die Blondine telefonieren, bleibt vor dem Porsche stehen und gibt Handzeichen, dass das Telefonieren am Steuer böse ist. Die Schrumpelblondine gibt freundlich Handzeichen zurück, quasselt aber lustig weiter. Muss wohl echt wichtig sein.

Die Polizistin winkt gleiche Handzeichen noch einmal, die Blondine winkt wieder zurück, diesmal mit einem etwas unwirschen Gesichtsausdruck. Doofer Fehler. Sie verlässt daraufhin den Zebrastreifen, geht auf die Fahrerseite des Porsches zu und lässt durch ein Handzeichen verstehen, dass Blondine bitte das Fenster herunter lassen soll. Blondine rafft es nicht, telefoniert lieber weiter und schaut zurück auf die Ampel. Die Beamtin öffnet kurzerhand mit rollenden Augen die Tür und ich mein Fenster. Ich höre wie die sie laut sagt, “Handy bitte aus oder fahren Sie auf den Seitenstreifen zu telefonieren”. Dann wird es grün.

Verdammt, ich wette die Blondine ist eine von der Sorte “uneinsichtige Diskutiererin”. Ich fahre also an und sehe im Rückspiegel wie die Polizistin die eine Tür in der Hand,  mit der anderen in der Luft fuchtelt. Schade, dass ich das Schauspiel verpassen musste.

[Bild © Havlena / www.pixelio.de]

6 Kommentare | Rubrik(en): gehört, gesehen


Spontanamnesie

23 November 2008

Es läuft eine der vielen Kochsendungen.

Er: Was haben die da in den Köfferchen die sie da mit sich herum tragen?

Sie: Alle Kochs haben ihr eigenen Messer.

Er: Wer?

Sie: Alle Kochs.

Er: Das glaube ich nicht.

Sie: Ach? Siehst Du doch.

Er: Nein, sehe ich nicht.

Sie: Mach die Augen auf.

Er: Ich habe sie auf.

Sie: Und was sieht Du?

Er: Jedenfalls keine Kochs.

Sie: Wie? Natürlich. Das sind doch 3. Die da im weißen Kittel.

Er: Nein, sehe ich nicht.

Sie: …..

Er: Schatz?

Sie: Lass mich das jetzt sehen. Ich habe jetzt keine Lust für deine doofe Scherze.

Er: Schahatz?

Sie: Was denn?

Er: Kochs?

Sie: Ja natürlich Kochs. Da sind die doch schon wieder.

Er:

Sie: Ach nee – Moment – verdammt das heißt doch anders. Oh Mann, wie heißt das denn? Nein das heißt anders. Och man jetzt, hilf mir doch mal.

Er: Wobei?

Sie: Das andere Wort für Kochs.

Er: Köche?

Sie: Ja genau. Siehste Du weißt doch genau was ich meine. Und jetzt sei still.

Wenn sie so verpeilt ist, könnte ich sie glatt noch einmal heiraten. :D

[Bild © geralt / www.pixelio.de]

3 Kommentare | Rubrik(en): gelacht, geschehen


Shorties 10

21 November 2008

  • Beim Tausch eines defekten Briefkastenschlosses im Dunklen, mit einer Taschenlampe im Mund (btw. das Gummi schmeckt *uäh* ) sind 0,2mm an der falschen Stelle wirklich nervtötend.
  • Wer laut niesen kann muss,  erschickt man sich – manchmal.
  • Bei Subway alles drauf, diese andauernde Fragerei geht mir auf den Wecker. Man kommt sich vor wie in einem Quiz als in einer Fast-Food-Klitsche.
  • GTA-IV ist das erste Spiel, was ich mir nach sehr sehr langer Abstinenz für den PC anschaffen werden. Ich freu mich drauf. Uncut!
  • Mein Säckchen ist ungewollt pünktlich wieder gut gefüllt. Ob das für eine neue Uhr reicht? *pfeif*
  • Wider Erwarten hat das Heim-Linux den neuen Hama nano Bluetooth-USB-Stick auf Anhieb akzeptiert. Fortan funktioniert der Sync via Funk und ohne Kabel. *feinfein*
    • Nur Business-VISTA zickt wieder mal wieder. Es will partout per Bluetooth weder zum Schnuckelchen senden noch empfangen. Von mir aus Du Stück Unrat, mir doch egal. Dauert sowieso nicht mehr lange.
  • Mein BesterLieblingsPizzaLeckerBäcker in Frankfurt (Peppino in der Adalbertstrasse) bewahrte mich vor einem Fehler. “Soll ich die Sardellen wieder weg lassen?” *OMG* Natürlich O-H-N-E Sardellen. Danke fürs mitdenken.
  • Es kommt wie es kommen muss, der Knacks liegt nun schon und ich komme nicht zum still sitzen. Am Samstag/Sonntag versuche ich es mit Gewalt.
  • Die Airports verstecken sich, wenn ich via WLan danach suche.*grübel*
  • Das Finanzamt hat ein Einsehen und gibt uns Steuern zurück. *hü-hüpf*
  • Als ich kürzlich mal wieder normale Schuhe trug, war das Gehen mit Absatz irgendwie komisch für ein paar Minuten. Ich sollte die Sneakers öfters mal weg lassen.
  • Heute gab es Chicken Palak (Reis, Hühnchen, Spinat, Zwiebeln, allerlei Gewürze und Knoblauch) vom Inder. Er hat ja noch nie mit Knoblauch gespart, aber heute hat er es echt übertrieben – ein Brand wie ein Trinktier bei Sonnenschein.
  • Ich muss morgen prüfen, warum es im kleinen Schwarzen manchmal nach Abgasen riecht. Nicht das die Dichtung zum Motorraum verutscht ist und die Innenraumlüftung das einfach lustig ansaugt. Außerdem lässt es den Flügel Heckscheinbenwischer hängen. Das muss von hinten komisch ausgesehen haben, als er gestern nach unten viel fiel und das Kennzeichen wischte bis ich es merkte. *Warum wird die Scheibe nicht sauber?*
  • btw: mit dem richtigen Werkzeug bekommt man auch einen Waschmaschinenzulaufschlauch ohne sich die Finger zu ritzen prima geöffnet. Dann klappt das auch mit dem Kaltwasserzulaufsiebchen zu reinigen. Pumpen die kein Wasser bekommen, machen komisch laute Geräusche.
  • Ist schon irre, in welchen unscheinbaren Wohungsecken sich Staub ansammelt.

6 Kommentare | Rubrik(en): ge'Linux'd, gefragt, gelacht, geschafft, geschehen, geschmeckt | Tags:


ach übrigens

21 November 2008

Heute morgen 06.20 Uhr, wieder umgedreht. Mal kurz aussetzen, Luft holen, weg vom Trott, Entspannung und einen Tag für mich. Kaffee ist fertig – Extra des Tages liegt bereit.

[Bild © BerndBast / www.pixelio.de]

8 Kommentare | Rubrik(en): gefühlt, gefreut


erfreuliche Bedrohung

21 November 2008

Das dies mein eigenen Server ist, muss ich mich auch selbst um die Sicherheit bemühen. Ein Teil der Sicherheit gewährleistet das Tool DenyHosts. Dieses wacht über das SSH-Interface des Servers. Im Besonderen stellt es fest wer sich mehr als 3 Mal mit den falschen Daten einzuloggen versucht. Die IP-Adresse dessen wird beim 4. Versuch automatisch in die hosts.deny unter /etc/ hinzugefügt und fortan verweigert der Server weitere Kontaktversuche von dieser IP. So simpel die Wirkungsweise, so effektiv ist es aber. In der Regel sind das hijacked Server oder infizierte Privatrechner, die sich sehr wahrscheinlich unbemerkt vom Eigentümer/Benutzer derart als Zombies betätigen. Der Sinn dahinter ist weitere Server in das Zombi-Netzwerk zu integrieren, um diese dann als z.B. als Dreckschleuder (Spamversender) zu vermieten, oder als Download-Server für illegale Dateien (Warez, Cracks, .. )  zu missbrauchen.

Sobald wieder eine IP gesperrt wurde, schickt mein Server mir eine Info-Mail. Das ist auch ein Indikator, denn kommen keine Mails mehr, werde ich nervös. Hat es einer geschafft durchzukommen? Läuft das Tool noch? Richtig zur Ruhe kommt man bei einem eigenen Server selten, man muss immer irgendwie ‘dabei’ sein. Das Internet ist nun mal ein Zoo.

Alles in allem ist das Tool sehr nützlich und hilfreich. Ich kann es jedem mit einem eigenen Server ruhigen Gewissens anheim stellen es zu nutzen. Ich bin Kollege S. sehr dankbar mich seinerzeit darauf hingewiesen zu haben.

Vor etwa 2 Wochen ebbt die Welle der Mails plötzlich ab. Üblicherweise kommen am Tage zwischen 20 und 50 Mails und plötzlich nur noch 3. Logisch wurde ich da sofort nervös. Die Services wurden mehrfach gecheckt, letzter Eintrag in der hosts.deny, die Prozessliste auf komische Prozesse geprüft, läuft der Daemon läuft noch? Aber alles lief. Immer wieder eine externe IP besorgt und das Tool selbst getestet, alles klappte und somit auch kein Grund zur Aufregung. Eine gewisse Unsicherheit, ein Misstrauen gegenüber sich selbst bleibt dennoch, ein sehr ungemütlicher Zustand.

Seit gestern Abend etwas 00.25 Uhr ist wieder alles im Lot, denn heute Morgen prasselten etwa 250 Mails in mein Postfach. Ach wie schön, ich werde wieder angegriffen. Ja kommt nur, macht immer weiter.

[Bild © hofschlaeger / www.pixelio.de]

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