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hinziehen

19 Juni 2009

Scheinbar immer wenn ich nicht so richtig weiß, was es im Büro mittags zum Essen geben soll, zieht es mich magisch zum BanThai. *sigh* Also gibt es heute #28 (roten Curry mit Reis und Hühnchen). Und es ist hoffentlich nicht wieder so scharf, So ein wenig mehr als normal ist ja gut, aber wenn der Mund auch noch Stunden nach dem Esssen brennt wie Hulle, mag ich das auch nicht. So, er ist fertig, ran an den Topf. Guten Hunger.

8 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


Auf Wiedersehen Artikel 5 Grundgesetz

19 Juni 2009

Ich bin ein unpolitischer Mensch und erlebe sobald ich dennoch dem Metier Politik in Berührung komme, auch warum das so ist.

Die in den letzen Wochen veröffentlichten Beiträge und geführten Diskussionen um die zukünftige kommende Sperrung von fraglos widerlichen WebSeiten ist in so vielen politisch engagierten und inhaltlich wertvollen Blogs und Online-Magazinen geführt worden, dass muss ich nicht alles wiederholen. Auch die von mir mit unterzeichnete ePetition ist zwar anhand der Masse der Unterzeichner schon recht gewichtig und erfolgreich, doch hat sie (erwartungsgemäß) nichts verändert. Heute lese ich in vielen engagierten Blogs die Enttäuschung über die Parteien, die sich von was auch immer haben verleiten lassen, dieses Gesetz trotz des sichtbaren und heftigen Widerstandes eines beachtlichen Teils der Bevölkerung durchzuwinken. Natürlich kann man nun sagen, es wird schon nicht so schlimm werden oder die werden schon das richtige machen. Daran glaube ich nicht mehr. Und auch, dass niemand beabsichtigt unbequeme Information zu zensieren, oder nur diese widerlichen WebSeiten ausgeblendet werden, glaube ich nicht. Lars hat es in einem seiner Tweets (finde ich leider nicht mehr), trotz der nur beschränken Menge an möglichen Zeichen auf den Punkt gebracht: “Niemand hat vor eine Mauer zu bauen.” So wie damals Walter Ulbricht der Welt ins Gesicht log, werden auch wir belogen. “Die” werden eine Mauer bauen und wie die werden.

Für uns Nachkriegsdeutsche ist es eine neue Erfahrung, dass sich ein für uns selbstverständliches und zugesichertes Grundrecht bald ändern wird. Aus diesem Grund breche ich heute erstmalig mit meiner selbst auferlegten Beschränkung, Inhalte aus anderen Blogs nicht zu übernehmen und:

Artikel 5 GG - good bye

[via JuliaL von 49suns.de]

Wahlkampf ist scheiße! Aktionismus ist scheiße!

Bleibt mir nur zu hoffen, dass wenigstens das Bundesverfassungsgericht seinen Namen noch Ehre macht, wenn es die gewählten Volksvertreter schon nicht tun wollen und diesen Unsinn alsbald stoppt. Aber ach, was erwarte ich da eigentlich?

6 Kommentare | Rubrik(en): gesorgt, getrauert


Elektrosmog

19 Juni 2009

Frage: Kann elektrischer Strom riechen?

Antwort: Ja, er kann. Jedoch bedarf es der Hilfe eines geplatzten Kondensators auf einem Main-Board, welches wiederum in einem PC streckt, den man just sowieso plante zu reinigen. Verdichtete Staubflocken, sich drehende Ventilatoren und verstopfte Wärmeleitlamellen vertragen sich auf Dauer nicht sonderlich gut.

Nun hat es also den kleinen Media-Server doch heimgesucht, das Problem eines geplatzten Kondensators. Ruhe sanft und stinke bitte woanders weiter. Dank Altbeständen an Hardware (Regel: Der kluge Mann entsorgt nichts an funktionaler Hardware, es lohnt sich – irgendwann) und etwas Zeit war es schnell wieder im Netz. Fast hätte ich das olle Board vor kurzem entsporgt, aber nur fast. :roll:

4 Kommentare | Rubrik(en): ge'Linux'd


straeflich

17 Juni 2009

wäre das hier nicht zu posten, thx “der” for making my day.

[Steve Winwood, Eric Clapton – Can’t Find My Way Home]

falls youtube nicht läuft => click

[Eric Clapton, Steve Winwood – Presence of the Lord]

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[Eric Clapton, Steve Winwood – Crossroads]

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5 Kommentare | Rubrik(en): gefreut, gehört


knistern und knacken

17 Juni 2009

Früher hat man alles getan, damit Musik möglichst ohne Stör- oder Nebengeräusche vom Plattenspieler lief. Das war recht schwierig, weil alles noch analog abgespielt und wieder gegeben wurde. Das nahezu komplette Entfernen von eigentlich unentfernbarem typischem knistern und kacken war nur High-End Geräten vorbehalten. Heute gibt es Musik in mp3 Format, welche eben diese so verhassten Geräusche am Anfang eines Stückes imitieren. Keine Ahnung ob ich das nun gut oder schlecht finden soll, es war trotz der vielen Jahre in denen ich Musik von CD oder auf elektronischem Wege konsumiere, noch sehr vertraut zu hören.

Es kamen Erinnerungen ins Gedächtnis, z.B. von einem Abba Album (nicht lachen bitte, ich war jung) was ich 5 Mal umgetauscht bekam, weil es beim Abspielen hüpfte und zudem dort wo es nicht hüpfte unsägliche Nebengeräusche von sich gab. Oder von einer Gino Soccio Maxi-Single, die nach einer Party plötzlich mit eine tierischen  Welle aus dem Cover kam und natürlich war es keiner gewesen. Am meisten trauerte ich damals meiner heiß geliebten Instant Funk nach, weil die so schwer zu beschaffen war. Ein Döskopp musste sich im Eifer der Party unbedingt mal drauf setzen. Fortan hatte die Maxi auf halber Strecke einen kleinen Riss und ich konnte sie nur bis zur Hälfte abspielen, danach wurde die Nadel vergewaltigt, war kein schöner Anblick.

Das hier war glaube ich mit einer der ersten Singles die ich mir direkt nach Supertramp kaufte, um sie auf meinem sündhaft teuren Thorens TD 115 (den hab ich heute noch – und der geht auch noch) abzuspielen:

[Barclay James Harvest – Titles]

falls youtube nicht läuft => click

Tja, dann ging die Batterie vom iPod alle und ich war wieder hier.  :-?

2 Kommentare | Rubrik(en): gefreut, gehört, gesehen


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