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Essen im Freien

10 Juni 2009

Einer der Vorzüge der modernen Kommunikation, ist sich Wartezeiten nicht mehr durch stumpfes in der Gegend herumschauen vertreiben zu müssen, sondern auch mal Blödsinn im Blog posten zu können.

Mein Dönerteller kommt jetzt auch schon. Guten Hunger. #bistro.sahin #aussen

7 Kommentare | Rubrik(en): geschickt


anständig

10 Juni 2009

Wieder mal Spaß und richtig Fun auf der A66 heute morgen. Ein lebensmüder Audifahrer, mit augenscheinlich festem Willen anderen Menschen massiv am Zeug zu flicken, fegt in einem Affentempo aus der Erbenheimer-Tankstelle über die beiden rechten Spuren direkt auf die linke Spur. Aber nicht das er Lücken gesucht hätte um sich dort durchzuschlängeln, nicht doch, Audifahrer machen das nicht. Die Lücken haben sich gefälligst selbst zu öffnen, sobald die Umwelt gewahr wird, dass er als Audi-Fahrer gedenkt, auf der Autobahn den Willen hat ganz links zu fahren, weil ihm das in seinem Audi auch schließlich zusteht.

Mein Spurnachbar und ich haben es einem wie auch immer entstandenen Reflex zu danken, dass wir uns nicht ineinander verkeilt haben. Und Audiarschloch fährt natürlich lustig weiter. Wie gerne hätte ich diesem hirnlosen Dummbolzen aus seinem Drecksaudi gezerrt und den letzten Rest seines weichen verkoksten Hirns aus ihm heraus geprügelt, bevor ich ihn wegen versuchten Totschlages angezeigt und an der nächsten Polizeistelle abgestellt hätte. So bleich gestikulierend wie sich mein Spurnachbar ebenfalls betätigte, ginge es ihm sicher nicht viel anders.

Angesichts solcher Situationen vermisse ich wieder meine Uniform, die es mir erlaubt hätte diesen wahnsinnigen Affen nachzustellen und seinen Führerschein an Ort und Stelle zu verbrennen entziehen und sein Auto zu beschlagnahmen. Was wäre das für eine Befriedigung gewesen und sicher hätte ich ihm auch jede Möglichkeit gegeben gegen die Maßnahme renitent vorzugehen. Widerstand gegen die Staatsgewalt, welch ein Fest. So bin ich halt mit extrem weichen Knien, immensen Herzrasen weiter gefahren und habe die Rolle der Fruchtmentos, die die Gattin bis dato übersehen hat, doch alleine vertilgt. :cool:

Anstelle sich mittels wahlkampf durchtränkter Aktionen zu versuchen in die Presse zu bringen und sich im möglichst gutem Licht erscheinen zu lassen, damit der gemeine Bürger auch ja wieder sein Kreuz an die richtige Stelle macht, wäre hier gleichfalls mal echter Handlungsbedarf. Doch vermutlich möchte sich niemand die Hände an der heiligen Kuh “Auto” schmutzig machen, es sei denn es geht um die medienwirksame Rettung von Arbeitsplätzen.

12 Kommentare | Rubrik(en): geflucht, geschehen, gesorgt


rauchfrei

09 Juni 2009

*Rückblende*

Als ich im November 1999 im Krankenhaus lag, durfte ich das Bett für 3 Tage nicht verlassen. Zu der Zeit war ich ein mittelmäßiger Raucher, ein halbes bis eineinhalb Päckchen am Tag waren üblich, wobei mitunter ein Großteil der Kippen im Büroaschenbecher verrauchte. (Damals war rauchen im Büro noch nicht verpönt) Also im Bett liegend war rauchen schlicht nicht möglich,  hätte auch reichlich Mecker von den Schwestern gegeben.

Nach den 3 Tagen dann stand ich mit der Kippe in der Hand, im Garten der Klinik. Soll ich, soll ich nicht? Wenn ich schon 3 Tage nicht geraucht habe, schaffe ich auch 4, und 5, und 6 …… . Sogleich und spontan war der Vorsatz gefasst:

Du hörst auf zu rauchen - jetzt und sofort.

Es klappte auch prima, ich entwöhnte mich ohne große Umstände und vermisste die Kippe in der Hand zusehends weniger, bis eigentlich fast gar nicht mehr. Die Geschmacksnerven stellten sich ebenso darauf ein und zu meinem Erstaunen schmeckten plötzlich einige Speisen als Neu-Nichtraucher ganz anders als noch zuvor. Nach etwa 10 Tagen kam jedoch plötzlich die ‘harte Phase’, denn ab hier war das Aufhören für mich scheinbar schon wieder Alltag. Desensibilisiert wie ich gegenüber dem Entzug  wohl war, wähnte ich mich eigentlich sogar schon über den Berg. Weit gefehlt, die folgenden 4 Wochen waren wirklich hart und geprägt von dauerndem Schmacht und dem steten Zug nach oraler Ersatzbefriedigung, aka. Süßzeugs. Ausgleichssport? Pah, das ist was für Beckenrandschwimmer, ich schaff das auch so.

* Heute*

Nach den überstandenen 30 harten Tagen im Dezember 1999 hatte ich bis dato nie wieder Lust auf eine Kippe oder anderes Rauchwerk. Als Andenken an die Zeit sind ca. 15 KG hinzugekommen, denen ich mich nachwievor widme. Es geht mal hoch mal runter, derzeit trennen mich noch 7KG übrig von meinem Gewicht von Nov. 1999. Ob das nochmal klappt? Ich arbeite dran, sicher jedoch nicht mit der letzten Konsequenz, dazu esse und schmecke ich zu gerne.

Die Gattin lässt sich indes weiterhin nicht davon überzeugen, das Rauchen ebenfalls sein zu lassen. Sie ist eine sehr mäßige Raucherin, kaum mehr als 10-15 am Tag, auch am Wochenende. Zu Hause stört mich das Gequarze nicht sonderlich, weil sie nur in der Küche raucht. Die beste Tochter von allen hat sich lobenswerter Weise eines besseren belehren lassen und selbst wieder nach 1,5  Jahren (eines davon heimlich) aufgehört. Selbst zähle ich mich zu den teiltoleranten Nichtrauchern, jedoch ohne missionarischen Tätigkeit. Der Tabakrauch an sich nervt mich schon, weil es ein für mich sehr unangenehmer Geruch ist. Doch wenn ich wo einkehre und dort wird geraucht, muss ich das entweder hinnehmen oder wieder gehen. Die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und vor allem in Büros finde ich mittlerweile persönlich sehr gut, wenngleich dies per Gesetz zu regeln ich eher als Ergebnis eines politischen Kindergartens werte.

Ach so zurück zu Thema: ich schreibe, weil die liebe Maid sich entschlossen hat, die Kippen beiseite zu legen und ich ihr auf diesem Wege  Mut machen möchte es durchzuhalten. Sich selbst und ohne zwingende Indikation des Rauchens zu entwöhnen ist ganz sicher nicht leicht und da bedarf es jeder Unterstützung. :idea:

13 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, geschmeckt, gewonnen


In eigener Sache

09 Juni 2009

Ein Unfall auf einer Großbaustelle führte zu Abschaltung des Stromnetzes. Diese Abschaltung betrifft auch das Rechenzentrum und konnte zum größten Teil durch die USV Anlagen abgefangen werden. Jedoch gab es bei einer unserer Anlagen einen Fehler, dass ein Segment vom Rechenzentrum abgeschaltet werden musste.  ….

Insofern danke an diejenigen, die mir eine SMS bzw. Mail geschickt haben, weil der Server zwischen 11.00 Uhr und 15.30 Uhr down war. Die Jungs im Rechenzentrum hatten einen lustigen Tag und jede Menge Spaß.

2 Kommentare | Rubrik(en): geschehen, gewundert


mein Beitrag zum Juni Fotospiel

04 Juni 2009

Die zukünftige Herrscherin der bekannten Welt diesseits bekannter Dimensionen richtet ein Fotospiel aus und bittet um erwartet rege Teilnahme. Da ich es mir nicht direkt schon wieder mit den Mächtigen der Welt versauen will, mach ich also lieber mit. Das Thema ist “ein Hauch von …”.

Fotospiel Fellmonster Juni-09

[klick auf das Bild zum vergrößern]

Ist das alles? Ja – das ist “ein Hauch vonmir. Aufgabe erfüllt. Fäddisch. :cool: :mrgreen:

19 Kommentare | Rubrik(en): gealbert, gefangen


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