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nur so

28 March 2009

[Obel - Just So]

[und falls Youtube wieder zickt => Link]

Es entspricht ziemlich genau der momentanen Stimmung (nichts privates). Ich mag mich drin baden, es tut gut und doch wieder nicht. Aus der vermeintlich sicheren Position jäh heraus gerissen und von vorne anfangen. Schon wieder. Wie oft denn noch? Kann man denn nicht mal in Ruhe einen Schritt nach dem anderen machen? Ein Ziel erreichen, dann erst das Nächste? Nicht immer gleich das Übernächsten anpeilen. Es hat sich so gut angefühlt, so sauber, es war alles richtig, er war begeistert. Auf der richtigen Spur zu sein ist so lange toll, solange diese niemand sperrt. Von vorne anfangen. Das können wir recht gut, zu gut so oft wie wir das schon gemacht haben. Irgendwann muss aber auch mal Schluss ein. Ist es dieses Mal? Es fängt alles wieder von vorne an. Der Mensch ist manchmal komisch in seiner Verbohrtheit. Ich bin komisch, noch mehr verbohrt und stehe zu meinem Wort, sonst hätte ich es nicht gegeben, trotz der neuen Knüppel. Erst eine kurze Pause und neu sammeln, dann weiter machen. Das hat er nicht verdient. Und weswegen fühle ich mich immer noch mies und schlecht?

10 Kommentare | Rubrik(en): gefühlt, gehört


Wetterfrau

25 March 2009

  • Ich: Du Schatz, soll ich die nächste Woche die Reifen ummontieren lassen, also Winter runter und Sommer wieder drauf?
  • Sie: Nee.
  • Ich: Warum? Das wird wohl kaum noch schneien.
  • Sie: Nee, lass mal lieber.
  • Ich: Weißt Du etwas, was ich nicht weiß?
    Ich mag die Winterreifen runter haben, weil die etwa 1 Liter mehr Sprit auf 100km ausmachen und auch lauter sind. Außerdem mag sie gerne ihre Alufelgen wieder haben.
  • Sie: Das kommt noch mal. Lass die Winterreifen drauf.
  • Ich: Wie, das kommt noch mal? Da ich die nächste Woche 2 Tage frei habe, wäre es ideal.
  • Sie: Nein, lass sie besser drauf, wir werden nochmal Wetter bekommen.
  • Ich: Ach?

Heute Morgen scheit es. Sie kann Wetter vorhersagen. :D

9 Kommentare | Rubrik(en): gefragt, geschehen


Ohne Klagen

24 March 2009

Ein Meeting in Krefeld, morgens hin und später wieder zurück. Was soll ich sagen, nicht eine Minute Verspätung, oder sonstig negatives. Nichts, ich habe nichts zu berichten, was die Bahn so oft veranstaltet, um ihre Nutzer auf die Plame zu bringen. Halt doch, der ICE am Flughafen war doppelt so lange wie er sein sollte und auch falsch herum aufgezäumt(?).

* Wiesbaden 08:31 => Frankfurt Flughafen => Duisburg => Krefeld 11:17 / auf den Punkt

* Krefeld 16:35 => Köln => Wiesbaden 18:32 / auf den Punkt

Ich wollte auch mal loben. :)

  • Auf dem Rückweg habe ich einen Sitzplatz mit Tisch. Klasse, da kann ich meinen Schmierzettel Notizen schnell in eine Art persönliches Protokoll umwandeln und mir so morgen etwas Arbeit sparen. Außerdem gebe ich gerne zu, dass je länger ich damit warte, die Erinnerungen mit den Notizen nicht mehr nutzbringend kombinierbar sind. Meine Klaue ist echt schlimm, das kurze Schreibtraining mit dem Füller hat nichts gebracht. Egal, ich sitze also und bereite einen Blaubeermuffin auf sein Ableben vor, derweil das Dell bootet. Mir gegenüber sitzt ein geschniegelter Juppie, kaum älter als 25 und liest in der FAZ. *oh-ah-ui* Der Typ ist der Hammer, fette goldene Breitling am Arm, braune Tischdeckenmusterkrawatte auf weißem Hemd, Boss Anzug, silberne Manschettenknöpfe mit Wappen, ‘braune’ Schuhe (auf anthrazitem Anzug #grusel) und die Nase so hoch, dass er an den Deckenlampen riechen könnte. Er schaut mir zu, wie ich mein Geschmiere Geschreibsel mehr Struktur gebe. Auf meine Frage, ob er mir seine E-Mail geben würde, damit ich ihm eine Kopie zusenden kann sobald ich fertig sei, ernte ich augenscheinliches Unverständnis. Das Dell wird etwas gedreht, er liest weiter, als er plötzlich eine Ledermappe aus dem Gepäckdings holt und ein Air auf den Tisch legt. So ein Arsch. Dann hantiert er mit dem Netzteil, dann mit dem USB-Stick fürs Internet, alles ziemlich ungelenk, umständlich und unsicher (Steckersitz mehrfach prüfen, Kabel immer wieder richten, usw.). Sein OS X bootet ich will auch und er ist sich sicher, ich sehe ihm aus dem Augenwinkel zu. Und ja, verdammt ich schaue hin. Scheiße auch, es ist ein Air. Sehr schick und schnieke noch dazu, aber er ist dennoch ein … ach, was auch immer. Als er endlich fertig mit dem ‘Aufbau’ ist klickt er  und startet einen Film. Meine Entzifferung ist dann doch fix beendet, ich packe das peinliche VISTA wieder weg und höre weiter Musik und schaue aus dem Fenster.
  • Eine Frau steht im Gang und hat eine irre große Reisetasche dabei. Sie ist etwa 1,65m,  die Tasche auch. Auf die Frage ob ich Ihr helfen dürfte, grinst sie mich an, steigt auf den Sitz und schafft das Monster in das Gepackding über ihrem Sitz. #sprachlos
  • Die Kaffeebecher im Zug muss mann immer festhalten, also nie einfach mal so auf den Tisch stellen, weil die Schienen einen Waggon manchmal ganz schön ruckeln lassen. Der Teppich ist an der Stelle sicher ruiniert. Ich hatte Apfelschorle dabei, ich war es also nicht. #zweifingerhebt

P.S. das Meeting war klasse.

4 Kommentare | Rubrik(en): geknickt, gemacht, geschehen, geschrieben, gewundert


Geschmacklich

21 March 2009

Meine Geschmacksnerven bleiben verwirrt. Schon seit Wochen mag ich mindestens einmal am Wochenende ein Brötchen mit Honig vertilgen, obwohl ich eigentlich Honig nur wenig bis gar nicht zugetan bin. Er schmeckt ohne Zweifel sehr lecker, nur die Verwendung ist komisch. Immer wenn ich das Brötchen fertig ist, klebt es auch an den Fingern. *hmpf*

Vorhin war ich mit dem Schlittchen zum ersten Mal beim Aldi (click) zum einkaufen. Die Liste ist schnell abgearbeitet, an der Kassenschlange stehend schaue ich auf den Wühltisch und sehe Datteln. Wie schon im September letztes Jahres kann ich einfach nicht widerstehen und plötzlich ist eine total lecker aussehende Packung im Wagen. *wtf*

In geteilter Vorfreude lade ich alles ein und will den Parkplatz verlassen. Das geht jedoch nicht, weil eine lange Schlange dreckiger Wagen die Ausfahrt blockiert. Neben Aldi ist eine große Autowaschanlage und da die Sonne heute so herlich strahlt, muss die Luxuswagenfahrer ihre Luxuswagen schnell wieder sauber waschen, weil man sonst die Luxuswagen eben nicht mehr als Luxuswagen bewundern kann. Was soll ich sagen, es ging einfach weiter. Die Schlage der völlig verdreckten Luxuswagen bewegte sich langsam, doch keiner lies freiwillig eine Lücke, so das ich rausfahren konnte. Irgendwann setzte ich einfach vor und verschaffte mir so die Lücke. Während der kurzen Wartezeit öffnete sich auf rätselhafte Weise die Dattelpackung. *haps*

10 Kommentare | Rubrik(en): geschmeckt, gesehen, gewundert


Laufpause beeendet

21 March 2009

Nicht wegen des gestrigen wunderbaren Frühlingsanfang, als mehr wegen des schönen Wetters und der günstigen Zeit habe ich meine Laufpause gestern aktiv beendet. Zuletzt bin ich im Januar ernsthaft einmal um den Park gelaufen und ich habe es gehasst. Die Brust, besser die Lungen schmerzten, die Strecke war zu glatt, matschig, meine Sorge umzuknicken oder mir sonst irgendwie weh zu tun, fraßen den ganzen Spaß an der Bewegung komplett auf. Überhaupt sollte man im Winter seinen Hintern eher an der Heizung wärmen als zu laufen.

Meine Sorge, dass ich in der Pause das mühsam herunter gelaufene Gewicht des letzten Sommers schrittweise wieder zulege, hat sich als unbegründet erwiesen. *puh* Einfach war es nicht, aber was ist das schon im Zusammenhang mit dem eigenen Körpergewicht. Wem meiner Vorfahren ich auch immer den Hang zur spontanen Gewichtszunahme zu verdanken habe, die/derjenige hat ganze Arbeit geleistet. Ob sich das im Alter ändert? Bis ich das heraus gefunden habe, muss ich höllisch aufpassen was und wie viel ich verzehre. Doc und auch ich sind jedenfalls sehr zufrieden mit der Entwicklung.

Gestern also bin ich die ersten 5 ernsthaften Kilometer dieses Jahres angegangen und es ging sehr gut. In knapp 45 Minuten bin ich die Runde gelaufen, wirklich sehr gemütlich und eher zur Standortbestimmung, in wieweit sich die Kondition des letzten Jahres verflüchtigt hat. Die Beine sind etwas schwer heute, aber ich fühle mich dennoch gut, richtig gut sogar. Ich werde den Angriff auf die letzten 7 Kilo wagen, die sich letztes Jahr als zu widerspenstig zeigten. Was gönne ich mir als Belohnung bei Erreichen des Ziels im Juni?

Ein schöner Nebeneffekt des ganzen Trainings ist mir kürzlich bewusst geworden. Trotz der hohen beruflichen Belastung der letzten Wochen und der daraus resultierenden Erschöpfung, kann ich mich in kurzen Abständen wieder soweit regenerieren, dass ich den kommenden Tag angehen kann. Das war nicht immer so.

Sport ist kein Mord, zumindest nicht für mich. :)

Ein schönes Wochenende.

13 Kommentare | Rubrik(en): gelaufen, gelernt, geschafft


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